Ein Koch nutzt auch seine eigenen Messer. Vielleicht bringt er auch ein Rezept von Zuhause mit. Entscheidend wäre die Frage, ob der Dienstherr das angeordnet oder genehmigt hat. Ich befürchte, wenn wir eine effektive Arbeitszeiterfassung bekommen, geht die auf Dauer mit einer Einschränkung unsere Freiheit ein. Ich würde als Dienstherr dann auch sagen. Das mit den Osterhasen ist eine tolle Idee, aber die 2 Stunden sind sie mir nicht wert. Und das gilt natürlich auch für vieles anderes. Wenn Deutschlehrer 20 h ein neues Buch liest, dass er vielleicht im Unterricht behandeln will, sagt der Dienstherr vielleicht nehmen sie noch mal das vom letzten Jahr.
Und bevor jetzt jemand meckert. Das sollen nur Beispiele sein, warum eine Arbeitszeiterfassung bei Lehrkräften nicht ganz so einfach ist.
Ja, und dann bastele ich weder Osterhasen noch lese ich ein Buch. Ist doch wunderbar.
Und auf den Koch hab ich gewartet. Will noch jemand den Friseur anbringen?
Weil es Branchen gibt, die genauso einen Mist machen wie unsere, muss das nicht in Ordnung sein. Ich hab in meiner Ausbildung übrigens ein Arbeitsgerät bekommen, dass ich mit nach Hause nehmen durfte, weil es sich auf meine persönlichen Handgriffe "einarbeitet" (ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll). Das konnte nach mit einfach keiner mehr verwenden, bezahlt hab ich es trotzdem nicht.