Falsche Einstufung, Vertretungslehrkraft

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    • Falsche Einstufung, Vertretungslehrkraft

      Wer kann mir helfen?
      Ich arbeite ununterbrochen seit 3 Jahren als Vertretungslehrkraft bei der Bez.Reg. Münster. In den letzten zwei Jahren war ich als Lehrerin am Berufskolleg tätig und wurde in der Tarifgruppe 12, Stufe drei eingruppiert. Seit Beginn des Schuljahres arbeite ich an einer Gesamtschule und wurde krass herabgestuft- Tarifgruppe 10, Stufe 1, womit ich nicht einverstanden bin. Ich „kämpfe“ bis jetzt erfolglos um eine höhere Stufe, die mir meiner Meinung nach definitiv zusteht. Die endgültige Entscheidung über meine Einstufung wird ständig verschoben. Ich bin dermaßen deprimiert, dass ich angefangen habe über die rechtlichen Schritte nachzudenken. Macht das Sinn?
    • Geht es dir um die Entgeltgruppe oder die Erfahrungsstufe? Die Entgeltgruppe scheint mir rechtens. Ich gehe mal davon aus, dass du nicht voll ausgebildet bist, oder? Dann bekommst du am Berufskolleg E 12 (statt E 13 mit 2. Staatsexamen) und an der Gesamtschule E10 statt E11. Die Einstufung in die Stufe 1 scheint mir allerdings fragwürdig, da du ja Berifserfahrung nachweisen kannst. Da würde mich an den Personalrat oder die GEW wenden.
    • Elja schrieb:

      Es geht um die Erfahrungsstufe, und nicht um die Tarifgruppe. Dass die Tarifgruppe von der Schulform und der Ausbildung abhängig ist, ist mir bekannt. Ich habe ein Lehramt-Studium im Ausland (EU-Land) absolviert.
      Vielen Dank für deinen Tipp.
      Bist du wirklich durchgängig angestellt gewesen oder in den Ferien nicht, denn bei mir reichten die Ferien ohne Vertrag um wieder bei 1 anfangen zu müssen. Habe das nämlich auch durch und auf endgültige Stufen kann man Jahre warten, ich tue das jedenfalls schon seit einem Jahr aktuell (wobei sie ja sagen, dass macht keinen Unterschied und ich sollte mich gedulden, da ich eh 5 bezahlt bekomme und die 6 noch nicht erreicht habe).
    • Ja, natürlich. Ich hatte immer gute Arbeitsverträge, ohne Pausen dazwischen und mit bezahlten Ferien. Habe mir die dritte Erfahrungsstufe so zu sagen erarbeitet. Es macht sehr viel aus, welche Stufe man bekommt. In meinem Fall sind das ca. 600€ brutto Unterschied. Durch die Herabstufung in die 10. Tarifgruppe und die 1. Stufe habe ich mehr als 1000 € verloren. Ich habe von vielen Lehrern gehört, dass beim Wechseln der Schule immer wieder versucht wird den Leuten so wenig wie möglich zu zahlen. Deshalb habe ich schon zu Beginn des Schuljahres alle Nachweise über meine einschlägige Berufserfahrung an die Bez.Reg. geschickt. Und es passiert nichts. Ständig höre ich neue Ausreden.
    • Liest sich so an, als ob die Deine Zeit als Berufsschullehrer (Sek.II) nicht als einschlägig relevant gesehen wird für Gesamtschule (da haste eine Sek. I-Stelle?).

      Nuja, als Tarifbeschäftigter biste halt 'Dreck' im Beamtensystem...da wird gekürzt, wo es nur geht...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wossen ()

    • Das weiß ich schon längst. Man braucht angeblich Lehrer, am besten ...umsonst. Dass man in einem anderen Land als Lehrer gearbeitet hat, zählt auch nicht. Der Clou aber ist ..sie müssen mir meine Tätigkeit am Berufskolleg anerkennen, denn mein Aufgabenbereich an der Gesamtschule hat sich nicht verändert. Ich bin nämlich weiterhin in der Sprachförderung tätig. Ich wende mich demnächst an den Personalrat. Mal schauen, was kommt.