2-in-1 Notebook

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    • 2-in-1 Notebook

      Hallo,
      Ich beginne nun mein Referendariat und wollte mir ein Notebook für die Schule kaufen. Könnt ihr da ein 2-in-1 Gerät empfehlen, auf den Windows läuft und auch GeoGebra (kleines Matheprogramm) flüssig funktioniert.

      Danke schonmal!
    • Bevor du jetzt ein neues Gerät kaufst, würde ich einen Moment abwarten und schauen welche Gegebenheiten an der Schule herschen. Nachher hast du 1000€ ausgegeben, nur um festzustellen, dass du die Beamer in der Schule nicht nutzen kannst, weil dein Gerät gerade die Schnittstelle (AppleTV, MicaCast, HDMI, VGA, ...), welche an deiner Schule im schlimmsten fall ausschließlich angeboten wird, nicht oder nur mit mehreren Adaptern und Kabel (statt per Funk), nutzen kannst.
    • MarPhy schrieb:

      Ich hab viele Convertibles mit Stift ausprobiert, keines hat mich so zufriedengestellt wie das Surface.

      Ach und deswegen ist alles andere direkt ein Kompromiss?
      Interessante Denkweise. Ich habe auch einige ausprobiert und eben auch Pro und Contra abgewogen. Beim Surface ist das Contra der Preis. Und großartig mehr Pro, was das rechtfertigt habe ich nicht gefunden.

      Volker_D schrieb:

      Bevor du jetzt ein neues Gerät kaufst, würde ich einen Moment abwarten und schauen welche Gegebenheiten an der Schule herschen. Nachher hast du 1000€ ausgegeben, nur um festzustellen, dass du die Beamer in der Schule nicht nutzen kannst, weil dein Gerät gerade die Schnittstelle (AppleTV, MicaCast, HDMI, VGA, ...), welche an deiner Schule im schlimmsten fall ausschließlich angeboten wird, nicht oder nur mit mehreren Adaptern und Kabel (statt per Funk), nutzen kannst.

      Das kann ich auch nur empfehlen. Habe mir mein Gerät nun erst zur vollen Stelle geholt, vorher noch mit meinem Uni-Laptop gearbeitet.
    • Hallo,
      das Surface Pro ist ein tolles Gerät, mit dem die Kollegen, die es haben, sehr zufrieden sind. Aber alternativlos ist es nicht.

      Das neuste Surface Pro ist nicht gerade reich an Schnittstellen, da muss man vorher genau prüfen, was man häufig braucht (denn bei allem, was man häufig braucht, ist es lästig, noch einen Adapter mitführen zu müssen.

      Eine Alternative, die deutlich billiger ist: Das Lenovo Miix 320. Hier aufpassen: Die Varianten mit 2 GB Ram und 32 GB Festplatte sind für Windows eher nicht geeignet. Mind. 4 GB Ram + 64 GB Festplatte.

      Dieses Gerät ist aber deutlich (!!!) weniger leistungsfähig als das Surface Pro und hat auch einen viel schlechteren Bildschirm. Das wäre so die absolute Sparvariante.

      Ein Gerät, das immer noch günstiger ist als das Surface Pro (weil Stift + Tastatur dabei sind), aber auch sehr leistungsfähig, ist das Acer Switch 5: notebookcheck.net/Acer-Switch-…ible-Review.236900.0.html

      Aber auch hier gibt es im Detail Nachteile gegenüber dem Surface. Muss man selbst abwägen.

      Ich selbst habe mir gerade ein Lenovo L380 Yoga gekauft, mit 1 TB SSD + 16 GB Ram. Ich brauche den Speicher für virtuelle Maschinen + Musikaufnahmen. Ich brauche das Ram für Musik (virtuelle Instrumente).

      Das Notebook hat inclusive dieser Erweiterungen unter 1200 € gekostet. Ein Surface Pro mit 1 TB SSD + 16 GB RAM kostet schlappe 2469 €. Das liegt daran, dass Händler den Speicher + SSD des Surface nicht selbst erweitern können, man muss also die von Microsoft vorkonfigurierten Varianten nehmen.
      Beim Yoga ist auch gleich ein Stift dabei (der im Notebook geparkt werden kann), man kann es zum Tablet umklappen. Als Tablet ist es aber definitiv viel unpraktischer als das Surface, allein schon, weil es viel schwerer ist (man kann die Tastatur ja nicht abnehmen).

      Ich hätte vermutlich, wenn Linux vernünftig auf dem neusten Surface laufen würde, mir trotzdem ein Surface gekauft. So habe ich mich für das Yoga entschieden und die bessere Erweiterbarkeit gleich ausgenutzt.

      Es gibt also nicht "das" Gerät, und schon gar nicht gibt es nur das Surface Pro (das aber, wie gesagt, wirklich ein sehr gutes Gerät ist).
    • Mein Surface Pro (jetzt das Vorgänger-Modell) hat mit dem kleinsten RAM und Prozessor (Was für Schule aber locker ausreicht und mich mit enormer Laufzeit belohnt) inkl. Type-Cover 799€ gekostet.
      Der Stift dazu, dessen Batterie über ein Jahr hält, nochmal 74€. Damit landet man bequem unter 900€ und das ist schon ne Ansage.

      Anschlussmöglichkeiten... ich habe nen Mini-Displayport zu HDMI Adapter und einen für VGA. Die benutze ich aber auch nur so lange, bis das drahtlos streamen endlich stabil funktioniert. USB ist vollwertig verbaut, den Speicher (128GB) erweitere ich mit einer schnellen Micro-SD Karte, sobald das notwendig wird.

      Jedes mal hatte ich bei den anderen Geräten das Gefühl, einen Kompromiss in der Hand zu haben.

      Surface ist quasi wie ein Apple-Produkt, nämlich Software und Hardware vom gleichen Konzern und deshalb funktioniert es so gut. Ich habe es gekauft, ausgepackt und seitdem benutzt ohne nachzudenken.
    • Volker_D schrieb:

      Bevor du jetzt ein neues Gerät kaufst, würde ich einen Moment abwarten und schauen welche Gegebenheiten an der Schule herschen. Nachher hast du 1000€ ausgegeben, nur um festzustellen, dass du die Beamer in der Schule nicht nutzen kannst, weil dein Gerät gerade die Schnittstelle (AppleTV, MicaCast, HDMI, VGA, ...), welche an deiner Schule im schlimmsten fall ausschließlich angeboten wird, nicht oder nur mit mehreren Adaptern und Kabel (statt per Funk), nutzen kannst.
      Ich frage mich gerade, warum ich - wenn die Schule möchte, dass ich mein mobiles Endgerät in der Schule nutze - dieses mobile Endgerät zur Schule mitschleppen muss (ich spreche vom Privaten). Ich habe mir einen Laptop gekauft, auf dem ich meine U-Vorbereitungen erledige, aber auch privat nutze.
      Diesen jeden Tag mir zur Schule zu schleppen (auch wenn er kleiner wäre), wäre mir zu aufwändig (mal ganz davon abgesehen, dass es kaputt gehen kann beim Transport). Wenn die Schule möchte, dass ich ein mobiles Endgerät (erst Recht, wenn eine bestimmte Marke vorgeschrieben wäre bzw. wegen der Schmittstellen sinnvoll wärre) in der Schule nutze, dann soll sie mir bitte auch ein solches zur Verfügung stellen. So ein solches Dienstgerät wäre auch im Hinblick auf den Datenschutz gerechtfertigt. Also kaufe ich mir einen Laptop von der Firma, von der ich überzeugt bin und kein mobiles Endgerät, von dem meine Schulleitung sich freuen würde, wenn ich es nutzen würde (im Hinblick auf die Digitalisierung läuft bei uns gerade ein solcher Prozess ab. Es werden derzeit mobile Endgeräte mit entsprechendem Zubehör zur Visualisierung gerade massiv angeschafft und für eine gute und sinnvolle Nutzung im Unterricht, müsste ich mir - im Idealfall - so ein Teil auch kaufen (mache ich aber nicht, sehe ich nicht ein).
    • Ich muss gestehen, dass ich als Medienkoordinator da auch eine gewissen Erwartungshaltung habe.

      Beispielsweise nutzen wir (aus Gründen, die hier keine Rolle spielen und die auch nicht diskutiert werden sollten!) seit 10 Jahren OpenOffice / Libreoffice an der Schule.

      Da wäre es schon hilfreich, wenn die Kollegen sich das auch auf ihren Geräten installieren würden und auch wenigstens gelegentlich benutzen würden, damit sie dann den Schülern bei ihrer Arbeit auch helfen können.

      Das Gleiche gilt für andere Software, die an der Schule verwendet wird. Dafür muss man sich aber kein neues Gerät kaufen!
    • MarPhy schrieb:

      Surface ist quasi wie ein Apple-Produkt, nämlich Software und Hardware vom gleichen Konzern und deshalb funktioniert es so gut.
      Nö, das kann ich so nicht bestätigen. Ich besitze seit drei Jahren ein Surface Book, welches noch deutlich teurer ist, als das Surface Pro und es gibt doch einiges, was überhaupt nicht so läuft, wie es von einem derart teuren Gerät zu erwarte wäre. Gerade habe ich schon wieder mal Probleme mit der Stifterkennung.
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      Früher war mehr Lametta!
    • panthasan schrieb:

      ob ich eine kostenfreie Software nutzen soll
      Stcihwort ist hier "kostenfrei". Wobei das für die Lehrkraft gilt. Die Schule (hier in Form des Medienkoordinators) kann gerne von mir auch erwarten, dass ich mich in kostenpflichtige Software einarbeite, die für meinen Unterricht relevant sein könnte; dann muss sie mir diese Software aber auch finanzieren.

      Was die Geräte angeht, ist das halt mal wieder so eine Grauzone. Erwarten/Einfordern kann die Schule die Anschaffung nicht. Man kann es andersrum den Kollegen aber auch nicht vorwerfen, wenn sie sich zur eigenen Arbeitserleichterung ein solches Gerät anschaffen und sich dann auch an den technischen Gegebenheiten vor Ort orientieren. Aus gewerkschaftlicher Sicht ist das natürlich nicht gut, ich finde es aber nachvollziehbar.
    • goeba schrieb:

      Oh doch, die gibt es. Nicht meine Schule, aber eine, die ich kenne.

      Die haben flächendeckend IPAD-Klassen eingeführt und erwarten, dass die Kollegen sich auch eines kaufen.
      Offiziell werden wir (noch) nicht dazu gezwungen uns ein mobiles Endgerät einer best. Firma zu kaufen, aber es werden doch massiv die Vorteile hervorgehoben.
      Und wenn wir in einen bestimmten Laden gehen würden, würden wir auch Rabatte bekommen (die aber von der Firma des Endgeräts allgemein an Lehrkräfte mit einer entsprechenden Schulbescheinigung gewährt werden).
    • panthasan schrieb:

      @goeba es ist aber doch ein riesen Unterschied ob ich eine kostenfreie Software nutzen soll oder mich damit zumindest vertraut machen soll, oder ob die Schule wie selbstverständlich davon ausgeht, dass jeder Kollege sich privat ein Gerät anschafft um es dann im Unterricht einzusetzen.
      Ja, deswegen erlaube ich mir ja auch, das zu erwarten.
    • Flipper79 schrieb:

      Ich frage mich gerade, warum ich - wenn die Schule möchte, dass ich mein mobiles Endgerät in der Schule nutze - dieses mobile Endgerät zur Schule mitschleppen muss (ich spreche vom Privaten).[...]
      Naja, dass ist eine ganz andere Frage, die ich hier nicht beantwortet habe.
      Wer sich meine alten Beiträge anguckt wird auch ganz schnell sehen, dass ich das ich in dem Punkt voll auf deiner Linie bin.
      Namenslistem, Noten o.ä. dürfen in NRW ohne Genehmingung durch die Schulleitung gar nicht auf einem privaten PC gespeichert werden.
      Ich gehe davon aus, dass er erstmal seine Unterrichtsvorbereitung damit machen will. Und die musst du nicht mit einem PC machen, kannst du auch mit Papier und Bleistift. Er vielleicht mal einen Filmausschnitt zeiegen will. Und das musst du in deinem Unterricht nicht machen, kannst auch einfach davon erzählen. ... Insofern bleibt das dir überlassen darauf zu versichen und deine Unterrichtsvorbereitung mit Papier und Bleistift zu machen. Ich würde jetzt aber mal fast wetten, dass du einen PC dafür zu Hause nutzt. Und: Er wird davon nicht überzeugt sein, wenn er es nicht wie geplant nutzen kann. Damit wiederspricht du dir selbst.
      Stark übertrieben: Du kannst die auch unbequeme billige Kleidung kaufen (z.B. eine Nummer zu groß oder zu klein, weil gerade stark reduziert) und nutzen es dienstlich. Viele Lehrer kaufen sich dann aber doch freiwillig teurere und bequeme Kleidung. Also wenn der Dienstherr will, dass ich in meiner Kleidung gut arbeiten kann, dann soll er sie auch gleich bezahlen (notfalls kauft man sich gar keine? ok, das würde ich dann doch nicht machen :) ). Wenn du den Computer beruflich nutzt, dann kannst du es zumindest von der Steuer absetzen. (Was aber für einen Ref nur eine sehr geringe Ermäßigung gibt und für einen Lehrer in hoher Gehaltsstufe wenigstens etwas mehr).
    • goeba schrieb:

      Oh doch, die gibt es. Nicht meine Schule, aber eine, die ich kenne.
      Die haben flächendeckend IPAD-Klassen eingeführt und erwarten, dass die Kollegen sich auch eines kaufen.
      Kenne ich auch. Von einer Schule, die Samsung Tablets benutzt. Der Schulleiter hat stolz von den vielen Vorteilen auf einem Symposium berichtet. Auch er erzählt, dass seine Lehrer sich das privat kaufen müssen. Ich hatte dort kritisch nachgefragt und gesagt, dass ich mich weigern würde, wenn mein Schulleiter dasselbe verlangen würde. In dem Moment hat er erzählt, dass sich an seiner Schule auch ein paar Lehrer weigern und die dann ein Leihgerät von der Schule erhalten. In dem Moment war ganz schon großes Gemurmel im Publikum.