In welchem Bundesland studiert sich Mathe am schönsten?

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    • In welchem Bundesland studiert sich Mathe am schönsten?

      Guten Abend,

      mit eurer Hilfe, konnte ich meine Vorstellungen festigen und bin nun entschlossen das gymnasiale Lehramtstudium Mathematik aufzunehmen. Zweitfach wird Englisch, oder Geografie sein.

      Ich komme wie gesagt aus BW; bin aber örtlich flexibel. Da das Mathestudium mein Zweitstudium ist, ist es natürlich auch eine finanzielle Herausforderung. Aus diesem Grund könnte ich mir gut vorstellen in Sachsen (Leipzig und Dresden sind schön) zu studieren, da hier die Mietpreise und die Lebenshaltungskosten geringer sind als in Tübingen und sich das ganze auf 5 Jahre doch ganz schön bemerkbar macht. Später würde ich allerdings schon gerne in BW unterrichten. Ist Mathe derzeit gesucht genug, damit damit ein Bundeslandwechsel realistisch ist, oder sieht es damit eher schwierig aus?

      Gibt es noch Bundesländer, wo die Lehramtstudiengänge getrennt von den Fachstudiengängen sind? Also vom Niveau etwas abgespeckt sind? Ich traue mir das Mathestudium zu (sonst würde ich es nicht in Betracht ziehen), aber da ich örtlich flexibel bin, muss ich nicht in BW, oder Bayern studieren, wo Mathe mit den normalen Mathestudium gelehrt wird. Vllt lässt sich auf diese Weise auch der ein, oder andere Nervenstrang sparen :D

      Mainz, also RLP, könnte ich mir als Alternative zu BW und BY auch sehr gut vorstellen, falls das im Vergleich zu den beiden Ländern irgendeinen Vorteil hat. In BW wurden wieder Zweitstudiengebühren von 650€ eingeführt, weshalb ich mich derzeit über andere Bundesländer informiere. Falls ihr mir daher aus welchem Grund auch immer, irgendein Bundesland empfehlen könnt, freue ich mich auf eure Tipps :)

      Wünsche euch einen schönen Abend
    • Ich kann nur für Bayern sprechen - und das schließt du ja eher aus.
      Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass es weniger vom Bundesland und mehr von der einzelnen Uni, dem speziellen Dozenten und deinem Fleiß/Können abhängt, wie gut das Studium läuft.

      Zu den Jobchancen in 5 Jahren kann man im Moment nichts sagen, bis dahin kann sich noch viel ändern.
      Grundsätzlich kann man mit dem Studium und Ref in einem Bundesland auch in einem anderen Bundesland unterrichten, allerdings gibt es häufig Hürden bei der Anerkennung. Aber auch die unterscheiden sich nach Bundesland und nach Bedarf.


      Allgemein wäre es vielleicht sinnvoll, wenn du unter deinem letzten Thread einfach weiterschreiben würdest und nicht für jede Minifrage ein neues Thema eröffnest (aber das ist jetzt meine persönliche Meinung und kann andere nicht stören :) )
    • Wenn du es einfach willst, dann studiere es in Landau. Ist ja auch nah an Baden-Württemberg, reine Lehramtsuni mit in RLP bekannt niedrigem Niveau. Die Wechselzahlen KL -> LD sprechen für sich.

      Noch eine Ergänzung: Zweitstudiengebühren hat RLP allerdings auch. Wohnen ist dafür in Landau günstig, in Mainz ganz und gar nicht.

      In NRW gibt es keine Zweitstudiengebühren, zu den Unis kann ich da allerdings nicht sehr viel sagen, außer dass in Duisburg-Essen wohl auch sehr viel Lehramt studiert wird und die Leute alle mit echt guten Noten daher kamen. In Bonn und Aachen gilt Mathe wohl als schwer. Aber wie gesagt, da kenne ich mich schlecht aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von state_of_Trance ()

    • Vielen Dank für die vielen Tipps.
      Okay, dachte das ist evtl übersichtlicher wenn man je Frage ein eigenes Thema eröffnet. Danke für die Rückmeldung.

      Landau klingt wirklich gut. Da wäre ich jetzt nicht von alleine drauf gekommen. Miete und reine Lehramtsuni sind auf jeden Fall ein großes Plus. War mir bisher auch noch nicht bewusst, dass das Niveau in RLP niedriger ist - gut zu wissen.
      Gibt es alternativ noch ein Bundesland, wo Lehramtstudium und reines Fachstudium getrennt ist? Optimal wäre ein Land ohne Zweitstudiengebühren :)
      Falls ich nach dem Studium zurück nach BW wechseln wollen würde, würde ich dann das Ref in BW machen, oder kann ich mich erst nach Absolvieren des Refs in BW bewerben?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tuuba ()

    • Tuuba schrieb:

      Landau klingt wirklich gut. Da wäre ich jetzt nicht von alleine drauf gekommen. Miete und reine Lehramtsuni sind auf jeden Fall ein großes Plus. War mir bisher auch noch nicht bewusst, dass das Niveau in RLP niedriger ist - gut zu wissen.
      Das Niveau ist nicht in RLP niedriger, sondern nur genau an dieser Uni.

      Und ja, die haben gymnasiales Lehramt, schon immer.
    • Kann noch jemand eine reine Lehramtuni empfehlen, bzw eine Mathelehramtbachelor, welcher von den reinen Mathestudis getrennt ist? Würde mir gerne ein paar unterschiedliche Unis anschauen, bevor ich mich einschreibe.
      Ich habe versucht es durch googlen herauszufinden, aber das ist selbst mit Modulhandbuch und Prüfungsordnung sehr schwierig herauszufinden. In Heidelberg weiß ich zwar, dass Lehramt und reines Fachstudium zusammen gelehrt werden, allerdings kann ich diese Info durch googlen ebenfalls nicht finden. Sprich es ist etwas intransparent und eure Hilfe wäre gold wert für mich :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tuuba ()

    • Ich denke die meisten kennen nur die eigene Uni.

      Ich kann zumindest sagen, dass es bei uns teils-teils ist. Es gibt eigene Veranstaltungen und Veranstaltungen aus den Fachbereichen, die für alle sind.
      Aber im Normalfall ist es ja dadurch abgespeckt, dass man "nur" Analysis I und nicht noch II und III machen muss.

      Der Threadtitel ist etwas irreführend, klingt eher nach: Wo bekomme ich am leichtesten mein 1. Staatsexamen.
    • Also bei uns in BW (zumindest an der Uni Heidelberg) wird Ana1 + Ana 2, sowie Lineare Algebra 1 + 2 mit den reinen Mathematikern geprüft. Bei der Bewertung wird auch nicht zwischen Lehramtsstudent und Fachstudent unterschieden.
      Insofern ist das schon ein beträchtlicher Unterschied.
      Ich will keinen falschen Eindruck erwecken, ich bin nicht faul und möchte mich nicht durchmogeln. Da ich aber Krankenkasse und Zweitstudiengebühren zu stemmen habe und kein Bafög bekomme, muss ich nebenher arbeiten und will das Studium natürlich erfolgreich absolvieren. Ohne es daher böse zu meinen, bin ich so gesehen schon daran interessiert, an eine Uni zu gehen, wo es prinzipiell etwas leichter ist.

      Ich habe mich bereits etwas in die Skripte eingelesen, aber habe schon Bammel davor, dass ich es nicht schaffe - bin halt keine 19 mehr. Aber no risk no fun ;)

      An welcher Uni hast du denn studiert Kiggie? Kann mir jemand etwas über die Universität in Mainz sagen?
    • Tuuba schrieb:

      Also bei uns in BW (zumindest an der Uni Heidelberg) wird Ana1 + Ana 2, sowie Lineare Algebra 1 + 2 mit den reinen Mathematikern geprüft. Bei der Bewertung wird auch nicht zwischen Lehramtsstudent und Fachstudent unterschieden.
      Insofern ist das schon ein beträchtlicher Unterschied.

      So ganz erschließt sich mir persönlich nicht, warum ein Lehrämtler anders bewertet werden sollte, immerhin bekommen beide am Ende einen Bachelor/Master-Abschluss und der ist nun einmal an Vorgaben gekoppelt.
      Ansonsten sind wir bei dem Punkt, dass nur die Lehramt studieren, die sonst kein Studium schaffen würden (Achtung, böse und überspitzt formuliert).
      Ich kann deine Beweggründe nachvollziehen, aber ich denke mit Fleiß sollte man es schaffen, wenn es denn der richtige Studiengang ist.

      Ohne Fleiß hätte ich meinen Teil in E-technik auch nicht gepackt. Da mit den Ingenieuren zu sitzen war kein Zuckerschlecken. Gebracht hat es mir für die Schule auch nichts (das steht sowieso nicht zur Debatte). Aber ich habe mir meinen Master-Abschluss verdient in meinen Augen.

      Fleiß hieß bei zwei Sieb-Klausuren - üben, üben, üben und noch mehr üben. Das wird in Mathe ähnlich sein.

      Ich sehe einen großen Vorteil beim Studium mit den "reinen" Studenten. Man findet gute Leute, die einem helfen können. Beim Lehramt in Chemie tummelte sich oft eher .... Da war ich diejenige, die die Leute durch Physikalische Chemie gebracht hat.
      Also das kann man zu seinem Vorteil machen denke ich.

      Ich habe in Wuppertal (NRW) studiert. Lehramtsstudium ist dort in meinen Augen sehr gut und man hat eine große Auswahl an Fächern. Dort gibt es den Bachelor Applied Science, den ich mit Chemie/ET leider nicht machen konnte, den ich aber sehr interessant aufgebaut finde für die naturwissenschaftlichen Fächer.
    • Kiggie schrieb:

      So ganz erschließt sich mir persönlich nicht, warum ein Lehrämtler anders bewertet werden sollte [...]
      evtl, weil Lehramtler noch ein zweites Fach haben und die Mathematiker Synergieeffekte haben, wenn sie sie ganze Woche Mathe hören.

      Wird in Mainz auch nur Ana 1 gefordert? Mainz ist für mich lukrativ (auf Grund privater Gründe)
    • Tuuba schrieb:

      Kiggie schrieb:

      So ganz erschließt sich mir persönlich nicht, warum ein Lehrämtler anders bewertet werden sollte [...]
      evtl, weil Lehramtler noch ein zweites Fach haben und die Mathematiker Synergieeffekte haben, wenn sie sie ganze Woche Mathe hören.



      Ja deswegen machen Lehramtler ja (von meinem Beispiel ausgehend) nur OC I und II und nicht noch III und IV.
      Man macht ja kein komplettes Mathestudium nur weil man die Grundlagen gemeinsamen mit den reinen Mathematikern macht.
      In E-Technik musste ich nur die Grundlagenfächer belegen und keine Vertiefungen.
      Bzw im Wahlbereich hatte ich 2 aus 4, statt 3 aus 4 wie die Ingenieure.

      Bei uns waren manches Mal die Anforderungen schon anders, hängt dann aber auch immer mit der vergebenen Anzahl der LPs zusammen.