Warum die Inklusion von W- und E-Kindern so nicht gelingen kann (Praxisbericht)

  • Mal wieder ein interessanter Bericht aus der Praxis, wie ich finde:


    Es gibt für alles ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

    Einmal editiert, zuletzt von Tayfun Pempelfort ()

  • Ja, grundsätzlich ist das interressant (für mich jetzt zwar nicht neu, aber es erlebt ja nicht jeder selbst in der Praxis), aber was mir doch auffällt:
    in deiner Überschrift fehlt (im Vergleich zur Überschrift des Artikels) ein Wort und das macht einen entscheidenden Unterschied....


    Darf jeder mal selbst suchen (und dann ist die spannende Frage: absichtlich weggelassen oder versehentlich?)

  • Die Situation an meinem Heimatort (nicht an meiner Schule) sieht inzw. so aus, daß die beiden städtischen Realschulen reguläre Schüler abweisen müssen, um Plätze für zu inkludierende Kinder freizuhalten, die eh nicht ihren FOR-Abschluß machen werden.


    Kann man in NRW eigentlich, was den Elternwillen bzgl. der Schulform (nicht bezüglich der einzelnen Schule) angeht, sein Kind in eine Schule reinklagen?


    Also das man die Lotterie mitmachen muß zu welcher konkreten Schule es geht, ist klar. Aber wie sieht es damit aus, wenn man von allen Gymnasien bzw. Realschulen einer Stadt abgewiesen wird mit der Begründung "wir sind voll"? Kann man dann einen Schulplatz an irgendeiner städtischen Realschule bzw. Gymnasium einklagen oder muß man dann letztlich wirklich jede weiterführende Schulform akzeptieren?

  • "So"!!

    Bolzbold #5

    Gutmensch und Spaß dabei (= das GG und der Diensteid sind schon 'ne gute Sache 😉)

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (T. Pratchett)

  • Ist ganz entscheidend. Ich unterrichte eine i-Klasse. Das Problem sind nicht die i-Kinder.

    Bolzbold #5

    Gutmensch und Spaß dabei (= das GG und der Diensteid sind schon 'ne gute Sache 😉)

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (T. Pratchett)

  • Eben. Hatte den Link vorhin auch schon bei FB gesehen und gelesen. War deswegen irritiert, ihn unter dieser Überschrift in unserem Forum zu finden...

    Bolzbold #5

    Gutmensch und Spaß dabei (= das GG und der Diensteid sind schon 'ne gute Sache 😉)

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (T. Pratchett)

  • Offtopic, aber an der Stelle muss ich einmal einwerfen, dass ich die Bremer Bezeichnung "Wahrnehmung und Entwicklung" für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung / Geistigbehindertenpädagogik für sehr unpassend halte. Wahrnehmungsstörungen finden sich bei Kindern aus dem gesamten Begabungsspektrum. Die Entwicklung (in zumindest einem Entwicklungsbereich) ist auch bei allen Kindern mit SPF beeinträchtigt. Insofern ist das ganze relativ nichtssagend - aber das soll es wohl auch sein. Noch dazu erschwert es die Kommunikation; beim Lesen nur der Überschrift dachte ich bei "E-Kindern" logischerweise an solche mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung und fragte mich, was denn W-Kinder sein sollen ...

  • Ja, grundsätzlich ist das interressant (für mich jetzt zwar nicht neu, aber es erlebt ja nicht jeder selbst in der Praxis), aber was mir doch auffällt:
    in deiner Überschrift fehlt (im Vergleich zur Überschrift des Artikels) ein Wort und das macht einen entscheidenden Unterschied....


    Darf jeder mal selbst suchen (und dann ist die spannende Frage: absichtlich weggelassen oder versehentlich?)


    Ja, da hast du Recht: kleiner, aber feiner Unterschied. ("... so nicht gelingen kann")

    Mal schaun, ob ich es noch ändern kann.

    Es gibt für alles ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

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