Muss ich meinen Privatwagen für Dienstfahrten zur Verfügung stellen? / Unfall auf Dienstfahrten

  • OT wieso schreibst du das eigentlich regelmäßig zu Beiträgen, die dir nicht passen? Werden die Leute alle von dir blockiert? Und wenn, wieso werden wir davon immer in Kenntnis gesetzt? :gruebel:

    Keine Ahnung, habe ich irgendwo mal gelesen und fand ich cool.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • Übrigens hat mir neulich eine Freundin erzählt, die bei einer Bank arbeitet und auch mit dem Privat PKW zu verschiedenen Terminen fährt, dass die Bank dafür eine Versicherung hat und sie, als sie mal einen Unfall hatte, alle Kosten incl. Wertverluste erstattet bekommen hat...

    Ja, und mir haben Kollegen erzählt, dass sie eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen haben, die die Schäden abdeckt, die bei Dienstfahrten mit dem Privatwagen enststehen und nicht vom Dienstherren/Arbeitgeber gedeckt werden. Zur Klarstellung, das ist keine Versicherung die der Dienstherr/Arbeitgeber für sie abgeschlossen hat, sondern eine, die sie selbst abgeschlossen haben und aus ihrem Privatvermögen dafür zahlen. Solche Versicherung werden explizit für öffentlich Bedienstete angebten, da schient es einen Markt zu geben.


    Mag irgendwie pfiffig wirken, weil man im Falle eines Unfalles die Kosten gedeckelt hat. Auf der anderen Seite meine ich, die Kollegen lassen sich doppelt übern Leisten ziehen.


    Ich glaube nicht, dass das der Fall sein wird, die logische Konsequenz wird sein, dass Bus und Bahn zu benutzen sind. Ob dabei jemand um 5 aufstehen muss, dürfte den AG nicht interessieren.

    Den Dienstherren/Arbeitgeber interessiert im Detail ohnehin nicht, was wir machen. Diejenigen, die die Vorschriften erlassen, erhalten keinerlei Rückmeldung, ob und wie das umgesetzt wird, ob das alles funktioniert und Sinn macht. Sie fordern solche Rückmeldungen nicht mal ein. Letztendlich sind das politische Entscheidungen, die müssen sich gut anhören, irgendwie in die Presse kommen und zur Not schnell wieder vergessen werden. Insofern.


    Aber! Gegenüber den Vorgesetzten in direktem Umfeld muss man klar machen, dass man die Zeit, die man im Bus oder am Bahnhof verbringt eben nicht gut, meistens gar nicht, für andere Sachen nutzen kann. Am einfachtsen ist es, wenn man aufzählen kann, was alles wegfällt, wenn man gezwungen wird, seine Zeit zu vertrödeln.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier ()

  • [...] Zur Klarstellung, das ist keine Versicherung die der Dienstherr/Arbeitgeber für sie abgeschlossen hat, sondern eine, die sie selbst abgeschlossen haben und aus ihrem privatvermögen dafür zahlen.

    Das mag in dem Fall von deinen Kollegen so gewesen sein. In dem Fall von Veronica Mars offensichltich nicht. Was sollte dagegen sprechen, dass das ihre Bank gemacht hat? Andere Banken/Firmen stellen ja sogar den kompletten Dienstwagen. Willst du denen dann jetzt auch erzählen, dass ihre Aussage falsch ist, weil es bei deinen Kollegen anders ist?


    Diejenigen, die die Vorschriften erlassen, erhalten keinerlei Rückmeldung, ob und wie das umgesetzt wird, ob das alles funktioniert und Sinn macht. Sie fordern solche Rückmeldungen nicht mal ein.

    Das machen sie bestimmt nicht täglich. Könnte bestimmt öfters gemacht werden. Aber ich kann mich erinnern, dass vor wenigen Jahren diese Umfrage zur Lehrergesundheit durchgeführt wurde. Wurde bei uns in der Konferenz vom Schulleiter sogar vorgesetellt und er hat uns die Informationen dazu gegeben (das war ja keine Umfrage vom Schulleiter! Er hat es ja an uns auch nur weitergereicht). Dort hätte man z.B. angeben können, dass so eine Situation einen zeitlich/finanzell/.. belastet, Stress erzeugt und die Lehrergesundheit belastet. Gab es bei euch diese Umfrage nicht, oder hattest du daran nicht teilgenommen, weil es dir zu viel Arbeit war?

  • Keine Ahnung, habe ich irgendwo mal gelesen und fand ich cool.

    "Plonk" ist ein schöner, historischer Begriff. Ungefähr so, als ob man in einer Unterhaltung "Hundsfott, Potztausendschlackerment!" oder so schimpft.


    Es stammt noch aus Usenetzeiten (für euch Jungspunde, das war ungefähr zu der Zeit, als ihr geboren worden seid.)

    Plonk is a Usenet jargon term for adding a particular poster to one's kill file so that poster's future postings are completely ignored. It was first used in 1989, and by 1994[1] was a commonly used term on Usenet. To publicly repudiate a poster, it is added to one's reply or is simply used as the entire, one-word reply. It is also used as a verb, as in: "I plonked that idiot". The word is an example of onomatopoeia, intended to humorously represent the metaphorical sound[2] of the plonked user hitting the bottom of the kill file (imagined perhaps as a bit bucket).

    Nach /alt/dev/null kann man in Webforen ja leider nicht mehr umleiten.

  • "Plonk" ist ein schöner, historischer Begriff. Ungefähr so, als ob man in einer Unterhaltung "Hundsfott, Potztausendschlackerment!" oder so schimpft.
    Es stammt noch aus Usenetzeiten (für euch Jungspunde, das war ungefähr zu der Zeit, als ihr geboren worden seid.)

    Nach /alt/dev/null kann man in Webforen ja leider nicht mehr umleiten.

    Ach so, ich dachte immer, das wäre die Partei der Lehrer Ohne Nennenswerte Konfliktscheu.

  • WilliG hatt ein Smartboard eingeworfen; kein Whiteboard. Und ein Smartboard halte ich für unsinn, da es dem Arbeitgeber zwar die Anschaffungskosten sparen würde, aber er dafür eine viel höhere Arbeitszeit bezahlen müsste. So ein Whiteboard hat man ja nicht täglich mal eben in 5 Minuten auf und ab. Wenn ich jeden Tag mein privates Smartboard mitbringe, dann würde extrem viel Arbeitszeit für Auf- und Abbau draufgehen und der Arbeitgeber würde - analog zur km-Pauschale - eine Betriebszeitpauschalte zahlen (müssen).

    Mir ging es hier um die Behauptung, die irgendwo hier im Thread aufgestellt wurde, dass man den Einsatz des Privat-PKWs schon erwarten kann, wenn das Einstellungsvoraussetzung war. Ich habe angezweifelt, dass so eine Voraussetzung möglich bzw. rechtlich haltbar wäre, in Bezug auf das Prinzip der Bestenauslese. Das Beispiel Smartboard war natürlich polemisch übertrieben.
    Hier vielleicht ein Beispiel, das besser nachzuvollziehen ist:


    Ich möchte mich auf eine Schule bewerben, die einen starken Schwerpunkt auf Digitalisierung legt. Beim informellen Kennenlerngespräch erklärt mir der Schulleiter, dass er davon ausgeht, dass ich einen privaten Laptop besitze und diesen auch mit in die Schule bringe, da die gesamte unterrichtliche Infarstruktur auf dieses BYOD-Konzept ausgerichtet ist. Die Schule kann mir weder einen Laptop finanzieren noch einen leihweise zur Verfügung stellen. Ist das okay? Kann man sowas von einem Bewerber erwarten?
    Weitergedacht: Da ich sowieso gerne mit meinem privaten Laptop arbeite, sehe ich darin kein Problem. Ich bewerbe mich und bekomme die Stelle. Ich arbeite zwei Jahre mit meinem Laptop ohne Probleme, dann fällt er mir mal daheim, als ich auf dem Sofa Netflix schaue, herunter und ist kaputt. Ich stelle fest, dass ich privat eigentlich gar keinen Computer brauche, mein Handy reicht mir.
    Wie soll der Dienstherr damit umgehen: Kann er mich zwingen, mir wieder einen Laptop von meinem Privatgeld anzuschaffen? Immerhin wusste ich das ja vor der Einstellung! Kann er mich einfach an eine andere Schule versetzen, weil ich nicht bereit bin, mir einen privaten Laptop anzuschaffen? Beides erscheint mir wenig realistisch. Wenn er verdammt nochmal will, dass ich mit Laptop arbeite, dann muss er mir den im Zweifelsfall stellen.

    ch glaube nicht, dass das der Fall sein wird, die logische Konsequenz wird sein, dass Bus und Bahn zu benutzen sind. Ob dabei jemand um 5 aufstehen muss, dürfte den AG nicht interessieren.

    Jein. Immerhin darf man auch unter diesen Umständen nicht über die gesetzlich vorgeschriebene Wochenarbeitszeit kommen. Auch sind Ruhezeiten einzuhalten. Dass der TE mit Privatwagen allerdings offenbar deutlich unter seine Wochenarbeitszeit gekommen ist, macht die Sache in Hinblick auf diesen Aspekt aber echt etwas schwieriger.

    und dann "nebenbei" noch einen Verbandsvorsitz innehat

    Aber hoffentlich nicht den Vorsitz eines Interessensverbands für Lehrer? Dann wäre die Drohung mit der Versetzung eine moralische Bankrotterklärung.

  • [...] Beim informellen Kennenlerngespräch erklärt mir der Schulleiter, dass er davon ausgeht, dass ich einen privaten Laptop besitze und diesen auch mit in die Schule bringe, da die gesamte unterrichtliche Infarstruktur auf dieses BYOD-Konzept ausgerichtet ist. Die Schule kann mir weder einen Laptop finanzieren noch einen leihweise zur Verfügung stellen. Ist das okay? [...]

    Hat das den schon einmal überhaupt jemand gemacht? Lohnt sich ja gar nciht darüber zu diskutieren, wenn das noch nie gemacht wurde.
    Ansonsten würde ich ggf. hier mal gucken:
    https://karrierebibel.de/notluegen-vorstellungsgespraech/

  • Nee, dass ist keine Analogie, weil es nicht analog ist. Frapper ist ja eingestellt worden und wird auch nicht "ausgestellt". Das er nicht eingestellt worden wäre und das ihm diese Frage während der Einstellung als Auswahlkriterium gestellt wurde ist ja nur eine Vermutung von dir.
    In Frappers Fall sieht der Arbeitgeber, dass sich der Arbeitnehmer den bisherigen Aufgabenbereich nicht mehr machen will und hat sich daher darum gekümmert ihm einen anderen wertgleichen Aufgabenbereich zu suchen statt ihn zu entlassen. Daran kann ich nicht verwerfliches erkennen.

  • In Frappers Fall sieht der Arbeitgeber, dass sich der Arbeitnehmer den bisherigen Aufgabenbereich nicht mehr machen will

    Das ist eine sehr spezielle Interpretation des Anliegens, dass er seinen Privatwagen nicht mehr nutzen will.
    Meinetwegen. Dann so:
    Du wirst an einer Schule eingestellt, die sehr großen Wert auf Digitalisierung legt. Du nutzt deinen eigenen Laptop, da die unterrichtliche Struktur darauf ausgelegt ist und es keine Schullaptops gibt. Der Laptop geht kaputt, du braichst eigentlich privat keinen neuen, deshalb musst du jetzt versetzt werden.

  • Wobei ich mir jetzt (vor ein paar Minuten war ich es noch) gar nicht mehr so sicher bin, ob es sich bei der Autofrage überhaupt um eine unerlaubt Frage handelt.


    Gründe:
    1.
    http://www.lexsoft.de/cgi-bin/…rtal_nrw.cgi?xid=167092,8
    Dort steht expliziet, dass nicht nur "die fachliche Leistung" (also das ersten und zweiten Staatsexamen) als Auswahlkriterium genommen werden darf, sondern auch "Befähigung" (also Führerschein?!) und "Eignung" (also Auto?).


    2.
    karrierebibel.de/notluegen-vorstellungsgespraech/
    Dort steht auch, dass Fragen zur Mobilität gestellt werden dürfen und wahrheitsgemäß beantworetet werden müssen.


    Aber da bin ich dann raus. Bin kein Rechtsexperte. Vor 5 Minuten hätte ich dir zumindest noch insofern voll zugestimmt, dass es erst gar nicht gefragt werden dürfte. Nach genauerem Lesen der Paragrafen werde ich allerdings etwas unsicher.

  • Das ist eine sehr spezielle Interpretation des Anliegens, dass er seinen Privatwagen nicht mehr nutzen will.

    Ah... Ja, sorry. Das ist natürlich stark verkürzt und extrem dargestellt. Wie schon mehrfach gesagt: Es gibt natürlich viele andere gute Alternativen. Es handelt sich hier nur um eine der letzten Möglichkeiten.


    Man könnte es ja auch anders sagen: Frapper ist bestimmt nicht beim Einstellungsgespäch gefragt worden, ob er in dem Jahr nach x fahren will, in nächsten Jahr nach y und dann ....
    Dort ändern sich doch wahrscheinlich auch öfters mal die Ziele und/oder die Wohnorte.
    Ist bei uns doch im Praktikum nicht anders. Wenn man doof ist, dann nimmt man sich natürlich nur die Schüler, die möglichst weit weg vom eigenen Wohnort arbeiten. Wenn man schlau ist, dann sprechen sich die Kollegen ab und nehmen Schüler aus der Nähe.
    Wenn ich mir jetzt vorstelle unsere Dienstwagen würde das ganze Jahr über die Parkplätze blockieren und ich dann schwierigkeiten habe mein Auto abzustellen... Dazu kommt dann noch, dass ich bei meinen Dienstfahren erst zur Schule hinfahren müsste, dann den Dienstwagen abholen müsste, danach zum Praktikanen fahren würde, wieder zurück zur Schule und erst dann nach Hause... Ja geht es noch?


    Oder ganz konkret bei meiner letzen Abordnung: Mein Wohnort, meine Schule und meine Abordnung waren so ziemlich genau in einem gleichseitigen Dreieck mit 10km Seitenlänge angeordnet.
    Mit Dienstwagen hätte ich Haus -> Stammschule -> Abordnung -> Stammschule -> Haus -->> 40km fahren müssen
    mit privaten Wagen musste ich zum Glück nur: Haus -> Abordnung -> Haus -->> 20 km fahren
    Die Gefahr einen Unfall zu bauen ist bei mir sogar auf der Strecke "Haus -> Stammschule" größer als auf der Strecke "Haus -> Abordnung".


    Ich habe vom Prinzip nichts "verloren". Und mein Fall ist ja nur ein durchschnittlicher Fall. Man könnte noch viel bessere Fälle erhalten. Klar kann man auch schlechtere Fälle konstruieren, ab sollte man da nicht mit Chef und Stundenplaner sprechen, da die doch durch die UV massiven Einfluss darauf haben?


    Das ist so u.a. ein Grund, warum ich u.a. das "strenge" "Dienstwagenangebot" bin. Da sollten andere Lösungen her. Hier sind ja schon viele andere gute Möglichkeiten genannt worden.

  • Da sollten andere Lösungen her.

    So ganz hast du, glaube ich, gar nicht verstanden, was ich meine.
    Es ist mir egal, ob eine entsprechende Frage im Gespräch (ich hatte übrigens bewusst "informelles Kennenlerngespräch" geschrieben und nicht "Auswahlverfahren") zulässig ist. Das war mehr prophylaktisch, um dem Argument zuvor zu kommen, dass er sich ja freiwillig für diese Stelle entschieden hat.
    Jedenfalls geht es mir darum, ob es zulässig ist, jemanden zu versetzen, wenn er nicht bereit ist, notwendige Arbeitsmittel aus Privatmitteln anzuschaffen. In dieser Hinsicht ist die Analogie durchaus gelungen, finde ich.
    Ich bin auch gar nicht unbedingt für die Anschaffung eines Dienstwagens. Das ist vielleicht eine mögliche Lösung. Der Punkt ist aber, es ist nicht meine oder deine oder Frappers Aufgabe, diese Lösungen zu finden. Das muss der Dientsherr machen.

  • Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, was ich meine.
    Wenn ich sage "Da sollten andere Lösungen her", dann stimme ich dir damit doch total zu. Wer diese Lösung "suchen" soll, habe ich doch gar nicht direkt gesagt. Ich hatte an einer Stelle nur gesagt, wer es ggf. verbessern könnte.
    Klar soll das erstmal der Dienstherr machen. Auch in dem Punkt bin ich voll bei dir. Er (der Dienstherr) hätte ja schon heute andere Möglichkeiten. Aber in Frappers Fall hat er sich ja nicht für die "beste" Lösung entschieden. Was sollen wir jetzt machen? Nichts, weil es das Problem des Dienstherrn von Frapper ist? Oder evtl. Alternativen anregen, damit in Frappers und ähnlichen Fällen Arbeitnehmer (und damit dann auch Arbeitgeber) zufriedener sind?

  • @Conni und @Ratatouille
    Habt ihr nochmal etwas von euren vorherigen Schulen gehört, ob es besser wurde? Dass ich das jetzt mittlerweile von drei Personen mitbekommen habe und mir noch nichts von einem gelungenen Coaching zu Ohren gekommen ist, stimmt mich natürlich sehr nachdenklich.

  • Ich war bisher insgesamt an fünf Schulen, zwei Superschulen, eine neutrale, eine, die toll war, bis die besagte Heuschreckenseilschaft eingefallen ist und eine, in der das Klima schon furchtbar war, als ich hingekommen bin. Da es auch in ätzenden Schulen viele nette Kollegen gibt, habe ich etliche Kontakte behalten und höre regelmäßig, wie es weitergegangen ist und auch, was neue Kollegen, die dort vielleicht ihr Ref. gemacht haben o.ä. für einen Eindruck hatten. Die Welt ist ein Dorf. Meine Erfahrung: Um das Klima in einem Kollegium kaputtzumachen, reichen wenige Jahre. Ist es kaputt, ist es das für sehr lange Zeit. Zu lang für mich, definitiv. An meiner jetzigen Schule wird zusammengearbeitet und gelacht, man ist freundlich, die Schule ist gut organisiert. Das ist ein ganz anderes Lebensgefühl, als wenn man sich wütend und bedrückt durch die Gegend schleppt.

    • Offizieller Beitrag

    @Conni und @Ratatouille
    Habt ihr nochmal etwas von euren vorherigen Schulen gehört, ob es besser wurde? Dass ich das jetzt mittlerweile von drei Personen mitbekommen habe und mir noch nichts von einem gelungenen Coaching zu Ohren gekommen ist, stimmt mich natürlich sehr nachdenklich.

    Ich bin noch nicht so lange weg. Der digitale Terminkalender spricht Bände. Ich versuche gerade, mich aus dem Kreis der Berechtigten, die den einsehen dürfen, herausstreichen zu lassen, damit ich meine eigenen Termine nicht mehr übersehe unter der irrsinnigen Flut. Und ich möchte auch nicht wissen, wann wer bei wem hospitiert und wann wer welches Mitarbeitergespräch führt. Dabei ist mir die DSGVO egal, ich empfinde es als Belästigung, dass ich mich nicht selber aus der Liste der Berechtigten herausstreichen kann.
    Ab und an treffe ich mich mit einer Kollegin und - positiv ausgedrückt - ist es bislang zumindest nicht besser geworden.

  • Danke für die Antworten.
    Bei mir tut sich auch ein wenig etwas. Bisher plant man natürlich weiter mit mir in der Beratung, aber ich werde voraussichtlich einen neuen Bereich bekommen, nämlich die Stadt, in der ich wohne plus Umkreis. Immerhin ein Teilerfolg für mich. Die Anfrage ans Schulamt gebe ich am Donnerstag ab und warte dann, was ich als Antwort bekomme. Mein morgiger Termin an meiner möglichen Wunschschule hat sich leider erst einmal verschoben - das Kind ist krank. Vermutlich wird der Termin in zwei Wochen neu angesetzt.

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