Bayern und naturwissenchaftliche Bildung

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    • Bayern und naturwissenchaftliche Bildung

      Wenn der bayerische Landtag allen Ernstes mit großer Mehrheit eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag geben will, die überprüft, ob Homöopathika Antibiotika ersetzen können, dann ist es dringend an der Zeit, dass man im Freistaat mal darüber nachdenkt, ob man vielleicht der eigenen PR über das "überlegene Bildungssystem" tatsächlich so naiv Glauben schenken sollte, wie es wohl getan wird..


      Link: Ein offener Brief der GWUP an den bayerischen Landtag

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Meerschwein Nele ()

    • Wieso überrascht das hier irgendjemanden? Krankenkassen zahlen das auch auch "gut und gerne":
      focus.de/finanzen/versicherung…hre-dabei_id_6757634.html

      Dass man das in anderen Ländern anders sieht als in Deutschland, ist doch bei vielen Themen mittlerweile völlig normal:
      spiegel.de/gesundheit/diagnose…fehlerhaft-a-1293849.html


      Ist doch nur wieder der übliche deutsche Sonderweg. Nicht immer, aber immer öfter.


      Gruß !
      Mikael - Experte für das Lehren und Lernen
    • Ich bin auch so eine Homöopathietante :krank: und ich steh voll dahinter.
      Entweder konnte die Hömopathie das auffangen oder ich habe ein grundlegend gutes Immunsystem.

      In den letzten 20 Jahren habe ich nur 2x Antibiotikum nehmen müssen, 1x bei einer Stimmbandentzündung und 1x bei einer Borreliose. :spritze: Allergien habe ich auch so gut wie keine.
    • Caro07 schrieb:

      Ich bin auch so eine Homöopathietante :krank: und ich steh voll dahinter.
      Entweder konnte die Hömopathie das auffangen oder ich habe ein grundlegend gutes Immunsystem.

      In den letzten 20 Jahren habe ich nur 2x Antibiotikum nehmen müssen, 1x bei einer Stimmbandentzündung und 1x bei einer Borreliose. :spritze: Allergien habe ich auch so gut wie keine.
      Ja, meinetwegen. Aber bitte versuch nicht mitzudiskutieren, wenn es wissenschaftlich wird. :S
    • Caro07 schrieb:


      ich habe ein grundlegend gutes Immunsystem.
      Genau das.
      I can't help about the shape I'm in
      I can't sing, I ain't pretty and my legs are thin.
      Don't ask me what I think of you,
      I might not give the answer that you want me to.
    • Caro07 schrieb:

      Ich bin auch so eine Homöopathietante :krank: und ich steh voll dahinter.
      Entweder konnte die Hömopathie das auffangen oder ich habe ein grundlegend gutes Immunsystem.

      In den letzten 20 Jahren habe ich nur 2x Antibiotikum nehmen müssen, 1x bei einer Stimmbandentzündung und 1x bei einer Borreliose. :spritze: Allergien habe ich auch so gut wie keine.
      Ich war in den letzten 20 Jahren genau vier Tage "krank". Morgens beim Sport einen Schläger ins Gesicht bekommen und musste genäht werden, zwei mal eine Lebensmittelvergiftung, ein mal (in den jungen, wilden Jahren) zuviel auf einer Hochzeit gefeiert (ja, es ist mir heute noch peinlich und danach nie wieder passiert). Außer ein bisschen Schnupfen im Winter (bei dem ich nicht zuhause bleibe und der nach ein paar Tagen ohne den Einsatz von Medikamenten wieder weg geht) hatte ich auch keine Krankheiten. Allergien habe ich keine einzige und auch keine realen oder eingebildeten Lebensmittelunverträglichkeiten. Antibiotika habe ich noch nie genommen.
      Ich schließe daraus, dass Cola, Bier und Chips genauso oder besser wirksam sind, als dieser ganze Pharma Rotz. Immerhin konsumiere ich davon deutlich wahrnehmbare Mengen. Die Kasse sollte das bezahlen, finde ich.
    • Caro07 schrieb:

      Ich bin auch so eine Homöopathietante :krank: und ich steh voll dahinter.
      Entweder konnte die Hömopathie das auffangen oder ich habe ein grundlegend gutes Immunsystem.

      In den letzten 20 Jahren habe ich nur 2x Antibiotikum nehmen müssen, 1x bei einer Stimmbandentzündung und 1x bei einer Borreliose. :spritze: Allergien habe ich auch so gut wie keine.
      Ich bin sogar ein noch besserer Homöopathieonkel! Bei mir wirken homöopathische Mittel nämlich, auch wenn ich sie gar nicht nehme: In den letzten 20 Jahren habe ich 0x Antibiotikum nehmen müssen. Allergien habe ich gar keine.
      "Schlimmes geschähe dir da, mein Bester, wenn du nach Athen gekommen, wo in ganz Hellas die größte Redefreiheit herrscht, dann hier als einziger an ihr nicht teilhaben solltest. Aber setze auch dagegen: wenn du weitläufig redest und nicht das Gefragte beantworten willst, daß auch mir Schlimmes geschähe, wenn ich nicht weggehen dürfte, ohne dich zu hören." (Platon, Gorgias)
    • Ich kann noch einen drauflegen: dem Hund, den ich nicht habe, habe ich noch nie Homöopathika gegeben, und er ist perfekt gegen Krankheiten immunisiert! Und von einem Plazebo-Effekt kann hier nun wirklich nicht die Rede sein.

      (Ich glaube, ich fahre dann mal nach München, um meine 400000 Ocken einzusammeln und zu fordern, dass a) formale Logik und b) naturwissenschaftliches Denken Teil der Lehrerausbildung sein müssen.)
    • Schmidt schrieb:


      Ich schließe daraus, dass Cola, Bier und Chips genauso oder besser wirksam sind, als dieser ganze Pharma Rotz. Immerhin konsumiere ich davon deutlich wahrnehmbare Mengen. Die Kasse sollte das bezahlen, finde ich.
      Notiz an mich: Ich sollte mehr Bier, Cola und Chips in meinen Speiseplan einbauen.
      Free Klorollen! Keine Klorollen-Basteleien mehr in Grundschulen!

      Immer wieder gut, Bodo Wartke: youtube.com/watch?v=WiCV4KKW6Nw
    • Nur mal so nachgefragt:
      Stellt ihr solche Aussagen auch alle in Abrede?
      homoeopathie-online.info/homoe…unde-an-der-lmu-muenchen/

      Geht es nur um die Homöopathie?

      Was ist mit anderen alternativen Heilmethoden, die größtenteils oder fast nur auf Erfahrungen beruhen?
      Chinesische Medizin (ist schon uralt) mit Akupunktur und ihren ganzen Meridianen, die man auch nicht mit heute bekannten wissenschaftlichen Methoden sichtbar machen kann?

      Seid ihr ausschließlich Verfechter der chemischen Medizin oder ist auch die Kräutermedizin (da stecken Erfahrungen von Jahrhunderten drin), die ebenso schon uralt ist, in eurer Denkweise zugelassen?
    • @Conni Die Hopfenbitterstoffe wirken ja nachweislich bakteriostatisch. Du musst nur genug Bier trinken, dann wirkt das schon!

      @Meerschwein Nele Ich halte die Globuli-Fankultur hier für eine Art Trotzreaktion einer gesättigten, überreichen Gesellschaft, die sowie weiss, dass die Pharmas im Ernstfall (also wenn die Globuli verkackt haben) schon was Feines zu bieten haben.
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      Früher war mehr Lametta!
    • In unserer Familie werden durchaus Globuli verwendet. Selbst wenn das Ganze in den Bereich der "Autosuggestion" fällt (und der These bin ich nicht abgeneigt), so scheinen sie doch (genau deswegen?) zu helfen. Aber ... doch nicht bei Krankheiten, bei denen Antibiotika zum Einsatz kommen sollten. Ich hab gerade in den Sommerferien das erste Mal in meinem Leben länger Antibiotika nehmen müssen (tatsächlich 4 Wochen lang) und da wäre mir in meinem Zustand nicht im Traum eingefallen, lieber Globuli zu verlangen.

      Fakt ist aber auch, dass unsere Ärzte zu schnell (heftige) Medikamente verschreiben bzw. sogar operieren. Da kann man umgekehrt schon auch den Verdacht haben, dass der Kampf gegen die relativ billigen Globuli, die bei bestimmten Beschwerden (und wenn auch nur durch Einbildung) helfen, bei denen Schulmediziner schon geneigt sind, teuere Medikamente zu verschreiben, auch ein Kampf um Pfründe ist.
      Der Placebo-Effekt ist bei (kleinen) Kindern durchaus beobachtbar. Warum also nicht - wenn es ein Wehwehchen ist, das keine schweren Medikamente erfordert - auf Globuli setzen? Der Mensch glaubt, dass ihm geholfen wird, er fühlt sich besser ... und im Endeffekt geht es ihm dann auch besser.
      Natürlich gibt es Zustände, da darf man nicht lange mit Globuli arbeiten, da müssen Medikamente her (von daher halte ich die Pläne meiner Landesregierung hier für etwas ... esoterisch. Hätte ich von der CSU gar nicht gedacht).
      Andererseits (siehe oben) ... es gibt schon die Tendenz, zu schnell Medikamente einzusetzen, die es gar nicht braucht.

      Sogar die Wissenschaft erkennt die Bedeutung der Psyche für den Heilverlauf von Krankheiten an.