Sehr einfaches Lehrwerk Englisch GS/ FöS gesucht

  • Hallo zusammen,


    meine Schüler (FöS, 3. Schuljahr (DFK 2), Förderschwerpunkt Lernen/ geistige Entwicklung) haben sich gewünscht, ein bisschen Englisch zu lernen.


    Der Lern- und Leistungsstand ist vergleichbar mit Mitte/Ende 1. Klasse GS.


    Kann mir jemand ein möglichst einfaches Lehrwerk empfehlen? Idealerweise eines mit Lehrerhandbuch und Zusatzmaterialien.


    Da Englisch bei uns in der DFK 2 kein reguläres Unterrichtsfach ist und ich es nur auf Wunsch der Kinder spielerisch anbieten will, sind keine Lehrwerke vorhanden und ich bin ganz frei in der Auswahl.

  • Wenn der Stand 1. Klasse GS ist (was mich bei Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung überrascht), dann würde ich einfach nach einem Werk für die erste Klasse schauen.

    Das habe ich schon, aber ich hatte auf Erfahrungen gehofft.


    Ich habe eine Mischung aus Kindern im Förderschwerpunkt Lernen und Kindern im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Kinder im Förderschwerpunkt Lernen sind etwa auf dem Lernstand Ende der 1. Klasse, die Kinder im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sehr schwach. Die bekommen ohnehin andere Aufgaben.

  • Vielen Dank für Eure Tipps!


    Ich habe jetzt mal Flex & Flory 1/2 bestellt und das Förderheft zu „Sally 3“. Klick haben wir sogar für die Größeren.

    Mal sehen, was mir besser gefällt.

    An „Sally“ gefällt mir, dass es viel Zusatzmaterial gibt, auch interaktive Tafelbilder etc.

    Mal sehen, ob das Förderheft reduziert genug ist für meine Schüler.

  • Hm... ich kenne das Förderheft zu Sally. Das ist wenig reduziert. Es enthält dieselben Sachen wie das normale Arbeitheft zum Schülerbuch, nur sind einige Sachen dann schon hingeschrieben. Es ist sozusagen um die Schreibarbeit reduziert, einfacher vom Inhalt her ist es nicht.

  • Hm... ich kenne das Förderheft zu Sally. Das ist wenig reduziert. Es enthält dieselben Sachen wie das normale Arbeitheft zum Schülerbuch, nur sind einige Sachen dann schon hingeschrieben. Es ist sozusagen um die Schreibarbeit reduziert, einfacher vom Inhalt her ist es nicht.

    Schade, ich hatte mir da eine stärkere Differenzierung erhofft.

    Vielleicht passt dann ja Flex & Flory. Der Vorteil eines umfassenderen Lehrgangs wäre auch, dass ich dann auch nach oben differenzieren kann, was bei Klick nicht ginge. Ich habe nämlich 2 Muttersprachler in der Klasse (daher kam der Wunsch bei den anderen erst auf).

  • Hm... ich kenne das Förderheft zu Sally. Das ist wenig reduziert. Es enthält dieselben Sachen wie das normale Arbeitheft zum Schülerbuch, nur sind einige Sachen dann schon hingeschrieben. Es ist sozusagen um die Schreibarbeit reduziert, einfacher vom Inhalt her ist es nicht.

    Hast du denn Erfahrungen mit den digitalen Angeboten zu Sally?

  • Es ist die Frage, was du mit den digitalen Angeboten meinst. Ich habe die Lehrermaterialien mit einigen editierbaren ABs auf einer CD und die ganzen gedruckten Bild- und Wortkarten, die Spielbox und die Filme. Das meinst du sicher nicht.

    Das Schülerarbeitsheft kann man auch mit interaktiven Übungen haben. Die App kenne ich nicht. Den Unterrichtsmanager kenne ich auch nicht.

    Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass das alles so ausgereift digitalisiert ist, auf der CD- Rom zu den Lehrermaterialien ist nicht viel. Da gibt es Gedrucktes mehr.

    Vielleicht bietet der Unterrichtsmanager mehr? Das weiß ich leider nicht.

    Um ehrlich zu sein, würde ich mich für Förderschüler noch weiter umsehen. Ich weiß nicht, ob Sally so optimal ist, mir erscheint es öfter doch zu anspruchsvoll für schwächere Schüler. Meine Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kommen da nur leidlich mit. Ich kenne allerdings nur die bayerische Ausgabe.

    Es sei denn, du guckst einmal in den Bundesländern, wo Englisch mit der 1. Klasse beginnt, da gibt es ja auch etwas von Sally.

  • Wenn du willst, kann ich dir mal ein paar Seiten aus Klick abfotografieren. Es werden pro Kapitel etwa 10 neue Vokabeln eingeführt, für die Bildkarten im AH dabei gibt das dann eine Spielanweisung, Memory o. ä. Dazu noch z. B. ein Kreuzworträtsel für die neuen Wörter usw.

    (Allerdings schaffen wir kaum ein Heft pro Schuljahr bei 1 Stunde Englisch. Sieh mal in den L-Lehrplan Englisch, es ist wirklich wenig, was man da macht. Unsere Achtklässler haben beispielsweise manchmal noch Probleme mit den Zahlen auf Deutsch, da wiederholt man dann die numbers bis 100 und ist ausgelastet... Grundschulstoff ist sicher zu schwer).

  • Wieso denn von Sally ausgerechnet das Heft zu Jahrgang 3? Sally gibt es auch für die 1. Klasse (bspw. in RLP), Versuch es vielleicht lieber mal damit! Die Möglichkeit, die Zusatzmaterialien wie Bild- und Wortkarten zu nutzen fand ich daran immer sehr schön.

  • Guck dir mal die Lehrwerke an, die in NRW zugelassen sind. Hier ist noch Englisch ab Klasse 1. Wir haben z.b. Playway (was in der neusten Ausgabe endlich erträglicher ist im Gegensatz zu früher). Die arbeiten z.b. auch mit einer App, wo die Filme und Lieder zusätzlich drauf sind. (Man muss also nicht mehr zwingend die DVD kaufen)

  • Es kommt wohl darauf an, ob du ein ganzes Lehrwerk als Grundlage nehmen musst oder möchtest.

    Falls du da die Freiheit hast, würde ich sogar zu thematischen Arbeitsmappen von sonderpädagogischen Verlagen empfehlen.


    Ich kann dir nur die Arbeitsmappen von Persen nahelegen. Sie sind einfach aufgebaut und vor allem für den Anfangsunterricht in Englisch auf den Förderschwerpunkt Lernen zugeschnitten. Die Themenhefte decken z.B. : Zahlen, Farben, Tiere, etc. ab.

    Diese Arbeitsmaterialien kann man auch recht schnell im Worksheetcrafter anpassen.

  • Was den Anforderungsgrad der meisten Grundschulenglischlehrwerke angeht, so wird da in der Regel nur Reproduktion bekannter Inhalte gefordert, daher auch gut von Kindern mit Förderschwerpunkt Lernen zu bearbeiten. Was problematischer in meinen Augen ist, ist die verwendete Anzahl an Vokabeln bzw. Phrasen pro teaching unit. In der Regel werden so 15 neue Vokabeln über meiner Einschätzung nach 2-3 Wochen behandelt. Für Schüler mit normaler Leistungsstärke ist das OK, Schüler mit Lernschwierigkeiten wären damit vom Umfang her völlig überfordert. Wenn es eh nur ein Zusatzabgebot sein soll, würde ich z.B. von Sally nur die allerwichtigsten Flashcards nehmen (also bei Farben z.B. blue/red/yellow/green/black/white) und ein paar schöne Spiele damit veranstalten. Noch eine wichtige Frage: Müssen die Schüler in ganzen Sätzen sprechen? Dann wirklich nur ein kurzer Satz pro teaching unit und immer wieder behandeln, da die Leistungsschwachen sich gerade hiermit schwer tun.

  • In ganzen Sätzen zu sprechen ist generell erwünscht im Englischunterricht, selbst im Anfangsunterricht.


    Es wird im Allgemeinen mit nur wenigen und ständig nutzbaren Zielstrukturen im Förderschulbereich, aber auch oft bei "schwächeren" Lerngruppen im Grundschulbereich gearbeitet.: z.B. "This is the...", "What can you see?", I can see the...", "What's missing?", "The... is missing", "Show me the...", etc. .


    Das kann alles schnell ritualisiert werden, die schwächeren Kinder lernen solche "chunks" wie einzelne Vokabeln und speichern sie dauerhaft im semantischen Lexikon ab. Dabei eignen sich solche Satzanfänge und Fragen für zahlreiche Spielevariationen.

    Alles andere überfordert sicherlich nicht nur Förderschüler, die Englisch neu lernen.
    Das kann man ja generell anpassen.


    Wichtig bei der Auswahl von Englischmaterial für (schwächere) Lernende ist vor allem:

    - eine gute, kleine Auswahl an wenigen Vokabeln pro Themenfeld (wurde schon erwähnt: eher ca. 6-8)

    - eine schnelle Nutzbarkeit, bei ansprechender optischer Gestaltung des vorgefertigten Materials, ohne dass man gleich stundenlang "in eine Bastelorgie" verfallen muss.

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