Meckerforum, hier darf alles rein, was doof ist

  • Oder anders: du nutzt selbstverständlich das Recht deiner Stärke aus, um eine Arbeitsatmosphäre und ein friedliches Miteinander im Klassenzimmer zu haben.

    Naja, wenn du schon den schiefen Vergleich aufmachst: Bei mir kriegen die Petzen den Ärger.

    Man fragt sich, wofür das gut ist.

  • Doch, ich habe mich gleich daran gestört, weil er das vorher bereits mit einem Zitat von mir gemacht hatte.

    Und "Recht des Stärkeren"? Naja ich hoffe, dass hier immer eine Moderation arbeiten wird, sonst kann man tatsächlich nur noch das Weite suchen. Oder anders: du nutzt selbstverständlich das Recht deiner Stärke aus, um eine Arbeitsatmosphäre und ein friedliches Miteinander im Klassenzimmer zu haben.

    Weil du, ich erwähnte es in der Vergangenheit bereits, Nutznießerin der speziellen Moderation hier bist (und dein eigenes Fehlverhalten hier, auch nach Maßgabe allg. Nettiquette, i.d.R. unsanktioniert bleibt). Hast also leicht reden, man reagiert sogar prompt auf deine Zurufe und das ohne jedes Hinterfragen. Glückwunsch.

    Ixh finde es btw befremdlich, sich daran zu stören, in einer Signatur zitiert zu werden. Habt ihr denn geäußert, was zitiert wurde, oder nicht, und wenn ja, warum erscheint dir das dann so problematisch, dass du es zitiert weißt, aber nicht so problematisch, entsprechendes in erster Instanz vielleicht erst gar nicht zu äußern?

    Aber nochmal Glückemwunsch: Wieder erfolgreich vom eigtl. Thema avgrkenkt. wow.

    So, ich geh mal was zocken.

  • Sorgst du nicht für Ruhe? Arbeitsatmospähre?

    Doch, aber bereits dann, wenn Schüöer A was themenbezogenes sachlich vorträgt und Schüler B was von 'Deine Mutter [...]!' dazwischen brüllt, um vom Inhalt von Schüler A abzulenken.

    Hier soll allerdings Schüler A gemaßregelt werden und schwadroniert der Lehrer über die Angemessenheit des T-Shirts von Schüler A, wenn dieser Schüler B verbal-argumentativ auf den Hosenboden setzt. Figurativ genug?

    😎

  • Nein. Der entscheidende Punkt ist, dass auch hier regelmäßig willfährig als "Nazi-Ideologie" ge-framed wird, was per definitionem keine "Nazi-Ideologie" ist, was wiederum tstsächliche Nazi-Ideologie bagatellisiert, relativiert. Und eine solche 'Fehlattribuierung' verhindert nicht nur (dauerhaft) jeden (dringend) notwendigen Diskurs, sondern unterminiert jede ebenso notwendige Problemanalyse und -behrbung. Rechts, Rechtsaußen und Rechtsextrem sind nicht nur nicht dasselbe, nicht beliebig austauschbar, sondern auch im rechtsextremen Spektrum selbst sind dafür die Unterschiede hochrelevant.

    Neonazis sind auch Nazis, die Wortklauberei versucht eine Verharmlosung, die nicht angemessen ist.

    AfD-Landtagsabgeordnete haben Verbindungen in die "Artgemeinschaft", "Identitäre Bewegung", "IfS", "1% e.V." und was der eklen Gesinnungstreffs noch mehr existiert.

    Wenn diese Partei Nazis in ihren Reihen duldet, fördert sie Nazi-Ideologie. Und wenn sie in ihren Programmen völkisches Gedankengut etc. propagiert- sie ist bereits vom Verfassungsschutz als rechtsEXTREM eingestuft, falls du dich erinnern magst- dann wird es nicht besser, nur weil jemand sagt, es gibt dort doch auch so sympathische Typen, die bloß rechtsaußen sind.

    Was ich jedefalls nicht glaube: Dass es dir so wichtig ist, die Harmlosigkeit dieser Partei herbeizureden, um einen Diskurs zu fördern. Den wird es nicht geben. Und zwar nicht nur mit mir, der alten links-grünen Emanze, sondern ganz offensichtlich auch nicht mit dem Kollegen, die tatsächlich konservativ im herkömmlichen Sinne sind.

  • Ich geh mal weg von Politik und Mecker über Schul Themen... die indirekt natürlich auch wieder Politik-Themen sind:

    Technik geht oft nicht. Systemadministrator geht in Rente und Stelle wird nicht neu ausgeschrieben. Kollegen sind nett, aber schwere Absprache. Kiosk teuer und kein Einkaufszentrum oder Imbiss in der Nähe. Toiletten dreckig. Zu weiter Anfahrtsweg. Stau und Bahnausfall. Demotivierte Schüler weil Schule zu hässlich. Keine Genehmigung von Teilzeit. Kein Versetzungsantrag. Zu viele fachfremde Stunden im "hardcore" aber dennoch netten Bau-Bereich. Konferenzen bis 20 Uhr. Elternabende weil 2-3 Minderjährige in der Klasse.


    Ich überleg noch mal weiter.

  • Das vermeide ich tunlichst, bieten doch alle meine Schüler wunderbares Stör- und Nervpotential.

    Ich habe den Leitsatz: In jedem Schüler etwas Positives finden.

    Sonst überlebe ich den Vormittag nicht.

  • Neonazis sind auch Nazis, die Wortklauberei versucht eine Verharmlosung, die nicht angemessen ist.

    AfD-Landtagsabgeordnete haben Verbindungen in die "Artgemeinschaft", "Identitäre Bewegung", "IfS", "1% e.V." und was der eklen Gesinnungstreffs noch mehr existiert.

    Wenn diese Partei Nazis in ihren Reihen duldet, fördert sie Nazi-Ideologie. Und wenn sie in ihren Programmen völkisches Gedankengut etc. propagiert- sie ist bereits vom Verfassungsschutz als rechtsEXTREM eingestuft, falls du dich erinnern magst- dann wird es nicht besser, nur weil jemand sagt, es gibt dort doch auch so sympathische Typen, die bloß rechtsaußen sind.

    Was ich jedefalls nicht glaube: Dass es dir so wichtig ist, die Harmlosigkeit dieser Partei herbeizureden, um einen Diskurs zu fördern. Den wird es nicht geben. Und zwar nicht nur mit mir, der alten links-grünen Emanze, sondern ganz offensichtlich auch nicht mit dem Kollegen, die tatsächlich konservativ im herkömmlichen Sinne sind.

    Nein. Bitte informiere dich. Neonazis sind eine spezifische Gruppe von Rechtsextremen mit einer spezifischen Ideologie, die sie z.T. essenziell von anderen Rechtsextremen unterscheidet, z.B. Identitären, Reichsbürgern, Selbstverwaltern, Souveränisten, autonomen Nationalisten etc. etc. etc. - die magst du alle unter "Nazis" subsumieren, das ist aber schlichtweg Unsinn. Die glauben nicht alle das Gleiche, haben nicht die gleichen Ziele und nutzen ggf. auch nicht dieselben Methoden etc.; differences matter. Die mögen alle irgendwie 'schlimm' sein, aber die Unterschiede sind mithin gewaltig - es besteht ein kategorischer Unterschied zwischen einem Identitären, der ethnopluralistisch argumentiert und ethnisch homogenisierte Volksstaaten mit rechtsstaatlichen Mitteln herbeiführen will und einem Neonazi, der einen zweiten Holocaust herbeisehnt. Sollte offensichtlich sein.

    Du würdest doch auch nicht behaupten, dass alle Linksextremisten bspw. Stalinisten seien, sondern dass u.a. Autonome, Anarchisten, Antifa, Marxisten etc. etc. etc. existieren, die sich ebenfalls z.T. essenziell voneinander unterscheiden. Oder doch?

    Nochmal:

    Wenn man die unterschiedl. Ideologien, Ziele und Methoden, aber auch Rekrutierungsmechanismen u.ä. nicht zu differenzieren weiß, dann weiß man auch nicht, wie man Entsprechendes erkennt und dem spezifisch jeweils (auch bereits präventiv) Herr werden soll. Das ist das eine Problem.

    Das andere ist, dass man Menschen mit dieser Extremrhetorik schlichtweg verprellt, alles und jeden als "Nazis" zu bezeichnen - das vermittelt nicht, dass man sich mit der Problematik hinreichend auseinandergesetzt hätte oder über die Kompetenzen verfügt, der Problematik effektiv etwas entgegenzusetzen, sondern demonstriert ein extremes Denken, das man vorgibt zu bekämpfen.

    Was soll das mit "Wortklauberei" und vermeintl. "versucht[er] [...] Verharmlosung" zu tun haben? Es geht hier um Korrektheit und ein angemessenes Maß.

    BTW hat die AfD auch z.T. entsprechende Unvereinbarkeitsbeschlüsse gefasst, Parteiaustrittsverfahren eingeleitet u.ä., falls du dich erinnern magst. Ebenso sprachst du explizit von u.a. Parteifunktionären, nicht irgendwelchen nonames o.ä., jetzt springst du zu Landtagsabgeordneten. Egal.

    Zu den deinerseits genannten Organisationen und Funktionären (KI-Antwort), gehen wir doch mal systematisch und nicht so wirr vor:


    ---------


    Bei mehreren AfD-Funktionären sind solche Verbindungen öffentlich dokumentiert. Wichtig ist dabei, zwischen bloßem Kontakt, Unterstützung/Finanzierung, gemeinsamen Veranstaltungen und Mitgliedschaft zu unterscheiden. Die folgenden Fälle sind besonders gut belegt:


    • Hans-Thomas Tillschneider (AfD): Dokumentierte Kontakte zum Institut für Staatspolitik (IfS) und zum Umfeld von Götz Kubitschek; außerdem Verbindungen zum neurechten Netzwerk um „Ein Prozent“ und die Identitäre Bewegung. Ein Parteiausschluss wegen dieser Kontakte ist nicht bekannt.
    • Björn Höcke (AfD): Es sind Verbindungen zum Umfeld der Identitären Bewegung und zu „Ein Prozent“ dokumentiert. Höcke suchte außerdem wiederholt die Nähe zu Martin Sellner, einer Führungsfigur der Identitären Bewegung. Ein Parteiausschluss erfolgte deswegen nicht.
    • Jan Moldenhauer (AfD): Der AfD-Landtagsabgeordnete nahm laut Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt an einer Veranstaltung des IfS teil. Ein Parteiausschluss ist nicht bekannt.
    • Roger Beckamp (AfD): Es wurde eine Zusammenarbeit mit „Ein Prozent“ dokumentiert, unter anderem im Zusammenhang mit einer gemeinsamen Spendengala. Ein Parteiausschluss deswegen ist nicht bekannt.
    • Matthias Helferich (AfD): Ihm wurden Verbindungen zu „Ein Prozent“ und dem Umfeld des IfS zugeschrieben; außerdem wurde über eine finanzielle Unterstützung von „Ein Prozent“ berichtet. Gegen Helferich wurde ein Parteiausschlussverfahren betrieben. Hier sollte man allerdings zwischen den verschiedenen Vorwürfen unterscheiden, weil das Verfahren nicht ausschließlich auf diesen Kontakten beruhte
    • Generell: Das Bundesamt für Verfassungsschutz stellt Verbindungen zwischen IfS, „Ein Prozent“ und der AfD fest. Im Bericht 2024 werden diese Organisationen weiterhin als Teil des Netzwerks der Neuen Rechten beschrieben; Verbindungen insbesondere zur AfD und ihrer Jugendorganisation werden ausdrücklich genannt
    • Identitäre Bewegung und AfD-Mitgliedschaft: Die AfD selbst führt die Identitäre Bewegung auf ihrer Unvereinbarkeitsliste. Die aktuelle AfD-Satzung bestimmt, dass Personen, die Mitglied einer dort aufgeführten extremistischen Organisation sind, nicht AfD-Mitglied sein können.
    • Wichtig für die Frage nach dem Parteiausschluss: Ein Kontakt, gemeinsamer Auftritt oder eine Kooperation mit einer solchen Organisation bedeutet nach der Satzung nicht automatisch Ausschluss. Die Satzung unterscheidet ausdrücklich zwischen der Mitgliedschaft in einer als extremistisch eingestuften Organisation und sonstigen Verstößen. Bei einem vorsätzlichen erheblichen Verstoß und schwerem Parteischaden kann ein Parteiausschluss beantragt werden.
    • Zum Vergleich: Bei den sogenannten „Sächsischen Separatisten“ beantragte der AfD-Bundesvorstand 2024 ausdrücklich Parteiausschlüsse und entzog den betroffenen Mitgliedern bis zur Entscheidung des Schiedsgerichts ihre Mitgliedsrechte.

    Der entscheidende Punkt ist also: Die AfD erkennt bestimmte Organisationen selbst als unvereinbar mit einer AfD-Mitgliedschaft an, aber nicht jede dokumentierte Verbindung zu diesen Organisationen führt automatisch zu einem Parteiausschluss.


    ---


    Zur Einstufung als rechtsextrem (womit z.B. der Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt auch konkret Verfassungsfeindlichkeit nennt) schrieb ich bereits etwas, von dem hier auch inhaltlich abgelenkt werden sollte (könnte man ja mal wahrnehmen):

    PaPo
    7. September 2026 18:06


    Zitat

    Was ich jedefalls nicht glaube: Dass es dir so wichtig ist, die Harmlosigkeit dieser Partei herbeizureden, um einen Diskurs zu fördern.


    Schön, dass du ein anschauliches Bsp. dafür bietest, was ich hier bereits kritisiert habe, nämlich die "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Attitüde.

    Spoiler: Man verharmlost die AfD nicht, wenn man nicht unkritisch-affirmativ ihre Diabolisierung rezitiert. D.h. man verharmlost sie auch nicht, wenn man darauf hinweist, dass bestimmte Vergleiche (z.B. deine Gleichsetzungen mit der NSDAP) unpassend sind, dass man die Partei anhand der konkreten Parteiprogrammatik und Handlungen messen und kritisieren muss, nichts erfinden ("Schwansee 2.0"; "A. Weidel wolle alle Windräder in Deutschland abreissen etc. etc etc.). Du müsstest mir schon konkret belegen, wo ich hier irgendwo irgendetwas irgendwie verharmlost haben sollte. Kannst du das nicht, ist deine Kernaussage eigtl., dass ein jeder, der sich nicht eines jeden mittels im Kampf gg. die AfD bedient, diese verharmlost. Wäre halt Schwachsinn.

    Und doch: Entsprechend einzufordern, sachlich-inhaltlich, tatsachenbasiert etc. zu argumentieren, das ist natürlich ein Ansinnen, tatsächliche Diskurse zu fördern. Zu skandieren, AfDler seien 'alle Nazis!' und dann darin einzustimmen 'Jawoll, alle Naaaziiis!' ist jedenfalls kein Diskurs, sondern hermetisches Stammtischgeraune.

    Du versuchst gerade, die Kritik an Unredlichkeiten mit der Wiederholung derselben Unredlichkeiten zu entkräften und gleichzeitig einen wenig kuvrierten appeal to motive mir ggü. zu artikuliern, natürlich gewohnt unsubstantiiert. Dein Stolz vorgetragen wirkendes "[d]en wird es nicht geben" bzgl. eines redlichen Diskurses ist da geradezu erschreckend, man brüstet sich doch nicht mit einer 'der Zweck heiligt die Mittel'-Attitüde und der eigenen Radikalität, jedenfalls nicht als studierte Lehrerin.

    Fun fact: Gerade weil ich kein Interesse an einer AfD-Regierung habe (ich nannte die Gründe bereits, ganz ohne Horroraussagen und -szenarien zu erfinden) und auch nichts diametral links davon will, kriegen Leute wie du so vehement Paroli von mir - akut befürchte ich bei einem Verhalten wie deinem Reaktanzeffekte, langfristig irreparable Schäden für jeden redlichen Diskurs (und danit eine Förderung von Extremen). Nein. Danke.

    Zitat

    sondern ganz offensichtlich auch nicht mit dem Kollegen, die tatsächlich konservativ im herkömmlichen Sinne sind.

    Man fragt sich, was das bedeuten soll...

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (21. September 2026 20:01)

  • Muss sowas hier stehen bleiben?

    Wieso nicht? Was ist eigtl. dein Problem, dass du fortwährend jeden Ansatz zur Versachlichung hier zu torpedieren versuchst? Jaja... I know, kognitive Dissonanz und so. Ich rÜttel gewaltig an eurem Stamntisch - safe space ade; willkommen in der Realität.

    😎

  • Wieso nicht? Was ist eigtl. dein Problem, dass du fortwährend jeden Ansatz zur Versachlichung hier zu torpedieren versuchst? Jaja... I know, kognitive Dissonanz und so. Ich rÜttel gewaltig an eurem Stamntisch - safe space ade; willkommen in der Realität.

    😎

    Ich habe noch keinen einzigen Beitrag gesehen, bei dem du zur Versachlichung beitragen wolltest. Du trittst hier vor allem als Troll auf, nur dass die Grunzlaute etwas eloquenter sind.

  • Es gibt keinen sachlichen Diskurs, solange die Reaktion auf steigende AfD-Stimmenanteile ein reflexartiges, hysterisches "alles Nazis"-Geschrei bleibt. Möchte man Wähler zurück ins demokratische Spektrum holen, muss man sich irgendwann mal mit den Ursachen dieser Wahlentscheidung auseinandersetzen und anerkennen, dass die allgemeine Unzufriedenheit und extremistisches Wahlverhalten (dazu zählt auch linksaußen) nur mit einem politischen Handeln abzufangen sind, das glaubhaft den Eindruck vermittelt, dass wir uns hier in die richtige Richtung bewegen.

  • Der Thread macht seinem Namen alle Ehre.

    Thermisch expandierte Karyopsen von Zea mays everta anyone?

    🍦 Eis macht Spaß! 🍦
    Schoko, Vanille – ganz egal,
    Hauptsache lecker jedes Mal! 😋

    Ich lese und schreibe nach dem Paretoprinzip.

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