Meckerforum, hier darf alles rein, was doof ist

  • In BW an beruflichen Gymnasien übrigens gar keine englische Literatur mehr. Null. Nur Sachthemen.

    Das ist in NRW glücklicherweise (noch?) nicht so. Fände ich auch sehr schade und wäre für mich ein Grund, mich evtl. doch lieber wieder gen Kinderschule versetzen zu lassen.


    Das ist schon überfüllt mit dem Kram. Macht ihr keine Literatur mehr? In meiner Erinnerung haben wir in Klasse 12 und 13 im Englischunterricht sehr viel englische Literatur gelesen. Wenig Sachthemen.

    Sind die Schüler interessiert an diesen Buchthemen?

    Doch, machen wir noch. Aber reduzierter. In der Q-Phase sind noch 2 Ganzschriften zu lesen, ansonsten halt ausschnittsweise über die Themen verteilt.

    Ich mag die Lektüreeinheiten und erlebe die meisten Schüler auch als interessiert 😊 Nicht immer sofort, aber ich hatte keine Lektüresequenz, an die ich mich erinnern kann, die wirklich zäh lief.

  • Ich kann zumindest für Englisch schon nachvollziehen, was meine Vorredner sagen. Natürlich sind die Themen als solche (Globalisierung, Postkolonialismus, Diversität …) Themen, die alle betreffen und selbstverständlich in die Schule gehören. Aber die Textauswahl sowohl in den Schulbüchern als auch in den Prüfungen ist politisch auffällig einseitig. Zufällig deckt sie sich meist mit meiner persönlichen Meinung, aber gerade deshalb muss ich immer wieder darauf achten, auch andere, konservativere Stimmen zu Wort kommen zu lassen, da der Unterricht ansonsten überhaupt nicht ausgewogen wäre.

    Dann scheint es ein Problem von beruflichen Schulen zu sein. Gingergirl unterrichtet so viel ich weiß auch Englisch allerdings am Gymnasium und hat widersprochen.

    Allerdings frage ich mich, was bei den von Maylin85 genannten Themen konservative Antworten sind, auf die man achten muss, damit sie nicht untergehen.

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  • Shakespeare und Utopia/Dystopia standen auch im von Maylin85 verlinkten Inhaltsverzeichnis drin. Bisher konnte mich ehrlicherweise noch keine Argumentation so richtig überzeugen.

    Shakespeare mit satten fünf Seiten und Queergedöns, als dystopia The Handmaid's Tale und natürlich noch Gendern im Deutschen für den Mediationsteil. Au backe.

  • Übrigens, der stellvertretende Vorsitzende der Afd-Sachsen Anhalt über Schulen:

    "Wir werden dafür sorgen, dass die Schulen unsere Kinder zu mündigen, mutigen, klugen, selbstbewussten und freigeistigen Bürgern heranbilden und nicht mehr versuchen, sie zu gehirngewaschenen und kompetenzlosen, feigen Gesinnungssoldaten des Regenbogenimperiums umzuerziehen", ruft Tillschneider den Delegierten beim Parteitag zu.

    Deshalb möchte er mehr Bismarck und weniger Hitler.

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