Ich hatte betreute Praktika ab dem 1. Semester im Studium, die wirklich sinnvoll waren,
ich hatte ein insgesamt gutes Ref
und bin heute der Meinung, dass es zudem eine Einarbeitungsphase in der Schule braucht
... und tatsächlich auch die Probezeit, nachdem ich immer dachte, man hätte genug Prüfungen absolviert, dann aber jemanden an der Probezeit scheitern sehen habe.
Was bringt dir, euren Schülern, deinen künftigen Kollegen das Ref?
Das ist keine Antwort.
Ich möchte dir, PaPo , die Frage nicht beantworten, da ich keine Lust auf deinen andere abwertenden Diskussionstil habe und bisher nicht den Eindruck gewinnen konnte, dass du sichtbar interessiert an der Meinung anderer bist.
Allen anderen zur Erläuterung schreibe ich, dass
a) in meinem Studium die Seminare immer dann beendet waren, wenn die Didaktik hätte kommen sollen, dann aber nicht mehr kam,
und b) genau das dann im Ref aufgegriffen wurde. Aus heutiger Sicht würde ich mir wünschen, dass Seminare nicht pädagogisch einseitig sein dürfen. Das konnte ich bei mir damals nicht sehen oder es war nicht so, heute ist es manchmal eine einseitige Beeinflussung hinsichtlich bestimmter Methoden oder Ansaätze, das halte ich für falsch.
c) die Profs in der Uni zumeist wenig Ahnung von Unterricht hatten, sondern Wissenschaftler:innen ihres Faches waren. Die wenigsten hatten je unterrichtet, wenige hatten zumindest in Schulen geforscht, viele nicht einmal das. Das Studium war wenig auf das Lehramt selbst ausgerichtet. Das hat für mich seine Berechtigung, kommt aber nicht ohne Erweiterung aus. Für die Betreuung der Praktika gab es damals Praktiker:innen, die diese begleiteten, leider wurde dies inzwischen eingestellt.
d) dass die Studieninhalte durch das Einbeziehen von DaZ, Inklusion und weiteren Inhalten ohnehin erweitert werden sollten, da dies jeden von uns in jedem Unterricht betrifft. Es braucht also in diesen Bereichen wesentliche Anteile im Studium.
Zudem empfinde ich es e) als Deprofessionalisierung, die Ausbildungsinhalte in Abrede zu stellen und zu meinen, man könne sich in die Schule stellen und alles nebenbei erlernen.