Durchfallen leicht möglich?

  • Ich habe bisher auch nur Übereinstimmung erlebt. Abweichende Einzelnoten kann es geben, eine sehr gute oder gerade noch ausreichende Note sagt sehr viel über den Referendar aus.

    (Wir überlegen im Vorfeld ja auch, was wohl heraus kommen wird und es stimmt immer mit kleinen Abweichungen.)

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Das sehe ich etwas anders. Von allen Anwärtern, die ich so sehen durfte, war zumindest bisher weder jemand dabei, der zwar durchgängig top Unterricht durchgeführt hat, aber nur mit "ausreichend" bewertet war oder gar durchgefallen wäre und auch niemand, der bei wenig lernwirksamen Unterricht mit "sehr gut" bewertet worden wäre. Aber vlt. hast du da andere Erkenntnisse.

    Wie gewährleistet man im Unterricht am besten die Lernwirksamkeit?

    Ich habe z. B. in einem Lehrversuch zum Thema Schwingungen in der 11. Klasse die Kriterien für die mechanische Schwingung wie die Periodizität, die Gleichgewichtslage und die Rückstellkraft eingeführt. Es gab Beispiele zu Schwingungen und anderen Bewegungen, einen Hefteintrag, eine Partnerarbeit mit Übungs- / Vertiefungsaufgaben und einen Lückentext als Sicherung. Die Referendare, die nach mir in der Klasse unterrichtet haben, haben die mechanische Schwingung auch aufgegriffen, genauso wie der Seminarleiter, der in dieser Klasse regulär unterrichtet. 3 Stunden später frage ich am Anfang der Stunde zum Fadenpendel, ob und warum die Bewegung des Fadenpendels eine mechanische Schwingung ist. Trotzdem sitzen die Begriffe "periodisch" und "Rückstellkraft" nicht bei allen und diese Klasse gilt als stark.

    Interessant finde ich auch, wie man den Stoff am besten didaktisch reduziert, ohne viel an der Genauigkeit schrauben zu müssen.

    Schule. Jeden Tag eine Überraschung. Lohnt sich.

  • Das sehe ich etwas anders. Von allen Anwärtern, die ich so sehen durfte, war zumindest bisher weder jemand dabei, der zwar durchgängig top Unterricht durchgeführt hat, aber nur mit "ausreichend" bewertet war oder gar durchgefallen wäre und auch niemand, der bei wenig lernwirksamen Unterricht mit "sehr gut" bewertet worden wäre. Aber vlt. hast du da andere Erkenntnisse.

    Klar, innerhalb des Refs kann man schon lange vorher sagen, wer gut und wer wohl weniger gut abschneiden wird. Da die Umstände in diesem Ausbildungsabschnitt aber nur in Spurenelementen mit dem Tagesgeschäft als "echter Lehrer" übereinstimmen, würde ich ein gutes Ref nicht zu hoch hängen. Und bei einem schlechten nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.

    Einmal editiert, zuletzt von Saruman (31. März 2026 17:59)

  • Das Ref kann ersatzlos weg.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

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