Durchfallen leicht möglich?

  • Du hättest nach dem Studium 28 Unterrichtsstunden erteilen wollen, samt Klassenleitung, Differenzierung und allem anderen, was neu hinzu kommt, zusätzlich zum Monitoring und zu einer Begleitung ... die du allerdings weitestgehend abzulehnen scheinst?

    "[W]ollen" ist das falsche Wort... will ich ja jetzt noch nichtmal (auch wenn ich am Gym ja 'nur' 25,5 Stunden habe und nicht zieldifferent unterrichte). ;)

    Aber prinzipiell: Ja, warum nicht?

    Wobei wir wohl ein Missverständnis bzgl. des 'vollen' Unterrichtens haben: "Schonfrist" beinhaltet bei mir ggf. durchaus ein reduziertes Deputat (dann geht dss mit dem Mentoring, nicht Monitoring, ggf. Hospitieren etc. noch einfacher).

    Wie kommst du darauf, ich würde eine "Begleitung" (i.S.v. Rat und Tat?) "weitestgehend ab[lehnen]"?

    Zitat

    Zum einen denke ich nicht, dass Prüfungen oder Unterrichtsbesuche entfallen können. Wann sollen sie denn stattfinden? Gar nicht? Wer soll sie vornehmen?

    Ketzeriscve Frage: Ja, warum denn eigtl. nicht? Ist doch die logische Konsequenz und mit das, worum es geht - weg mit diesen Prüfungen. D.h. nicht, dass die SL sich das nicht mal (zur dienstlichen Beurteilung etc.) ansieht und zum Fachgespräch lädt (wie bei der Revision halt).

    Zitat

    Zum anderen weiß ich von mir und anderen, dass gerade das Feilen am Unterricht, die Diskussion der Methoden, die Auseinandersetzung mit den Zielformulierungen, um auf den Punkt zu kommen, um noch genauer hinzusehen, um genauer darin zu werden, Ziel und Erreichen des Ziels zu schärfen, einer der Inhalte war, die mir in meinen Praktika, im Ref, als Lehrkraft und in der Ausbildung anderer Lehrkräfte wirklich wertvoll war ... und der Austausch mit den anderen Lehrkräften heute ist ähnlich, es geht nur schneller.

    Ich entwerfe hier in keiner Weise einen Gegenentwurf zum "Feilen am Unterricht", der "Diskussion der Methoden" oder gsr dem "Austausch mit den anderen Lehrkräften" (habe allenfalls Kritik geübt, dass das "[S]chärfen" der Lernzielformulierungen im Ref m.E. im Gros ein Schärfen hinsichtlich idiosynkratischer Anforderungen der Prüfer ist...sehe ich auch immer wieder bei dem, was die Fachleiter an den Stunden unserer Referendare so bemängeln).

    Zitat

    Wir begleiten Refs und Junglehrkräfte und Lehrkräfte, die darum bitten, in Elterngesprächen, gegenseitig oder mit SL, Refs und Junglehrkräfte gehen bei uns mit zu Elternabenden zum Hospitieren und Lehrkräfte gehen mit in die Elternabende von anderen Lehrkräften, um es gemeinsam zu machen.

    Bei entsprechenden Bitten und insb. "heiklen' Fällen machen wir das mit den Gesprächen auch... es ging aber darum, dass Refs, Vertretungslehrer, Quereinsteiger und Co.Gespräche prinzipiell im Regelfall alleine führen können.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (1. April 2026 11:48)

  • Wie ist das "begrenzt" zu iverstehen?

    Wir haben seit etwa 15 Jahren Lehrkräftemangel und immer wieder Situationen, in denen wir Vertretungen einstellen.

    Das ist vom Bundesland geregelt, wann es dazu kommt und welche Möglichkeiten man hat.

    Abordnungen gab es in den letzten Jahren sehr selten, weil alle umliegenden Schulen unterversorgt sind und nichts mehr abgeben können.

    In NDS muss man zunächst, wie schon genannt, mit den schuleigenen pädagogischen Mitarbeiter:innen überbrücken, das ist offiziell "Betreuung", ähnelt aber an vielen Schulen einer Unterrichtssituation. Die Planung übernimmt eine Lehrkraft, die Durchführung die Mitarbeiterin, die aber keine Noten erteilt. Meistens wird es über mehrere Klassen und Fächer gestreut. Erstunterricht, der länger ausfällt, wird von einer Lehrkraft übernommen und die pädagogische Mitarbeiterin übernimmt etwas in anderen Klassen (also Stundentausch/ Stundenplanänderung).

    Wenn es dazu kommt, dass eine Vertretung genehmigt wird, kann man aus einer ellenlangen (da ungepflegten) Liste jemanden auswählen, der/die den LA-Bachelor absolviert hat, das ist noch vor dem Praxis-Semester), ggf. auch schon den Master und aufs Ref wartet.

    Man erhält als Schule nur einen Bruchteil der ausfallenden Stunden ersetzt, entsprechend wird die Vertretung in den wichtigsten Stunden eingesetzt, meist in einer Klasse. Dort übernimmt sie den Unterricht. Punkt. Die Klassenleitung wird meist innerhalb des Kollegiums verteilt.

    Die Vertretung erteilt Unterricht, sie kann ihn selbst planen, meist wird dies aber gemeinsam mit den Parallelkolleginnen übernommen oder zumindest abgestimmt, ausgetautscht, Material geteilt. Klassenarbeiten werden dann von der Lehrkraft der Schule erstellt und geteilt, Bewertungsmaßstäbe auch, die Korrekturen macht jede selbst, bei Zweifelsfällen spricht man sich ab. Das machen die anderen Kolleg:innen übrigens auch so.

    Elterninfos machen die Vertretungen selbst, wichtige Elterngespräche macht man gemeinsam, Elternabende auch.

    Wer es allein machen möchte, kann es allein machen.

    Wie... äh... Teilzeitkräfte?

    Hm, nein, Teilzeitkräfte sind ja voll ausgebildete Lehrkräfte, die alles fertig haben und auch schon länger an der Schule sind oder nach der Elternzeit wieder einsteigen. Sie benötigen eine gute Schnittstelle, weil sie häufiger nicht anwesend sind und Absprachen, neue Entwicklungen verpassen, die bei uns täglich im LZ Thema sind.

    Wir teilen auch mit Teilzeitkräften Unterrichtsplanung und -material, aber ich würde dabei nicht davon ausgehen, dass sie Betreuung und enge Begleitung benötigen.

    Teilzeitkräfte können nur sehr wenige Stunden haben, dann kommen sie nur für die Stunden und für z.T. für Feste o.a., Teilzeitkräfte, die mehr Stunden haben, haben eine Klassenleitung, eine Fachleitung (oder zwei oder weitere andere Aufgaben, die im Kollegium verteilt werden).

    Vertretungen haben oft auch weniger Stunden, Studierende haben ein Limit, was sie neben dem Studium erteilen dürfen, ohne aus dem Status der Studierenden zu fallen. Sie sind somit auch Teilzeitkräfte, sie sind aber im Vergleich zu den Lehrkräften im allgemeinen System Schule noch nicht angekommen und schulfremd an dieser speziellen Schule. Sie haben nur einzelne Fächer, für die sie eingestellt sind, nur bei Bereitschaft zu anderen Fächern und ausreichend Stunden können sie auch fachfremd unterrichten. Sie unterstüzten bei Festen und Projekten, aber man würde nicht davon ausgehen, dass sie diese planen, in Arbeitsgruppen eingeteilt sind. Sie erhalten keine Fachleitung, keine weiteren Beauftragungen, sie übernehmen keine "Jobs", allerdings meiste eine Aufsicht.

    Die Differenzierung in den Klassen steht meist noch von der vorherigen Lehrkraft, ansonsten muss eine andere Lehrkraft/Förderschullehrkraft sich um die Differenzierung für einzelne Schüler:innen bemühen (zieldifferent in einzenlnen Fächern, zieldiffernt in allen Fächern Lernen/Geistige Entwicklung, DaZ-Alphabetisierung und DaZ ab A0) und der Vertretung dabei helfen. Sollten zuvor DaZ-Stunden (also klassneübergreifende Förderung im Kurs) bestanden haben, sind diese durch die Vertretungssituation gestrichen. Jede Lehrkraft in der Schule übernimmt ab da die DaZ-Förderung allein unterrichtsbegleitend.

  • habe allenfalls Kritik geübt, dass das "[S]chärfen" der Lernzielformulierungen im Ref m.E. im Gros ein Schärfen hinsichtlich idiosynkratischer Anforderungen der Prüfer ist...sehe ich auch immer wieder bei dem, was die Fachleiter an den Stunden unserer Referendare so bemängeln

    Dann sag was.

    Das ist die Stelle, wo man als Mentorin deutlich Stellung beziehen kann - und mMn sollte.

    Was auch immer die Seminarleitung davon mitnimmt: Es wird deutlich, dass es keine vorgeschriebenen Methoden gibt, sondern immer ein Abwägen und die Suche nach der besseren Alternative für genau diese Klasse und genau diese Unterrichtssituation.

    Mein Erleben ist, dass es sich durchaus lohnt, um die Ziele zu ringen, weil man erst dadurch gezwungen wird, sich mit dem Unterricht auf diese Weise zu beschäftigen. Wenn es durch die Seminarleitung zu einseitig oder zu schräg wird, muss sie sich mit mir als Mentorin beschäftigen.

  • Ich schreibe ausschl. von Personen, die Absolventen ihrer Fachwissenschaften mit mind. Magister, Diplom, 1. Staatsexanen oder Master sind. Die werden bei Quereinstieg auch ohne Ref bei uns voll eingesetzt (Studenten als Vertretung zumimdest in der Sek I), machen das, was alle anderen auch machen. Und es klappt im Gros problemlos.Farum erstsunt micj dieses "begrenzt" so. Von "schuleigenen pädagogischen Mitarbeiter:innen" u.ä. Sonderfällen sprach ich ja nicht.

    So.. weiterkorrigieren. :(

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Ich finde es lustig, dass Referendariat abgelehnt wird, weil Seminare und ihre Ausbilder unterschiedlich gut sind und dann sollen die dafür nicht ausgebildeten Kollegen an den Schulen es nebenher richten? Meint ihr nicht, dass die Unterschiede da noch deutlich größer sind? Und meine Mentoren am Gymnasium hatten noch nicht einmal mein Fach, einer stand kurz vor der Pension und hatte auch keine Lust.

    Ich kenne etwas die Lehrerausbildung in 2 US-Bundestaaten, grottenschlecht, man fängt halt mit 22 Jahren an einer schlecht zahlenden Schule an und wenn man gut ist, wird man irgendwann an einer besser bezahlenden Schule angestellt. Der Beruf war extrem schlecht angesehen und fast immer schlecht bezahlt. Man war abhängig von der Meinung vor Ort und wenn dieser keine Steuern zahlen wollte...

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Ich schreibe ausschl. von Personen, die Absolventen ihrer Fachwissenschaften mit mind. Magister, Diplom, 1. Staatsexanen oder Master sind. Die werden bei Quereinstieg auch ohne Ref bei uns voll eingesetzt (Studenten als Vertretung zumimdest in der Sek I), machen das, was alle anderen auch machen. Und es klappt im Gros problemlos.Farum erstsunt micj dieses "begrenzt" so. Von "schuleigenen pädagogischen Mitarbeiter:innen" u.ä. Sonderfällen sprach ich ja nicht.

    Wenn du nachher eine Pause einlegst, kannst du dir Zeit nehmen und alles lesen.

    Ich schrieb nicht von "Sonderfällen", das ist die Regel - in allen Grundschulen in ganz NDS.

  • Ich finde es lustig, dass Referendariat abgelehnt wird, weil Seminare und ihre Ausbilder unterschiedlich gut sind und dann sollen die dafür nicht ausgebildeten Kollegen an den Schulen es nebenher richten?

    Das... ist ein Strohmann. So argumentiert hier absolut niemand.

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    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Hm, sicher? Aus deinen Beiträgen liest sich schon raus, dass beim "Lernen on the job" ohne Referendariat die erfahrenen Kollegen zur Seite stehen.

    Wobei wir wohl ein Missverständnis bzgl. des 'vollen' Unterrichtens haben: "Schonfrist" beinhaltet bei mir ggf. durchaus ein reduziertes Deputat (dann geht dss mit dem Mentoring, nicht Monitoring, ggf. Hospitieren etc. noch einfacher).

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • So argumentiert hier absolut niemand.

    Doch, du.

    Dein Vorschlag war, dass man Studierende wie Quereinsteigende ohne Ref an die Schulen gibt und sie dort voll unterrichten.

    Dein Vorschlag war aber auch, dass es eine Art Mentoring geben müsste.

    Das gibt es bereits, im Ref und - zumindest bei uns an der Schule - auch in gewisser Weise danach, indem man sich um Jungelehrkräfte bemüht.

    Seminarleitende sehen viele Schulen mit ganz unterschiedlichen Bedingungen, sie bekommen Zeit, um sich mit Neuerungen, Didaktik und der Vermittlung auseinanderzusetzen. Kolleg:innen machen das nebenher.

    Refs fahren in verschiedene Schulen, sehen anderen Unterricht, andere Bedingungen, tauschen sich aus. Am Ende muss man für unterschiedliche Situationen ausgebildet und gerüstet sein, man weiß ja nicht, wo man eine Stelle bekommt oder wohin man abgeordnet wird, gleich oder später.

  • Hm, sicher? Aus deinen Beiträgen liest sich schon raus, dass beim "Lernen on the job" ohne Referendariat die erfahrenen Kollegen zur Seite stehen.

    ≠ Zusammenfassung u.a. meiner Aussagen durch Kris24oder der Aussage meinerseits, die du zitierst

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Während die Reputation der Lehrkräfte in Deutschland besonders hoch ist?

    Deutlich höher als in fast allen mir bekannten Ländern.

    (Hängt von der Länge der Ausbildung ab.)

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  • Doch, du.

    Wo genau soll ich davon schreiben, dass "Seminare und ihre Ausbilder unterschiedlich gut" seien und dies und evtl. Versäumnisse, Fehlstellungen u.ä. "die dafür nicht ausgebildeten Kollegen an den Schulen [...] nebenher richten" sollen? Richtig. Nirgendwo.

    Zitat

    Dein Vorschlag war, dass man Studierende wie Quereinsteigende ohne Ref an die Schulen gibt und sie dort voll unterrichten.

    Dein Vorschlag war aber auch, dass es eine Art Mentoring geben müsste.

    Bis auf das "müsste" und das ich nicht von Studrnten, sondern Magister-/Diplom-/Staatsexamen- imd Masterabsolventen spreche: richtig.... und erkennnar eine komplett andere Aussage als diejenige von Kris24 .

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  • Wenn du meinst. 😉

    Keime Meinungsfrage, sondern simple (deskriptive) Semantik (s. auch die Antwort an Palim unmittelbar hier drüber).

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  • Wenn du meinst. 😉

    Ist typisch PaPo. Behauptet Dinge und meint es nachher ganz anders. Anscheinend kann er sich nicht verständlich ausdrücken, wenn wir es falsch verstanden haben.

    Wie soll denn das Mentoring in deiner Vorstellung aussehen? Ich kenne Mentoring so wie ich es beschrieben habe.

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  • Wenn du meinst. 😉

    Auf dein "Haha" bezogen: Solltest du als Mod, Akademiker, Lehrer, SL und Co. nicht korrekt sinnentnehmend lesen können? Auwei. ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (1. April 2026 12:48)

  • Auf dein "Haha" bezogen: Solltest du als Mod, Akademiker, Lehrer, SL und Co. nicht korrekt sinnrntnehmend lesen können? Auwei

    Kann ich. Daher muss ich ja auch lachen.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Ist typisch PaPo. Behauptet Dinge und meint es nachher ganz anders.

    Lüge. Mal wieder. Ich formuliere eigtl. recjt eindeutig und unmissverständlich. Darfst nstürlich gerne zitieren, wo kch etwas formuliert hätte, das deinen Strohmamn nährt. Ocv prognodtiziere sber, dsss wieder deinerseits nur insinuiert ich hätte XYZ geschrieben, wo dies wieder fsktisch nicht der Fall ist.

    Och bemerke zudem mal wieder, dass es mal wieder du bist, die versucht, eine eigtl. ganz zivilisiert sblaufenfe Diskzssion aus dem Off heraud zj sprengen (ganz unsanktioniert).

    Zitat

    Anscheinend kann er sich nicht verständlich ausdrücken, wenn wir es falsch verstanden haben.

    Daran wird es liegen. :D Ist ja nicht so, als ob man Textsemantik objektiv prüfen könmte oder so...

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Während die Reputation der Lehrkräfte in Deutschland besonders hoch ist?

    Ich würde den Ruf von Lehrern in Deutschland insgesamt als ziemlich ambivalent beschreiben. Einerseits ist den meisten Menschen klar, dass Lehrer eine enorm wichtige Rolle für die Gesellschaft spielen – schließlich geht es um Bildung, Chancengleichheit und die Zukunft der nächsten Generation. In diesem Sinne gibt es durchaus Respekt für den Beruf und auch Anerkennung dafür, dass die Ausbildung mit Studium und Referendariat anspruchsvoll ist. Ich selbst habe zum Beispiel Rückmeldungen bekommen wie: „Warum machst du das?“, „So etwas würde ich mir niemals antun“, aber auch „Ich glaube nicht, dass alle Lehrer wirklich die ganze Zeit bis tief in die Nacht arbeiten.“

    Andererseits hat der Lehrerberuf im Alltag oft mit einem eher durchwachsenen Image zu kämpfen. Ein großes Problem sind dabei hartnäckige Klischees, wie zum Beispiel die Vorstellung vom „Halbtagsjob“ oder die Fixierung auf die vielen Ferien. Dass ein erheblicher Teil der Arbeit außerhalb des Unterrichts stattfindet – etwa durch Korrekturen, Unterrichtsvorbereitung, Konferenzen oder Elterngespräche – wird von Außenstehenden häufig unterschätzt oder gar nicht wahrgenommen. Das führt nicht selten zu einem gewissen Neidfaktor.

    Hinzu kommt, dass viele strukturelle Probleme im Bildungssystem indirekt auf Lehrer projiziert werden. Themen wie Lehrermangel, große Klassen oder Bildungsungleichheit sorgen regelmäßig für öffentliche Kritik, die dann oft pauschal mit dem Berufsstand verbunden wird, auch wenn einzelne Lehrkräfte dafür wenig können. Gleichzeitig hat sich die Rolle von Lehrern über die Jahre verändert: Die klassische Autorität ist schwächer geworden, und der Beruf erfordert heute deutlich mehr pädagogische und soziale Kompetenzen als früher.

    Interessant ist auch, dass es Unterschiede innerhalb Deutschlands gibt. Gymnasiallehrer genießen häufig etwas mehr Ansehen als Lehrkräfte an anderen Schulformen, und in ländlichen Regionen ist die Wertschätzung oft höher als in Großstädten. Insgesamt bewegt sich das gesellschaftliche Ansehen aber eher im Mittelfeld – respektiert, aber nicht unbedingt als besonders prestigeträchtig wahrgenommen.

    Unterm Strich könnte man sagen: Lehrer werden gebraucht und grundsätzlich geschätzt, aber ihr Arbeitsalltag und ihre tatsächliche Belastung werden von vielen unterschätzt. Genau daraus entsteht dieser gemischte Ruf.

    Auch bei der Bezahlung ergibt sich ein gemischtes Bild: Verbeamtete Lehrkräfte verdienen im internationalen Vergleich durchaus gut und liegen im oberen Bereich, auch wenn das Gehalt im Vergleich zu manchen anderen akademischen Berufen in Deutschland nicht besonders hoch wirkt.

    Schule. Jeden Tag eine Überraschung. Lohnt sich.

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