Durchfallen leicht möglich?

  • Meinst du, dass sie mit verhaltensauffälligen Schülern (m/w/d) nicht zurecht kamen? Oder konnten sie sich nicht in den manchmal recht starren Rahmenbedingungen des Schuldienstes einfinden?

    Sonst gibt's wohl keine Gründe?

    Oder ist das das Krasseste, was du dir vorstellen kannst? Wie kommst du auf genau diese 2 Punkte?

  • Das sind die Gründe, bei denen ich mir vorstellen könnte, dass ein Quereinsteiger (m/w/d) aus der Privatwirtschaft dem Schuldienst wieder den Rücken kehren könnte, ja.

    Einmal editiert, zuletzt von Gymshark (20. Mai 2026 21:45)

  • Verhaltensstörungen sind das absolut größte Übel in diesem Job. Ich finde sehr plausibel, dass jemand mit beruflichen Alternativen ganz schnell zum Ergebnis kommt, sich das nicht anzutun und lieber in ein kultivierteres berufliches Umfeld zurückzukehren.

  • q.e.d.

    Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass strukturierte Praxisphasen mit Supervision, Feedback und Reflexion den Professionalisierungsprozess vieler Lehrkräfte fördern können.
    Es ist jedoch nicht hinreichend empirisch belegt, dass das deutsche Referendariat als spezifische Institution hierfür notwendig oder alternativen Professionalisierungswegen systematisch überlegen ist.


    Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann.

    Der Himmel ist nicht mein Limit, ich bin es.

  • Verhaltensstörungen sind das absolut größte Übel in diesem Job. Ich finde sehr plausibel, dass jemand mit beruflichen Alternativen ganz schnell zum Ergebnis kommt, sich das nicht anzutun und lieber in ein kultivierteres berufliches Umfeld zurückzukehren.

    Kultiviertes berufliches Umfeld? Da habe ich anderswo schon Dinge erlebt. Junge, Junge... was meinst du denn wo die ganzen "verhaltensgestörten" Jugendlichen/Erwachsenen dann landen? Die lösen sich nach der Schule nicht einfach in Wohlgefallen auf. Manche werden auch erst in späteren Jahren zu Arschlöchern.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Mag sein. Ich hatte ein sehr kultiviertes, ruhiges Büroumfeld, dem ich immer noch ein bisschen nachweine. Schlechteste Entscheidung meines Lebens, das aufzugeben.

  • Nicht so arg kompliziert vermutlich, aber ohne ein vernünftiges Altersgeld noch keine Option.

    Ich hab zudem immer mal wieder Bewerbungen rausgeschickt - Fazit: schlecht bezahlt ist realistisch, darüber hinaus ist es schwer. Ich war damals bei Siemens, mit tollen Incentives, Betriebsrente, IG Metall Tarif... war einfach dumm und naiv, das aufzugeben.

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