Wo bleibt bei dir Beratung [...] und Innovation?
Das ist Mittel zum Zweck von Schule. Die Frage ist jetzt, was konkret die diesbzgl. Aufgabe von Schule sein soll:
Sie soll dort, wo das autopietische (seitens des Grundgesetzes basal normierte) Ziel der Sicherstellung einer pluralistischen, sozialen, freiheitlich-demokratischen, aber auch leistungsorientierten Grundordnung (durch die Ermöglichung von sozio-politischer, -kultureller und -ökonomischer Partizipation unserer Schüler am Ende ihrer Schulkarriere) gefährdet ist, auch ggf. eine Korrekturfunktion darstellt.
Ziel ist es, die Schüler im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch Bildung letztlich zu eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen, demokratischen Staatsbürgern zu erziehen, die zu sozio-politischer, -kultureller undöknomischer Partizipation, zur Mündigkeit, zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit (im Rahmen der fdGO) befähigt werden. Es geht also um Erziehung durch (qualifizierende) Bildung, aber nicht ausschl., so ist es ja auch intendiert, dass Schüler in Klassen/Kursen zusammen lernen (Stichwort: Gemeinschaftsfähigkeit), wird auf basale (elterlicherseits zu vermittelnde) Sozialkompetenzen abgestellt u.ä. Das geht m.E. optimalerweise in einem gegliederten, auf unterschiedliche Grundvoraussetzungen hin optimiertem System (wenn wir nicht dem Hebel direkt am gesamtgesellschaftlichen 'System' ansetzen umd bspw. den Weg Japans etc. gehen wollen).
ZitatWas ist falsch daran, die erworbene Profession für das Wohl der Kinder einzusetzen?
Fällt dir selbst auf, dass du 'nen Strohmann formulierst?
ZitatIch wusste nicht, dass das Gymnasium eine Anstalt für technische Geräte ist.
Aaahja... auf dem Niveau sind wir also. Aber ja, Schüler müssen im einer Gesellschaft im oben skizzierten Rahmen letztlich 'funktionieren' (d.h. hier die sozialen, motivationalen und kognitiv-intellektuellen Anforderungen der entsprechenden Schulform erfüllen), egal ob du dich an der Wortwahl störst und tone policing betreiben willst.
ZitatAuch frage ich mich, auf welche Schulform die Schüler:innen gehen sollen, die du siehst und beurteilst und alle für die HRGyGeSa-Schulen nicht geeignet hältst. Du wünschst dir ein 3-gliedriges Schulsystem, aber wo ist da der Platz für diese Schüler:innen?
Am Emde bleibt für diejenigen, die kognitiv-intellektuell u./o. psychoemotional (etc.) nicht umter den Bedingungen von Regelschulen derart beschulbar sind, dass dabei nicht Sinn und Zweck von Schule (s.o.) für alle Beteiligten konterkariert wird, die Förderschule.