Durchfallen leicht möglich?

  • Wo bleibt bei dir Beratung [...] und Innovation?

    Das ist Mittel zum Zweck von Schule. Die Frage ist jetzt, was konkret die diesbzgl. Aufgabe von Schule sein soll:
    Sie soll dort, wo das autopietische (seitens des Grundgesetzes basal normierte) Ziel der Sicherstellung einer pluralistischen, sozialen, freiheitlich-demokratischen, aber auch leistungsorientierten Grundordnung (durch die Ermöglichung von sozio-politischer, -kultureller und -ökonomischer Partizipation unserer Schüler am Ende ihrer Schulkarriere) gefährdet ist, auch ggf. eine Korrekturfunktion darstellt.

    Ziel ist es, die Schüler im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch Bildung letztlich zu eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen, demokratischen Staatsbürgern zu erziehen, die zu sozio-politischer, -kultureller undöknomischer Partizipation, zur Mündigkeit, zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit (im Rahmen der fdGO) befähigt werden. Es geht also um Erziehung durch (qualifizierende) Bildung, aber nicht ausschl., so ist es ja auch intendiert, dass Schüler in Klassen/Kursen zusammen lernen (Stichwort: Gemeinschaftsfähigkeit), wird auf basale (elterlicherseits zu vermittelnde) Sozialkompetenzen abgestellt u.ä. Das geht m.E. optimalerweise in einem gegliederten, auf unterschiedliche Grundvoraussetzungen hin optimiertem System (wenn wir nicht dem Hebel direkt am gesamtgesellschaftlichen 'System' ansetzen umd bspw. den Weg Japans etc. gehen wollen).

    Zitat

    Was ist falsch daran, die erworbene Profession für das Wohl der Kinder einzusetzen?

    Fällt dir selbst auf, dass du 'nen Strohmann formulierst?

    Zitat

    Ich wusste nicht, dass das Gymnasium eine Anstalt für technische Geräte ist.

    Aaahja... auf dem Niveau sind wir also. Aber ja, Schüler müssen im einer Gesellschaft im oben skizzierten Rahmen letztlich 'funktionieren' (d.h. hier die sozialen, motivationalen und kognitiv-intellektuellen Anforderungen der entsprechenden Schulform erfüllen), egal ob du dich an der Wortwahl störst und tone policing betreiben willst.

    Zitat

    Auch frage ich mich, auf welche Schulform die Schüler:innen gehen sollen, die du siehst und beurteilst und alle für die HRGyGeSa-Schulen nicht geeignet hältst. Du wünschst dir ein 3-gliedriges Schulsystem, aber wo ist da der Platz für diese Schüler:innen?

    Am Emde bleibt für diejenigen, die kognitiv-intellektuell u./o. psychoemotional (etc.) nicht umter den Bedingungen von Regelschulen derart beschulbar sind, dass dabei nicht Sinn und Zweck von Schule (s.o.) für alle Beteiligten konterkariert wird, die Förderschule.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

    3 Mal editiert, zuletzt von PaPo (23. Mai 2026 13:47)

  • Kann gar nicht bestätigen, es ist in den letzten Jahren eher rückläufig

    Da scheine ich ja nicht die Einzige zu sein, die diese Beobachtung im Bereich der beruflichen Schulen macht. In meiner Abteilung "Wirtschaft und Verwaltung" (größte Abteilung der Schule) hatten wir in diesem Schuljahr bislang nur eine einzige OMK - so wenig wie noch nie in meiner Zeit an dieser BBS. Und ich denke nicht, dass da bis zu den Sommerferien, die am 02.07. beginnen, noch etwas kommen wird.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Die Verteiler der Jahrgangsanteile war ja mal eine andere als es derzeit der Fall ist.

    Das ist keine Antwort auf die Frage, wohin denn all die Schüler:innen gehen sollen, die angeblich nicht auf eine H,R,Gy,GeSa Schule gehören.

    Papo schreibt

    Ein Gros meiner Schüler ist definitiv nicht (!) für das Gymnasium, die Realschulen und bisweilen die Hauptschulen geeignet, (intellektuell-)kognitiv, motivational u./o. psychisch (Stichworte: Frustrationstoleranz; Bewältigungsstrategien etc.),

    Also ist die Mehrheit seiner Schüler - und vermutlich Schülerinnen, es kann aber ja auch eine Jungenschule sein, - nicht geeignet, eine SekI-Schule zu besuchen und dabei geht es nur um die, die seine Klassen/Kurse an seinem Gym besuchen.

    Wo also sollen sie sein, die Schulen, die diese Schüler:innen aufnehmen und beschulen?

  • Das ist keine Antwort auf die Frage, wohin denn all die Schüler:innen gehen sollen, die angeblich nicht auf eine H,R,Gy,GeSa Schule gehören.

    Papo schreibt

    Also ist die Mehrheit seiner Schüler - und vermutlich Schülerinnen, es kann aber ja auch eine Jungenschule sein, - nicht geeignet, eine SekI-Schule zu besuchen und dabei geht es nur um die, die seine Klassen/Kurse an seinem Gym besuchen.

    Wo also sollen sie sein, die Schulen, die diese Schüler:innen aufnehmen und beschulen?

    Textverständnis is' 'ne hohe Hürde, gell? Palim-N4T-vibes.... Ich reiche dir gerne nach deinem Stolpern ein Pflaster, aber erst dann, wenn du selbst gemerkt hast, dass ich nicht schrieb, was du so bemüht falsch verstehst.

    😎

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Ziel ist es, die Schüler im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch Bildung letztlich zu eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen, demokratischen Staatsbürgern zu erziehen,

    Also doch Erziehung ... hattest du vorher wohl vergessen zu erwähnen.

    so ist es ja auch intendiert, dass Schüler in Klassen/Kursen zusammen lernen (Stichwort: Gemeinschaftsfähigkeit), wird auf basale (elterlicherseits zu vermittelnde) Sozialkompetenzen abgestellt u.ä.

    Woraus schließt du denn, dass die Eltern die Sozialkompetenzen vermitteln sollen?

    Musst du diese nicht bewerten?

    Gibt es in deinem BL keine Anmerkungen zum Sozialverhalten in der Schule?

  • Wohin soll ich dir das Pflaster kleben ... oder möchtest du lieber ein Eis?

    Vielleicht lieber etwas Eis zum Kühlen bei diesen Temperaturen ;) .

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Also doch Erziehung ... hattest du vorher wohl vergessen zu erwähnen.

    Geht es dir eigtl. nur um den Konflikt als Selbstzweck oder hast du ernsthaft irgendetwas beizutragen... oder warum stellst du dich so bemüht unverständig und konfrontativ? Ich habe btw nichts vergessen, somdern die Erziehung implizit unter die genannten Aufgaben subsumiert.

    Zitat

    Woraus schließt du denn, dass die Eltern die Sozialkompetenzen vermitteln sollen?

    Gibt das so 'ne Buchstabensammlung namens Grundgesetz und darin den Art. 6 Abs. 2, zzgl. § 1631 BGB und § 1 SGB VIII. Solltest du als Lehrerin kennen...

    Zitat

    Musst du diese nicht bewerten?

    Im Rahmen meiner professionellen Arbeit bewerte ich keine Sozialkompetenzen, allenfalls Effekte, die das Fehlen derselben auf die zu bewertende Leistung haben kann (und i.d.R. auch hat).

    Zitat

    Gibt es in deinem BL keine Anmerkungen zum Sozialverhalten in der Schule?

    Oneliner auf dem Zeugnis ohne jede Relevanz...

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (23. Mai 2026 14:24)

  • Danke, ich habe verstanden, dass du meine Worte nicht lesen kannst.

    Wohin soll ich dir das Pflaster kleben ... oder möchtest du lieber ein Eis?

    Uuh... ein 'sääälbaaa' aus dem Kindergarten. Passt ja zum kindischen Vorgeben, das gen. Maskulinum nicht verstanden haben zu wollen. gäähn

    Unterrichtest zwar Deutsch, ich helfe dir aber dennoch: Ich habe nirgendwo geschrieben, dass "die Mehrheit [m]einer Schüler [...] nicht geeignet" sei, "eine SekI-Schule zu besuchen" - is' nicht sooo schwer.

    Mal ungeachtet dessen ist dein Ansatz für das, was auch immer du hier versuchst, ja Quatsch: n Schüler sind nicht für Schulform A geeignet, sollen aber trotzdem dort hin, weil andernorts kein Platz sei? Aaahja...

    Lass doch mal den Quatsch und schreibe konkret, worum es dir eigtl. geht.

    😎

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    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Geht es dir eigtl. nur um den Konflikt als Selbstzweck

    Ich habe unterschiedliche Beweggründe...

    Einer davon ist, dass ich die Kritik am System, die in deinem Beitrag genannt wird, zum Teil teile,

    dass ich aber entsetzt bin von deiner Darstellung der dir anvertrauten Schüler:innen. Ich frage mich dann, ob du an einem extremen Brennpunkt unterrichtest, deine Erwartungshaltung extrem hoch ist oder wie es sonst dazu kommen kann, dass du die Mehrheit deiner Schüler:innen als ungeeignet für nahezu sämtliche Regelschulformen einstufst. Aber vielleicht ist es auch nur deine Wortwahl, die ich ich völlig falsch verstehe.

    Der Blick auf die Erwartungshaltung passt jedoch zum Thema, denn Quereinsteigende und Außenstehende haben häufig eine andere Erwartungshaltung, was Schule soll und kann, als diejenigen, die täglich in die Schule gehen und die Innensicht und Abhängigkeiten kennen.

    Ein anderer Grund ist, dass ich versuche herauszufinden, wie du dir ein Schulsystem vorstellst, in dem die von dir dargestellten Vorgehensweisen abgebildet werden. Selbst mit dem 3-gliedrigen System + Förderschulen, das mir von früher bekannt ist, hat es nichts zu tun.

  • Ich habe nirgendwo geschrieben, dass "die Mehrheit [m]einer Schüler [...] nicht geeignet" sei, "eine SekI-Schule zu besuchen"

    Dann habe ich dich wohl absolut missverstanden:

    Ein Gros meiner Schüler ist definitiv nicht (!) für das Gymnasium, die Realschulen und bisweilen die Hauptschulen geeignet, (intellektuell-)kognitiv, motivational u./o. psychisch (Stichworte: Frustrationstoleranz; Bewältigungsstrategien etc.)

    Für mich hattest du damit zum Ausdruck gebracht, dass du die Mehrheit deiner Schüler nicht in der Lage siehst, eine Haupt- oder Realschule zu besuchen, ein Gym ohnehin nicht. Was wolltest du denn wirklich sagen? (Ich habe es wirklich so verstanden und wüsste nicht, worauf du sonst hättest abzielen wollen.)

    n Schüler sind nicht für Schulform A geeignet, sollen aber trotzdem dort hin, weil andernorts kein Platz sei?

    Das habe ich gar nicht geschrieben. Die Problematik, dass kein Platz an anderen Schulen sei, kenne ich regional nicht, durchaus aber von Beiträgen aus NRW oder Zeitungsartikeln über die Wahl der Grundschule in Berlin. Ich erlebe es gerade seit etlichen Jahren, dass ein Kind keinen Platz an der Wunschschule erhalten hat. Zudem ging es auf einer schulformübergreifenden Konferenz neulich in Pausengesprächen darum, dass bestimmte Schulformen hier offenbar als "Angebotsschulen" gelten (oder sich darstellen) und ablehnen können, während andere generell aufnehmen (müssen) - was bei Grundschulen übrigens auch so ist. Das hängt in NDS mit dem früheren GeSa-Verbot und nachfolgend mit den Vorgaben für diese Schulform zusammen.

  • dass ich aber entsetzt bin von deiner Darstellung der dir anvertrauten Schüler:innen. Ich frage mich dann, ob du an einem extremen Brennpunkt unterrichtest, deine Erwartungshaltung extrem hoch ist oder wie es sonst dazu kommen kann, dass du die Mehrheit deiner Schüler:innen als ungeeignet für nahezu sämtliche Regelschulformen einstufst. Aber vielleicht ist es auch nur deine Wortwahl, die ich ich völlig falsch verstehe.

    Was "entsetzt" dich daran konkret? Ein Gros meiner Schüler hat keine Empfehlung für das Gymnasium, z.T. auch nicht die Realschule, sie werden aus evidenten Gründen dennoch aufgenommen und nicht abgeschult, bisweilen bis zur Oberstufe - die Gründe sind vielfältig, umfassen den Umstand, dass unsere Anmeldezahlen 'stimmen' müssen, dass 'Durchwinken' und Konfliktvermeidung system(at)isch protegiert wird, was drohenden 'Papierkram' ebenso wie den Abbau von Leistungsanforderungen seitens der BezR und dem Bildungsministerium umfasst, allerdings auch das Problem, dass die Kapazitäten der Real- und Hauptschulen systematisch reduziert wurden, so dass wir Schüler, die eigtl. realschulgeeignet wären, nicht auf diese abschulen können, aber auch nicht auf die Hauptschulen verbringen wollen (während unsere GS ab Klasse 7 ein so geschlossenes System haben, dass sie i.d.R. danach niemanden mehr nehmen). Wir sind 'ne Gesamtschule ohne deren Kapazitäten... etc.

    Und ich sehe nicht, was an der Feststellung "entsetzt[lich]" ist, dass ein Gros der Schüler massiv überfordert ist (und. erst recht von den Anforderungen von vor 15, 20, 25 Jahren wäre). Das ist doch überhaupt kein Urteil über die Schüler über deren Leistungen hinaus.

    Entsetzlich ist allerdings die inzwischen enorme Menge an Verhaltensauffälligkeiten (und tatsächlich z.T. schwersten Schicksalen) unserer Schüler - unsere Schulsozialarbeiterin findet keine ruhige Minute.

    Zitat

    Der Blick auf die Erwartungshaltung passt jedoch zum Thema, denn Quereinsteigende und Außenstehende haben häufig eine andere Erwartungshaltung, was Schule soll und kann, als diejenigen, die täglich in die Schule gehen und die Innensicht und Abhängigkeiten kennen.

    ... du weißt schon, dass ich kein Quer-/Seiteneinsteiger bin und dass ich "täglich in die Schule geh[e] und die Innensicht und Abhängigkeiten kenne"?! 😎

    Zitat

    Ein anderer Grund ist, dass ich versuche herauszufinden, wie du dir ein Schulsystem vorstellst, in dem die von dir dargestellten Vorgehensweisen abgebildet werden. Selbst mit dem 3-gliedrigen System + Förderschulen, das mir von früher bekannt ist, hat es nichts zu tun.

    Die Kurzform schilderte ich doch gestern hier. Am Ende steht ein tatsächlich durchlässiges, gut finanziertes System, wo Lehrer kleinere und weniger Klassen optimal unterrichten können, ohne ihre Energie für andere Dinge zu vergeuden, während die Schüler die Schulen haben, die zu ihnen passen. Da ist die HS auch keine 'Resterampe' mehr, sondern tatsächlich die Hauptschule der Nation (so nennt man inzwischen die Gymnasien) mit Absolventen, von denen man bestimmte Fertigkeiten erwarten kann, die ihnen eine adäquate sozio-polit., -kulturelle und -ökonomische Teilhabe ermöglichen (analog dies auch für die anderen Schulen). Wir haben das System so zerschossen, dass das Abi weitgehend entwertete Grundvoraussetzung geworden ist und alle anderen Abschlüsse mit entwertet hat.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

    4 Mal editiert, zuletzt von PaPo (23. Mai 2026 15:15)

  • Doe Kurzform schilderte ich doch gestern hier. Am Ende steht e8n tatsächlich durchlässiges, gut finanziertes System, wo Lehrer kleinere und weniger Klassen optimal interrixhten können, ohne ihre Energie für andere Dimge zu vergeuden, während die Schüler die Schulen haben, die zu ihnen passen. Da ist die HS au h keine 'Reytersmpe' mehr, sondern tatsächhlich die Hauptschule mit Absolventen, v8n denen msn bestimmte Fertigkeiten erwarten kann, die ihnen eine adäwuate sozio-polit., -kulturelle und -ökonomische Teilhabe ermöglichen (snalog dies auch für die anderen Schulen). Wir haben das System so zerschossen, dass das Abi weitgehend enzwertete Grundvoraussetzung geworden ist und alle anderen Abschlüsse mit entwertet hat.

    Schreib doch erstmal alles ins Reine bevor du es losschickst.

    Inhaltlich muss ich zu diesem Abschnitt, den ich als einzigen gelesen habe, sagen, dass du offenbar einfach keine Ahnung hast. Weder von Schulen, noch von Menschen.

  • Wo also sollen sie sein, die Schulen, die diese Schüler:innen aufnehmen und beschulen?

    Die Ressourcen müssen gar nicht neugeschaffen werden. Sie sind bereits vorhanden und müssen schlichtweg genutzt werden.

    Es gibt im deutschen Schulsystem Schulformen für fünf Anforderungsniveaus. Diejenigen, die das gegliederte Schulsystem befürworten, befürworten in der Regel auch die sonderpädagogischen Schulformen. Diejenigen Schüler (m/w/d), die nicht den Anforderungen des grundlegenden Anforderungsniveaus gerecht werden können, können das Bildungsangebot des Förderschwerpunktes "Lernen" in Anspruch nehmen. Für Schüler (m/w/d) mit deutlich vermindertem Leistungsvermögen gibt es zusätzlich das Bildungsangebot des Förderschwerpunktes "geistige Entwicklung".

    Wer grundsätzlich leistungsfähig entsprechend der Anforderungen einer der drei Regelschulformen ist, aber aufgrund von gravierenden Verhaltensauffälligkeiten nicht in der Lage ist, die geforderte Leistung zu zeigen, kann über den Umweg des Förderschwerpunktes "emotional-soziale Entwicklung" Kompensationsmöglichkeiten erlernen, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Regelschulsystem eingegliedert werden zu können.

    Einmal editiert, zuletzt von Gymshark (23. Mai 2026 15:14)

  • Schreib doch erstmal alles ins Reine bevor du es losschickst.

    Inhaltlich muss ich zu diesem Abschnitt, den ich als einzigen gelesen habe, sagen, dass du offenbar einfach keine Ahnung hast. Weder von Schulen, noch von Menschen.

    Du armer, armer, armer Mensch musst deinen Samstag mit trolling verbrimgen...

    😎

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    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Und ich sehe nicht, was an der Feststellung "entsetzt[lich]" ist, dass ein Gros der Schüler massiv überfordert ist (und. erst recht von den Anforderungen von vor 15, 20, 25 Jahren wäre). Das ist doch überhaupt kein Urteil über die Schüler über deren Leistungen hinaus.

    Nicht?

    Du beziehst dich auf kognitive und psychische Fähigkeiten und erwartest "Funktionstüchtigkeit" wie bei technischen Geräten.

    Ich finde "entsetzlich" ganz treffend und habe ein anderes Menschenbild... oder auch hier eine andere Wortwahl. Vielleicht möchtest du zum Ausdruck bringen, dass sie aktuell oder generell überfordert sind, die von dir gestellten Anforderungen zu erbringen.

    Entsetzlich ist allerdings die inzwischen enorme Menge an Verhaltensauffälligkeiten (und tatsächlich z.T. schwersten Schicksalen) unserer Schüler - unsere Schulsozialarbeiterin findet keine ruhige Minite.

    Ja, das nimmt zu, zeigt aber auch eine Öffnung der Gesellschaft, die ich wichtig und richtig finde. Wichtig wäre allerdings dann auch, dass innerhalb des Bildungssystems darauf reagiert wird und eine bessere Versorgung gegeben wäre.

  • Wir sind 'ne Gesamtschule ohne deren Kapazitäten... etc.

    Diese Selbsteinschätzung höre ich im Lehrerzimmer auch bisweilen. Der vehementeste Gegenwind kommt dann von Kollegys, die aktuell noch mit halber Stelle an naheliegende Gesamtschulen abgeordnet sind und mehr oder weniger die Tage zählen bis sie da nicht mehr "hin müssen" (O-Ton). Da wäre jetzt die Frage, inwieweit das altmodischer Dünkel ist oder ob sich da etwas an objektivierbaren Kriterien messen lässt.

  • Nicht?

    Du beziehst dich auf kognitive und psychische Fähigkeiten und erwartest "Funktionstüchtigkeit" wie bei technischen Geräten.

    Ich finde "entsetzlich" ganz treffend und habe ein anderes Menschenbild... oder auch hier eine andere Wortwahl. Vielleicht möchtest du zum Ausdruck bringen, dass sie aktuell oder generell überfordert sind, die von dir gestellten Anforderungen zu erbringen.

    Ja, das nimmt zu, zeigt aber auch eine Öffnung der Gesellschaft, die ich wichtig und richtig finde. Wichtig wäre allerdings dann auch, dass innerhalb des Bildungssystems darauf reagiert wird und eine bessere Versorgung gegeben wäre.

    Es ist fehlsam, von einem einzelnen Wort, das lch zudem (ex post facto nochmal ausdrücklich) erläutert habe, irgendwie auf ein (deinerseits negativ empfundenes) Menschenbild (das bei mir übrigens im Gros ein klassisch liberales i.S.d. Aufklärung ist) zu schließen, insb. weil ich ja auch gleichsam erläuterte, dass es um sozio-politische, -kulturelle und -ökonomische Partizipationsfähigkeit, um Demokratisierung, Eigenverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit geht, was letztlich dazu beiträgt, seine Potenziale und Persönlichkeit bestmöglich in einer und im Rahmen einer fdGO zu entfaltem - hier nicht Funktionstüchtigkeit zu verlangen, wäre anomische Potenziale, Verwahrlosung und Co. zu übersehen.

    Bezogen auf Schule geht es um Regelkonformität umd schulformspezifische Erfüllung von kognitiv-intellektueller Leistungsfähigkeit, -bereitschaft und -demonstration - ist diese (nicht nur temporär und durch höhere Gewalt, Krisen, Schicksalsschläge u.ä. bedingt) nicht gegeben und mit verhältnismäßigen Mitteln nicht herstellbar, bin ich für konsequente Abschulung. Und das formuliere ich auch so 'technokratisch' hier, ist ja kein Gespräch mit einem Schüler und entsrechend pädagogischem Anspruch.

    Wie soll das ein Urteil über die Schüler über deren Leistungen und Eigenverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit hinaus sein?

    Um das mal unnötigerweise klar zu machen: Menschlich habe ich in all den Jahren wirklich nur 4, 5 Schüler gehabt, von denen ich meinen würde, das waren nicht im Grunde gute Menschen.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (23. Mai 2026 15:57)

  • Diese Selbsteinschätzung höre ich im Lehrerzimmer auch bisweilen. Der vehementeste Gegenwind kommt dann von Kollegys, die aktuell noch mit halber Stelle an naheliegende Gesamtschulen abgeordnet sind und mehr oder weniger die Tage zählen bis sie da nicht mehr "hin müssen" (O-Ton). Da wäre jetzt die Frage, inwieweit das altmodischer Dünkel ist oder ob sich da etwas an objektivierbaren Kriterien messen lässt.

    Ich war auch schon an Gesamtschulen... an manchen ist es besser als bei uns, an manchen schlechter.

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