Nutzt ihr im Unterricht gendergerechte Sprache?

  • Die angebliche Benachteiligung missliebiger User durch wen auch immer hat die Qualität von Aluhut.

    Schreibt eine Nutznießerin dieses Umstands - genau mein Humor. :D

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (3. Februar 2026 20:11)

  • Wie lautet eigentlich die männliche Form von "die Lehrkraft"?

    Lehrkraftens...

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  • Lehrkraftens...

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    Klassiker! ^^

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Sagt der, der aus einem anderen Forum geflogen ist, um hier weiterzupöbeln? Lustig ist da leider gar nichts.

    Wie schlagfertig du doch bist! :D

    Aber ja, versuche dich weiter im framing - "geflogen"? Nein, nichtveröffentlicht von Personen, die Positionen und ein Verhalten wie deine/s zeigen (also mit Sachargumenten nicht umgehen können und kognitive Dissonanz ihrerseits mit wildesten roten Heringen zu kuvrieren versuchen) und Moderatorstatus haben. Ist jetzt dein Beleg für was?! :D

    Du solltest vielleicht anderen unterrstellen, zu pöbeln, alleine deine Kommentare auf meine Beiträge hier im Thread zeigen deutlich, wie projektiv das ist.

    In der Tat: Lustig ist da leider gar nichts, sondern insb. für eine Lehrkraft extremst beschämend. Umd deine konstanten persönlichen Attacken, deine Verbalnjurien, Ablenkungsmanöver, deine Versuche der Metadiskussionen über Personen statt Inhalte u.ä. bleiben hier trotz Meldungen stehen, während deutlich harmlosere Reaktionen oder Spiegelungen aucg deines Verhaltens einkassiert werden. Case closed.

    Isr dieses derailment hier in deinem Sinne, ja? Die Generalkritik an der einschlägigen Forschung u.ä. ist ja damit untergegangen, dein Ziel hier erreicht. Gewonnen im öffentlichen Diskurs hast du aber nichts - im Gegenteil: Eben so ein Verhalten dürfte mitverantwortlich sein, dass das Projekt 'Gendern' gesamtgesellschaftlich eigtl. außerhalb einiger Elfenbeintürme beendet ist - die Statistiken sind eindeutig, z.B. (Achtung! Schlimmer Beitrag, der bei N4T nicht vetöffentlichtvwurde und meine Nichtveröffentlichung mitbegründest, mit der du dich perfide gemein machst):

    Man nehme die im Oktober letzten Jahres veröffentlichte Shell Jugendstudie 2024. Man beachte die Werte in der Tabelle "Wie stehen Teenager, Jugendliche und junge Erwachsene zum Gendern?" - zur Frage "Wie stehst du zum Gendern in der deutschen Sprache? Beispiel Schüler*innen, Fahrradfahrer:innen" wurden die Likert-skalierten Antworten ("eher bzw. völlig dafür"; "egal"; "eher bzw. völlig dagegen"; "keine Angabe") nach Alter, Geschlecht, sozialer Schicht und Wohnort differenziert. Einige relevante Ergebnisse:

    Ist Gendern Ausdruck einer elitären Bubble? Zum Gendern antworteten die Befragten:

    • "eher dafür bzw. völlig dafür" waren vornehmlich Befragte aus der "[o]bere[n] Schicht" mit 36 % (der höchste Zustimmungswert für diese Kategorie in der kompletten Tabelle), das sind 14 % mehr als bei der Schicht mit dem zweithöchsten Zustimmungswert für diese Kategorie.
    • "eher dafür bzw. völlig dafür" waren zudem vornehmlich Befragte aus "Kerngebiete[n] von Ballungsräumen" mit 28 %, was immerhin auch ein Abstand von 6 % zum zweithöchsten Wert von 22 % in "Randgebiete[n] von Ballungsräumen" ist.

    Leider wurde der höchste Bildungsabschluss bzw. die aktuelle Profession der Befragten nicht erfasst ("soziale Schicht" deckt dies nicht wirklich ab). Man darf aber mutmaßen, dass mit höherer Bildung / mit derzeitigem/abgeschlossenem Studium (zumindest bestimmter Disziplinen) auch eine höhere Tendenz zur Antwort "eher dafür bzw. völlig dafür" einhergeht.

    Dass es ein Phänomen eher weiblicher (33 % für "eher dafür bzw. völlig dafür" im Vergleich zu 12 % männlichen Befragten) Teenager, Jugendlicher und junger Erwachsener aus der "[o]bere[n] Schicht" in "Randgebiete[n]" und "Kerngebiete[n] von Ballungsräumen" ist, wird aber (nicht überraschend) klar. Also doch ein "Bubble"-Phänomen, das hier einige recht vehement verneinen?!

    Denn die anderen Ergebnisse sind auch recht eindeutig:

    • In jeder Kategorie, außer bei weiblichen Befragten (33 % sind für "eher dafür bzw. völlig dafür", während 31 % "eher bzw. völlig dagegen" sind), ist die Ablehnung von Gendern enorm überwiegend: Im Schnitt sind 42,93 % der Befragten "eher bzw. völlig dagegen", lediglich 21,33 % "eher dafür bzw. völlig dafür" - ein Unterschied von 21,6 %.
    • Der geringste Unterschied zwischen "eher bzw. völlig dagegen" (37 %) und "eher dafür bzw. völlig dafür" (36 %) findet sich bei der "[o]bere[n] Schicht", aber abgesehen davon beträgt der Unterschied zuungunsten des Gendern mind. 6 % ("Kerngebiete von Ballungsräumen") und max. 49 % ("[l]ändlicher Raum").

    Man kann auch einige Tendenzen wahrnehmen:

    • In ruralen Gegenden wird das Gendern (erwartbar) noch massiver abgelehnt / noch weniger akzeptiert, als in den Städten: "Kerngebiete von Ballungsräumen": "eher dafür bzw. völlig dafür" = 28 % | "eher bzw. völlig dagegen" = 34 % VS. "[l]ändlicher Raum" ("eher dafür bzw. völlig dafür" = 10 % | "eher bzw. völlig dagegen" = 59 %)
    • Der bereits erwähnte Geschlechterunterschied überrascht auch nicht, aber auch bei weiblichen Befragten ist das Gendern nicht sonderlich, jedenfalls nicht mehrheitlich etabliert; weiblich: "eher dafür bzw. völlig dafür" = 33 % | "eher bzw. völlig dagegen" = 31 % VS. männlich: "eher dafür bzw. völlig dafür" = 12 % | "eher bzw. völlig dagegen" = 52 %.

    Etc. Etc. Etc.

    Aber so oder so: Der Ofen ist aus...

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

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