I-Pad-Ideen-Sammlung

  • Bereits ab Klasse 1 nutzen wir alle

    Anton

    Worsheet-Go

    Zahlenbuch App

    Kamera


    Ab Klasse2/3

    Bookcreator/pages zum Erstellen eigener Dokumente/Bücher

  • Ohne die Diskussion kapern zu wollen, wäre "warum?" für mich hier die passende Frage.

    iPads besitzen die SuS bei uns ab Klasse 7. Ich finde die Geräte grundsätzlich positiv, wenn ich entscheiden dürfte, würde ich sie in Klasse 8 einführen. Wir haben Klassensätze, die in 5/6 gelegentlich genutzt werden, dann aber sehr zweckgebunden in einzelnen Stunden.

    In Klasse 5 kommen die SuS inzwischen mit so vielen Kompetenzlücken in grundlegenden Bereichen bei uns an, dass ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, wenn eine unser Grundschulen in größerem Umgang iPads einsetzen wollen würde.

  • Ohne die Diskussion kapern zu wollen, wäre "warum?" für mich hier die passende Frage.

    iPads besitzen die SuS bei uns ab Klasse 7. Ich finde die Geräte grundsätzlich positiv, wenn ich entscheiden dürfte, würde ich sie in Klasse 8 einführen. Wir haben Klassensätze, die in 5/6 gelegentlich genutzt werden, dann aber sehr zweckgebunden in einzelnen Stunden.

    In Klasse 5 kommen die SuS inzwischen mit so vielen Kompetenzlücken in grundlegenden Bereichen bei uns an, dass ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, wenn eine unser Grundschulen in größerem Umgang iPads einsetzen wollen würde.

    Die Frage nach dem "Warum" stelle ich mir persönlich auch. Ich fände einen Einsatz ab Klasse 4/5 auch sinnvoller.

    Nun haben wir die Dinger nun einmal und werden dazu angehalten, sie auch zu nutzen.

    Danke für deinen Beitrag!

    Ich habe nachschauen müssen, was Worsheet Go ist.

    Habe ich es richtig verstanden, dass die Lehrer damit digitale AB entwerfen,

    was in meinen Augen keine wirkliche Arbeitserleichterung darstellt,

    der Vorteil also in erster Linie darin besteht, Papier zu sparen?


    Und wozu nutzen eure Schüler die Kamera?

  • Ohne die Diskussion kapern zu wollen, wäre "warum?" für mich hier die passende Frage.

    iPads besitzen die SuS bei uns ab Klasse 7. Ich finde die Geräte grundsätzlich positiv, wenn ich entscheiden dürfte, würde ich sie in Klasse 8 einführen. Wir haben Klassensätze, die in 5/6 gelegentlich genutzt werden, dann aber sehr zweckgebunden in einzelnen Stunden.

    In Klasse 5 kommen die SuS inzwischen mit so vielen Kompetenzlücken in grundlegenden Bereichen bei uns an, dass ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, wenn eine unser Grundschulen in größerem Umgang iPads einsetzen wollen würde.

    Ich sehe das auch so. Leider unsere Schulleitung nicht. Wir sind als Grundschule tatsächlich jetzt Ipadschule. Alle (!) Schüler wurden mit Ipads ausgestattet, Bücher, Arbeitshefte und Co gibt es ab Klasse 2 nur noch digital. Ich finde es furchtbar! Vor allem, weil wir eh schon so viele Schüler mit so vielen Defiziten und generell viel zu hohem Medienkonsum haben.

  • An unserer Schule werden auch alle Kinder ab Klasse1 mit ipads ausgestattet, da wurden wir nicht um unsere Meinung gefragt.

    Der Worksheetcrafter ist ein kostenpflichtiges Programm mit dem man analoge und digitale Arbeitsblätter erstellen kann. Es gibt aber auch eine gut sortierte Tauschbörse, so dass man nicht unbedingt Material selbst erstellen muss.

    Über die App Worksheet Go bearbeiten die Kinder diese Arbeitsblätter dann digital und erhalten direkt eine Kontrolle..


    Mit der Kamera gebe ich Aufgaben wie:

    Fotografiert Frühblüher ,

    geometrische Formen, was ist quaderförmig...

    Fotografiere das Wachstum der Blume oder das Basteln der Laterne ( um später zu den Fotos etwas ins Heft zu schreiben...)


    Der Einsatz der ipads macht für mich auch nur dann Sinn, wenn es einen Mehrwert verglichen mit Arbeitsblättern etc gibt.

    Gleichzeitig ist arbeiten mit Stift und Papier absolut wichtig.

  • Bei uns hat der Schulträger den Worksheetcrafter angeschafft, die App soll dann kostenlos sein.


    Wir haben Klassensätze, die wir uns samt spärlichem W-Lan teilen müssen, was schwierig ist.

    Über einen Sondertopf haben wir M&A erworben, was wir für DaZ und auch mal in Klasse 1 einsetzen.


    Mit der gesamten Klasse haben wir schon Anton genutzt.

    Eine Kollegin hat ein Interaktives SU-Material gekauft, über das man Informationsseiten einsehen konnte, um dazugehörige AB bearbeiten zu können.


    Eine andere Kollegin hat Dokumente mit Anleitungen für Sport auf die IPads gezogen, sodass dort die Aufbauten und Anleitungen sichtbar sind.


    In einer AG wurden Videos zur Schule gedreht.


    Es ist also eher noch ein Ausprobieren.


    Schön finde ich die Möglichkeit, über QR-Codes gezielt Empfehlungen geben zu können und würde es auch in Musik nutzen wollen.

    Sinnvoll eingesetzt habe ich es auch schon innerhalb der Inklusion zum Vorlesen von Texten ... und meines nutze ich auch ständig für Übersetzungen, bei den fitten Kindern auch mal für längere Erzählungen oder Sachtexte, damit sie dann dem Unterricht selbst besser folgen können.


    Ob ich es in SU für Recherchezwecke einsetzen würde, weiß ich nicht. Bei den PCs bin ich nach Anfängen wieder davon abgekommen. Stattdessen habe ich selbst Materialien im entsprechenden Rahmen zur Verfügung gestellt.


    Bisherige PC-Programme mit sinnvollen Übungsmöglichkeiten (Lernwerkstatt, Budenberg) haben wir für die IPads nicht. Da hat mir einiges besser gefallen, auch konnte ich dort die Aufgaben individueller einstellen und das Pensum vorgeben.

  • In Klasse 5 kommen die SuS inzwischen mit so vielen Kompetenzlücken in grundlegenden Bereichen bei uns an, dass ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, wenn eine unser Grundschulen in größerem Umgang iPads einsetzen wollen würde.

    Das zeugt eher von wenig Ahnung deinerseits.


    Wir nutzen die iPads regelmäßig. Ich kann vor allem etwas zu Mathematik sagen. Gerade Blitzrechnen und die neue App zum Zahlenbuch sind zum Üben super. Da geht es auch gerade um grundlegende Kompetenzen. In Klasse 2 / Anfang 3 beispielsweise darum das 1x1 zu üben. Die Kinder nehmen sich im offenen Anfang ihr iPad und üben bestimmte Aufgaben. Das gleiche gibt es natürlich auch im Unterricht. Statt das Aufgaben abgeschrieben oder im Kopf gerechnet werden, machen wir es mal am iPad. Ggf. kann ich auch anschließend rumgehen und mir die Ergebnisse ansehen. Natürlich ist das nur 1 Baustein und auch das Abschreiben etc. darf nicht zu kurz kommen. Aber dreimal die Woche 5-10 Minuten schaffen die meisten Kinder. Auch für den Ganztag ist es möglich. Wir haben eine Lernzeit. Kinder die ihre Aufgaben erledigt haben, dürfen mit iPad üben aber auch ein Buch nehmen etc..

    Es gibt eine Reihen Vorteil, die dafür sprechen zwischendurch auch das iPad als eines von vielen didaktischen Mitteln einzusetzen. Die Kinder sind motiviert und arbeiten gerne mit den Geräten. Die Apps sind auf die Bücher zugeschnitten. Ich habe die gleichen Aufgabentypen, das gleiche didaktische Material etc.. Die Kinder erhalten sofort eine Rückmeldung, ob ihr Ergebnis richtig ist. Ich kann als Lehrer auch relativ einfach den Lernfortschritt beobachten. Teilweise bieten Apps sogar Auswertungen an. Eine Differenzierung ist relativ einfach möglich...


    Ich weiß, dass die Deutschkollegen gerne Antolin an den Geräten nutzen. Wir hatten letztes Jahr eine Lesestunde und da durften die Kinder anschließend auch in Antolin die Fragen zu ihren Buch beantworten.


    In Sachunterricht ist die Kamera auch eine tolle Funktion. Die Kinder können beispielsweise bei einer Exkursion bestimmte Dinge suchen und mit der Kamera festhalten oder andersrum Dinge aufnehmen, die wir in der Klasse besprechen wollen. Arbeitsauftrag beispielsweise: Wir gehen in den Wald und ihr macht Fotos von den und den Bäumen. Das ist natürlich auch in Mathematik spannend. Eine Anwärterin hatte etwas zu Würfelgebäuden gemacht und die Kinder haben ihre Zwischenergebnisse mit der Kamera festgehalten.


    Man sollte auch gerade den Bereich der Medienerziehung nicht vergessen. Unsere Dritt- und Viertklässler sind durchaus schon in Facebook und Whatsapp etc. unterwegs. Beispielsweise kann man Fotos einmal am iPad bearbeiten und zeigen, wie die Aussage eines Fotos dadurch verändert wird. Dient auch als Warnung mit eigenen Fotos im Internet vorsichtig umzugehen.


    Am Ende gibt es ganz viele Dinge, die man sinnvoll machen kann. Es darf halt nicht zu viel werden. Aber ich denke, dass es durchaus sinnvoll ist das Tablett regelmäßig im Unterricht einfließen zu lassen.


    P.S.

    Was natürlich besonders toll ist, sind die Möglichkeiten für Kinder ohne Deutschkenntnisse.

  • Ich sehe das auch so. Leider unsere Schulleitung nicht. Wir sind als Grundschule tatsächlich jetzt Ipadschule. Alle (!) Schüler wurden mit Ipads ausgestattet, Bücher, Arbeitshefte und Co gibt es ab Klasse 2 nur noch digital. Ich finde es furchtbar! Vor allem, weil wir eh schon so viele Schüler mit so vielen Defiziten und generell viel zu hohem Medienkonsum haben.

    Das fände ich auch furchtbar. Hat eure Lehrerkonferenz das so beschlossen? Oder die Schulkonferenz?

  • Dazu hätte ich gleich mal eine Frage:

    in welcher Form erhalten die Kinder die Kontrolle? Ist Falsches rot markiert oder korrigiert?

    Und wer erstellt die Korrektur? Die Lehrperson? Ein Programm?


    Deine Ideen zur Kamera find ich gut. Dürfen eure Schüler die iPads denn mit nach Hause nehmen?

  • Das fände ich auch furchtbar. Hat eure Lehrerkonferenz das so beschlossen? Oder die Schulkonferenz?

    Angeblich ja. Leider ist in den Protokollen nichts zu finden und der Großteil der Kollegen kann sich nicht erinnern, darüber abgestimmt zu haben:grimmig:.

  • Danke für den Tipp mit M&A. Das kannte ich noch nicht.

  • Die Ideen zur Medienerziehung finde ich auch gut.

    Aber eine Frage hätte ich: wer sorgt dafür, dass all diese Fotos auch wieder gelöscht werden?

  • Die Ideen zur Medienerziehung finde ich auch gut.

    Aber eine Frage hätte ich: wer sorgt dafür, dass all diese Fotos auch wieder gelöscht werden?

    Am Ende natürlich die Lehrkraft. Aber wir haben auch viel "Hilfspersonal". Wir sind Ganztagsschule und haben beispielsweise mehrere Bufdis, die auch am Vormittag zur Verfügung stehen. Notfalls setzt man die dann daran. Ggf. muss man auch unterscheiden, was auf dem Fotos ist. Bei Bäumen im Wald muss es auch nicht sofort gelöscht werden. Schwierig ist es, wenn die Kinder beispielsweise Porträts im Kunstunterricht bearbeiten. Eine Kollegin hat das letztes Jahr gemacht. Da haben die Kinder das Gerät am Ende nach vorne gebracht und sie hat es per Airdrop auf ihr Lehrergerät gezogen. Unabhängig vom Datenschutz wäre sonst auch die Gefahr groß, dass da irgendjemand rumspielt oder es löscht. Bei Projekten haben wir auch schon mal einzelne Geräte einfach für eine Gruppe reserviert. Im Ganztag hat mal ein Angebot einen Film erstellt. Dafür haben wir dann 4 iPads reserviert und die separat weggeschlossen. Da konnten die Aufnahmen bis zum Ende des Projektes auf dem Gerät bleiben. Die Kinder haben dort mit mehreren an einem Gerät gearbeitet. Das geht natürlich für die ganze Klasse.


    Ihr müsstet wahrscheinlich auch ein Medienkonzept haben. Theoretisch könnten da auch Ideen drin stehen. Mir fällt noch ein: Recherche im Sachunterricht, Texte schreiben, Anton App, Lernwerkstatt, Bookcreator, ... Es gibt etliche tolle Apps. Man muss halt nur gucken, was zum Unterricht passt. Welche Themen stehen an und wo kann ich digitale Medien sinnvoller als analoge einsetzen.

  • Leider ist in den Protokollen nichts zu finden

    Was ist denn bei euch los? Wenn’s nicht im Protokoll steht, wurde es auch nicht beschlossen. Mich interessierte es jedenfalls nicht.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • Bei uns haben die Kinder Leihgeräte, die sie vier Jahre behalten und auch so Hause nutzen.


    In Worksheet Go werden Fehler vom Programm angezeigt und die Kinder können sie verbessern.


    Ansonsten möchte ich mich Tom123 anschließen. Wir handhaben es ähnlich.

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