Klausur, Jg.13, Englisch zum Thema Gendern!?

  • Macht ihr überhaupt keine Literatur mehr? Das war das einzige was mir als Schüler Spaß gemacht hat. Die Landeskunde ist der Grund, warum ich niemals in der Oberstufe hätte Sprachen unterrichten wollen.

    echt? Ich habe Literatur überall gehasst.

  • Wenn du im Namen dieser Gruppe sprichst, könntest du dann etwas genauer erläutern, wie die sich rekrutiert? Wer seid ihr „alle“?

    "[A]lle" ist gleich alle aktiven Kommentatoren hier, inkl. deren (z.B. entsprechende Smileys verteilenden) Laudatoren, die meinen deskriptiven Feststellungen zur objektiven Sachlage und jeweiligen Sachargumenten beim gegenständlichen Thema konkludent ggü. sind, insofern sie zwar ggf. Widerspruch artikulieren, indem sie aber keine entsprechend widersprechende sachlich-inhaltliche Gegenargumente artikulieren, sondern bestenfalls Bauchgefühle, sich im Gros aber lediglich in roten Heringen u.a. Derailmenttaktiken versuchen (bspw. allenfalls abermals 'kuriose' Fragen zur Identität und Anzahl des Gegenübers formulieren, statt konkrete Fragen zu beantworten) - hätten all jene Gegenargumente, würden sie diese ja artikulieren (und ohnehin 'disqualifiziert' einen jeden die proaktive Verwndung von roten Heringen u.ä. anstelle tatsächlicher Argumente). Danke für deine Konkludenz, auch wenn Fakten keiner Zustimmung bedürfen, um Fakten zu sein. :)

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • hätten all jene Gegenargumente, würden sie diese ja artikulieren (und ohnehin 'disqualifiziert' einen jeden die proaktive Verwndung von roten Heringen u.ä. anstelle tatsächlicher Argumente).

    Disqualifiziert es einen eigentlich auch, wenn man Sachargumente pauschal als "keine widersprechende sachlich-inhaltliche Gegenargumente" abtut?


    P.S.: wenn du mit dem Kuchen krümmelst, denk nachher ans Fegen. ;)

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Die Gruppe, die du zu vertreten versuchst, ist also weder konstituiert, noch hat sie dich mit einer Äußerung in ihrem Namen beauftragt. Soweit. Falls du lediglich versuchst, den Stand der Diskussion zusammenzufassen, so möchte ich bezweifeln, dass ich mir mit dir einig bin, was es heißt einig zu sein.

    Insofern wäre mir so etwas

    Schön, dass wir alle einig sind,...

    doch eher peinlich.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Disqualifiziert es einen eigentlich auch, wenn man Sachargumente pauschal als "keine widersprechende sachlich-inhaltliche Gegenargumente" abtut?

    Außer von Maylin85, der ich wiederum sachlich-inhaltlich widerspreche, kam diesbzgl. nichts. Oder welchen sachlich-inhaltlichen Widerspruch ggü. meinen Argumenten, Erläuterungen etc. meinst du, den ich evtl. übersehen haben könnte? Der mehrmals versuchte Wechsel von der Argumentationsebene der Diskussion über sachlich-inhaltliche u./o. sprachliche Fehler zu 'guten Sitten' i.w.S., falsch verstandenem Respekt u.ä. (Letzteres alles ohne argumentative Elaboration wohlgemerkt) u.ä. sind keine sachlich-inhaltlichen Argumente, sondern Versuche der Diskursverschiebung. Möge man mich Lügen strafen, wenn man kann...

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (21. November 2025 14:23)

  • Die Gruppe, die du zu vertreten versuchst, ist also weder konstituiert, noch hat sie dich mit einer Äußerung in ihrem Namen beauftragt. Soweit. Falls du lediglich versuchst, den Stand der Diskussion zusammenzufassen, so möchte ich bezweifeln, dass ich mir mit dir einig bin, was es heißt einig zu sein.

    Ich habe es versucht und geschafft. Bitteschön. Danke für die Bestätigung.

    Aber OK, übe dich halt weiterhin in "doch eher peinlich[en]" roten Heringen u.a. Derailmenttaktiken, die Zusammenfassung tangiert dies nicht. Melde dich gerne wieder, wenn du zur Abwechslung was Inhaltliches zum Thema beizutragen hast oder gewillt bist, in einen sachlichen Dialog einzutreten (die offenen Fragen - auch expl. an dich - findest du nach wie vor oben); ansonsten: *plonk*

    ¯\_(ツ)_/¯

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    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (21. November 2025 14:24)

  • echt? Ich habe Literatur überall gehasst.

    Es scheint, als empfänden unterschiedliche Schüler zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orte und unter unterschiedlichen Bedingungen unterschiedliche Unterrichtsinhalte unterschiedlich. ;)

    Das sind noch mehr Gründe, das nicht zum Orientierungsmaßstab zu machen, sondern Inhalte nach übergordneter Zweckdienlichkeit zu wählen: Was soll Schule leisten und welchen Beitrag leistet das Fach resp. welchen Beitrag liefern spezifische Inhaltsfelder, Themen etc.?

    Das scheint mir speziell in Englisch btw nicht das Agens der ominösen Entscheider zu sein, die mir für mein Bundesland verbindlich gefühlt alle paar Monate im Curriculum herumpfuschen, da geht es meines Dafürhaltens eher um gaaanz persönliche Vorlieben, Aversionen u.ä. der Entscheider...

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    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (21. November 2025 14:28)

  • Ich habe es versucht und geschafft.

    Applaus, Applaus. Eigenlob stimmt, gelle.

    Danke für die Bestätigung.

    Falls ich mich unklar ausgedrückt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. Aber, zur Klarstellung, ich bestätige explizit nicht, dass du zutreffend dargestellt hast, worin „alle“ übereinstimmen.


    Zur Zustimmung bitte lachen:

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier (21. November 2025 16:18)

  • Falls ich mich unklar ausgedrückt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. Aber, zur Klarstellung, ich bestätige explizit nicht, dass du zutreffend dargestellt hast, worin „alle“ übereinstimmen.

    Weil ich deinen Kommentar als dringendes Bedrüfnis deinerseits zum Austausch werte (obwohl du in deinem gelöschten Kommentar deinen Dank bzgl. des *plonk* artikuliert hast), wenngleich auch wieder nicht zum Thema:

    Und du bestätigst mich dennoch, indem du (ich wiederhole) zwar vordergründig Widerspruch artikulierst, indem du aber keine entsprechend widersprechenden sachlich-inhaltlichen Gegenargumente - erst recht nichts irgendwie zum eigtl. Thema hier - artikulierst, sondern dich in roten Heringen u.a. Derailmenttaktiken versuchst; q.e.d.

    Schönes Wochenende, ich verzieh' mich auf die Couch. ;)

    *plonk*

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    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Naja,

    was ich aus deinem komplizierten Geschreibsel herauslese, sind aber auch nicht unbedingt sachliche Argumente, sondern eher Umschreibungen und versuchte Versachlichungen von "Ich will das nicht, also soll das nicht sein." Garniert mit vielen, vielen Vorwürfen, dass die "andere Seite" keine Argumente bringt.

    <Mod-Modus>

    Es wäre also schön, wenn du einfach mal auf der sachlich-inhaltlichen Ebene bleibst, ohne hier in unnötige und falsche Vorwürfe gegen andere User abzurutschen und andere User "dramaturgisch perfekt" zu plonken. Vielen Dank.


    kl. gr. frosch, Moderator

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • [A]lle" ist gleich alle aktiven Kommentatoren hier

    Schön, dass wir alle einig sind,...

    Hiermit lege ich Widerspruch gegen die hier geäußerte Behauptung ein, dass den Ausführungen von PaPo zugestimmt würde. Diese Ausführungen versuchen, eine intolerante, menschenverachtende Einstellung zu propagieren und missachtet die Persönlichkeit (und Persönlichkeitsrechte) einzelner. Diese Aussage, dass angeblich Zustimmung hierzu gegeben sei, ist nicht nur unzutreffend, sondern auch schädlich und irreführend.

    Es ist mir wichtig zu betonen, dass viele hier im Forum sich aktiv für Toleranz, Respekt und die Würde jedes Einzelnen einsetzen. Die pauschale Zuordnung zu intoleranten Ansichten ist nicht nur falsch, sondern stellt auch eine ungerechtfertigte Verleumdung dar.

    Die Verbreitung solcher Aussagen in der Öffentlichkeit kann erhebliche negative Auswirkungen auf die betroffenen Personen und deren Ansehen haben. Daher fordere deshalb dazu auf, diese falschen Informationen zu korrigieren.

  • Weil ich deinen Kommentar als dringendes Bedrüfnis deinerseits zum Austausch werte

    Du irrst auch hier. Generell empfehle ich, nicht furchtbar viel im leeren Raum zu spekulieren, sondern das hinzunehmen, was geschrieben wurde.

    Ich habe nicht nur kein Interesse an einem Austausch mit dir, ich halte ihn auch nicht für wirksam. Ich erlebe nicht, dass du wahrnimmst, was das Gegenüber dir mitteilt. Vielmehr schreibst du nicht nur, was du meinst und denkst, sondern erklärst auch den anderen, was sie meinen und denken. Das ist mehr ein Selbstgespräch als ein Austausch.

    Ich möchte halt nicht alles unwidersprochen stehen lassen. Auch wenn das gar nicht dringend nötig ist. Einiges ist halt so absurd, dass es auch so einen gewissen Eindruck hinterlässt.

    Wer keine Argumente hat, darf statt dessen gerne lachen:

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier (21. November 2025 17:12)

  • Mit Verlaub, ich bin auf der sachlich-inhatllichen Ebene und habe diese nicht verlassen.

    Du unterstellst mir hier, dass meine Kommentare - die du abwertend als "komplizierte[s] Geschreibsel" bezeichnest (was btw deinen darauffolgenden Äußerung nicht unbedingt Gewicht verleiht) - "auch nicht unbedingt sachliche Argumente" seien, "sondern eher Umschreibungen und versuchte Versachlichungen von 'Ich will das nicht, also soll das nicht sein'"...

    ... finde ich angesichts meiner Kommentare (hier, hier, hier, hier etc.), die ja im Gegenteil gg. all die 'Ich will das nicht, also soll das nicht sein'-Kommentare (s.u.) gerichtet sind, diesen eine Begründung abverlangen. So kompliziert ist es ja auch nicht, zumal ich das Folgende immer wieder wiederholt habe: Es ist nämlich begründungsbedürftig, warum gender identity ultimativer Orientierungspunkt für Pronomina sein soll sein, resp. es ist linguistisch belegbedürftig, dass dies die allg. Norm sei, bevor sex als Orientierungspunkt in comprehension-, analysis- und einem Gros der comment-Aufgaben als Fehler gewertet werden könnte).

    Du schreibst von "falsche[n] Vorwürfe[n]" - ein offensichtlich falscher Vorwurf ist dein Vorwurf mir ggü.; dass du vermeinst, hier keine Argumente meinerseits, sondern "Umschreibungen und versuchte Versachlichungen von 'Ich will das nicht, also soll das nicht sein'" zu identifizieren, halte ich für - sorry - unehrlich. ¯\_(ツ)_/¯

    Du stellst meine Kommentare damit auf eine Stufe mit den Unsachlichkeiten, die mir hier entgegnet wurden, die du aber in Abrede stellst Bsp. gefälligst? Gerne:

    Etc. Etc. Etc.

    Was davon hälst du für sachlich-inhaltliche Kommentare zu den Fragen, ob die Nichtverwendung geschlechtsneutraler Pronomina im gegenständlichen Fall in comprehension-, analysis- und einem Gros der comment-Aufgaben inhaltlich u./o. sprachlich als Fehler wertbar sei?

    Was davon ist gem. deiner Meinung eine sachlich-inhaltliche Antwort auf die Kommentare meinerseits, die sie adressieren?

    Was davon beantwortet die zentralen Fragen, was (gemessen am Maßstab deskriptiver Linguistik und Grammatik) die (zudem offenbar ausschl.) Verbindlichkeit der Orientierung an gender identity konstituieren soll? Das ist übrigens der zentrale inhalt meiner Kommentare (bevor du wiieder behauptest)?

    Was davon hälst du überhaupt für irgendwie angemessene Reaktionen hier im Forum und ein wünschenswertes Miteinander?

    Eben.


    .... und btw: Ich hatte bereits bemerkt, dass du selbst eigtl. zu den sachlicheren Kommentatoren gehörtest. Auch wenn deinerseits lediglich als vermeintl. Argument zur vermeintl. Notwendigkeit von geschlechtsneutralen Pronomen im gegenständlichen Fall der Kommentar erfolgte, dass dies "Respekt vor dem Menschen, der nicht in eines der beiden Geschlechter passt", notwendig mache. Das ist exakt der Wechsel der Diskursebene von der Frage, ob ein objektiver inhaltlicher u./o. sprachlicher Fehler vorliegt, zur Behauptung, es sei i.w.S. 'gute Sitte' (solche Pronomina zu verwenden). Ich antwortete dir jedoch sachlich, s. hier. An anderer Stelle stellst du meine Feststellung in Frage, dass "der Punkteabzug nach Maßgabe dessen, was wir über den Fall wissen, so oder so ungerechtfertigt war", indem du antwortest: "Dem ist nicht so - das wurde aber schon mehrfach fachlich basiert dargestellt." Dem widersprach und widerspreche ich sachlich, ebenso deiner Anmerkung, dass die "Hinweise auf den Lehrplan etc. von Bolzbold und [d]ir" die Erforderlichkeit der Verwendung von geschlechtsneutralen Pronomina demonstrierten, s. hier. Du hast insistiert, dass "wenn es um das passende Pronomen für eine Non-Binäre Person geht", "'he' oder 'she' nicht das passende" sei, worauhin ich (abermals) anmerkte, dass dies "ja die bereits mehrfach aufgeworfene Frage, was der Bewertungsmaßstab für 'passen[d]' sein soll" umschifft - meine diesbzgl. Fragen blieben und bleiben auch nach wie vor insg. unbeantwotet, sind aber die zentralen Fragen.


    Ich verstehe angesichts dessen nicht, warum du ausgerechnet mir ggü. den Moderator raushängen lässt, aber irgendwie übersiehst, was Aktion und was Reaktion ist, mir nicht zugestehst, (im Rahmen allg. Netiquette und ohne rote Heringe, selbstzweckhafte Provokationen und Co.) direkter zu sein und ggf. Verhalten zu spiegeln, während mir ggü. (mangels inhaltlicher Gegenrede) versucht wird, mit roten Heringen und Co. abzulenken.

    Wenn hier ein Kommentar meinerseits irgendwie (wider Erwarten) tatsächlich über die Stränge schlagen sollte, tatsächlich unsachlich sein sollte, dann benenne dies bitte konkret. Ich wünsche mir dann aber auch entsprechende Konsequenz allen Kommentatoren ggü, sonst hat das ein Geschmäckle (dass das mir ggü. legitim ist, weil ich am "Ich will das nicht, also soll das nicht sein" rüttle).

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

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    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    2 Mal editiert, zuletzt von PaPo (21. November 2025 18:06)

  • Du stellst meine Kommentare damit auf eine Stufe mit den Unsachlichkeiten, die mir hier entgegnet wurden, die du aber in Abrede stellst Bsp. gefälligt? Gerne:

    [...]

    Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass ich meinen Beitrag für sehr sachlich halte, deine Antwort darauf für nichtssagend. Im Hinblick auf den weiteren Gesprächsfaden sehe ich mich im Übrigen auch bestätigt in meiner sachlichen Einschätzung.

  • Hiermit lege ich Widerspruch gegen die hier geäußerte Behauptung ein, dass den Ausführungen von PaPo zugestimmt würde.

    Und auch du stimmst eigtl. zu, folgen deinem Widerspruch ja auch keine Sachargumente...

    Allerdings demonstrierst du das eigtl. Problem in dieser "Filterblase" hier recht eindrücklich, wenn du im Folgenden schreibst:

    Zitat

    Diese Ausführungen versuchen, eine intolerante, menschenverachtende Einstellung zu propagieren und missachtet die Persönlichkeit (und Persönlichkeitsrechte) einzelner. Diese Aussage, dass angeblich Zustimmung hierzu gegeben sei, ist nicht nur unzutreffend, sondern auch schädlich und irreführend.

    Es ist mir wichtig zu betonen, dass viele hier im Forum sich aktiv für Toleranz, Respekt und die Würde jedes Einzelnen einsetzen. Die pauschale Zuordnung zu intoleranten Ansichten ist nicht nur falsch, sondern stellt auch eine ungerechtfertigte Verleumdung dar.

    Gegenstand der Diskussion hier ist ausschl. die sachlich-fachliche Frage, ob in comprehension-, analysis- und comment-Aufgaben in Englischklausuren der gymnasialen Oberstufe in NRW die Orientietung am biologischen Geschlecht (sex) von Personen als Orientierungspunkt zur Verwendung von Pronomina zur Rede über dieselben Personen, deren sex eindeutig ist, die aber vom Autor des Ausgangstextes mit geschlechtsneutralen Pronomina benannt werden u./o. die (für sich) selbst entsprechende Pronomina wünschen resp. diese verwenden, einen inhatlichen u./o. sprachlichen Fehler darstellt.

    Das ist eine linguistische Frage (die, wie ich argumentiere, verneint werden muss), keine deiner individuellen, zudem in keiner Weise elaborierten Moralvorstellungen (eine moralische Perspektive, die deiner ggü. offenbar diametral ist, habe ich btw hier erläutert).

    Mithin demonstriert eine derart überzogene, unzutreffende Rede (wie deine) von einer vermeintl. Propagierung "eine[r] intolerante[n], menschenverachtende[n] Einstellung", der Missachtung der "Persönlichkeit [...] und Persönlichkeitsrechte" und die Dichotomie, die du hier konstruieren willst, zwischen dir (und Co.), die "sich aktiv für Toleranz, Respekt und die Würde jedes Einzelnen einsetzen" würden, wobei du ja damit unterstellst, dies sei andernfalls (hier also bei Nichtorientierung an gender identity im skizzierten Aufgabenrahmen) nicht der Fall, m.E. die tatsächliche Ursache der enormen (unsachlichen) Gegenrede hier: Eine unsachgem. Verwechslung der Diskursebenen einerseits, von sachlich-fachlichem Argument einerseits und Weltanschauung, ideologie, Moralvorstellungen, Dogma oder whatever andererseits. Und es ist mithin eine weitere Bestätigung dessen, was ich schrieb - es gibt hier abseits von Maylin85 keine sachlich-fachliche Gegenrede, sondern nur Derailmentversuche. Schade... und toxisch.

    Du wirst als Englischlehrer deine Entscheidung, derartiges als Fehler zu markieren, nicht mit einem "Ich will das nicht, also soll das nicht sein" begründen können. Probiert es halt aus, wenn ihr wollt... jammert aber nicht, wenn Widersprüche (und schlimmeres) bei rauskommen.........

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    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Und auch du stimmst eigtl. zu

    Ich habe "Nein!" gesagt.


    Gegenstand der Diskussion hier ist ausschl. die sachlich-fachliche Frage, ob in comprehension-, analysis- und comment-Aufgaben in Englischklausuren der gymnasialen Oberstufe in NRW die Orientietung am biologischen Geschlecht (sex) von Personen als Orientierungspunkt zur Verwendung von Pronomina zur Rede über dieselben Personen, deren sex eindeutig ist, die aber vom Autor des Ausgangstextes mit geschlechtsneutralen Pronomina benannt werden u./o. die (für sich) selbst entsprechende Pronomina wünschen resp. diese verwenden, einen inhatlichen u./o. sprachlichen Fehler darstellt.

    es gibt hier abseits von Maylin85 keine sachlich-fachliche Gegenrede, sondern nur Derailmentversuche

    Ich könnte natürlich noch mehr von PaPos Äußerungen zitieren. Aber das reicht auch so.


    Stattdessen zitiere ich mich mal selbst:

    Für eine vernünftige Einschätzung wären der Titel der Textgrundlage und die Aufgabenstellung sehr hilfreich. Solange das nicht vorliegt, gehe ich davon aus, dass im Ausgangstext konsequent "they" (oder ggf. "she") verwendet wurde. Und dein Kind an der Stelle ohne irgendein "Gefühl" für den Ausgangstext "he" verwendet hat. Wenn dann die Aufgabenstellung lautet: "Setze den Text fort / erfinde ein Ende", dann gibt es natürlich für jede unpassende Abweichung "Punktabzug".

    Die Aufgabenstellung ist gesamten Thread, wenn ich mich richtig erinnere, nie genannt worden. Also könnte meine vermutete Aufgabenstellung tatsächlich die richtige sein. Was soll an meiner hier zitierten Vermutung nicht sachlich-fachlich sein? Wo ist das "Derailment"?

    [Bitte als rhetorische Fragen verstehen.]

  • Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass ich meinen Beitrag für sehr sachlich halte, deine Antwort darauf für nichtssagend. Im Hinblick auf den weiteren Gesprächsfaden sehe ich mich im Übrigen auch bestätigt in meiner sachlichen Einschätzung.

    Ja, dass du meine Antwort für angeblich "nichtssagend" hälst, halte ich hingegen für unehrlich.

    Und btw: Es misslang dir a.a.O. leider, Kommunikationskontexte (hier bspw. face-to-face-Situationen der direkten Kommunikation mit Menschen vs. Schülertexte im Rahmen von comprehension-, analysis- u./o. comment-Aufgaben), die Frage nach sachlichen Fehlern von Fragen derindividuellen Moral und nüchterne Erläuterungen der (linguistischen) Sachlage von persönlichem Verhalten zu differenzieren. Mithin hast du Dinge unterstellt (z.B. konkret, dass Menschen ihre Identität vermeintl. nicht zugestanden würde), die nicht zutreffen, wie ich in meiner "nichtssagend[en" Replik erläutert habe.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

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