Klausur, Jg.13, Englisch zum Thema Gendern!?

  • Zitat

    Zur sachlich-inhaltlichen Auseinandersetzung trägt das nicht bei.

    Oooh... the irony!

    s.o.

    Zitat

    mir mit einer handfesten Beleidigung vor den Koffer zu scheißen, die sogar das Einschreiten der Moderatorinnen hervorruf

    War nicht als Beleidigung intendiert, erläutere ich dir gerne via PN.

    Zitat

    Du bist überhaupt nicht in der Position, aus der heraus man unentwegt mit „Ad hominem“-Steinen werfen sollte.

    Ein ad hominem dient der Ablenkung vom argumentativen Inhalt. Wenn ich solche themenfernen Ablenkungsmanöver (wie deine) reaktiv entsprechend mit klaren Worten als das benenne, was sie sind, was zwangsläufig aif die Person zurückfällt, mache ich mich nicht Dgl. schumdog, dein tu quoque verfängt nicht. Du müsstest dafür ohnehin erstmmal überhaupt thematisch hier teilnehmen.

    Schönen Sonntag noch. :)

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Pabo, ich habe deinen Beitrag mal eben durch die KI geschickt, damit die ihn übersetzt.

    Daher hier mal eben eine Antwort auf eine Frage. Du hast sie vielleicht auf der ersten Seite übersehen.

    kleiner gruener frosch
    28. Oktober 2025 12:26

    An dem Punkt waren wir bereits vor geraumer Zeit: Wo meinst du im entsprechenden KLP herauslesen zu können, dass Respekt(!) ggü. idiosynkratischen gender identities zu artikulieren irgendeine Notwendigkeit bei der Benennung nicht cisgeschlechtlicher Personen im comprehension-, analysis- und Gros der comment-Aufgaben in Oberstufenklausuren darstellt? Du über8nterpretierst hier vermutlich die Rede von "diversitätssensibel".

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • War nicht als Beleidigung intendiert, erläutere ich dir gerne via PN.

    Die Intension ist nachrangig, wenn es tatsächlich eine Beleidigung ist. Sollte dir damals die fehlende Intension aufgefallen sein, hättest du die Möglichkeit gehabt, um Entschuldigung zu bitten. Und zwar da, wo die Beleidigung erfolgt ist, Also, so machen wir das, wo ich herkomme.

    Den direkten Kontakt habe ich vorsorglich blockiert.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • wenn es tatsächlich eine Beleidigung ist. Sollte dir damals die fehlende Intension aufgefallen sein, hättest du die Möglichkeit gehabt, um Entschuldigung zu bitte. Und zwar da, wo die Beleidigung erfolgt ist, Also, so machen wir das, wo ich herkomme.

    Den direkten Kontakt habe ich vorsorglich blockiert.

    q.e.d. - und nein, eine Intention fehlte nicht und eine Entschuldiging war insofern redundant, dass ich schrieb, dass es keine Beleidumg war (und zwar da, wo die vermeintl. Beleidigung erfolgte... was eine Sperre zur Folge hatte).

    Aber versuche nur weiterhin (warum auch immer) derart (passiv-)aggressiv vom eigtl. Thema hier abzulenken. Ich würde es aber begrüßen, wenn du mich insg. nicht mehr kontaktierst. Danke.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Wenn diese hier auch schreiben, dass sie mir nichts, dir nichts sex-basierte Pronomen zur Benennung cisgeschlechtlicher Personen, deren sex bekannt ist, i.d.R. als falsch werten,

    Bitte nenne doch einmal den Beitrag bzw. die Beiträge, denn es sind ja Deiner Ansicht nach mehrere, in denen Unser:innen genau dies von sich geben.
    Nach meiner Lesart wurde nicht „mir nichts, dir nichts“ ein entsprechendes Pronomen als Fehler gewertet, sondern nur dann, wenn der Kontext bzw. die Aufgabe eine entsprechende Identität verneint bzw. als nicht eindeutig charakterisiert.

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Nicht "für [m]ich" - gerne ein x-tes Mal (ohne dass ich eine Antwort bekomme); es geht nicht darum, ob man geschlechtsneutrale Pronomen nutzen kann (egal ob aus "Respekt" oder warim auch immer), sondern muss:

    • Inwiefern soll "Respekt vor dem Gegenüber" (was auch immer das dir persönlich konkret sein soll) eine fachlich-sachliche, notwendige Kategorie zur Wahl von Pronomen in deskriptiv-analytischen Texten sein?
    • Wie ich dir bereits ausgängl. schrieb: "Respekt ist per definitionem 'auf Anerkennung, Bewunderung beruhende Achtung'" - inwiefern soll Respekt ggü. idiosynkratischen gender identities zu artikulieren irgendeine Notwendigkeit darstellen? Woher meinst du, dies in den Curricula u./o. den allg. Erziehungs- und Bildungszielen von Schule zu finden?
    • Inwiefern wäre zudem Respekt ggü. fiktionalen Charakteren sinnvoll (haben die etwa 'ne dignitas virtualis)?
    • Wenn in einem Text über einen (mglw. gar selbsternannten, ggf. fiktionalen) König durchgängig 'His Majesty' verwendet wird, müssen unsere Schüler dann in den comprehension- u./o. analysis-Aufgaben auch aus "Respekt" die noun phrase 'His Majesty' verwenden?

    Wenn meine Schüler im DaZ-Unterricht einen Verkaufsdialog verfassen oder ein Bewerbungsgespräch simulieren, dann würde ich natürlich auch das Nutzen des Du anstelle des Sie als Fehler markieren, da hier einfach nicht die richtige Höflichkeitsebene getroffen wird. Da geht es auch ganz klar um Respekt. Sicherlich ist dieser Vergleich nicht perfekt, da es in meinen Beispielen um die Anrede, im hier ursprünglich diskutierten Falle um das Über-jemanden-Reden geht. Mehr lässt sich aber auch nicht wirklich dazu sagen, da wir weder die Aufgabenstellung noch den zuvor erfolgten Unterricht kennen. Ich kann mir jedenfalls ein Setting vorstellen, wo he vollkommen richtig ist als auch ein Setting, wo they vollkommen richtig ist. Und auch, wo beides möglich ist. Wir wissen hier einfach zu wenig, um da qualifiziert zu antworten.

  • Sicherlich ist dieser Vergleich nicht perfekt, da es in meinen Beispielen um die Anrede, im hier ursprünglich diskutierten Falle um das Über-jemanden-Reden geht.

    Richtig - Register, Kontext, Aufgabenformat und Co. passen nicht, es ist ein Vgl. von Äpfeln mit Birnen.

    Zitat

    Ich kann mir jedenfalls ein Setting vorstellen, wo he vollkommen richtig ist als auch ein Setting, wo they vollkommen richtig ist.

    Dito.

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    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Das sind die relevsnten Fragen, die auch berwits geraume Zeit im Raum stehen, aber koomisxherweise nie beantwortet wurde

    Ganz kurz, ich hab deine Fragen durchaus zur Kenntnis genommen, mein grippiges Hirn hatte allerdings keine richtige Lust mehr zur Auseinandersetzung.

    Weil "His Majesty" aber gerade nochmal wiederholt wurde: dabei handelt es sich ja nicht um ein Pronomen (das im Kontext des Ausgangstexts auf einer Selbstzuschreibung basiert und dessen weitere Verwendung sich dann aus dem Kohärenzprinzip der Textarbeit ergibt), sondern um einen Titel, also eine soziale Rolle. Niemand würde erwarten, dass Schüler in einer Analyse ständig His Majesty schreiben, aber sie sollen die Figur konsistent so bezeichnen, wie sie im Originaltext etabliert ist. Nichts anderes erwartet man beim Gebrauch von Pronomen, die nunmal Ausdruck der eindeutig festgelegten Identitätsreferenz einer Figur sind.

    Zur Frage der Grenzen: die liegen dort, wo der Ausgangstext selbst mehrdeutige oder ironische Identitätszuschreibungen eröffnet. Wenn Pronomen im Text z.B. in verschiedenen Kontexten unterschiedlich gebraucht würden, könnte ein Schüler das sehr problemlos aufgreifen. Ist das aber nicht der Fall und sind die Pronomen im Ausgangstext klar als kommunikativ gesetzte Identität festgelegt, ist eine abweichende Bezeichnung unangemessen und ein Referenzfehler.

    ...dass du das nicht überzeugend findest, habe ich verstanden, finde deine Argumente aber ebenso wenig überzeugend, wie du meine. Insofern kommen wir da wohl einfach nicht zusammen und ich bin hiermit raus :)

  • Damit es deutlicher wird:

    Gehen wir von einer fiktionalen (biologisch männlichen) Person ohne offiziellen entsprechenden Titel aus, die sich selbst mit 'Our Majesty' benennt - daraus soll i.S.v. Kohärenz die Verbindlichkeit erfolgen, dass Schüler im anzufertigenden comprehension- u./o. analysis-Text zur Benennung 'His Majesty' verwenden? Warum sollte intertextuelle Kohärenz männliche Pronomina verunmöglichen resp. 'His Majesty' gebieten? Du schreibst ja selbst, "[n]iemand würde erwarten, dass Schüler in einer Analyse ständig His Majesty schreiben [...]."

    Ein evtl. substanzieller Unterschied zu geschlechtsneutralen Pronomina und der noun phrase 'His Majesty' ist mutatis mutandis nicht wirklich gegeben, insofern Letztere pronominal verwendet wird und gleichermaßen (wie gender identity) eine "Selbstzuschreibung" darstellt, die nach dem erkennbaren Willen des Character ggf. auch (exkl.) verbindlich sein soll und die konsequenterweise eine "weitere Verwendung [...] aus dem Kohärenzprinzip der Textarbeit erg[eben]" müsste (und zudem eine identiätskonstituierende Funtion "als kommunikativ gesetzte Identität" für den Charakter ausübt, falls dies Orientierungspunkt der Argumentation u./o. entscheidendes Unterscheidungsmerkmal sein soll).

    'His Majesty' ohne zitierende Anführungszeichen zu verwenden, geht über Notwendigkeiten der Kohärenz und insb. Deskription umd Analyse hinaus und hat affirmativen Charakter (noch deutlicher wird es vielleicht, wenn eine Person bspw. ihre eigene Göttlichkeit proklamiert).

    Zitat

    Wenn Pronomen im Text z.B. in verschiedenen Kontexten unterschiedlich gebraucht würden, könnte ein Schüler das sehr problemlos aufgreifen.

    Zur Erinnerung, es geht um Fälle, in denen das biologische Geschlecht bekannt ist. Warum müssten bei einem biologischen Mann erst männliche Pronomen im Ausgangdtext vorliegen, um diese im Schülertext anwenden zu dürfen... oder darf man die auch dann nicht anwenden, wenn Ausgangstextautor u./o. benannte Person eindeutig anderes präferieren? Ich sehe keine Antwortmöglichkeit, die nicht die ebene deskriptiver Linguistik und Grammatik verlässt.

    Zitat

    Insofern kommen wir da wohl einfach nicht zusammen und ich bin hiermit raus

    OK. Jedenfalls Dank für deine Sachlichkeit. :)

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    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    3 Mal editiert, zuletzt von PaPo (23. November 2025 14:54) aus folgendem Grund: Tippfehler...

  • Man kann natürlich endlos über absurde, hypothetische Extrembeispiele diskutieren und ontologische Hierarchien zwischen Pronomen, Titeln, Göttlichkeitsbehauptungen und biologischen Merkmalen konstruieren. Dann können wir Deixis aber direkt als optional einstufen, aufhören, auf Textbasis zu analysieren und ausschließlich noch Metadiskurse über die Möglichkeit von Metadiskursen führen.

    Für die Schulpraxis ist der Fall doch ganz einfach:
    Der Text setzt die Sprache.
    Die Analyse folgt ihr.
    Simpel.

  • Wir diskutieren nicht "über absurde, hypothetische Extrembeispiele", sondern inwiefern der Text eine Sprache abnötigen soll, die nicht lediglich deskriptiv-analytisch ist resp. inwiefern eime deskriptiv-analytische Sprache falsch sein soll, wenn die Analyse nicht der Sprache des Textes folgt, sondern überidividuell objektiv ist.

    Das Bsp. hier bleibt korrekt:

    'In the provided text extract, Bobby Bob, who is described as biologically male and raised as a boy, began to identify as non-binary at age 14, expressing a gender identity that is neither exclusively male nor female. He now calls himself Ashley (which is a gender-neutral first name) and wants to be addressed with gender-neutral pronouns. He [...].'

    Die anderen Bsp. sind nichts anderes als das, Bsp. eben, die verdeutlichen, was die eigtl. evidenten Probleme (auch bzgl. der Deixis) sind, wenn man argumentiert, dass subjektive Selbstzuschreibungen von Personen im Ausgangstext oder deren Übernahme seitens der Textautoren irgendwelche Verbindlichkeiten zur Übernahme schaffen würden, sonst vermeintl. Kohärenzprobleme entstünden, obwohl andere (objektive) Orientierungspunkte (sex) bestehen, die an der Korrektheit intertextuellen Kohärenz abdolut keinen Zweifel lassen.

    Nicht der geschlechtlichen Selbstzschreibung, sondern dem Faktor sex bei der pronominalen zu fomgen, ist nichts anderes, als im Schülertext nicht selbstzugeschriebenen "Titeln, Göttlichkeitsbehauptungen" zu folgen, von denen du selbst geschrieben hast, "[n]iemand würde erwarten, dass Schüler in einer Analyse ständig" entsprechendes "schreiben [...]." Es geht um doe Kohärenz der eigenen Argumentati8n, die die Beispiele (die es für mein Dafürhalten gar nicht braucht) herausfordern.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Auf meine Bitte/Frage in #361 bleibst du PaPo die Antwort schuldig. Hast du keine Lust die nachgefragten Beiträge bzw. Zitate zu nennen oder gibt es die schlicht nicht? Dann wäre es redlich, die Behauptung zurückzunehmen.

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Auf meine Bitte/Frage in #361 bleibst du PaPo die Antwort schuldig. Hast du keine Lust die nachgefragten Beiträge bzw. Zitate zu nennen oder gibt es die schlicht nicht? Dann wäre es redlich, die Behauptung zurückzunehmen.

    Ich habe dein "[d]er Worte sind - für mein Dafürhalten - genug gewechselt" akzeptiert und auch tatsächlich keine Lust, dir die 19 Seiten an Thread durchzuarbeiten, um dir jede entsprechende Instanz hier (z.B. jeden Kommentar, der i.w.S. 'gute Sitten' behauptet, selbstzugeschriebene gender identity zur alternativlosen Maxime pronominaler Benennungen zu machen) zu benennen, zumal ich das als sealioning empfinde.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • sealioning

    Zur Erklärung : Sealioning (auch sea-lioning und sea lioning, auf Deutsch etwa: Verhalten von Seelöwen, Verhalten wie ein Seelöwe) ist ein von dem englischen Wort für Seelöwen abgeleitetes Verb, das im Netzjargon ein als lästig oder Schikane empfundenes Verhalten von sogenannten Trollen bezeichnet.

    Die Aussage ist "trollen"? Oder die Frage von MarieJ? Meinst du nicht, dass du dich (egal was du meinst) etwas weit aus dem Fenster lehnst?

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

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