Ich echauffiere mich über den Verwendung des Begriffs Selektion beim Zugang zu Schulen und das dadurch zum Ausdruck kommende Menschenbild.
Genau das habe ich doch festgestellt. Aber: Der Begriff der Selektion ist und bleibt in diesem Kontext objektiv-deskriptiv.
ZitatWenn man schreibt, dass ein Vorteil von kirchlichen Schulen ist, dass Menschen mit Lernbehinderung ausselektiert werden, ist der Begriff problematisch.
Und da ist die historische Verbindung nicht fehlsam sondern genau das haben die Nazi mit behinderten Menschen gemacht -selektieren und vernichten-
Hat niemand geschrieben. Maylin85 schrieb davon, dass "keine zieldifferente Inklusion betrieben" wird... geeewaaaltiiigeeer Unterschied. Und framing - hier die Rede davon, dass "Menschen mit Lernbehinderung ausselektiert werden" - kann man auch positiv umdrehen und ihm mit der Rede von der Allokation der Schüler an Schul(form)en, die den besonderen Bedürfnissen, Leistungskapazitäten u.ä. gerecht werden, begegnen. Das ist das Prinzip des mehrgliedrigen Schulsystems.
Was du da an "historische[r] Verbindung" aufgrund der Begrifflichkeit meinst festzustellen, ist idiosynkratisch und am bildingswissenschaftl. Diskurs der letzten Jahrzehnte komplett vorbei, sry.
So, meinetwegen BTT.