Kirchensteuer (aus Meckerforum)

  • Ich echauffiere mich über den Verwendung des Begriffs Selektion beim Zugang zu Schulen und das dadurch zum Ausdruck kommende Menschenbild.

    Genau das habe ich doch festgestellt. Aber: Der Begriff der Selektion ist und bleibt in diesem Kontext objektiv-deskriptiv.

    Zitat

    Wenn man schreibt, dass ein Vorteil von kirchlichen Schulen ist, dass Menschen mit Lernbehinderung ausselektiert werden, ist der Begriff problematisch.

    Und da ist die historische Verbindung nicht fehlsam sondern genau das haben die Nazi mit behinderten Menschen gemacht -selektieren und vernichten-

    Hat niemand geschrieben. Maylin85 schrieb davon, dass "keine zieldifferente Inklusion betrieben" wird... geeewaaaltiiigeeer Unterschied. Und framing - hier die Rede davon, dass "Menschen mit Lernbehinderung ausselektiert werden" - kann man auch positiv umdrehen und ihm mit der Rede von der Allokation der Schüler an Schul(form)en, die den besonderen Bedürfnissen, Leistungskapazitäten u.ä. gerecht werden, begegnen. Das ist das Prinzip des mehrgliedrigen Schulsystems.

    Was du da an "historische[r] Verbindung" aufgrund der Begrifflichkeit meinst festzustellen, ist idiosynkratisch und am bildingswissenschaftl. Diskurs der letzten Jahrzehnte komplett vorbei, sry.

    So, meinetwegen BTT.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Dr. Rakete

    Du konstruierst Zusammenhänge und eine Metaebene, die an jeder Sachebene vorbeischießen. Nein, nicht jeder Mensch, der Inklusion ablehnt und Leistungsselektion für richtig und essentiell hält, ist ein bitterböser Menschenfeind. Und ja, ich halte das für einen der wesentlichen Vorteile von nicht-staatlichen Trägern.

    Wie schnell mittlerweile wilde Nazi-Analogien gezogen werden, ist schon ziemlich absurd. Ich werde meinen Sprachgebrauch nicht zensieren und Sachverhalte umständlich umschreiben, weil der den Sachverhalt nüchtern beschreibende Begriff von Einzelnen möglicherweise emotionalisiert aufgenommen wird und weithergeholte Assoziationen triggert. Das dein ganz subjektives Problem, nicht meins 😊

  • Es ging auch nicht um Zensur, er schrieb:

    Maylin85 Vielleicht muss man diesen Gedanken, sofern man ihn überhaupt für formulierungswürdig erachtet, sprachlich um einige Stufen bedachter ausdrücken?

    Und das ist eine legitime Bitte. Hättest du nicht den Begriff "Lernbehinderte" sondern "Schwachsinnige" verwendet, wäre es deutlich. Natürlich haben Begriffe eine umfassende Bedeutung. Und Menschen mit Behinderungen zu selektieren ist etwas anderes als die Selektion nach Schulleistung.

  • Ich habe den Begriff "Lernbehinderte" überhaupt gar nicht verwendet. Und ich habe zieldifferente Inklusion und Selektion nach Schulleistung und wo nötig nach Verhalten im gleichen Satz unmittelbarer nebeneinander benannt, mir geht es also ganz schnöde und grundsätzlich um den Ansatz der Wahrung möglichst umfassender Homogenität und Ordnung im Schulbetrieb. Ich sehe darin einen großen Mehrwert privater Träger, die im Gegensatz zu staatlichen Schulen nicht verordnet im Chaos versinken müssen und wenigstens einen kleinen Teil der aktuellen Schülergenerationen noch auf angemessenem Niveau beschulen können. Das ist imo erhaltenswert.

  • Ich echauffiere mich nicht über die Funktionen von Schule.

    Ich echauffiere mich über den Verwendung des Begriffs Selektion beim Zugang zu Schulen und das dadurch zum Ausdruck kommende Menschenbild.

    Wenn man schreibt, dass ein Vorteil von kirchlichen Schulen ist, dass Menschen mit Lernbehinderung ausselektiert werden, ist der Begriff problematisch.


    Und da ist die historische Verbindung nicht fehlsam sondern genau das haben die Nazi mit behinderten Menschen gemacht -selektieren und vernichten-

    Ich habe das beim Lesen des betreffenden Beitrags auch sofort gedacht und dachte, die Verwendung des Begriffs sei Absicht, bzw. Ironie.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Du hast Recht, der Begriff Lernbehinderte fiel überhaupt nicht. Du schriebst aber zur Bekräftigung deiner vorher getätigten Aussage:

    Warum? Er ist zutreffend. Die kirchlichen Schulen, an denen ich gearbeitet habe, mussten keine Kinder ohne Gymnasialempfehlung aufnehmen und haben auch keine zieldifferente Inklusion betrieben. Und wer dort nicht in der Spur lief, musste irgendwann auch gehen. Das ist Selektion.

    Was nur auf Kinder mit Lernbehinderung und Geistiger Behinderung zutrifft.

    Und die Funktion von Gymnasien ist nicht, Behinderte auszusortieren, diese Begrifflichkeiten sind falsch und offenbaren ein bestimmtes Menschenbild, ja.

  • Ich habe den Begriff "Lernbehinderte" überhaupt gar nicht verwendet. Und ich habe zieldifferente Inklusion und Selektion nach Schulleistung und wo nötig nach Verhalten im gleichen Satz unmittelbarer nebeneinander benannt, mir geht es also ganz schnöde und grundsätzlich um den Ansatz der Wahrung möglichst umfassender Homogenität und Ordnung im Schulbetrieb. Ich sehe darin einen großen Mehrwert privater Träger, die im Gegensatz zu staatlichen Schulen nicht verordnet im Chaos versinken müssen und wenigstens einen kleinen Teil der aktuellen Schülergenerationen noch auf angemessenem Niveau beschulen können. Das ist imo erhaltenswert.

    Kann ich nicht mitgehen. Ohne meinen Autisten mit Schwerbehindertenausweis wäre die Welt in meinem Klassenzimmer definitiv ärmer. Und wir hätten niemanden, der den Kompass 4 Test zu 99% besteht. Wenn es natürlich auch Baustellen gibt, überwiegen für mich die Vorteile. Für meine Schüler ist es normal, alle Kinder zu inkludieren. Sollten wir uns ne Scheibe abschneiden. Probleme liegen beim mangelnden Personal.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

    Einmal editiert, zuletzt von Zauberwald (23. Januar 2026 07:22)

  • Du hast Recht, der Begriff Lernbehinderte fiel überhaupt nicht. Du schriebst aber zur Bekräftigung deiner vorher getätigten Aussage:

    Was nur auf Kinder mit Lernbehinderung und Geistiger Behinderung zutrifft.

    Und die Funktion von Gymnasien ist nicht, Behinderte auszusortieren, diese Begrifflichkeiten sind falsch und offenbaren ein bestimmtes Menschenbild, ja.

    Ich spreche gar nicht nur von Gymnasien, sondern von allen Schutypen. Das Bistum, für das ich gearbeitet habe, hat auch Realschulen und Förderschulen betrieben. Ich halte die Mehrgliedrigkeit für alle oder zumindest diegroße Mehrheit der Schüler grundsätzlich für vorteilhaft. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein Autist wird nicht zieldifferent beschult und wenn er verhaltenstechnisch tragbar ist, ist er in meinem Beitrag nicht gemeint. Autisten, die andere beim Lernen stören, halte ich aber wiederum für sehr problematisch und hier ist aufgezwungene Inklusion eine Belastung für alle anderen Beteiligten inkl. Mitschüler. Es ist gut, dass es noch Schulen gibt, die Eltern die Möglichkeit bieten, ihre Kinder dem nicht auszusetzen.

  • Und das ist eine legitime Bitte. Hättest du nicht den Begriff "Lernbehinderte" sondern "Schwachsinnige" verwendet, wäre es deutlich. Natürlich haben Begriffe eine umfassende Bedeutung. Und Menschen mit Behinderungen zu selektieren ist etwas anderes als die Selektion nach Schulleistung.

    Lesen will grlernt sein...

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    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Und die Funktion von Gymnasien ist nicht, Behinderte auszusortieren, diese Begrifflichkeiten sind falsch und offenbaren ein bestimmtes Menschenbild, ja.

    Die Funktion von Gymnasien ist u.a. die Qualifizierung zur Studierbefähigung. Wo dies infolge dee kognitiv-intellektuellen Leistungsfähigkeit, -bereitschaft u./o. -demonstration ausgeschlossen ist, sollte vor Übergsng zum Gymnasium oder möglichst frühzeitig auf dem Gymnasium für eine Reallokation der entsprechenden Schüler an einer geigneteren Schulform gesorgt werden (es geht nicht ums 'Ausselektieren' von Leistungsschwachen, sondern Bestenselektion der entsprechend Leistungsföhigen - alles eine Frage der korrekten Bezeichnung).

    Da gibt es auch nichts zu diskutieren, will man Schule nicht ad absurdum führen. Ähnliches gilt natürlich auch für Realschulen. Diese pseudomoralischen Aufladung offenbaren einen gewissen (unsachgemäßen, falschen) Bias.

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    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Kann ich nicht mitgehen. Ohne meinen Autisten mit Schwerbehindertenausweis wäre die Welt in meinem Klassenzimmer definitiv ärmer. Und wir hätten niemanden, der den Kompass 4 Test zu 99% besteht. Wenn es natürlich auch Baustellen gibt, überwiegen für mich die Vorteile. Für meine Schüler ist es normal, alle Kinder zu inkludieren. Sollten wir uns ne Scheibe abschneiden. Probleme liegen beim mangelnden Personal.

    Es geht doch um kognitiv-intellektuelle Leistingsföhigkeit, -bereitschaft und -demonstrstion - dein "Autis[t] mit Schwerbehindertenausweis [...], der den Kompass 4 Test zu 99% besteht.", ist doch ggf. gar nicht gemeint.

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    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Es geht doch um kognitiv-intellektuelle Leistingsföhigkeit, -bereitschaft und -demonstrstion - dein "Autis[t] mit Schwerbehindertenausweis [...], der den Kompass 4 Test zu 99% besteht.", ist doch ggf. gar nicht gemeint.

    Nein, es geht nicht um Leistingsföhigkeit, sondern um die Selektion von Menschen mit Behinderung.

    Kinder und Jugendliche die andere beim Lernen stören mögen anstrengend sein, das trifft auch für das Lernen an Förderschulen zu. Trotzdem ist deine Vorstellung von "Selektion von Autisten" menschenverachtend.

    ...Autisten, die andere beim Lernen stören, halte ich aber wiederum für sehr problematisch und hier ist aufgezwungene Inklusion eine Belastung für alle anderen Beteiligten inkl. Mitschüler.

  • Nein, es geht nicht um Leistingsföhigkeit, sondern um die Selektion von Menschen mit Behinderung.

    Kinder und Jugendliche die andere beim Lernen stören mögen anstrengend sein, das trifft auch für das Lernen an Förderschulen zu. Trotzdem ist deine Vorstellung von "Selektion von Autisten" menschenverachtend.

    Du argumentierst selbst, wie du es anderen im Grunde vorwirfst, nämlich (ausschl.) weltanschaulich, während wir tatsächlich mittels (intersubjektivierbarer) Leistungsgerechtigkeit und dem eigtl. Sinn und Zweck von Schule (und der spezifischen Schulformen) - btw auch angesichts volkswirtschaftl. Konkurrenzfähigkeit auf globalen Märkten - argumentieren.

    Was ist denn deiner Meinung nach Sinn und Zweck von Schule und speziell von Gymnasien?

    Legitimer Sinn und Zweck kann nur sein, Schüler mittels erzieherischer Bildung (und dem Werben und Vorleben unserer fdGO) zu eigenverantwortlichen (d.h. mündigen, selbstreflexiven, integren etc.) und gemeinschaftsfähigen (d.h. kooperations- und partizipationsfähigen etc.), demokratischen Staatsbürgern zu erziehen, die (nach Maßgabe ihrer individuellen Fähigkeiten) sozio-ökonomisch, -politisch und -kulturell an einer pluralistischen, liberalen Gesellschaft partizipieren, sich in dieser möglichst frei entfalten, diese perpetuieren und optimieren können sollen... sonst haben wir nachher bspw. Abiturienten oder gar examinierte Akademiker, die in öffentlichen Foren massive Textrezeptionsprobleme demonstrieren oder von "lächerliche[r] Fremdwortdichte" lamentieren, wenn 2,5 Prozenz eines Kommentars (vermeintl.) Fremdworte beinhalten. Will ja niemand.

    Die skizzierte Sinn- und Zweckerfüllung gelingt jedoch bereits infolge der individuellen Ressourcen- und unterrichtlichen Zeitbegrenzung nicht, wenn der einzelne Lehrer zu viele Lerngruppen unterrichten muss, die zu viele zu leistungsheterogene Schüler beinhalten, die auch noch zieldifferent beschult werden sollen (außerunterrichtliche Verpflichtungen u.ä. dramatisieren die Problematik). Und wenn du schon so salopp mit 'Großen' Worten um dich schmeisst: "menschenverachtend" ist es eher, derart die Partizipationsfähigkeit und Entfaltungspotenziale aller Schüler zu torpedieren.

    BTW: Mithin sorgen Leistungshomogenität und entsprechende Selektionen und Allokationen (i.V.m. einer Wiederherstellung angemessener Ansprüche an Leistungsdemonstrationen u.ä., wo diese in den letzten Jahren rapide erodiert sind) letztlich auch für Leistungsgerechtigkeit und die Aufwertung von Schulabschlüssen: Momentan ist es so, dass auch das Abitur und innerhalb desselben auch Bestnoten schlichtweg inflationär selbst bei Leistungen erteilt werden, bzgl. derer fraglich ist, ob sie 'früher' überhaupt zur Hochschulzugangsberechtigung geführt hätten - es konkurrieren Kanditaten beim Kampf um Studien-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit identischen 'sehr guten' Noten, wobei die einen diese Noten entsprechend ihrer Leistung verdient, die anderen entgegen ihrer Leistung quasi 'geschenkt' bekommen haben. Das entspricht keiner Leistungsgerechtigkeit und hat selbst das Abitur in seiner Wertigkeit massiv erodieren lassen. Während 'früher' Universitäten, Ausbilder und Arbeitgeber beim Abitur i.V.m. entsprechenden Noten bestimmte Fähigkeiten und bestimmtes Wissen voraussetzen konnten, ist das nicht mehr der Fall. Das hat natürlich Ausstrahlungswirkungen auf die anderen Schulformen, also Real- und Hauptshculen, die ähnliche Probleme geplagt haben - die Abschlüsse sind entwertet.

    ... so, ich muss jetzt unterrichten.

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    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (23. Januar 2026 10:35)

  • Warum sollten lernbehinderte Kinder am Gymnasium beschult werden? Der Schulform, von der, wenn man sie ernst nehmen würde, auch ein großer Teil nicht-lernbehinderter Kinder abgeschult werden sollte.

  • Warum sollten lernbehinderte Kinder am Gymnasium beschult werden? Der Schulform, von der, wenn man sie ernst nehmen würde, auch ein großer Teil nicht-lernbehinderter Kinder abgeschult werden sollte.

    Eben. Es geht um ein konkretes Ziel (Studierbefähigung) und wer dieses aufgrund dessen, dass er die notwendige kognitiv-intellektuelle Leistungsfähigkeit, -bereitschaft u./o. -demonstration (trotz evtl. Förderung, scaffolding, Barrierefreiheit etc. etc. etc.) nicht mitbrigringt, egal warum, ob wegen einer Behinderung, charaktrtlicher, situationaler o.ä. (möglichst zu nivellierender) Faktoren, ist an der Schulform falsch. Gilt mutatis mutandem auch für Realschulen.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

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    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Warum sollten lernbehinderte Kinder am Gymnasium beschult werden? Der Schulform, von der, wenn man sie ernst nehmen würde, auch ein großer Teil nicht-lernbehinderter Kinder abgeschult werden sollte.

    Muss gar nicht sein, das ist auch nicht das Thema gewesen.

    Genauso wenig wie störendes Verhalten automatisch in einen bestimmten Förderschultyp gehört, oder glaubt irgendwer, dass es Förderschulen für Kinder mit Autismus gibt? SuS, die Verhalten zeigen, das für andere anstrengend ist, ist für alle gleichermaßen anstrengend.

    Es soll hier gerade die x. Diskussion über Inklusion angeleiert werden, das könnt ihr gerne machen. Das ändert alles nichts an Beiträgen, die suggerieren, Menschen mit Behinderungen müsste man aussortieren.

  • Muss gar nicht sein, das ist auch nicht das Thema gewesen.

    Genauso wenig wie störendes Verhalten automatisch in einen bestimmten Förderschultyp gehört, oder glaubt irgendwer, dass es Förderschulen für Kinder mit Autismus gibt? SuS, die Verhalten zeigen, das für andere anstrengend ist, ist für alle gleichermaßen anstrengend.

    Es soll hier gerade die x. Diskussion über Inklusion angeleiert werden, das könnt ihr gerne machen. Das ändert alles nichts an Beiträgen, die suggerieren, Menschen mit Behinderungen müsste man aussortieren.

    Du kreirst Strohmänner.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

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