Schluss mit dem Methoden-Konfetti! – Mit den besten US-Forscherinnen zu neuronal aktivierendem Lernen

  • Wir alle kennen das: Die Bildungsdebatte prasselt oft wie ein „Konfetti-Regen“ auf uns ein – ständig neue Ideen, Tools und Reformen, die im stressigen Unterrichtsalltag eher verunsichern als helfen.

    Wir vom Bayerischen Elternverband und dem UNESCO Global Learning House möchten hier einen bewussten Kontrapunkt setzen. Statt „noch mehr Input“ suchen wir nach verlässlichen, wissenschaftlich fundierten Lösungen, die unseren Alltag spürbar erleichtern, weil sie dort ansetzen, wo Lernen passiert: im Gehirn unserer Schüler.

    Gemeinsam mit internationalen Experten (UNESCO Global Alliance und GSoLEN) haben wir die Tagungsreihe „Activation is the Key!“ ins Leben gerufen. Wir arbeiten mit einem klaren neuro-funktionalen Schichtenmodell und 5 Aktivierungs-Vektoren (wie gezieltes Abruf-Training, Embodiment oder kooperative Kommunikation).

    Das Besondere an unserem Ansatz:

    Wir wollen keine Theorie-Blase, sondern echte Schulentwicklung. Deshalb bringen wir in der Vortragsreihe und beim abschließenden Praxis-Tag in Nürnberg Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und engagierte Schüler an einen Tisch, um auf Augenhöhe und evidenzbasiert an der Schule der Zukunft zu bauen.

    Wir laden euch ein:

    Online-Vorträge Mai und Juni 2026: Insights aus der US- und deutschen Forschung zur kognitiven Aktivierung.

    Praxis-Tag 3. Juli in Nürnberg: Gemeinsame Entwicklung konkreter Ansätze, die im Klassenzimmer wirklich funktionieren.

    Wie seht ihr das? Habt ihr im Alltag Strategien, die über das punktuelle „Aktivieren“ hinausgehen und kognitiv wirklich nachhaltig zünden? Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

    Alle Infos und die Anmeldung findet ihr hier: Digitaler Flyer

  • Notwendige Reformen:

    1. Kleinere Klassen

    2. Möglichkeiten penetrante Störer aus dem regulären Unterricht zu entfernen.


    Die Methoden sind dann ziemlich egal.

  • Die Bildungsdebatte prasselt oft wie ein „Konfetti-Regen“ auf uns ein – ständig neue Ideen, Tools und Reformen,

    Warum gehört die vorgeschlagene FoBi nicht zum Konfetti?

    Habt ihr im Alltag Strategien, die über das punktuelle „Aktivieren“ hinausgehen und kognitiv wirklich nachhaltig zünden?

    Was ist „punktuelles Aktivieren“?

  • Was ist „punktuelles Aktivieren“?

    Ein Tritt in den .... SCNR :sterne:

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    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Es ist schön, wenn ihr beiden auf alles eine Antwort habt, aber es hätte mich wirklich interessiert.

    Die Sachen, die ich mir zu den Vortragenden angesehen habe, finde ich bisher recht „gewöhnlich“.

  • Es ist schön, wenn ihr beiden auf alles eine Antwort habt, aber es hätte mich wirklich interessiert.

    Die Sachen, die ich mir zu den Vortragenden angesehen habe, finde ich bisher recht „gewöhnlich“.

    Naja, im Posting ist der Werbelink für diese Veranstaltung das einzig Wichtige... Ich glaube kaum, dass "Oli Kunkel" hier ausführlich über deren Inhalte informieren wird.

  • Der Titel ist vielleicht ein bisschen irreführend. Ich habe mir die youtube Filme von Oliver Kunkel, dem Gründer von future lab angeschaut und finde den Ansatz gut. Eigentlich ist der Ansatz bekannt. Wahrscheinlich wird er eher in der Grundschule verwirklicht. Auf jeden Fall bestätigt das vieles, wie wir schon in der Grundschule arbeiten. Neu ist der Bezug zum Digitalen. Die Fortbildung würde ich mitmachen, wenn ich noch im Schuldienst wäre.

  • Ich hatte nach den Vortragenden geschaut und Beispiele gesucht.

    Wenn Lernen mit Bezug zur Realität darin besteht, dass man kocht (Anwendung von Mathe), einen Garten anlegt oder andere Projekte durchführt, halten Grundschullehrkräfte doch locker mit.

    Dass viele Klassenarbeiten geschrieben werden, liegt wohl auf dem Fokus auf Bayern.

    Wenn es darum geht, Lerneinheiten in Schnipsel von 20 min zu zerteilen, bin ich irritiert, wenngleich es den Methodenwechsel durchaus in der GS gibt, gerade bei den kleinen. Das hat aber mit Methodenkonfetti nichts zu tun.

    Ich habe mich nicht länger damit beschäftigt, weil ich keinen innovativen Ansatz erkennen konnte, der mich gelockt hätte, und würde nicht an einer Fortbildung teilnehmen, die den Eindruck erweckt, Altbewährtes mit neuen Schlagworten zu versehen, um es neu erscheinen zu lassen.

    Ansonsten ist meine Erfahrung der vergangenen Jahre, dass Schüler:innen für die Arbeit an Projekten durchaus Fähigkeiten mitbringen müssen und diese nicht ad hoc entwickeln. Das braucht Zeit, die man dann irgendwo finden muss … und anderes dann vernachlässigt.

  • ...

    2. Möglichkeiten penetrante Störer aus dem regulären Unterricht zu entfernen.

    Ich war neulich in einer schwierigen Klasse, in der aus irgend welchen Gründen die drei anstrengendsten Schüler fehlten und es war 45 min konzentriertes, leises Arbeiten möglich. Das war so erholsam, alle konnten zuhören, ich bin entspannt ins Wochenende, wirklich, mir war nicht bewusst, WIE ANSTRENGEND, kräftezehrend und auch lernhinderlich verhaltensauffällige SuS sind. Sie gehören halt zum Arbeitsalltag dazu und ich denke mir dann so, dafür gibt's das Schmerzensgeld des Beamtentums. Aber was das an Kraft und Ressourcen kostet... Das ist eigentlich eine Behinderung der Gesellschaft. Tut mir leid, wenn das politisch inkorrekt ist und vielleicht liegt es auch an meiner perönlichen Verfassung, aber es war mir so extrem aufgefallen.

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