Moin,
Mich würde interessieren, welche Informationen Eltern an euren Schulen über diverse Portale automatisch online erhalten.
- Behandelte U-Themen
- Aufgegebene Hausaufgaben
- Vergessene Hausaufgaben
- Verhaltensprobleme
- ?
Moin,
Mich würde interessieren, welche Informationen Eltern an euren Schulen über diverse Portale automatisch online erhalten.
Moin,
Mich würde interessieren, welche Informationen Eltern an euren Schulen über diverse Portale automatisch online erhalten.
- Behandelte U-Themen
- Aufgegebene Hausaufgaben
- Vergessene Hausaufgaben
- Verhaltensprobleme
- ?
Das oben genannte und zusätzlich:
Und wahrscheinlich noch mehr, was ich vergessen habe.
Edith: Stunden- und Vertretungsplan nur für das eigene Kind nicht für alle.
Ich bin nur Mama einer GS-Schülerin: bei uns exakt 1 Sache, und zwar wenn es spontane Änderungen zum nächsten Schultag gibt (Musiksachen mitbringen, Sportschuhe etc) per Email. Sonst gar nichts
Milk&Sugar , würdest du noch kurz berichten, wie das funktioniert? Hemmt es die Selbständigkeit der SuS durch die engere Kontrolle der Eltern oder seid ihr zufrieden?
Das oben genannte und zusätzlich:
Ganz genauso wie hier, Schule ist das Gym des großen Kindes. Das Ding heißt "Elternportal".
Beim kleinen Kind (GS) gibt's schoolfox, darin die Elternbriefe, Entschuldigungen, Kommunikation mit den Lehrern.
Wir sind bis dato zufrieden, könnte mir vorstellen, dass das Kind ab Klasse 9 (nächstes Jahr) gerne selbst über alles den Überblick hätte, was aber nicht vorgesehen ist.
Quittengelee das hängt stark von der Umsetzung durch die Eltern ab. Was meinst du mit strengerer Kontrolle? Theoretisch konnten die Eltern bei uns vorher fast die gleichen Infos schon sehen, nur über verschiedene Kanäle.
Wir haben den Schulmanager und jeder Schüler, jede Schülerin hat auch einen eigenen Account. Dort können sie fast das gleiche sehen, wie die Eltern. Sie können sich nicht krank melden (bin mir aber nicht sicher, ob sie ihre Fehlzeiten sehen).
Zur Entwicklung der Selbstständigkeit, würde ich sagen, dass hängt stark von den Eltern ab.
Bloß weil sie es sehen können, heißt es ja nicht, dass sie es auch ansehen. Manche nutzen den Schulmanager nur zum Krankmelden und manche lesen noch nicht mal die Elternbriefe, die verschickt werden.
Andere schauen genau nach, was wann unterrichtet wurde. Hier wird aber auch in anderen Bereichen des Lebens stark das Kind kontrolliert und wenig Selbstständigkeit zugelassen.
bei uns ist es ähnlich wie bei MIlk&Sugar, ohne das Thema Rechnungen.
Zur Frage nach der verhinderten Selbstständigkeit: ja, ich habe manchmal den Eindruck, die jüngeren Schüler haben keine Lust, sich die HA zu notieren, weil sie sie ja im Protal nachlesen können. Da dränge ich dann trotzdem darauf, dass sie sie sich notieren.
Die Aussage "Ich war krank und wusste nicht, was als HA dran war/ was ich nachholen sollte" entfällt.
Ansonsten finde ich es mega praktisch: auch dass Tests und KA eingetragen werden müssen und eben auch eingesehen werden können, sorgt für Transparenz.
Ob die Eltern sich alles ansehen, was sie einsehen können (und Konsequenzen daraus ziehen), ist sicherlich sehr unterschiedlich, wie so vieles. Ich als Lehrer bin auf jeden Fall auf der sichereren Seite.
Da muss ich Friesin zustimmen. Meine Schülern notieren sich Hausaufgaben nicht mehr, weil es ja online zu sehen ist.
Andererseits hatte ich auch immer Kandidaten, die es nicht aufgeschrieben haben, ihre Schrift nicht entziffern können .... Die haben so auch die Chance es die Hausaufgaben zu machen.
Und ich weiß selber nicht, welchen von beiden Aspekten ich als wichtiger erachte.
Wir können teilweise persönlich einstellen, was Eltern sehen können z. B. Verhaltenseinträge, Klassenarbeitstermine, vergessene Hausaufgaben. Ab ca. Klasse 9 stelle ich ein, dass es nur noch die Schüler sehen.
Für mich ist die größte Arbeitserleichterung die seit gut einem Jahr erlaubte Entschuldigungsregel in Baden-Württemberg. Früher musste es innerhalb von 3 Tagen schriftlich sein, ich hatte 2 Leitzordner und hin und wieder Eltern, die behauptet haben, sie hätten die Entschuldigung rechtzeitig geschrieben. Heute reichen 2 Klicks mit genauen Daten für mich. (Es probieren allerdings immer noch Eltern, jetzt für Februar zu entschuldigen. Auch da reicht ein Klick auf abgelehnt.)
Für verpasste Klassenarbeiten sehr praktisch, als Fachlehrer sehe ich nach 2 Tagen (Zeit wurde verkürzt), ob ich eine 6 erteilen muss oder eine Nachschreibearbeit aufsetze. Erspart viel Zeit, Nachfragen und evtl. Diskussionen.
Bezüglich Unselbstständigkeit sehe ich keinen Unterschied, ich trage aus verschiedenen Gründen nicht immer Hausaufgaben ein und bestehe daher immer darauf, dass die Schüler es aufschreiben.
Bei Klassenarbeitsterminen kann niemand behaupten, er hätte bei der Bekanntgabe des Termins gefehlt. Auch langfristig ausgemachte Arzttermine können entsprechend gelegt werden. Und es gab immer wenige Kollegen, die auf meinen Termin in der Liste im Lehrerzimmer ihren legten und behaupteten, sie waren zuerst (bis ich beim 3. Mal mit Foto das Gegenteil beweisen konnte). Jetzt steht das genaue Datum bei jedem Termin.
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