Ich würde Hausaufgaben sowieso nicht (oder mit sehr geringer Gewichtung, falls im Bundesland überhaupt erlaubt) in die Note einfließen lassen. Wenn ich den Verdacht habe, dass da jemand KI nutzt, dann überhaupt nicht mehr. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das hier offenbar ewig so laufen gelassen wird. Da kocht man sich doch diese zusätzlichen Prüfungen auch irgendwie selbst...
Arbeitsbelastung "normal"?
-
-
ist das bei euch nicht sowieso vorgeschrieben?
Ja, aber es macht doch kaum jemand, wir sind doch froh, bei einer vollen Stelle überhaupt alles zum schaffen ohne jedesmal mit einem 10h Tag rauszugehen.
-
Ich würde Hausaufgaben sowieso nicht (oder mit sehr geringer Gewichtung, falls im Bundesland überhaupt erlaubt) in die Note einfließen lassen. Wenn ich den Verdacht habe, dass da jemand KI nutzt, dann überhaupt nicht mehr. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das hier offenbar ewig so laufen gelassen wird. Da kocht man sich doch diese zusätzlichen Prüfungen auch irgendwie selbst...
Gefühlt sind das aber dann auch die einzigen Äußerungen außer denen des Lehrers, denn für andere Teilnahmen im Unterricht (Diskussion, Rollenspiele etc., wobei auch hier der individuelle Anteil schwer ohne großen Aufwand sicher zu belege ist) fehlt bei vielen unserer SuS das Vermögen (fachlich oder sprachlich).
-
Ja gut, aber dann ist es halt einfach auch keine ausreichende Leistung, wenn's fachlich/sprachlich nicht ausreichend hinhaut.
Außerdem gibt's ja, wie weiter oben schon geschrieben wurde, noch sehr viele andere Möglichkeiten zur Beteiligung. Unter anderem kannst du ja ähnliche Aufgaben, wie du sie als HA geben würdest, auch mal in der Schule erarbeiten und dann vorlesen lassen - dann hast du den Prozess im Blick. Musste halt gut beaufsichtigen, dann sollte auch der individuelle Anteil klar sein (insbesondere bei Einzelarbeitsphasen).
Es gibt ja außerdem auch einige Methoden, die sprachliche Hilfen anbieten (schau mal bei den DFU-Werkzeugen) oder die Wortbeiträge vorentlasten, sodass SuS sich sicherer fühlen können.
Diskussionen und Rollenspiele haben teils einen hohen Anforderungsbereich, was ist denn mit dem good old Unterrichtsgespräch? Da gibt es ja auch mal AFB I und II, sodass eigentlich jeder eine Chance zur Beteiligung haben sollte.
Wenn das fachliche Vermögen das Problem ist, dann siehe oben, gib die entsprechende Note - dann hast du weniger Zusatzprüfungen, wenn "überraschenderweise" die Abiturprüfung nicht so läuft wie die Vornote.
In Zeiten von KI sollte es meines Erachtens eh viel mehr weg von der Produkt- und hin zur Prozessbewertung gehen.
Es führt jetzt aber alles ein wenig weit weg von deinem eigentlich Threadthema und trägt auch gerade gar nicht zur Lösung deines momentanen Problems der akuten Überlastung bei. Tut mir leid.
-
Ich würde Hausaufgaben sowieso nicht (oder mit sehr geringer Gewichtung, falls im Bundesland überhaupt erlaubt) in die Note einfließen lassen. Wenn ich den Verdacht habe, dass da jemand KI nutzt, dann überhaupt nicht mehr. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das hier offenbar ewig so laufen gelassen wird. Da kocht man sich doch diese zusätzlichen Prüfungen auch irgendwie selbst...
Ich verstehe sowieso nicht, warum irgendjemand ernsthaft Hausaufgaben benotet.
-
Wie sieht das denn aus? Die Klausuren sind doch bereits korrigiert. Alles abmalen mit anderer Farbe und ggf. zusätzlich noch Ergänzungen anbringen?
Aber so gesehen kann man außer in den Sommerferien praktisch nie wegfahren, weil da immer Klausuren liegen, vor allem natürlich jetzt die langen Wochenenden im Mai/Juni.. früher haben sich da immer Freunde (und ich) getroffen.. seitdem ich 4 Oberstufenkurse an einem normalen Gymnasium habe, geht das gefühlt nicht (oder doch mehr vorarbeiten?)..
Am Berufskolleg erscheint mir das nicht so heftig mit den Prüfungen im Vergleich.
Am rechten schmalen Rand stehen wenige rote Buchstaben wie z. B. ug für ungenau oder f für falsch. Punkteverteilung kann man daran nicht erkennen.
Der Zweitkorrektor korrigiert in grün am linken Rand mit denselben vorgeschriebenen Buchstaben. Wenn eine Drittkorrektur notwendig ist oder bei Stichprobe, erfolgt sie in braun. Punkteverteilung steht auf diesen extra Blättern.
Und zu den Ferien, sonst habe ich schon Zeit, die SuS schreiben sonst höchstens 90 Minuten bei uns statt 5 Stunden im Abi. Allerdings wird hier in allen Fächern ab Klasse 5 von allen SuS Klassenarbeiten geschrieben (und ab Mittelstufe oft zweistündig). Ich war sehr irritiert, dass es Bundesländer gibt, in denen nicht alle im Kurs schreiben.
-
Ich verstehe sowieso nicht, warum irgendjemand ernsthaft Hausaufgaben benotet.
In Baden-Württemberg ausdrücklich verboten und immer sinnlos, früher hat man die Leistung von Eltern oder Nachhilfelehrern gewertet und heute von KI.
-
Bei uns dürfen nur fachliche Leistungen in die Fachnote einfließen, für den Rest gibt es eine Kopfnote.
Und selbstverständlich vergebe ich regelmäßig die Note 5 im mündlichen, auch wenn sich ein Schüler meldet, aber sehr wenig weiß, oder Hausaufgaben richtig hat, sie aber nur vorlesen kann.
Trotzdem gibt es bei uns auch immer mehrere Bestehenprüfungen. Wenn im schriftlichen Abitur z. B. zweimal unter 5 Punkte geschrieben wurde, ist sie in mindestens einem Fach notwendig.
-
Ich kenne es auch eher so, dass es nicht so viele Bestehensprüfungen gibt und die waren i.d.R. absehbar (gerade so eben zugelassen z.B.).
Von diesen "gerade so eben fürs Abi zugelassenen" SuS haben wir im BG jedes Schuljahr eine ganze Reihe. Und dementsprechend haben wir auch jedes Mal so ca. 15-20 Anmeldungen zu mündlichen Nachprüfungen/Bestehensprüfungen. Wobei sich einige SuS gleich für mehrere Prüfungen anmelden, um noch irgendwie das Abi bestehen zu können - was nicht wirklich realistisch ist (und genau aus dem Grund legt auch die Abteilungsleiterin unseres BG die Reihenfolge der Prüfungen fest: die "unrealistisch bestehbaren" liegen zuerst).
-
Klingt nach unnötiger, bürokratischer Hölle par excellence. Mein aufrichtiges Beileid.
Läuft bei uns (zum Glück) komplett anders.
Wirklich niemand sieht es hier als unnötige Bürokratie. Zum Gegenteil, als in den beiden Coronajahren es aus Zeitgründen nur zwei Korrekturen an einer Schule gab, sprach mich jeder (Schüler wie Nachbarn, die es in der Zeitung gelesen haben) an, ob dieses Abitur vollwertig anerkannt würde.
Vermutlicher Grund, wir hatten schon immer zentrales Abitur (seit 1952, davor gab es noch kein Baden-Württemberg), früher zählte auch nur diese Note und alle im Land sollten für die gleiche Leistung gleiche Noten erhalten, egal wo sie Abitur ablegten.
Und ja, an manchen Schulen benoten alle milder als an anderen. Ich sehe in diesem Jahr die Arbeiten von 4 Kursen, die Korrektur von mindestens 5 Kollegen, das eicht schon mein Benotungssystem und
bei einer Abiturarbeit unter 5 Punkten droht eine zusätzliche mündliche Prüfung und zusätzliche Arbeit für den Kollegen. Was meinst du, wie viele würden bei 3 oder 4 Punkten einfach aufrunden? Hier ist dies nicht möglich, Zweitkorrektor und Drittkorrektor haben keinen Vorteil und korrigieren "normal". Bei fehlerhafter Korrektur schreibt der Drittkorrektor einen Bericht an das RP, braucht niemand, zumal der Schüler die falsche bessere Note nicht erhält.
Die Formulare enthalten Punkte und Note, die verschiedenen Farben der Blätter weisen auf Absender und Adressat hin, alles seit über 70 Jahren eingespielt.
-
Werbung