Beiträge von Seph

    Ich hätte die USA auch völlig unabhängig von jeglicher Politik nicht als Austragungsort für eine FUSSBALL-WM gewählt hat.

    Das ist eigentlich nur folgerichtig zur Erschließung neuer Märkte mit Blick darauf, dass z.B. auch die NFL nach Europa schielt und einige wenige der Spiele inzwischen hier austrägt.

    Weil es eine der wenigen Weltmeisterschaften ist, die medial Beachtung finden. Also wird daraus ein Politikum gemacht. Während man dabei sein Apple IPhone in den Händen hält und auf Amazon nach dem nächsten Schnäppchen sucht.

    Ja, das ist die Doppelzüngigkeit dabei :)

    Ernstgemeinte Frage: Wie soll ich andere Klausurformate erstellen, die meine Korrekturzeit verkürzen, ohne dass das Niveau noch weiter sinkt? (Deutsch: nur Oberstufe, Literaturunterricht mit vorgegebenen Werken, vorgeschriebene Dauer und Anzahl von Klausuren)

    Das ist doch genau die Frage, die man dem Dienstherrn im Rahmen der Überlastungsanzeige stellen würde: Sollen die bisherigen umfangreichen Korrekturen so aufrechterhalten werden und dafür andere Aufgaben reduziert werden (Welche?) oder soll eben im Bereich der Korrekturen abgebaut werden.


    Und konkret zur Eigensteuerung bei noch ausbleibender Reaktion: Ich kann nicht für alle Bundesländer sprechen, aber in NDS sind die Klausurdauern nicht explizit auf xx Minuten festgelegt (abgesehen von Abschlussprüfungen). Wir sind bei uns an der Schule dazu übergegangen, den Kollegen daher zu empfehlen, Klausuren wenn möglich auch kürzer auszugestalten bzw. die Klausurlänge je nach Zielstellung zu variieren. In den prüfungsvorbereitenden Kursen sind dann natürlich auch mal längere Klausuren dabei, was auch sinnvoll ist. Und gleichzeitig muss auch im Deutsch Leistungskurs nicht jede Klausur gleich 180min dauern.

    Nur mal so in den Raum geworfen:


    Ist es noch tragbar die WM 26 in den USA spielen zu lassen? Kommen die Spieler wieder zurück bzw dürfen sie überhaupt einreisen? Wird Publikum von Trumps Militär bedrängt? Herrscht dann schon Bürgerkrieg in den USA?

    Alleine 2026 wird es etwa 50-60 Weltmeisterschaften in diversen Sportarten und verschiedensten Nationen geben. Warum nun gerade die Fußball-WM so politisch aufgeladen wird, ist mir ein Rätsel.

    Wobei das ja auch zweifelhaft wirkungsvoll ist. Ich kenne einen Fall, wo die Überlastungsanzeige im Herbst letzten Jahres gestellt wurde und bis heute keine Reaktion erfolgt ist. In der Zwischenzeit wurde in der Konsequenz die Rückgabe der A15 Stelle beantragt (weiß nicht, ob man das "beantragt", aber ihr wisst, was gemeint ist). Auch darauf gab es noch immer keine Reaktion. Aussitzen ist natürlich auch eine Strategie...

    Das stimmt natürlich einerseits und entbindet zunächst nicht von den zugewiesenen Tätigkeiten. Dennoch kann diese auch bereits vor einer offiziellen Reaktion Basis individueller Umverteilungen von Arbeitszeit sein. Gerade in unserem Beruf sehe ich da genügend Stellschrauben, trotz weiterer Wahrnehmung der Aufgaben deren Ausführung an zeitliche Rahmenbedingungen anzupassen. Ich denke da an notfalls zeitlich reduzierte Unterrichtsvorbereitungen (die nicht unbedingt zu schlechterem Unterricht führen muss), reduzierte Klausurformate u.v.m.

    Manchmal denke ich wer Schulminister oder Schulministerin ist kämmt sich irgendwann mit nem Hammer. 🤣

    Es ist so widersprüchlich. Wenn wir die rechtlich uns zustehende Arbeitszeiterfassung verlangen, dann gibt es aber andere Drohungen. Und es ist ja so komplex 41 Stunden zu zählen. 🙈 Natürlich muss man sich mit allen Bundesländern einigen. Genauso, wie die Besoldung oder Schulformen einheitlich von allen Bundesländern gleich umgesetzt werden.
    Wenn man sich nicht einigt, dann dürfen rechtliche Sachen nicht umgesetzt werden. Das ist verboten oder was?

    Hoffentlich denkt Sie daran die Toilettengänge und Aufsichten von der Arbeitszeit abzuziehen. Und da alles so komplex ist sollte jede geleistete Arbeitsstunde für Sportlehrpersonen nur 15 Minuten zählen. 😆

    Ich sage es hier gerne immer wieder: es gibt nichts und niemanden, der uns daran hindern würde, bereits jetzt die Arbeitszeit zu erfassen und diese Erfassung zur Steuerung der eigenen Arbeitszeit zu nutzen. Diese Erfassung ist bezüglich der daraus abzuleitenden Maßnahmen genauso rechtssicher, wie eine eigentlich durch den Dienstherren anzuweisende Lösung für alle.

    Die von vielen damit verbundene Hoffnung, daraus auf einmal zig auszahlbare Überstunden zu "generieren", muss ich aber leider enttäuschen. Die Anweisung wird - wie bisher auch - lauten, die zugewiesenen Aufgaben innerhalb der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit zu schaffen und anzuzeigen, sollte dies nicht möglich sein. Das Instrument dafür gibt es ebenfalls bereits und nennt sich Überlastungsanzeige.

    Im Falle tatsächlich bestehender systematischer Mehrbelastungen, die nicht zu umgehen sind, kann dennoch ein Anspruch auf Zeitausgleich oder Bezahlung entstehen. Und auch das gilt jetzt bereits auf Basis individueller Arbeitszeiterfassung, wie u.a. in einem Urteil hier in NDS deutlich wurde, in dem ein SL erfolgreich Mehrarbeitszeiten erstritten hatte...allerdings nur die, die nachvollziehbar von ihm erfasst wurden.

    Angenommen, es wird 3 Wochen gestreikt, dann hätten alle Streikenden anschließend 80 Minusstunden, die sie danach nacharbeiten müssten. Den Gewerkschaftsmitgliedern würde dann auch ihr Streikgeld nichts nützen, wäre das zulässig, würde kaum noch einer streiken wollen, Gewerkschaftsmitglied oder nicht.

    Ok, mit dem möglichen Weg ins Minus kann ich das wirklich nachvollziehen. Danke für den Hinweis!

    Ich glaube nicht, dass letzteres rechtlich möglich wäre, das wäre ein Aushöhlen des Streikrechtes.

    Inwiefern letzteres das Streikrecht aushöhlen soll, erschließt sich mir aber nur bedingt. In beiden Fällen wird eine nicht erbrachte Arbeitsleistung eben auch nicht anerkannt, gleichzeitig gibt es aber keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie z.B. Abmahnung. Aber du hast mit deinem Hinweis natürlich Recht: es ist explizit nur der Lohnabzug als Option vorgesehen.

    Am Donnerstag den 29.01. 2026 hat die GEW und andere zum Streik an Schulen etc. aufgerufen. Die rechtlichen Belehrungen auf der Seite der GEW habe ich gelesen.

    Ich bin angestellter Lehrer in NRW. Ich bin NICHT IN EINER GEWERKSCHAFT. Wieviel wird mir für diesen 1 Streiktag abgezogen, wenn ich keinen Dienst leiste.

    E11, Stufe 6,

    Bitte nur ein Überschlagsrechnung, bzw. Erfahrungswerte.

    Eine Faustregel geht von 1/20 des Monatslohns aus. Inwiefern im Schuldienst überhaupt ein Lohnabzug vorgenommen wird oder schlicht die entsprechende Unterrichtsstunden des Tages als Minusstunden im Arbeitszeitkonto gebucht werden, weiß ich nicht sicher. Ich vermute aber ehrlich gesagt letzteres.

    Was ist daran erschreckend, dass eine gymnasiale Klasse relativ (ist ja ein gewisses Spektrum) leistungshomogen sein soll?

    Erschreckend ist daran nur, dass unter dem Deckmantel angeblich notwendiger Leistungshomogenität dann doch wieder ausgegrenzt werden soll. Das mehrgliedrige Schulsystem wie in Deutschland ist international nicht gerade weit verbreitet und mit Blick auf Bildungstests auch nicht gerade konkurrenzfähig.

    Ich weiß nicht, ob das schon Jemand geschrieben hat. Vom ersten Job bzw. vom Referendariat würde ich überhaupt keine Wohnort-Entscheidung abhängig machen. Das Ref geht in Bayern 2 Jahre wenn ich mich nicht täusche. Den ersten Job hat man vielleicht 1,5 bis 2 Jahre, dann sucht man sich was Besseres (v.a. was besser bezahltes). Ich würde erstmal warten, wo ihr im Endeffekt "landet", also feste Planstelle und fester Job mit Zukunftsperspektiven. Und erst DANN würde ich mich für einen Wohnsitz entscheiden.

    War es in Bayern nicht auch so, dass man mitten im Ref noch einmal eine andere Einsatzschule zugewiesen bekommt? Oder betrifft das nur die Gym-Anwärter?

    Soweit mir zumindest in Brandenburg bekannt sind Die Sekretärinnen in der Regel nach Aufgabenbestellung hauptsächlich nur für die SL da. Meine Kollegen haben ein wenig doof geschaut als wir vor kurzem mitgeteilt haben, dass die Klassenleitung bitte selbstständig die Zeugnisse kopiert und in die Schülerakten legt. Ist offiziell nämlich Aufgabe der Lehrkraft nur oft machen die Sekretariate das aus Kulanz mit.

    Das mag wieder einmal vom Bundesland abhängen, aber woher nimmst du das? Gerade die Aktenführung gehört zu den typischen Aufgaben im Sekretariat und diese sind gerade nicht nur an die SL gebunden.

    Ich wüsste von keinem Kollegen, dass er WhatsApp nicht nutzt.

    Mir fallen da einige ein, die es gar nicht nutzen. Und spätestens bei dienstlicher Nutzung wäre ich schon deswegen raus, weil es (in NDS) halt schlicht für die dienstliche Verwendung unzulässig ist. Kritisch daran ist doch bereits, dass dann die eingebundenen Lehrkräfte zwangsläufig ihre Privatnummer herausgeben müssen. Oder habt ihr Dienstgeräte? (Schon klar, dass nicht. Die Frage war rein rhetorisch.)

    ja, ich denke auch es wird so sein, wie betzold es schrieb. Entlastungsstunden sind keine mehr da, da müssten etliche irgendwo weggenommen werden. Ich denke die Gespräche werden nicht schön werden.

    Das Verfahren wird vermutlich andersherum laufen: die eine Stelle wird mit einem gewünschten Profil ausgeschrieben werden und es können sich alle Interessierten darauf bewerben. Das kann auch jemand Externes sein.

    Um die Stimme bei der Krankmeldung zu schonen eine EMail schreiben? Was soll denn so ein Quatsch. Die Krankmeldung im Sekretariat dauert, wenn es hoch kommt 30 Sekunden und besteht aus max 3 Sätzen. Das bekommt man auch mit einer starken Halsentzündung noch hin. Außerdem zeigt das krächzen ja auch nur, dass man auch wirklich nicht reden kann.

    Es geht darum, dass dieser Modus an manchen Schulen bewusst als höhere Hürde zur Krankmeldung genutzt wird und dabei stellenweise noch Druck auf die Erkrankten in Bezug auf zu stellendes Material ausgeübt wird. Ich habe aber die vage Hoffnung, dass das kein Standard ist und dein Bericht zeigt, dass das zumindest bei euch kein Problem zu sein scheint.

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