Naja, als stiller Mitleser muss ich da widersprechen. Es gab und gibt durchaus User hier, die immer wieder behauptet haben, dass Schulen keine Hotspots/Infektionstreiber seien. Zwar gäbe es vereinzelt Infektionsgeschehen an Schulen, aber insgesamt sei dieses als wenig relevant im Hinblick auf den Verlauf der Pandemie einzustufen. So und so ähnlich wurde hier etliche Male argumentiert.
Und das ist auch nach wie vor richtig und im Artikel steht auch nichts anderes, abgesehen von einem Hinweis auf die Untersuchung eines Ausbruchs in Quebec, bei dem Schulen eine maßgebliche Rolle gespielt hätten.
(Und natürlich wird man auch in Deutschland einzelne Infektionsgeschehen finden, bei denen Schulen die maßgebliche Rolle spielen, das ist aber was anderes als "Schulen sind Treiber des Infektionsgeschehens".)
Die Tatsache, dass Schulen und Lebensmittelläden tendenziell eher offen sein sollten, als Restaurants und Kinos hat nichts damit zu tun, dass Schulen und Supermärkte per se sicherer wären als Restaurants und Kinos, sondern damit, dass sie wichtiger sind.