Beiträge von s3g4

    Da fehlt noch was zu den 800+ €

    Die 800€ werden aber noch versteuert. Dann sinds nur noch 500 ;)

    Perspektive von Eltern oder glücklichen Paten, die das Ganze kaufen "dürfen" und fast Alle regen sich darüber auf, aber keine*r ändert es.
    Perfektes Marketing würde ich sagen.

    Das traurige ist, dass man die Ranzen hinterher (trotzdem 1A Zustand) nicht mal für 1/10 wieder verkaufen kann. Die will niemand haben. Die Grundschulranzen haben wir dann zur Caritas gebracht.

    Das Folgende halte ich für eindeutig, es sei denn, es gibt noch eine Schulbesuchsordnung, die Genaueres regelt? Wenn deine Schulleitung sagt, dass telefonisch reicht, dann würde ich mich darauf verlassen. Letztlich ist die Einsammelei von Zetteln nur für dich nervige Mehrarbeit.

    Sehe ich genau so. Wichtig ist doch nur die Information, dass das Kind an den betreffenden nicht kommt. Das kann im Klassenbuch oder wo auch immer vermerkt werden. Ein Zettel ist da eigentlich nicht nötig.

    e. Müssen Eltern „Kopiergeld“ und „Materialgeld“ (BK, Technik, Kunst, AES u.a.) bezahlen? Wenn ja, gibt es eine Grenze der Zahlungspflicht?

    Notwendige Lernmittel sind immer kostenfrei zu überlassen: Entweder leihweise (müssen also zurückgegeben werden) oder zum Verbrauch, sofern „sie nach dem Gebrauch durch die Schülerin oder den Schüler nicht mehr durch andere Schülerinnen und Schüler weiterverwendet werden können“. Dies gilt z. B. für Kopien genauso wie für Bastel-, Technik- und AES-Material. Ausgenommen hiervon sind nur Gegenstände, die unter die unter die geschilderte Geringfügigkeitsgrenze fallen.

    aus: https://leb-bw.de/infos-download…elfreiheit/file

    das mag bei euch so geregelt sein. Bei uns nicht:

    https://kultus.hessen.de/schulsystem/lernmittelfreiheit

    Zitat

    Kosten für Kopien

    Kopien sollen weder Schulbücher noch andere Werke ersetzen, sondern aktuelle, erweiternde Sachverhalte oder ergänzende Informationen liefern. Ein vertretbares Maß an Fotokopien darf dabei aus urheberrechtlichen Gründen nicht überschritten werden.

    Viele Schulen ersparen es den Schülerinnen und Schülern, sich nützliche Zusatzmaterialien individuell zu kopieren, indem sie die Kopien gebündelt in Klassenstärke erstellen. Für Papier, Toner, Strom und die Abnutzung des Kopiergeräts fallen Material- und Betriebskosten an. Aus Praktikabilitätsgründen wird zum Ausgleich dieser Kosten zu Beginn des Schuljahres einmalig ein bestimmter Betrag als „Kopiergeld“ eingesammelt, anstatt jede Kopie einzeln abzurechnen. Ein konkreter Betrag hinsichtlich der zumutbaren Anschaffungskosten ist weder im Hessischen Schulgesetz noch in der Verordnung über die Durchführung der Lernmittelfreiheit benannt.

    Werden die eingesammelten Kopiergelder im laufenden Schuljahr nicht vollständig benötigt, sind die restlichen Mittel an die Schülerinnen und Schüler beziehungsweise die Erziehungsberechtigten am Ende des Schuljahres zurückzugeben.

    Ich habe die Abi-Vorklausur in Mathe noch auf Matrize bekommen; 1993!

    Ich habe in meiner gesamten Schullaufbahn (ab Anfang 90er) keine einzige Matrize in der Hand gehabt.

    Für mich (A15, technisches Studium) sehe ich da überhaupt keine Möglichkeit.

    Schulfachliche Aufsichtsbeamtin in der Schulaufsicht, Referentin in Ministerium (nicht nur Bildungsministerium).

    ... und dazu die Besoldungsstruktur in den Behörden völlig überschätzen.

    Das ist richtig. Ohne Leitungsfunktion ist bei A15 da Schluss (zumindest bei uns).

    Also verliert man in NRW quasi den Beamtenstatus, heiß keine Beihilfe und keine Versorgungsrückstellung. Man hat nur eine Anwartschaft auf die Rückkehr in den Landesdienst? Ok dann habe ich das falsch verstanden und du hast recht mit dem finanziellen Unfug.

    Man kann aber mit Planstelle an eine Ersatzschule? Das geht bei uns auch, aber nur Förderschullehrkräfte an Förderschulen.

    Das erlebt man deshalb nicht, weil es finanziell ziemlicher Unfug ist. Wenn jemand verbeamtet ist und sich beurlauben lässt, kann er an der Ersatzschule nicht auf einer Planstelle angestellt werden (umgekehrt geht das auch nicht), d.h. man wird für den Ausflug dann nach TV-L bezahlt. Absatz 3 kann man machen, aber der logischere Weg ist immer über Absatz 1, falls man dann zurück möchte gerne auch zweimal nacheinander (Ausnahme wäre evtl. wenn hohes Alter den Wechsel nach Absatz 1 verunmöglichen).

    Wieso sollte es finanziell Unfug sein? Das Gehalt kann mit dem Schulträger frei verhandelt werden und man bleibt Beamter mit allem was dazu gehört (außer der Besoldung). Das ist wie unsere sog. Leerstellen. Selbst wenn man "nur" nach TV-L/TV-H bezahlt wird, hat man trotzdem keine Sozialversicherung. Die Beurlaubung kann auch einseitig von der Lehrkraft jeder Zeit beendet werden und man fällt automatisch zurück in den Landesdienst alsob nichts gewesen wäre.

    Beispiel: "Ich habe keine Lust, Algebra zu pauken. Ich könnte jetzt im Unterricht mit meiner Sitznachbarin quatschen oder statt nachmittags noch einmal ein paar Aufgaben zu rechnen, das neue Videospiel zocken. Da ich aber keine schlechte Note bekommen möchte, wegen der ich sonst Ärger von meinen Eltern haben werde, überwinde ich meinen inneren Schweinehund und lasse mich doch auf das Zeug ein (und, O-Ton von mir, merke, dass es doch nicht schlimm ist wie anfangs befürchtet)."

    Also werden die Eltern davon motiviert. Hm ich werde davon nicht motiviert. So lange die Versetzung nicht gefährdet wird, sind mir die Noten meiner Kinder egal. Will heißen, es bekommt keiner Ärger für eine vermeintlich schlechte Note. Die Noten sind so oder so hinterher egal, außer die Abschlussnoten. Selbst die sind nach ein paar Jahren auch nicht mehr wichtig. Der Hebel ist deutlich kürzer, als viele Lehrkräfte (zum Glück in diesem Forum sehr wenige) denken.

    ch finde Noten im Bildungssystem grundsätzlich sinnvoll, da wir uns bewusstmachen müssen, dass Kinder und Jugendliche der Schulpflicht unterliegen und daher nicht für jedes Fach zu jedem Zeitpunkt intrinsische Motivation aufbringen können oder wollen, gleichzeitig von staatlicher Seite aus Interesse besteht, dass sich die Kinder und Jugendlichen dennoch mit diesen Inhalten auseinandersetzen und die entsprechenden Kompetenzen erwerben.

    und wie funktioniert die extrinsische Motivation über Zahlen von 1 bis 6?

    s3g4 , welche Aussage denn? Ich sehe auch keine Meinung, was hältst du denn vom Konzept der Waldorfschule und wie kommst du zu dieser Meinung?

    Ich frage dich doch, weil du dich über meinen Beitrag aufgeregt hast.

    Die Grundlage von Steiner ist ziemlich... naja mindestens fragwürdig. Zum Glück wird es von vielen Lehrkräfte nicht wörtlich gelebt. Aber die Abwesenheit Noten, viel künstlerisches (auch Eurytmie) und praktische Fächer ist das Grobkonzept. Bis aus das künstlerische finde ich das ansich nicht verkehrt. Wie Chili aber schon sagt ist der Übergang zu anderen Bildungseinrichtungen deutlich schwieriger und auch der Übergang in das Berufsleben wird erschwert sein. Aus diesen Gründen würde ich meine Kinder nicht auf eine solche Schule schicken.

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