Beiträge von s3g4

    Ab Oktober starte ich ein Lehramtsstudium Chemie (Kernfach) / Mathematik (Nebenfach) an der FU Berlin. Ich überlege jetzt, ob ich mir die oben genannten Leistungen anrechnen lassen soll oder lieber die Module an der FU nochmal machen, um meine Noten zu verbessern. Im Nebenfach (60 LP) würden diese Module insgesamt 30 LP also die Hälfte ausmachen.

    Bei den Fächern würde ich mir die Mühe sparen. Du kannst dir eh mehr oder weniger deine Stelle aussuchen.

    Da ist die Note aus dem Ref entscheidend und nicht die aus der Uni.

    Kommt auf das BL an. Bei uns kommen die Note aus dem Studium schon zum Einsatz beim Ranglistenverfahren. Allerdings nur die Gesamtnote, Einzelnoten haben keinen großen Effekt.

    Wie geht ihr mit dem Thema Datenschutz um? Darf ich überhaupt Schülernamen eingeben?

    Wozu?

    Wie erklärt ihr das den Eltern/der Schulleitung?

    Was erklären?

    Habt ihr Angst, dass die Schüler:innen nur noch abschreiben?

    Nein

    Nutzt ihr bereits KI-Tools im Unterricht? Wenn ja, welche und wofür?

    ChatGPT meistens. Gemini manchmal. Stablediffusion oder ähnliches. Ich nutze es um Texte zu generieren. Eben dafür wurden diese Modelle erschaffen

    Wie sind eure Schüler:innen damit umgegangen?

    Verstehe die Frage nicht.

    Es fallen vor allem Versorgungskosten an, die der Steuerzahler großzügigerweise übernimmt und für die man im Gegenzug durchaus laufende Einkünfte des Betroffenen zurück in staatliche Kassen channeln sollte. Was braucht es während der Haft denn großartig mehr, als freie Kost und Logie?

    geht so gelle:


    📊 Durchschnittliche Haftkosten pro Tag und Monat

    • Bundesweit: Laut einer Schätzung liegt der durchschnittliche Tagessatz für einen Häftling bei etwa 200 Euro. Dies würde monatlich rund 6.000 Euro kosten. Tagesschau
    • Nordrhein-Westfalen (NRW): Im Jahr 2021 lagen die Kosten pro Häftling bei 178,91 Euro pro Tag, was etwa 5.367 Euro pro Monat entspricht. EXPRESS
    • Berlin: Im Jahr 1997 betrugen die Kosten pro Hafttag 205,38 DM, was etwa 105,53 Euro entspricht. Berliner Kurier
    • Bayern: Im Jahr 2008 lagen die Kosten pro Hafttag bei 61,85 Euro, was monatlich etwa 1.855,50 Euro entspricht. taz.de

    Wenn du für Sek1 ausgebildet bist, dann bedeutet das doch Klasse 5, das ist ja nicht so weit weg von Klasse 4, da müsstest du doch eine Ahnung haben.

    Berufliche Schule ist auch nicht weit weg von 9. oder 10. Klasse Sek I oder 13. Klasse Sek II (oder andere Übergang). Damit kenne ich mich da auch sehr gut aus, wenn ihr was spezielles wollt.

    Joah, das ist schön, dass du es würdest, aber genau das ist einer der Fälle, wo es eben nicht das Problem ist. Manchmal sind einfach keine Eltern dann mehr da z.B. und dann zahl mal von Waisenrente das auch noch.

    Das sind am Ende doch auch Erwachsene. Ohne Eltern ist es schwieriger, aber Selbstverantwortung muss jeder erwachsene Mensch haben. Wenn ich meine Versicherungen nicht selbst hinbekomme, muss ich mir Hilfe holen. Aber es ist heute scheinbar der Standard, sich nicht um seine eigene Sache zu kümmern, sondern immer die Verantwortung für das eigene Leben auf andere abzuwälzen. Ist auch viel bequemer und man ist dann auch nicht selbst Schuld, wenn was nicht funktioniert.

    Ja, kann man, macht aber etwas Aufwand. Und es gibt eben diverse Situationen, wo man dann nicht raus kann.
    Also ich würde meinen Kindern diese Einschränkung nicht antun wollen.

    Welcher Aufwand ist das denn? Kündigen und eine andere Versicherung suchen? Hui das ist echt stressig :D

    Das gilt ja nur für Neugeborene. Meine Kinder waren alle bereits mehrere Jahre alt und hatten schon OPs als ich verbeamtet wurde, da macht eine PKV einfach keinen Sinn, selbst wenn ich evtl. mal mehr als mein Mann verdiene (denn nur dann ist die Grenze entscheidend).

    Kinder sind immer recht unproblematisch. Auch mit Vorerkrankungen kommen die mit Öffnungsaktion locker rein. Kosten dann halt 30% mehr, aber die Versicherung für Kinder ist eh nicht teuer. Ob man das will ist aber eine andere Frage, muss nicht sein.

    Es ist immer wieder amüsant, wenn Nichtmitglieder die Hasskappe aufziehen, weil die GEW nicht deren Meinung vertritt. :D Ich frage mich dann immer, ob diese Leute ähnliche Erwartungen an alle anderen Organisationen oder Parteien haben, bei denen sich nicht Mitglied sind.

    Ich kann hier auch keinen Hass erkennen. Es darf aber doch benannt werden, dass sich die GEW nicht nur als Gewerkschaft versteht, sondern sich aktiv politisch einbringen will. Wenn man diese Themen auch unterstützt, dann ist die Mitgliedschaft eine sinnvolle Sache.

    Anderes Beispiel Inklusion. Nein, ich möchte nicht als Nicht-Sonderpädagoge ein Kind mit Förderschwerpunkten in meiner Regelklasse unterrichten, weil ich ihn schlicht nicht gerecht werden kann. Gleichzeitig könnte es an einer Förderschule direkt besser dran sein.

    Ich bin da ehrlich gesagt zwiegespalten. Einerseits stimme ich dir zu, andererseits finde ich eine Teilhabe am "normalen" Leben auch wichtig. Das geht aber nur mit Inklusion. Immer nur das "komische" Kind zu sein macht viel mit den Kindern.

    Ich stimme hier Rakete zu. Natürlich wird mal jemand auf einen Posten gesetzt, das kann natürlich eher passieren, wenn es keine Mitbewerber gibt und/oder eine zweite BR beteiligt ist, in der Regel sprechen die Dezernten und die SL allerdings miteinander. Und dann läuft das so, wie Rakete sagt.

    Bis man die Urkunde in Händen hält, ist alles offen. In der Regel, ja. Darauf verlassen würde ich mich in keinem Fall.

    Also die Aufsicht sagt in einem Verfahren mit 2 Bewerbern.

    Nehmt mal den Unbekannten der gerade aus der Probezeit ist.
    Wir wissen, dass es da noch die Frau Schmidt (oder Herr Müller) aus ihrem Kollegium gibt, die sie seit Jahren kennen und für den Posten aufgebaut haben.

    Aber nee, wir sind die Schulaufsicht und dürfen machen was wir wollen.

    Genauso läuft das bestimmt.

    Du weißt echt nicht wie das System funktioniert oder?

    Hi, ich habe speziell zu meiner Frage keinen Beitrag gefunden, daher hoffe ich hier auf eine Erleuchtung :aufgepasst::

    Ich bin Lehrerin in Hessen, Sek I, auf Lebenszeit verbeamtet. Ich bin privat versichert mit Beihilfe, mein Kind aus einer früheren Beziehung ebenfalls, da der Vater auch im öffentlichen Dienst tätig ist. Nun bin ich schwanger von meinem Lebensgefährten, dieser ist "normaler" Arbeitnehmer und pflichtversichert in der GKV. Wir sind nicht verheiratet.

    Gibt es die Möglichkeit unser neugeborenes Kind ebenfalls privat zu versichern mit Beihilfe? Die Beihilfestelle sagt nein, meine PKV sagt ja, die GKV hat sich noch nicht geäußert :autsch:.

    Viele Grüße Kathi

    Das ist tatsächlich eine etwas kompliziertere Angelegenheit.

    Wenn du als Beamtin mehr verdienst als dein Partner oder die Jahresarbeitsentgeltgrenze (aktuell 73.800€[glaube ich]) überschreitest, dann hast du die Wahl das Kind in einem Beihilfeergänzungstarif zu versichern. Wenn nicht, dann muss das Kind in die Familienversicherung des Vaters aufgenommen werden.

    Kannst du ein paar konkrete Beispiele nennen?

    hier ein paar Beispiele:

    https://www.gew-dill.de/wir-ueber-uns/die-gew/

    Zitat

    Die GEW ist parteipolitisch unabhängig, aber weder unpolitisch, noch unparteiisch

    Wir machen uns stark für ein demokratisches, zukunftsorientiertes Bildungswesen. Chancengleichheit ist für uns keine Schönwetterformel, sondern Verpflichtung. Gewerkschaftliche Interessenvertretung und fachliches, bildungspolitisches Engagement sind für uns zwei Seiten einer Medaille. Gemeinsam ist uns die Einsicht, dass in den verschiedenen Einrichtungen des Bildungswesens das "Kastendenken" zugunsten gemeinsamer Perspektiven zurückgedrängt werden muss. Denn nur so entwickeln wir die Kraft, an dringend notwendigen bildungspolitischen und gesellschaftlichen Reformen gestaltend mitzuarbeiten.

    https://www.gew.de/gesellschaftspolitik/

    Zitat

    „Die GEW versteht sich nicht nur als bildungspolitischer Akteur, sondern bringt sich auch in andere gesellschaftspolitische Felder ein; sei es die Arbeits-, Sozial-, Integrations- oder Europapolitik.“

    Weitere Veröffentlichungen:


    Zitat
    BereichVeröffentlichungDatumPolitische Relevanz
    Bildungspolitik„Neustart in der Bildungspolitik gefordert“ (Positionspapier)14. Mai 2025Mitgestalten von Koalitionsverträgen
    Demokratie & Bildung„Demokratie beginnt mit Bildung“12. Juni 2025Stärkung demokratischer Bildung
    RechtspopulismusDDS 1-2/2025: Demokratiebildung und Rechtspopulismus24. Juli 2025Thematisierung rechter Strömungen
    GleichstellungQueere Pädagog*innen: Recht auf Sichtbarkeit2. Juli 2025Aktiv gegen Diskriminierung
    Unterricht & ExtremismusInterview: Lehrkräfte müssen gegen Rechtsextremismus Stellung beziehen17. Juni 2025Klare Haltung im Schulalltag
    Tatbestände & PräventionGEW fordert Meldestellen bei demokratiefeindlichem Verhalten25. Mai 2025institutionelle Prävention

    Nicht dass diese Themen nicht wichtig wären, aber da muss man den Auftrag einer Gewerkschaft von seinen Mitgliedern schon ziemlich weit fassen.

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