Beiträge von fachinformatiker

    Ich finde die Lehrerpersönlichkeiten am BK ebenso facettenreich, wie in allen anderen Berufen und Schichten.

    Lehter gelten schnell als arrogant oder belehrend, was vielleicht daran liegt, dass diese genügend Zeit und auch die Fähigkeit haben, den Status Quo zu hinterfragen und nicht so viel unhinterfragt hinnehmen.

    Meine Frau arbeitet in einer ganz anderen Branche und Qualifikation. Dort wird im Pausenraum permanent gelästert, nur das Niveau ist etwas niedriger/anders.

    Übrigens finde ich nicht, dass bei uns im Lehrerzimmer viel gelästert wird. Es werden absprachen getroffen oder es wird überlegt, wie etwas optimiert werden kann.

    Es ist bei uns wie auch anderswo, dass die Abendschule nur von wenigen Kollegen und Kolleginnen gehalten wird. Eine kleine Minderheit ist daher auch nur eine kleine Minderheit bei der LK.

    Dann sind diejenigen im Abendbereich auch eher die, die sich um Labore kümmern und weniger um die sichtbaren Bereiche wie Förderverein, Zeugnisschreibung und Stundenplanung und daher auch nur für die LK nominiert.

    Sowie ich es gelesen habe, hat der Bruder vom "Aiwanger" diesen miesen Provokationsbrief geschrieben, weil er auf die Sprüche der eher Linken Lehrer sauer war. Wenn das als reine Provokation gedacht war, entspricht das der Liga, wie heute immer noch von einigen gedankenlos Hakenkreuze gekritzelt werden. Ekelhaft, unschön, provozierend, aber nicht zwangsweise Nazi oder Anhänger Hitlers.

    Der Politiker Aiwanger hatte damals die Blätter seines Bruders in seiner Tasche und dass er dem Inhalt zugestimmt hatte, bestreitet er heute.

    Empfinde das auch als Hexenjagd und angesichts der Skandale wie Cum Ex, Maskendeals usw. eher lächerlich.

    Hallo fachinformatiker .

    Wie ist es denn in deinem Fall ausgegangen?

    Ganz ehrlich, ich habe auf Druck meiner Kolleginnen und Kollegen nachgegeben, da diese sonst freiwillig noch mehr bezahlt hätten. Habe vorgeschlagen, gemeinsam die vollen Bezüge zu beantragen, was die nicht wollten.

    Werde aber künftig nur vorbehaltlich der vollen Erstattung mitfahren, wodurch sich meine Klassenfahrten wahrscheinlich für lange Zeit erledigt haben (freut mich eigentlich).

    Bezüglich der vielen Einsätze läuft jetzt ein Verfahren mit der Abteilungsleitung, die auf meiner Seite zu stehen scheint. Jetzt geht's über den Schulleiter und Stundenplaner.

    Das liest sich immer so schön, aber letztendlich sind es nur wenige Kolleginnen und Kollegen die darauf bestehen. Wer sich ans Recht hält ist dann Außenseiter und "gefährdet" den Zusammenhalt.

    Schnell ist man damit unten durch und bekommt von anderen Seiten Gegenwind (schlechte Stundenpläne, unbeliebte Klassen, wird als einziger nicht mehr zu Privatveranstaltungen wie Hochzeiten eingeladen). Wer ein dickes Fell hat.....

    Heftig finde ich auch die Aussage, die Kosten auf die Schüler durch Freiplätze umzulegen.

    Bestimmt findet man auch Angebote mit Freiplätzen, zu denen es kein Alternativangebot ohne Freiplätze gibt. Ich finde die Hintertür der Freiplätze sehr befremdlich.

    Mich wundert auch die Leichtfertigkeit der Kollegen, Klassenfahrten inkl. Taschengeld und Ausrüstung (z.B. Skiausrüstung) von 700€ und mehr pro Woche zu planen.

    Bürgergeldempfänger haben damit ebensowenig Probleme wie Akademikerkinder. Aber der alleinverdienende Facharbeiter oder Handwerker bekommt bei zwei Kindern schnell Sorgenfalten, besonders angesichts der steigenden Preise.

    Die Schüler sind natürlich schnell zu begeistern.

    Klasse zu lesen, wie es anderswo praktiziert wird. Bei uns kennen wahrscheinlich die wenigsten die Gesetzeslage, mich eingeschlossen.

    Trotzdem erstaunt mich, dass doch alle betroffenen Kollegen schlucken, da sonst die geliebte Fahrt ausfallen müsste. Scheint also für die meisten Kollegen ein richtiges Vergnügen zu sein, auf das man sich das ganze Jahr freut.

    Jetzt habe ich wieder einen Plan bekommen, wo ich 5x morgens und einen Abend unterrichten darf.

    Hatte auch der Stundenplanung einen Vorschlag gemacht, einen Vormittag frei zu machen. Dazu hätte aber ein Kollege mit nur 4 Vormittagen ohne Abendschule und voller Stundenzahl einen Vormittag zusätzlich kommen müssen. Das wurde von der Stundenplanung abgelehnt.

    Also habe ich 6 Einsätze während der 4 Einsätze hat. Ich frage mich, wie willkürlich die Schulleitung arbeiten darf.

    Irgendwie bin ich zurzeit voll auf Opposition gebürstet.

    Befürchte, die meisten betroffenen Lehrerinnen und Lehrer sind damit einverstanden, weil die Klassenfahrten lieben und als eine Art Urlaub ansehen (ansonsten verstehe ich die Begeisterung nicht). Zumindest hört man von bestimmten Gruppen, dass die Lehrer zuerst angeheitert sind:-)

    Es geht um NRW. Die Regel lautet, entweder werden Fahrten nur bis zum Betrag X für alle Fahrten zusammen genehmigt (alle weiteren Anträge werden abgelehnt) oder alle Fahrten werden genehmigt und später anteilig zum Betrag X erstattet.

    Der Betrag X wird von der Landesregierung gestellt und darf nicht überschritten werden.

    Wir haben die letzte Variante bei uns.

    Das Dilemma ist, dass ich nicht wieder als Quertreiber und Geizhals dastehen möchte, da offensichtlich die anderen damit einverstanden sind.

    War gestern etwas entsetzt, als ich erfahren habe, dass für meine letzte Klassenfahrt nur ca 55% erstattet werden.

    Unsere Schule hat einen Etat x, der durch alle Schulfahrten geteilt wird. Da nach Corona aufgeholt wurde, gab es entsprechende Fahrten.

    Ich gebe zu, dass ich mich nicht richtig informiert hatte und davon ausgegangen sind, dass alle Fahrtkosten bezahlt werden müssen.

    Ich gebe zu, dass diese Fahrten für mich kein Vergnügen sind und ärgere mich jetzt entsprechend.

    Wie werden die Fahrten bei euch abgerechnet?

    Am BK findet man an versteckten Stellen, oft etwas außerhalb des Schulgeländes, oft Tütchen mit Gras.

    Der Konsum ist sehr verbreitet, auch auf den Parkbänken der Innenstadt.

    Da der Konsum demnach toleriert wird, muss meiner Meinung nach auch der saubere Erwerb möglich sein und zwar so, dass Dealer arbeitslos werden.

    Letztendlich wird über diese Dealer auch der Kontakt zu härteren Drogen ermöglicht. Außerdem weiß niemand, was der Dealer sonst noch mit den verkauften Produkten angestellt hat.

    Bin aber überzeugt davon, dass die Regierung es wieder vermasselt und weiterhin gedealt wird.

    Finde daher entweder eine richtige Freigabe oder ein richtiges Verbot mit 0 Toleranz und sehr harten Strafen richtig.

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