Beiträge von der doctor

    Uns wurde an der Uni geraten Physik Lehramt unbedingt in Kombination mit Mathe zu studieren. Physik würde schon so viel Mathe beinhalten, da wäre mehr als das halbe Mathestudium schon mitgemacht. Stand ~2005. Weiß wer, ob das immer noch so in etwa gilt?


    Nunja, es stimmt schon, dass Physik und Mathe recht gut im Studium harmonieren. Aber ich würde nicht behaupten, dass andere Kombinationen deshalb aufwändiger sind. Es ist ja nicht so, dass man sich die nötige Mathematik dann zusätzlich nebenher aneignen muss, stattdessen wird dann an anderen Stellen der Studienumfang angepasst. Ich persönlich empfinde zB. auch Informatik/Physik als überaus bereichernd (angefangen bei Halbleitern in der Rechnerarchitektur bis hin zu digitaler Messwerterfassung und -verarbeitung) und es würde mich stark überraschen, wenn sich nicht auch bei Chemie/Physik solch eine Symbiose ergibt.


    (So zumindest meine aktuelle Erfahrung in meinem Informatik/Physik-Studium an meiner Uni in BW, mag an anderen Unis und Studiensystemen anders aussehen)

    Würde ich aber nicht wirklich als Ehrenamt bezeichnen.

    Zumindest nicht im traditionellen Sinne, also einem offiziellen Amt, in das man berufen wird. Aber im weiter gefassten, alltagssprachlichen Sinne würde ich es definitiv dazuzählen. Es ist ein unbezahltes Engagement das in höchstem Maße dem Gemeinwohl dient :)


    Tatsächlich suche ich auch gerade eine sinnvolle Tätigkeit, es scheitert aber daran, dass ich weniges so sehr hasse wie feste Termine im Privatleben.

    Wie wäre es mit Mapping für OpenStreetMaps? Ist zeitlich vollkommen flexibel, unabhängig von anderen und lässt sich ganz wunderbar mit einem Spaziergang draußen verbinden.

    Es gibt sehr wenige die tatsächlich NWT-Lehramt studieren...ich wage zu behaupten es sind noch weniger als Informatik-Lehramt. Denke das liegt unter anderem daran, dass man mit Bio, Chemie oder Physik letztlich auch NWT unterrichtet und das NWT-Studium noch etwas einschränkender ist als eine Naturwissenschaft allein (das waren zumindest bei mir die Gründe gegen NWT).


    Auch wenn du vmtl einen Grund hast, warum du das bislang noch nicht genannt hast, werfe ich einfach mal noch Physik als Kompromiss zwischen NWT und Mathe in den Raum. Damit wirst du eben auch NWT unterrichten und die Mathematik in der Physik ist zwar auch nicht ohne - aber eben kein Mathestudium.

    In meinen nichtfachmännischen Ohren klingt das vernünftig (und stand bei mir auch so drin). Ich würde einfach mal Kontakt zum Finanzamt suchen, schaden kann es nicht. Bin gespannt welche Erfahrungen die anderen hier gesammelt haben, vermute stark, dass es letztlich einfach von Finanzamt zu Finanzamt bzw. von Person zu Person unterschiedlich sein wird.

    Wie er das macht, bleibt mehr oder minder ihm selber überlassen.

    Jein. Es stimmt schon, dass bei den swap-basierten ETFs ein etwas größeres Risiko besteht, aber auch das ist gesetzlich auf 10% der Gesamteinlage gedeckelt. In der Praxis werden Abweichungen viel früher ausgeglichen, wann genau hängt vom konkreten ETF ab. (https://www.justetf.com/de/new…en-risiko-reduzieren.html)


    MSCI World thesaurierend und Vanguard FTSE All-World ETF thesaurierend

    Der FTSE (du meinst schon den A2PKXG, oder?) ist ohnehin physisch replizierend. Wenn es dir um die Absicherung geht kannst du auch für den MSCI World ohne Probleme einen physisch replizierenden finden, dürfte dann trotzdem billiger sein als Positionen von mehreren ETFs zu verwalten...mal ganz abgesehen von der Zeit die du investieren müsstest, um immer sicherzugehen, dass die Fonds nicht mit den gleichen Finanzinstituten ihre Verträge schließen.


    Wo wir schon dabei sind...hat es einen Grund, dass du die beiden mischst? Die beiden überschneiden sich stark, damit hast du eine starke Übergewichtung der Industriestaaten - kann ja beabsichtigt sein...aber auch das wäre vmtl einfacher mit dem MSCI World und die Schwellenländer nach Bedarf und gezielter durch einen MSCI EM dazuzukaufen.




    Das Bitcoinnetzwerk ist sehr viel mehr als nur digitales "Spielgeld".

    Aber so wirklich alltagstauglich als Zahlungsmittel ist es (momentan) halt auch nicht. Die Transaktionsgebühr allein liegt im gleichen Bereich, wie die meisten (meiner) alltäglichen Zahlungen (durchschnittlich 13€, Stand Mai 2021).

    Das ist mir klar. Aber stellen wir uns jetzt mal vor, dass diese Zusatzstunden aus dem Deputat herausgerechnet (Besoldung sinkt dann entsprechend) und die AGs etc separat über die Übungsleiterpauschale abgerechnet werden. Über die so gesparten Steuern freuen sich dann die Lehrkräfte oder das Kultusministerium - egal.


    Inwiefern würde sich, aus Sicht des Finanzamts, dieses Gedankenexperiment von der Regelung der Lernbrücke unterscheiden? Momentan sieht es für das Finanzamt doch nur so aus, als ob Lehrkräfte ein paar Überstunden gemacht haben und versuchen über einen separaten Vertrag an den Steuern vorbeizukommen. Daher auch meine Frage, was genau Ari89 in der Steuererklärung geschrieben hat.

    Bei mir gabs kein Problem das über die Übungsleiterpauschale laufen zu lassen, bin aber noch Student - hilft dir daher nicht wirklich.


    Bei mir im Vertrag steht, dass ich für die Versteuerung selbst verantwortlich bin und die Steuerbefreiung in Betracht kommen kann. Ob das letztlich tatsächlich angewandt werden kann entscheidet das Finanzamt und ich kann deren Argumentation durchaus nachvollziehen. Sonst könnte man ja auch auf die Idee kommen und sich für die Stunden für Mittagsbetreuung, AGs, ... von der Steuer befreien zu lassen.


    Was genau hast du denn in deiner Steuererklärung angegeben? Vllt hilft es ja die Situation dem Finanzamt nochmal genauer zu erklären.

    Klingt doch schonmal gut. Aber was genau meinst du mit Thunderbird-Endung? Ich nehme an du arbeitest mit Windows. Kann es sein, dass es eigtl. doch eml-Dateien sind, diese bei dir auf dem PC standardmäßig mit Thunderbird geöffnet werden und es daher nur wie eine "Thunderbird-Datei" aussieht?

    Wenn du keine Ordner erstellen kannst, dann probier es einfach direkt am Posteingang aus. Posteingang auswählen und gucken welche Optionen dir unten beim Zanhrad angezeigt werden.


    Wenn das nicht klappt scheinen deine Admins zumindest momentan durchaus recht zu haben, aber die könnten auch einfach das Plugin aktivieren. Du wirst ja nicht die einzige mit dieser Problematik sein und hunderte Mails einzeln zu sichern ist einfach Quatsch, das werden die hoffentlich schon auch einsehen. Wurde begründet, warum das Plugin nicht aktiviert werden kann/darf?


    Mathemann scheint ja selbst eine Instanz zu betreiben, vllt kennt er ja sonst noch eine Lösung

    Schwierigkeit ist, wenn ich nach dem letzten Punkt der http://docs.roundcube.net/doc/…US/mail/importexport.html gehe ich aufgrund von multiple messages keine Möglichkeit zum "Export" habe. Der Punkt ist nicht anwählbar :-(


    Sobald ich nur eine Mail auswähle, kann ich jene exportieren.

    Wenn ich das richtig sehe, muss für den Export eines Ordners gar keine Mail ausgewählt werden. Auch die Auswahl dafür versteckt sich anscheinen an einer anderen Stelle. Probier mal einen neuen Ordner zu erstellen und dort zu Testzwecken ein paar Mails reinzukopieren und mach dich dann auf die Suche nach dem Zahnradsymbol. Auf Bildern die ich so finde befindet es sich unten links.


    Wenn der Ordner-Export über das gleiche Plugin läuft, wäre es aber tatsächlich am einfachsten, wenn du Kontakt zu deinem IT-Team suchst und die bittest das Plugin zu aktivieren.


    Wisst ihr, ob man das .eml file dann auch wieder "umwandeln" kann, wenn ich diese Mail z. B. mit Outlook o.ä. öffnen möchte?!

    Alle gängigen Mailprogramme sollten in der Lage sein eml-Dateien zu importieren.

    Auf der Website wirbt Roundcube auch mit Import/Export. Ich kenne Roundcube nicht, aber vllt findest du in deren Supportforum wie genau das geht.

    Hast du schon deine Admins gefragt? Wenn die euren Server umziehen sollten die auch an sowas wie ein Backup der bisherigen Postfächer gedacht haben.


    Ausdiesem Beitrag im Supportforum schließe ich, dass es durchaus geht aber von euren Admins aktiviert werden muss.


    (Aber bitte leitet nicht einfach so geschäftliche E-Mails an private Adressen weiter, das ist datenschutzrechtlich irgendwo zwischen hoch problematisch und GAU einzuordnen. Wenn das jemand raus findet kann das ziemlich teuer werden.)

    Gewisse Seiten sperren?

    Ich nehme an genau umgekehrt, sie erstellt eine Liste aller Seiten die besucht werden dürfen (Whitelist), alle anderen Seiten werden gesperrt. Eine Blacklist (standardmäßig alle Seiten erlaubt, nur die auf der Liste werden blockiert) ließe sich recht einfach über VPN/Proxies umgehen. Die Schwierigkeit besteht (in beiden Fällen) in der Erstellung der Liste. Eine abschließende Aufzählung aller erlaubten (oder blockierten) Seiten ist schlicht nicht möglich.


    Ich halte das generell für Schülerinnen-iPads für sinnvoll. Die sollen ja damit auch von zu Hause nicht auf irgendwelchen, sagen wir, komischen Seiten surfen oder dubiose Dienste nutzen.

    Die Frage ist halt, wer entscheidet was erlaubt ist und was nicht. Find ich nicht einfach zu beantworten. Gehört z.B. youtube.com deiner Meinung nach gesperrt oder sollte es erlaubt sein?




    Sehe das Telekom-Angebot aber auch eher als Notlösung. Kenne auch nur einen Fall in meinem Umfeld bei dem der Versuch nach ein paar Monaten Hin-und-Her-Schieben von Verantwortlichkeiten/Schuldzuweisungen im Sande verlaufen ist :/

    Hat jemand eine Idee, wie man das organisieren könnte? Gibt's dafür Mittel von Bund, Ländern, Stiftungen? Sie können zwar inzwischen Endgeräte leihen, aber ohne Internet wird das wieder nichts.

    Theoretisch gibt es dafür die Bildungsflatrate von der Telekom für 10€/Monat. Damit hätten SuS zumindest auf einem Gerät Internetzugang, Bereitstellung des Internetzungangs über Aufspannen eines WLANs ist aber nicht erlaubt.


    Praktisch ist das mit ein paar Hürden verbunden (muss über Schulträger laufen, SoS braucht Endgerät von der Schule mit Mobilfunkmodul und die Schule verpflichtet sich sicherzustellen, dass der Internetzugang nur für Bildungsinhalte verwendet wird).

    Landkreis hat übrigens Luftfilter abgelehnt ... "Wirksamkeit nicht erwiesen" ...

    Es gibt ja durchaus Gründe gegen Luftfilter (Kosten, räumliche Gegebenheiten, ...), aber mit Wirksamkeit zu argumentieren ist halt quatsch. Frag doch einfach mal das Gutachten auf das die sich beziehen per IFG an und leite es an die lokale Presse weiter. Demgegenüber steht dann zB. die Zusammenfassung vom wissenschaftlichen Dienste der Bundesregierung (https://www.bundestag.de/resou…/WD-8-036-21-pdf-data.pdf). Ist nicht viel Aufwand und vllt gestehen sie dann wenigstens ein, dass es ihnen lediglich zu teuer etc. ist.


    edit: Ich sehe gerade zu bist in Bayern. Da gibt es kein landesweites IFG :daumenrunter:, aber guck halt mal ob euer Kreis das lokal umgesetzt hat. Sonst halt ohne IFG anfragen.

    Wobei das auch nichts bringen würde, weil die Apotheken ja auch nur auf Basis des WHO Impfpasses die Zertifikate ausstellen. Man kann also mit einem gefälschen Impfpass so oder so ein echtes Zertifikat bekommen. An der Stelle sehe ich eine wesentlich größere Sicherheitslücke, die sich rückwirkend auch nicht mehr schließen läßt.

    Stimmt. Wobei man durchaus unterscheiden sollte zwischen einem jahrzentealtem System, das mit möglichst primitiven Mitteln funktionieren soll, dessen Schwachstellen sich aus eben diesen Anforderungen ergeben und einem System, das seit Beginn auf Fälschungssicherheit ausgelegt zu sein scheint und entsprechend vermarktet wird, dessen Schwachstellen einzig auf Faulheit/Dummheit/Ignoranz/Unfähigkeit/... zurückzuführen sind. Aber ja, in der Praxis spielt es keine Rolle.


    Schließlich durften die Impfzentren wegen des ach so wichtigen Datenschutzes nicht nicht speichern wen sie geimpft haben.

    Wie kommst du darauf, dass sowas nicht gespeichert werden darf? Die Frage ist ja eigtl. warum Impfzentren Daten speichern sollten, die sie (mit damaligem Wissensstand) gar nicht mehr brauchen. Das wäre weder wirtschaftlich noch verantwortungsvoll.

    bzw. warum werden dort Sturmfluten ausgeklammert? Diese fordern idR die meisten Opfer.

    Berechtigte Frage. Weiß ich nicht, aber ich hätte sie vmtl. auch ausgeklammert, wenn es um Hochwasser-Ereignisse im aktuellen Kontext geht.

    Das ist einerseits unvollständig, wenn man hiermit vergleicht

    [...]

    Außerdem muss man natürlich bedenken, dass die weltweite Vernetzung/Kommunikation im 19. Jhd. und früher bei Weitem nicht mit der heutigen vergleichbar ist. Ergo gab es in vielen Regionen u.U. auch vergleichbare Katastrophen, die aber nicht global publik wurden bzw. nicht in den Ländern, auf deren Daten sich allgemein gestützt wird, erfasst wurden.

    Das Bild beschränkt sich auf Ereignisse in Deutschland, warum sollte dies weltweite Vernetzung erfordern? Und auch international erfordert die Dokumentation von Naturereignissen keine Vernetzung mit dem Rest der Welt zum Zeitpunkt des Ereignisses. Es ist ja vollkommen ausreichend, dass wir heutzutage vernetzt sind.

Werbung