Beiträge von Forenpausenbrot

    Sowas Beklopptes...

    Müsste m.E. in der Hausordnung stehen, über die die Schulkonferenz abgestimmt hat.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer auf Zuruf irgendwas nicht mehr tragen darf. Hausrecht klar, aber solange nichts Verfassungsfeindliches/Fremdgefährdendes eine Rolle spielt: mit welchem Recht?

    Edit: und bei 35 Grad von Juni bis August?

    ...An meiner alten Schule war ich immer sehr deutlich was meine Wünsche angeht und habe mir nicht viel erlauben lassen (das klingt ein wenig doof, aber ich hoffe ihr wisst, was ich damit meine - schließlich hat man ja irgendwann auch einen gewissen "Stand")...

    Ehrlich gesagt weiß ich das nicht. Es ist immer noch ein Job für den man sehr gut bezahlt wird.

    Jedenfalls tue ich mich etwas schwer damit, wie ich damit umgehen soll.


    Ich würde vorschlagen: miteinander reden. Wie du sagst, am Anfang ist man auch mal Lückenbüßer und trotzdem kann man Probleme ansprechen oder Wünsche äußern. Es gibt noch was zwischen "Forderungen stellen" und "aus Angst vor Repressalien alles hinnehmen". M.E. nimmst du das alles viel zu persönlich.

    Dieses Gerücht wird seit Jahren in Lehrerzimmern kultiviert, hat aber trotzdem keine Grundlage. Es dürfen keine Minusstunden gezählt werden, wenn eine Lehrkraft ausgeplant wird um in der gleichen Zeit andere Dienstgeschäfte zu erledigen, wenn die Klasse nicht da ist, schon.

    Der hier beschriebene Fall ist rechtlich nicht klar geregelt und liegt letztlich im Ermessen des Schulleiters und ggf. von Gerichten. Der Schulleiter täte aber selbstverständlich gut daran eine Regelung zu finden, bei der nicht die besonders engagierten und belasteten Kollegen mit 20 Minusstunden aus dem Praktikum gehen, wenn er zukünftig noch engagierte Kollegen haben möchte.

    Keine Ahnung was wo kultiviert wird, in meinem Lehrerzimmer wurde nichts dergleichen besprochen, weil wir speziell dieses Problem nicht haben.

    Es ist aber das, was ich dazu finden kann. Offenbar ist die Praktikumsbegleitung zwar nicht klar geregelt, eine Deputatsstunde mehr in den Plan zu schreiben ist aber unter Garantie unzulässig.

    Bolzbold schrieb vor 8 Jahren, dass Minusstunden nicht mitgenommen werden dürfen.

    Hannelotti
    19. Oktober 2018 20:26

    Außerdem gibt es "Annahmeverzug des Dienstherrn", du bist da, bietest deine Arbeitskraft an, der Dienstherr kann dich nicht wegschicken und nächstes Jahr eine Stunde mehr in den Plan schreiben.

    Wie die Betreuung im Praktikum verrechnet wird, müsste man m.E. pauschal pro Schüler*in festlegen, immerhin sind Praktika ein wichtiger Baustein eurer Schulart. Es muss aber auch einen Unterschied machen, ob man 3 oder 20 SuS betreut.

    ... Das liegt nicht am Kollegium sondern eher an der Organisation und den Anforderungen, die an dieser Schule für eine höhere Arbeitsbelastung bei mir sorgt. An meiner alten Schule hatte ich beispielsweise einen viel besseren Stundenplan und das war auch einfacher zu regeln. An dieser Schule wird nur wenig Rücksicht genommen, mein Stundenplan ändert sich ständig!


    Das ist keine böse Absicht, sondern Unfähigkeit. Das behaupte ich deswegen so kühn, weil ich einen Wechsel in der Planung an ein und derselben Schule mitbekommen habe. Es ist also absolut unwahrscheinlich, dass du mit weniger Stunden weniger Stundenplanänderungen haben wirst.

    Ich würde jetzt erst mal abwarten, wie sich das entwickelt, neu anzufangen ist ja immer anstrengend. Ich könnte mir vorstellen, dass du in ein paar Monaten die Vorzüge dieser Schule kennenlernst und auch, mit den Schwachstellen umzugehen.

    Dann erkennst du vielleicht auch besser, was du wirklich drehen kannst mit Übernahme bestimmter Aufgaben oder konkreten Wünschen, die nicht solch großen Änderungen unterworfen sind. Manchmal kann man auch lernen, im System mitzuschwimmen. "Nettes Kollegium" ist jedenfalls schon mal viel wert.

    Minusstunde ist auch der falsche Begriff. Es wird aber auf das Jahr gerechnet. Bei 6 Wochen Praktikum und 6 Unterrichtsstunden in den betroffenen Klassen kommen da ja 36 Wochenstunden zusammen, also fast eine Stunde mehr Deputat im Schuljahr. Und die muss ich jetzt wohl leisten.

    Ich kapiere es nicht ganz. Sie sind 6 Wochen unterwegs und du betreust sie als Klassenlehrer? Unterrichtest sie 6 Stunden wöchentlich in welchem Fach? Wie viele SuS sind es denn, die ihr besuchen müsst, teilt ihr euch da rein?

    Du wirst doch nicht mehr bezahlt, wenn du jetzt kündigst oder denke ich total verkehrt?

    Jemanden kennend, der mit Schwiegervater im Haus wohnt... Ich würde mich nicht finanziell abhängig machen. Ich kenne deine Situation natürlich nicht, aber falls du keinen finanziell gesicherten Background aus deiner Herkunftsfamilie haben solltest: Gib die Stelle nicht leichtfertig her, um ins Haus der Schwiegerfamilie zu ziehen. Ich stoße Unkenrufe aus, aber sowas hat meiner Erfhrung nach genug Konfliktpotential auch ohne Geldfragen.

    Ich denke, ich würde die Beamtenurkunde unterschreiben und in den ersten Monaten nach der Geburt einen Versetzungsantrag stellen oder gleich mit dem Schulamt in Kontakt treten. Zur Not pendelst du irgendwann mal noch ein Jahr, aber bis dahin ist ja noch viel Wasser die Saale runtergeflossen.

    Hm, ich rede wie eine Großmutter:flieh:

    Für rechtlich angreifbar halte ich die Regelung nicht. Wir haben als Bildungsgang aber schon reagiert und die Praktikumsaufgabe gestrichen. Wir besuchen die Schüler pro Praktikum einmal, aber es gibt keine Berichte oder Präsentationen mehr, in denen das Praktikum reflektiert wird. Qualität sinkt wieder, aber anders geht es eben nicht.

    Ist doch schade, wenn das, worum es eigentlich geht, auf der Strecke bleibt. Ich glaube, das wäre mir meine Berufszufriedenheit nicht wert.

    Schauen wir mal in die ADO - § 13 Abs. 4:

    BASS 2026/2027 - 21-02 Nr. 4 Allgemeine Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen (ADO)

    (4) Wenn der stundenplanmäßige Unterricht wegen Abwesenheit der zu Unterrichtenden nicht erteilt werden kann (z.B. Abgangsklassen, Schulfahrten, Exkursionen, Berufspraktika) oder durch Abschlussprüfungen (z.B. Abiturprüfung) vorzeitig endet, sollen die nicht erteilten Unterrichtsstunden insbesondere für Vertretungszwecke verwendet werden. Besondere dienstliche Belastungen sind im Einzelfall zu berücksichtigen.

    Zulässig ist es also schon. Ob es zweckmäßig ist, weil man die PraktikantInnen ggf. dann nicht besuchen kann etc., darf diskutiert werden. Die Reaktion des Kollegiums wie RosaLaune es darstellt, ist vor dem dargestellten Hintergrund nachvollziehbar.

    Ich kenne es von zwei meiner alten Schulen so, dass man bei einem Zweiwochenpraktikum ohne viel zusätzliches Gedöns vorher und nachher vom Umfang her eine Woche die Stunden zusätzlich vertreten darf und die andere Woche für Besuche bekommt. Das Ganze läuft in der Gesamtsumme so, aber man teilt dann die Besuche dem Vertretungsplanteam mit und die sperren einen dann für Vertretung in den entsprechenden Stunden - oft sind ja auch Freistunden von den Besuchen betroffen. Das geht dann plus/minus null halbwegs auf und niemand hat sich beschwert.

    Das schrieb ich, Vertretungsunterricht aber keine Minusstunden, die irgendwann nachgearbeitet werden sollen.

    Ja, ich weiß, dass ich Impfstoff kaufe und in meinen Kühlschrank lege. Nur wenn alle 4 aufgesuchten Apotheken keinen haben...

    Wie geschrieben ich hatte noch nie eine Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt, weil ich eben keinen habe, ich schrieb Hautarzt, weil ich bereits 3x Basaliome hatte. Das ist der einzige Arzt, der mich regelmäßig sieht.

    Ich hatte mich vertippt, ich meinte Hautarzt. Es klang so, als ob alle Patient*innen der AOK ständig Vorsorge in allen Fachrichtungen wahrnähmen. Das wunderte mich, weil mir außer Hautarzt und Zahnarzt auch niemand einfiele, wo man regelmäßig beschwerdefrei auftaucht...

    Dass man in der Apotheke keinen Impfstoff bestellen kann, kenne ich auch nicht, verrückt.

    (Ich liebäugele ja manches Mal mit der Mecklenburgischen Seenplatte, aber die Ärzteversorgung auf dem Land scheint mir ein großer Punkt dagegen zu sein...)

    Hat nichts mit der ADO zu tun, aber durchaus mit dem Thema.

    Uns wurde in der Lehrerkonferenz eröffnet, dass Unterrichtsstunden von Klassen im Praktikum ab diesem Schuljahr Ausfallstunden sind, die dann nachgearbeitet werden müssen. Eine Anrechnung von Praktikumsaufgaben wie Betreuung bei der Suche nach einem Platz, während des Praktikums und dann die Kontrolle der Praktikumsaufgabe erfolgt künftig nicht mehr, da das ein sonstiges Dienstgeschäft sei. Heißt also, wer viele Praktikanten betreut, darf viel nacharbeiten, aber eben auch viel Zeit in die Betreuung stecken. Das ist auch unfassbar.

    Halte ich für unzulässig. Der Chef darf euch für Vertretungsstunden einteilen oder andere Aufgaben zuweisen, die während der Praktikumszeit stattfinden, aber er darf euch keine Minusstunden anrechnen, die ihr ja nicht selbst verschuldet habt.

    Mal ganz abgesehen von der Praktikumsbetreuung und den Besuchen im Betrieb, das muss auch irgendwo stattfinden in deinem Stundenplan.

    Das wäre nun was, was ich unter gar keinen Umständen hinnehmen würde. Bist du Gewerkschaftsmitglied?

    Ich wohne mitten in einer Kleinstadt, einige Apotheken, wenig Reiche, Hausärzte erhalten Impfstoff von den gesetzlichen Kassen nur für gesetzlich Versicherte. Damals kam der Impfstoff z. B. von der AOK, er darf aber an alle gesetzlich Versicherten verimpft werden, wie mir erklärt wurde, aber nur an diese. Die hiesigen Apotheken haben also nur wenig Impfstoff parat und der war damals bereits verkauft.

    Insgesamt gibt es viel zu wenig Ärzte hier, wie geschrieben, im Krankheitsfall bekam ich sofort einen Termin, Vorsorge hatte ich außer Hautarzt und Zahnarzt noch nie. Da ich bisher gesund war, habe ich es akzeptiert, dass keine neuen Patienten angenommen werden. Eine neues Ärztin bei der ich mich gleich am 1. Tag gemeldet habe, hat z. B. 2 Praxen von Ärzten übernommen, die aus Altersgründen aufgehört haben. Sie hat von beiden Ärzten nur die dringenden Fälle übernommen und war ausgelastet. Warteliste gibt es nicht.

    Privat Versicherte müssen den Impfstoff in der Apotheke kaufen, das ist normal. Die Apotheke liefert in die Praxis und man geht hinterher oder vorher rüber mit seinem Rezept und löst das ein oder holt den Impfstoff vorher ab und lagert ihn im eigenen Kühlschrank.

    Und was für eine Vorsorge außer Zahnarzt und Hausarzt soll man sonst machen? Gynäkologie fiele mir noch ein.

    Also mich würde es echt wundern, wenn es einer hohen Millionärsdichte bedürfte für "Privatsprechstunden" (Als Begriff, ist ja auch nicht so, dass man dann jedes Mal ein Glas Champagner gereicht bekommt...)

    Aber vielleicht liegt's an der Größe der Ortschaft, wenn der Umgang mit Privatpatient*innen so ungewohnt ist.

    ...

    Tatsächlich wurde ich kurz nachdem ich diese Stelle angenommen hatte vom Schulamt in Südthüringen angerufen weil ich mich dort (näher am Vater des Kindes) auch beworben hatte,

    Und wenn du dort anrufst und nachfragst, ob die Stelle -oder eine andere- noch zu haben ist? Wenn der Lehrermangel groß ist, klappt's vielleicht. Am Ende sitzt dort niemand, der irgendwas persönlich nimmt sondern nur jemand, der Stellen verwaltet.

    Von Bayern weiß ich nur, dass sie sehr speziell sind, was Anerkennung von Abschlüssen angeht. Früher war es kaum möglich, ohne Bayernref unterzukommen. Aber vielleicht ist das inzwischen auch anders.

    Was stört dich an der Stelle eher, die zusätzliche Unterstützung durch nicht-lehrende Fachkräfte oder das Angebot niedrigschwelliger Quereinstiegsprogramme für Fachkräfte aus der Industrie, die im letzten Jahr ihre Arbeitsplätze verloren?

    Weißt du selbst noch, was du eigentlich sagen willst?

    In diesem Faden geht's um Anträge für Kuren. Mach doch einen neuen auf, wo es um Quereinstieg geht.

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