Beiträge von Quittengelee

    Auf Akademikerniveau werfe ich mal den Arzt im Bereitschaftsdienst ein, der im Krankenhaus versucht zwischen zwei Notfällen ein wenig Schlaf zu finden. Da sind die meisten Zimmer in JH deutlich besser...

    Interessant, dass ausgerechnet du immer wieder für Klassenfahrten wirbst und für das spartanische Mehrbettzimmer plädierst. Wo du doch sonst regelmäßig betonst, wie sehr es dich stört, wenn sich Lehrkräfte mit anderen Berufsgruppen vergleichen, die weniger verdienen oder Geld für ihr Werkzeug ausgeben usw. Zweierlei Maß und so.

    Meinem Mann fällt der Gedanke an Zwangspension extrem schwer, klar kann er vielleicht später reaktiviert werden. Aber er verliert seine Schule, seine Kollegen. Und wer weiß, wo er dann hinkäme. Das ist gerade, als bricht alles weg. Und das schadet auch seiner Gesundheit.

    Das ist auch nachvollziehbar. Arbeit ist ein stabilisierender Faktor im Leben. Gleichzeitig mehrere stabilisierende Faktoren zu verlieren, kann traumatisch sein. Diese Gedanken benötigen Zeit und Raum.

    Aber auch:

    ... Manchmal denke ich, es wäre einfach schön, das ganze Hickhack hätte ein Ende.

    Vielleicht kann dein Mann das auch so sehen, nachdem du nun alles Theoretische gut durchdacht hast? Ihr habt alles, was ihr jetzt wisst, abgewägt. Niemand kann die nächsten Jahre prognostizieren. In welcher Schule er in 3 Jahren arbeiten möchte, das könnt (und dürft ihr aber auch getrost) erst in 3 Jahren überlegen. Man kann nur im Hier und Jetzt handeln.

    Ich finde es einfach schade, dass der Amtsarzt nicht zugehört hat, um mit deinem Mann gemeinsam eine Entscheidung zu treffen. Durch die ruppige Ignoranz hat er m.E. den ganzen Druck erst heraufbeschworen, ganz unabhängig vom Ausgang der Entscheidung.

    Ich wünsche euch alles Gute

    Ich kenne es nur so, dass diese Bereitschaftsstunden in der Gesamtlehrerkonferenz so beschlossen wurde, weil der Mehrheit der Kollegen die Planbarkeit wichtiger ist als möglichst geringe Anwesenheitszeiten. Und zumindest bei uns ist es kein Problem sich von so einer Bereitschaftsstunde auch einfach mal ausplanen zu lassen, wenn ein Termin, dienstlich wie privat, ansteht. Es entfällt ja kein Unterricht.


    Ich habe bei dem Thema den Eindruck, es ist wie bei den Eltern, die in Konferenzen sitzen. Entweder man hat sie und findet sie gut bzw. mindestens okay, oder man ist dagegen (Ausnahmen gibt es sicher in beiden Fällen.)

    ...

    Also ich finde die obige Erklärung schlüssig.

    (Im Gegensatz zu den Eltern in der Konferenz, da hat wirklich noch nie ein Argument überzeugt :flieh:)

    ...Im Extremfall erfährt man dann morgens in der Schule, dass man die 6b heute in der 3. hat und nicht erst übermorgen in der 1. die dann für alle entfällt...

    So ist es bei meinem Kind auch. Da wird ständig irgendwas geschoben und irgendwas fällt aus. Da fragt man sich als Eltern eher, wie die Kolleg*innen den Stoff durchkriegen und als Kollegin fragt man sich, welche Akrobatik die Vertretungsplaner vollbringen aber sinnlos rumsitzen tut m.E. niemand.

    Das kommt ein wenig darauf an wo sie liegen. Wenn die Bereitschaft in einer Randstunde liegt, ist der Einsatz etwas unwahrscheinlicher da diese für die höheren Sek-I-Klassen bei genug Vorwarnung entfallen. Und wenn man eine Bereitschaft hat die an dem Tag nicht abgerufen wird, darf man nach 15 Minuten Wartezeit gehen (das entfaltet aber eigentlich nur praktische Wirkung wenn sie am Ende des eigenen Stundenplanes liegt).

    ...

    Es ist doch auch jedes Mal ein kleiner Stressfaktor, wenn man auf Abruf da sitzt, oder? Ich empfinde dieses Ungeplante bereits beim Lesen als anstrengend.

    Oh, wir haben ein Begriffsproblem: Die "Lernzeiten" sind einfach die Stunden zwischen "normaler Stundentafel" und "Ganztag", sie werden in voller Klassenstärke angeboten und sind zur Erledigung der "Hausaufgaben" da. (Wie produktiv das ist, kannst du dir ausmalen).
    "Kleingruppen" kann man sich erst recht nicht leisten.

    Es wird ja immer besser :D Und die Mathefragen der aus der 7b Rüberschlurfenden soll man dann auch noch beantworten?

    Das tut mir echt leid! Ich frage nicht nach der Disziplin und wie anstrengend das ist.

    Das ist ja echt der Hass. Das Land kann sich doch nicht einfach "Lernzeiten" ausdenken, in denen man in Kleingruppen SuS Nachhilfe erteilen soll und die dann gratis anbieten lassen.

    Das wäre m.E. was für die Gewerkschaften.

    ... Woche (VZ Gym NRW) kann ich einen Stundenplan von 27 Stundenslots haben (24 Unterrichts plus 3 Lernzeiten haben), plus 2-4 Freistunden plus 3-4 Vertretungsbereitschaften außerhalb dieser Freistunden. ...

    ...
    An meiner Schule haben wir alle (Ausnahmen bestätigen die Regel) ZUSÄTZLICH zu unserem normalen Deputat 3-4 "Vertretungsbereitschaften" die Woche (prozentual zur TZ). Diese "VBs" liegen natürlich nicht nur in Freistunden, sondern auch davor / danach, zum Teil sogar nach / vor einer Freistunde, weil es sonst nicht aufgeht.

    :schreck:

    ...und wie oft finden die statt?

    Edit: dann muss ich mal meinen Verantwortlichen danken, dass es bei uns etwas anders läuft...

    Wie kommt ihr denn alle auf die Idee, dass diese Schule genug Stunden zum Vertreten hat?!
    Vertretungsstunden sind Mehrarbeit,

    ...

    Achso, ich kenne es so, dass dann erst mal Förderstunden, DAZ etc. ausfällt.

    ...

    Du meinst vermutlich O(ffenen)GS. Der gebundene Ganztag ist einfach Schule den ganzen Tag, die Stunden, die mehr als in der "Halbtagsschule" entstehen, sind Lernzeiten für Lernaufgaben (also keine Hausaufgaben mehr!) oder Ähnliches. Nicht unbedingt für Schach spielen.
    ...

    Okay, dann meinte ich wahrscheinlich was anderes. Die Schule braucht aber doch dann mehr Stunden, man kann ja nicht mehr Unterricht für alle anbieten, ohne Lehrerstunden.

    Für Lernzeiten i.S.v. "Betreuung" gibt's dann keine anderen päd. Fachkräfte? Präsenzpflicht ist nicht gestattet, dachte ich immer. Klingt dann tatsächlich nach mies mehr Arbeit :(

    Was ich mich frage: An den meisten Schulen fällt unfassbar viel Unterricht aus, weil Lehrkräfte fehlen. Da werden Stunden und Fächer gestrichen, Klassen zusammengelegt usw.: Wenn ihr also offenbar genügend Lehrerstunden habt, wieso vertretet ihr dann nicht fachgerecht? Kartenspielen ist ja nicht im Sinne des Erfinders...

    Und was mir noch dazu einfällt: Ganztagsschulen bekommen bei uns für die Angebote extra Geld, dafür wird Material angeschafft, Externe finanziert. Bei euch auch so? Es ist dann nachvollziehbar, wenn ein Unterrichtstag tatsächlich im Schnitt länger dauert.

    Präsenzzeiten dürften allerdings nicht entstehen. Und warum Randstunden bei großen SuS nicht ausfallen dürfen, ist mir auch nicht klar.

    Ganz grundsätzlich denke ich, dass der beste Tip gegen Angst ist, dass man nicht gegen sie ankämpft.

    Es ist völlig normal, dass ein Todesfall in der Familie zunächst alle nervlichen Kapazitäten bindet und Prüfungsdruck nicht dazu geeignet ist, wieder locker flockig zu werden. Also bleibt nur, das genau so zu akzeptieren.

    Dann ist etwa eine Erklärung verworren und die Kinder wissen nicht, was sie tun sollen, davon geht die Welt nicht unter. Dann erkläre es noch mal oder bitte ein Kind das zu tun.

    Und abgesehen von Vorzeige-Stunden würde ich versuchen, mich ans Buch zu halten. Lieber macht man die Aufgaben dort und bespricht diese so lange, bis es alle verstanden haben als dass man die ganze Nacht Gruppenarbeitssitzkreisstationenkarten laminiert und am Ende ist nichts fertig und man kann sich nicht mehr auf das konzentrieren, was die Kinder einem im Unterricht antworten.

    Kennst du das Folgende? Ich las, dass du Geschichte Klasse 6 unterrichtest, da fiel mir diese Seite ein. Nicht, dass du noch mehr Material bräuchtest, sondern vielleicht hilft dir, dass dort in einfachen Sätzen und knappen Aufgaben das Wesentliche vermittelt wird. Ich weiß ja nicht, was dich genau stresst, aber meist ist es am Anfang ja eher das Verzetteln oder das nicht Wissen, was man genau machen soll, die Angst, dass am Ende der Stunde noch zu viel Stunde übrig ist. Dabei ist es in der Realität dann eher umgekehrt :)

    https://segu-geschichte.de/religion/

    Schukostecker sind seit Anfang 2024 der Standard, die vorher geltende Pflicht für einen Wieland Anschluss ist da weggefallen. Es gibt seit Anfang '26 jetzt eine neue Regelung, die das offiziell erlaubt, vorher war es aber auch schon geduldet und faktisch hatten alle Balkonkraftwerke, die du ab '24 kaufen konntest, bereits einen ganz normalen Schukostecker.

    Die Regelung gilt seit Dezember '25, wenn ich es richtig lese.

    https://www.adac.de/rund-ums-haus/…ermieter-melden

    https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/pressemeldunge…klarheit-116798

    Aber ist ja auch egal, als ich mich informiert habe, hätte ich noch einen solchen gebraucht und das wäre dann zu teuer geworden. Und der Vermieter hatte auch die Anfrage dazu ignoriert, dessen Zustimmung kann mir nun auch egal sein.

    ...

    Du kannst die Qualität so oder so nicht selber beurteilen, egal wo du das Ding kaufst.


    Eben, daher die Frage, also bestelle ich einfach das Erstbeste?


    https://www.amazon.de/Solakon%C2%AE-1000W-Balkonkraftwerk-Wechselrichter-Solaranlage/dp/B0FCYNQ7Y4/ref=mp_s_a_1_3?dib=eyJ2IjoiMSJ9.rGrMCsGGC30uECU7OLAaWGMs8Zam4-W9FnUX5zWiaKEQQoxUR2q6JPXxSo0Z0Y7i-Xukw9KHUoMYAvJqEfPaZeeb-Kadihjv-b33A-OuaPAwXZzeRvnqJudgoOdCB-6-Iooe3-rIZB-ikyoz8lFY9mIW8yoBmDG6Mg78WWvxb4SBJ2uoTDAp1EFNu0vk-ClTZS6RjX_w-TqA1Q4Tz5-kfA.JOsCfMmKNrHJdNfKMGkURCmGXkSwfaQiybCKFXdntzE&dib_tag=se&keywords=balkonkraftwerk&qid=1776684630&sr=8-3&tag=lf-21 [Anzeige]


    EDIT:

    Da fängt's schon an, das hat nur 3m Kabel. Irgendwo las ich, es müssen 5m sein...

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