Sobald eine Software systematisch Name, Fachrichtung des Arztes und die exakten Behandlungsdaten ausliest und dauerhaft verknüpft, entsteht unweigerlich ein detailliertes medizinisches Profil (man denke z. B. an Rechnungen von Onkologen, Kardiologen oder Psychotherapeuten). Gängige mobile OCR Lösungen sind häufig nicht leistungsstark genug, um Papierrechnungen fehlerfrei auszulesen.
Genau hier zieht die Architektur eine klare Linie. Der BeihilfeBuddy ist bewusst so aufgebaut, dass er keine solchen zentralen Gesundheitsdatenbanken anlegt. Die Datenverarbeitung – insbesondere bei der mobilen Schnelleingabe einer Rechnung – läuft so flüchtig und lokal wie möglich. Die Hoheit über diese hochsensiblen Informationen muss immer beim Nutzer bleiben.
Wieso sollten meine eigenen Daten denn vor mir geschützt werden müssen? Ich will doch, dass das Programm alle Daten von mir hat um mir das Leben zu erleichtern. Da es lokal läuft hat auch kein anderer darauf Zugriff. Probleme mit dem Datenschutz sehe ich deshalb nicht.