Beiträge von PeterKa

    Die Person ist offiziell krank geschrieben. Früher nur Tage/-wochenweise. Inzwischen seit Monaten. Ich hoffe, da gibt es noch Konsequenzen. Ein offizielles Gespräch mit der Bezreg gab es bereits. Die Person denkt wirklich, sie sei absolut im Recht und ist nun psychisch dermaßen angeschlagen, dass sie nicht arbeiten kommen könne. Fühlt sich gemobbt.

    Wenn sie krank geschrieben ist, ist doch alles geregelt. Warum sollte das, ausser der in solchen Fällen üblichen Vorgehensweise, irgendwelche Konsequenzen haben?

    Aber nur mit Zeugen. Und bloß nicht sagen, dass es einem nicht gut geht und man befürchtet krank zu werden. Wird man dann nämlich wirklich krank (mit Attest und ja, wirklich krank), dann gibt es vielleicht eine Abmahnung wegen angekündigter Krankheit… ( ist schon so ähnlich passiert, hat ein treues, fleißiges Bienchen getroffen).

    Ich habe aber schon von Schulleitungen gehört, die das erfolgreich so handhaben 👍🏻

    Bei uns sind die Korrekturtage überhaupt kein Problem. Sie werden von denjenigen, die viel korrigieren auch gerne in Anspruch genommen.

    a) man korrigiert trotz Krankheit (ungünstig für die Genesung)

    b) man korrigiert nicht, dafür aber in der nächsten Woche zwei Stapel ( eine 60 Stunden Woche führt schnell zum nächsten Infekt)

    c) man geht in Teilzeit damit das Problem entschärft ist

    d) man legt der Schulleitung die nicht geschafften Klausuren der letzten Wochen auf den Tisch und die Kollegen dürfen ran (durfte da auch schon für andere ran, obwohl selbst von dem Problem betroffen)

    e) man meldet sich mit Schnüpfchen krank, korrigiert in Ruhe und fehlt nur zwei Tage statt eine Woche (klappt das?)

    f) man stellt der Schulleitung die Situation und Belastung dar und erhält von ihr einen Tag zur Korrektur, an dem man dann keinen Unterricht hat.

    Sie meint, viele solcher Fälle werden gar nicht dokumentiert weil es keine offizielle Plattform dafür gibt. Die meisten Leute waren im Impfzentrum impfen und dort wurde man nur bei der 2. Impfung irgendwas gefragt. Mein Fall ist dokumentiert weil ich eben nach der 1. Impfung schon verschiedene Reaktionen hatte.

    Safevac hat gerade gestern bei mir wieder nach Impfproblemen gefragt. Die Infos zu der App hingen auch im Impfzentrum. Sie kann gut für Berichte über solche Nebenwirkungen genutzt werden.

    Bevor wir wussten, dass ich schwanger bin, wollte mein Mann Elterbzeit von Jan bis März nehmen und die Eingewöhnung übernehmen, aber nun tun sich ja neue Perspektiven auf. Die Tatsache, dass wir die Betreuung aber noch nicht fix haben, dürfte ja als Begründung für die Verlängerung reichen...

    Wenn ich dich richtig verstehe hat dein Mann die Elternzeit schon beantragt. Ist es bei ihm keine Problem jetzt darauf zu verzichten oder wollt ihr beide gleichzeitig nehmen?

    Die Betreuung kann doch dein Mann, der ja in Elternzeit sein wollte, übernehmen, deshalb kann dein oben genanntes Argument nicht unbedingt gelten.

    In meinem Fall ist es so, dass es innerhalb des 35-km-Umkreises lediglich eine in Frage kommende Schule gibt. Dann gibt es einige wenige Schulen, die knapp 50 km entfernt sind und danach geht es schon in Richtung 70 km Entfernung. In so einem Fall versucht die Bezirksregierung dann vermutlich die Balance zwischen dem Bedarf der Schule und der Zumutbarkeit für die Lehrkraft zu finden, richtig?

    Wenn es nur eine Schule im 35 km Umkreis gibt, dann wirst du dieser Schule zugewiesen werden. Aber wo in NRW gibt es denn in einem 35 km Umkreis nur ein BK?

    Zumutbar ist ein 35-km Umkreis. (s. https://www.bra.nrw.de/bildung…zung-andere-bundeslaender )


    Zitat

    Für Personen, die aus einer mindestens 8-monatigen Beurlaubung (z.B. Elternzeit) zurückkehren, gibt einen Anspruch auf wohnortnahen Einsatz nach der Beurlaubung. Wohnortnah bedeutet einen Einsatz innerhalb von 35 km um den Wohnort.

    Hallo, danke dir :). Also ich habe gehört, dass ein Wechsel schon möglich ist, auch nach 6 Monaten, wenn man aus Gründen, die man nicht verschuldet hat, sich mit Wiedereinstellungszusage entlassen hat

    Dann frage doch die Stelle, von der du das gehört hast, nach belastbaren Quellen. Hörensagen ist nett, aber ersetzt nicht eine auf Verordnungen usw. basierte Begründung.

    In NRW werden grundsätzlich keine Lehrer eingestellt, die ein Staatsexamen nicht bestanden haben. Egal, ob sie schon ein neues Lehramt studiert haben oder nicht.

    Deinen letzten Satz geben die von dir genannten Quellen aber nicht her.

    Zitat

    Zitat von calmac



    NRW:

    OVP §5 (2) : "Die Einstellung erfolgt auch nicht, wenn die Bewerberin oder der Bewerber im Rahmen eines Vorbereitungsdienstes für ein entsprechendes Lehramt eine Staatsprüfung endgültig nicht bestanden hat."

    in der OVP ist von einem ensprechenden Lehramt die Rede. Ein anderes Lehramt (nicht aber ein anderes Fach für dasselbe Lehramt) sollte dementsprechend kein Problem darstellen.

    "...eine Einstellung in den Vrobereitungsdienst nach § 5 Satz 2 ist nicht möglich, wenn ein Kandidat für ein entsprechendes Lehramt eine Staatsprüfung endgültig nicht bestanden hat. Die bedeutet Sie müssten in einem nicht entsprechenden Lehramt einen Master of Education erwerben und können für dieses Lehramt in den Vorbereitungsdienst eintreten."


    Ich habe mein Ref auch endgültig nicht bestanden, da es mit meinen Ausbildungslehrern zu Missverständnissen kam. Mir wurde gesagt, dass meine Unterrichtsstunden in Ordnung seien, doch am Ende hat mir die Schule eine 5 gegeben, sodass ich nicht zur Prüfung zugelassen wurde, was ich sehr unverschämt finde und habe das denenauch ins Gesicht gesagt. Verstehe auch nicht warum die meisten Lehrer so kindisch und hinterlistig seien müssen.

    Na ja, jedenfalls habe ich jetzt angefangen wieder Lehramt zu studieren. Ich hatte zuvor Lehramt für Sek 1 studiert, jetzt studiere ich Sek 2.

    Interessant, dass du glaubst, wegen ein paar Missverständnissen mit Ausbildungslehrern gibt es eine 5. Normalerweise ist dem nicht so. In welchem Bundesland bist du denn, dass die Schule dir eine Note gibt, die dafür sorgt, dass du nicht zur Prüfung zugelassen wirst?

    Also meine Bezirksregierung tut das nicht, wenn keine langfristige Krankschreibung vorliegt.

    Da ist völlig egal, ob wir 'voraussagen', dass die Krankschreibung jeweils stückchenweise verlängert werden wird...
    Die 2-Wochen-Kettenkrankschreibungen sind personaltechnisch der Albtraum.

    https://www.bra.nrw.de/bildung…hrarbeit-bei-lehrkraeften


    Sollten sich andere BezReg wohl mal ansehen und entsprechend handeln.


    und bei https://www.lehrerforen.de/wcf…eit-br-muenster-edit-pdf/

    findet sich der Absatz:

    Zitat

    Sofern sich nach Anordnung oder Genehmigung gelegentlicher Mehrarbeit

    abzeichnet, dass die Dauer der notwendigen Mehrarbeit vier Wochen übersteigt,

    ist umgehend die für regelmäßige Mehrarbeit erforderliche Anordnung oder

    Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde einzuholen.

    d.h. auch nach Verlängerung der 2 Wochenatteste ist eigentlich die Bez.Reg wieder Ansprechpartner. Ja ich weiss, das kaum ein SL das so macht, ist eben der Unterschied von Theorie und Praxis.

    Wenn sie zu Hause vorbereitet, muss ja trotzdem jemand vor Ort vertreten, die Klassen dürfen ja nicht alleine gelassen werden.


    Videokonferenz geht nicht, weil unsere Schüler keine Endgeräte haben. Und es müsste ja trotzdem eine Aufsicht dabei sein.


    Es geht ja bei den Vertretungsstunden gar nicht so sehr um den Vorbereitungsaufwand (den die meisten gar nicht machen), sondern um die bloße Tatsache, dass man präsent sein muss und den Stress hat (die Klasse ruhig halten etc.) und dass sich der eigene Schultag dadurch verlängert bzw. man keine Pause hat.

    Wenn der Unterricht vorbereitet ist und z.B. per Videokonferenz durchgeführt wird, muss die Klasse nur beaufsichtigt werden, dann fällt kein Vertretungsunterricht an. Das ist für die betroffenene Kollegen natürlich blöd, weil die Aufsicht nicht bezahlt wird, die Vertretung/Mehrarbeit schon. Aber ok, das ist bei euch eh wohl nicht drin.



    Pausen und Ruhezeiten müssen natürlich eingehalten werden. Daraus sollten die Vertretungsplaner aber achten und wenn nicht, dann ist der Lehrerrat ein guter Ansprechpartner.

    Stress kann man vermeiden indem man die Klasse Dinge machen lässt, die die Kinder beschäftigen. Auf tolle Lernfortschritte und Ruhe kommt es aus meiner Sicht dabei nicht, sondern das geht auch mit HIlfe von Handys oder ähnlichem.

    Aber nicht, wenn du dich Woche um Woche krank schreiben lässt.


    Und bei den Schwangeren ist es ja so, dass sie prinzipiell arbeiten, jedoch nach jedem Corona Fall 2 Wochen raus sind.


    Dafür gibt es auch keine Vertretungskraft.

    Auch wenn das Woche für Woche geht, ist es vorhersehbar. Insbesondere kann dein SL mit der Bez.Reg reden und dort die Situaton klarstellen. Diese kann dann entsprechende Mittel freigeben.

    Wenn die schwangere Kollegin nicht auf Grund eigener schwangerschaftbedingter Probleme ausfällt, sondern nur je 2 Wochen nicht in der Schule arbeiten darf, kann sie zu Hause arbeiten, den Unterricht vorbereiten, ggfs. per Videokonferenz unterrichten usw. Dann fallen in der Schule dafür deutlich weniger Vertretungsstudnen an, als gedacht.

    Leider kann ich nicht nur einen Teil der Fragen beantworten, sondern muss zwingend alle 75 Fragen beantworten. Das ist mir zu Zeit aufwändig. Das erfordert deutlich mehr als die 10 Min, die du ansetzt.

    Die Formatierung der Fragen verwirrt mich. Die Spalte für die Fragen ist viel zu schmall, so dass sich einzelne kurze Fragen üver mehr als 5 Zeilen hinziehen.

    Bei vielen Fragen/Aufgaben bin ich mir sicher, dass ich diese Aufgaben noch nie im Berufsalltag wahrnehmen musste.

    Du kannst versuchen das Teilzeitkonzept zu ändern. Du hast offentichtlich bekommen, was dir entsrpechend eurem Konzept zusteht.


    Wenn du viele Nachmittage unterrichtest, wirst du doch regelmässig erst spät zum Unterricht kommen müssen. Aus Stundenplanersicht wird das doch bestimmt als "proportional angepasst" gewertet.

    Hast du schon daran gedacht eine Überlastungsanzeige zu stellen, wenn es dir zu viel wird? Oder hast du dir überlegt, die SL auf die Unverhältnismässigkeit der Springstunden hinzuweisen? Dabei steht dir bestimmt auch der zuständige Personalrat zur Seite, deren Einsatz sorgt bei Schulleitungen in der Regel dafür, dass die Probleme schnell behoben werden.

    Interessant dabei: Ein befreundeter Zahnarzt hat mir heute erzählt, dass es in manchen Fällen notwendig ist, mit erschwerten Bedingungen etc. abzurechnen, um wenigstens auf den Satz zu kommen, den die GKV anstandslos bezahlt. Anscheinend wurde eie GOZ geändert, und das Geschäft mit den Privatpatienten ist nicht mehr ganz so lukrativ.

    Privatpatienten sind immer noch für die Ärzte interessant und gern gesehen. Das Budget für die Kassenpatienten ist gedeckelt, das für die Privatpatienten nicht, deshalb kann man mit den Privaten deutlich mehr abrechnen und verdienen als nur mit den Normalos.

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