Beiträge von Eugenia

    Hallo, weiß jemand von euch, ob es für Hessen eine allgemeine Richtlinie für die Zeugniskonferenzen im Halbjahr gibt - müssen sie in Präsenz abgehalten werde oder ginge auch digital? Wie handhabt ihr das an eurer Schule?

    Auf welcher professionellen Basis weichen hier einige eigentlich von den glasklaren Empfehlungen des RKI ab? Bauchgefühl?

    Auf der Basis dass ich auch die gesellschaftliche Bedeutung und Funktion von Schule sehe.

    Die gesellschaftliche Bedeutung und Funktion von Schule beschwört die Politik ja auch immer bei ihren Entscheidungen zu Schulen in der Pandemie. Ich sehe das inzwischen sehr skeptisch. Im Grunde werden wir doch wie Aufbewahrungsanstalten behandelt - Kinder versorgt, Eltern gehen arbeiten, Wirtschaft funktioniert. Zumindest Söder hat das ja einmal in einer Rede offen angesprochen. Gesellschaftliche Bedeutung hat auch, wenn die Menschen in der Schule - Kinder, Lehrer, andere Mitarbeiter - erkranken, eventuell symptomlos Corona weiterverbreiten, Folgeschäden haben. Wer die gesellschaftliche Bedeutung von Schule wirklich wertschätzt, der lässt Lehrer nicht am langen Arm verhungern, wenn sie Bedenken äußern oder gehört werden wollen. Der stattet Schule mit den nötigen Ressourcen (technisch wie personell) aus. Der nimmt die Schwierigkeiten ernst und kehrt sie nicht unter den Teppich mit lächerlichen Durchhalteparolen und "Augen zu - was kümmern mich Experten". Wenn Schule wirklich eine so große gesellschaftliche Bedeutung und Funktion hat, dann kann sich das nicht darin erschöpfen, sie um jeden Preis im Präsenzbetrieb bei voller Schülerzahl offenzuhalten - dann muss das ernstzunehmende Konsequenzen haben, die die Gesundheit aller schützen. Das wäre auch der Gesellschaft gegenüber verantwortungsbewusst, zu der übrigens auch Lehrer und Schüler gehören.

    Die Einschränkungen wie Lockdown, Ausgangssperren etc. führen doch letztlich zu einer örtlichen und zeitlichen Konzentration der Lebensaktivitäten der Leute.

    Vielleicht wäre es ja besser, stattdessen die Lebensaktivitäten zeitlich und örtlich zu entflechten und damit entsprechend weniger Kontakte zu haben.

    Naja.... vielleicht mal unter Hygienemaßnahmen (durchgesetzt, nicht nur empfohlen) alles auf machen und die Öffnungszeiten, da wo mach- und leistbar, verlängern.

    Fragt sich nur, wer diese Hygienemaßnahmen kontrollieren soll, wenn "alles aufgemacht" wird. Ich glaube außerdem nicht, dass die Leute dann längere Zeitfenster auch gleichmäßig nutzen würden. Es herrscht bei vielen die Auffassung "Was nicht explizit verboten ist, wird auch gemacht", anstatt zu überlegen, wie man durch verantwortliches Handeln und Selbstbeschränkung zur Senkung der Zahlen beitragen kann. Es muss gerade keiner täglich zum Einkaufen in den Supermarkt rennen, es muss gerade keiner an die Winter-Erlebnis-Hotspots fahren, wo sich die Massen sammeln - trotzdem machen viele es offenbar. Man hätte auch einfach mal den Lockdown durch eigenes Verhalten mit unterstützen können. Klar sind die Freizeitmöglichkeiten eingeschränkt, aber sich dann alle wieder dort zu versammeln, wodurch es eng und damit gefährlicher wird, dazu ist keiner gezwungen. Neuseeland hat übrigens seit einem Monat keinen Corona-Fall. Klar, als Inselstaat ist das auch einfacher, aber das Land hatte zudem einen sehr harten Lockdown und viel strengere Maßnahmen als wir hier - und die Leute haben schlicht mitgezogen! Querdenker-Demos gab es dort, glaube ich, auch keine...

    Mit dem Lockdown wie er aktuell ist kommen wir da nicht weit. Sollten die Maßnahmen strenger werden oder müssen einfach andere Maßnahmen her?

    Wenn ich daran denke, wie sich hier seit dem Lockdown die Massen durch die Supermärkte schieben und an den beiden Tagen vor der Schließung die Innenstadt proppenvoll war, wundert mich das nicht. Die letzten zwei Tage war der Parkplatz am hiesigen Supermarkt und im angrenzenden Wohngebiet auch total zugeparkt, Ausnahmezustand pur. In den Nachrichten kamen Berichte über Naherholungsgebiete mit Schnee, die völlig von Besuchermassen überrannt werden und schon Zugangsbeschränkungen ergreifen. Menschenmassen ohne Abstand und Mundschutz. Mich macht das ja sprachlos. Warum die Zahlen dann nicht runtergehen, wundert mich nicht, die Inkubationszeit beträgt ja bis zu 14 Tage.

    Jawoll, an Heiligabend mal schön noch eins auf die Risikogruppen eingedroschen, die ja nur faul zu Hause rumhocken, und das Bild vom Lehrer als Drückeberger und Faulenzer füttern. Wie peinlich soll es denn noch werden ? Hatten wir die Diskussion nicht schon zig mal durch?! Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten, einen guten Beginn im Neuen Jahr - und dass diejenigen, die hier "Lehrer um jeden Preis an die Front" fordern, nie in die Situation kommen mögen, in der jetzt die Kollegen der Risikogruppe sind und die sich teilweise seit April (!) selbst in Quarantäne begeben haben, weil sie sonst schlichtweg Gefahr laufen, ins Gras zu beißen. Mein Mann ist Risikogruppe und würde lieber heute als morgen wieder in die Schule, ist aber nicht lebensmüde. Er arbeitet mehr, als wenn er in der Schule wäre. Und bei der Impfung steht er bestimmt als erster vor der Tür, wenn er "dran" ist. Hört doch endlich mal mit dem missgünstigen Bashing auf und kritisiert diejenigen, die es nicht schaffen, Schulen so auszustatten und Regelungen zu treffen, dass eine derartige Notsituation auch ohne menschliche Kollateralschäden bewältigt werden können. Mehrarbeit muten euch nicht die Kollegen zu, die aus gutem Grund nicht in die Schule kommen können - das macht euer Dienstherr, der es nicht schafft, die Lage vernünftig zu handeln. Und der auf die Selbstausbeutung der Lehrer immer zählen kann, die sich eher selbst gegenseitig zerfleischen, als mal Konsequenzen zu ziehen.

    Da stellt sich schon erstmal die Frage, warum in der 5. Klasse das Tragen der Masken nicht ausreicht, wohl aber in der 4. Klasse.

    Abgesehen von medizinischen Gründen wie steigender Ansteckungsrate mit steigendem Lebensalter der Jugendlichen (ab wann genau, ist sicher fließend und wie vieles bei Corona immer nicht endgültig geklärt) ist das für uns am Gymnasium auch schlicht eine organisatorische Frage. Ich halte es schon für sinnvoll, wenn an einer Schule für alle dieselben Regeln gelten - schon allein aus Aufsichtsgründen. Ich kenne nicht alle 1300 Schüler meiner Schule und könnte als Aufsicht nie sicher sagen, ob das jetzt ein Fünftklässler ist oder ein Schüler, der ein oder zwei Klassen höher ist, der da ohne Maske rumläuft.

    Inzwischen gibt es etwas Schriftliches vom HKM. Irgendwas zwischen "Präsenzunterricht findet statt" und "lassen Sie Ihr Kind wenn möglich zu Hause." Für die zu Hause Bleibenden gibt es Distanzlernen (2 Tage vor den Ferien...), das Ganze ist irgend ein Zwischending zwischen de facto Notbetreuung mit Lehrern und doch Unterricht. Chaos pur.

    Das Motto in Hessen heißt also: Wir warten mal ab, bis so viele Lehrer krank / in Quarantäne / über den Jordan sind, dass kein Präsenzunterricht im Regelbetrieb mehr möglich ist - dann überlegen wir vielleicht, ob man eventuell mal was machen sollte. Ich finde das nur noch menschenverachtend.

    Es mag ketzerisch klingen, aber ich bin inzwischen bei diesen Vertretungen durch Studierende weitgehend desillusioniert und habe auch Probleme damit, dass die Betreffenden bei uns unterschreiben, sie könnten Unterricht machen, obwohl dem häufig nicht so ist. Da hilft auch keine sorgfältige Stundenplanung, für die man Arbeit investiert, die aber leider häufig ins Leere läuft, weil die außerschulische Vertretung sich nicht daran hält oder das Ganze extrem oberflächlich rüberbringt. Es kommt gar nicht so selten vor, dass sich Vertretungen nicht um meine Aufgaben kümmern, stattdessen Spielchen mit den Kindern spielen oder paralysiert dasitzen, während um sie das Chaos tobt. Wenn Vertretung absehbar ist, norde ich die Klasse ein und gebe einen Vertretungsauftrag, mit dem die Schüler in Stillarbeit für die Stunde beschäftigt sind. In der nächsten Stunde wird das dann von mir kontrolliert, wer keine bearbeiteten Aufgaben nachweisen kann, bekommt die entsprechende Note. Den Auftrag erteile ich den Schülern dann oft schon im Vorfeld, damit keiner sagen kann "Die Vertretung hat uns aber nichts davon gesagt."

    Wir hatten zwar schon zahlreiche Fälle an unserer Schule, es gibt jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass sich die Infektionen innerhalb der Schule weiterverbreitet haben. Und grundsätzlich ist die Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten innerhalb von Schulen aufgrund der detaillierten Dokumentation von Kontakten (--> Sitzpläne) wohl so gut wie in kaum einem anderen Lebensbereich.

    Dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass sich Corona innerhalb der Schule weiterverbreitet, liegt zumindest in Hessen auch daran, dass kaum mehr an Schulen getestet wird. Selbst Kontaktpersonen 1. Grades aus der Schule wandern oft ohne Test einfach in Quarantäne. Massentests an zwei Schulen in Mittelhessen ergaben eine erhebliche Dunkelziffer. Die Nachvollziehbarkeit über Sitzplänen ist für mich wenig überzeugend. Ich verstehe auch die aktuelle Linie nicht, nach der nur direkte Sitznachbarn in Quarantäne wandern - war da nicht was mit Aerosolen, die sich im Raum verbreiten?? Lehrer gehen hier übrigens gar nicht mehr in Quarantäne - offenbar schreckt Corona vor dem Personal zurück. Und die Kontakte an größeren Schulen sind überhaupt nicht detailliert dokumentierbar. Die Schüler sind im Kurssystem klassenübergreifend zusammengewürfelt (das fängt schon in der 5 mit Reli / Ethik an), in der Pause trifft man sich mit Parallelklassen oder Schüler aus der Parallelklasse schneien in der Pause rein. Hier werden dann vom Gesundheitsamt teilweise Oberstufenschüler aufgefordert, alle Pausenkontakte zu nennen - irgendwie realitätsfremd. Zum Essen in der Pause darf der Mundschutz natürlich abgenommen werden - und genau so natürlich machen die Schüler das total diszipliniert und keiner redet beim Essen ohne 1,5m Abstand mit den Mitschülern ^^ (Ironie aus). Die Schüler selbst empfinden es inzwischen als blanken Hohn, dass Sitznachbarn in Quarantäne wandern, aber Mitschüler, die eng im Bus mit dem Infizierten gefahren sind oder ihm gegenüber saßen nicht.

    Samu schrieb: "Ja, fühlt sich doof an, aber das Gesundheitsamt entscheidet nun mal. Und genauso, wie wir hier abkotzen, wenn Hinz und Dr. Kunz ganz genau wissen, was Lehrer alles (nicht) tun wird es auch den Gesundheitsämtern gehen. Dort arbeiten Ärzte, die Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen treffen."


    Hier trifft das Gesundheitsamt inzwischen Entscheidungen aus purer Mängelverwaltung. Es gibt schlichtweg nicht genug Testkapazitäten mehr. Folge: Schüler werden nicht mehr getestet, sondern sitzen nur noch ihre Zeit in Quarantäne ab. Wenn Symptome auftreten, erfolgt vielleicht ein Test - manchmal wird aber auch einfach abgewartet, was draus wird. Auf Entscheidungen über Quarantäne bei Schülern warten die Schulen teilweise mehrere Tage, weil das Amt überlastet ist. Außerdem ist die Gesundheitsamt-Leitung der Meinung, Corona verbreitet sich eigentlich an Schulen so gut wir gar nicht. Wurde offen mitgeteilt. Mit "bestem Wissen und Gewissen" hat das wenig zu tun, das widerspricht inzwischen der klaren Stellungnahme des RKI.

    Wenn die 90-jährige Oma Erna Angst vor Ansteckung hat und nicht in die Gastronomie geht, ist das OK. Wenn ihr 30-jähriger Enkel Karl sich das zutraut, ist das OK. Beide haben unter Abwägung aller Faktoren in Eigenverantwortung entschieden.

    Eine Pandemie hat aber nur sehr bedingt etwas mit Eigenverantwortung zu tun - deutlich mehr mit Verantwortung für sich UND ANDERE. Wenn Karl sich zutraut, sich riskanteren Situationen auszusetzen, sich infiziert und dann z.B. Arbeitskollegen, wildfremde Leute in der Bahn oder im schlimmsten Fall Oma Erna ansteckt, ohne es zu wissen, weil er noch gar keine Symptome entwickelt hat, nutzt das Prinzip Eigenverantwortung auch nichts mehr. Im Prinzip entscheidet bei einer Pandemie jeder auch für seine möglichen Kontaktpersonen mit, für die es vielleicht deutlich gefährlicher ist als für den scheinbar fitten Karl. Aber ich habe das Gefühl, die Eigenverantwortungs-Befürworter interessiert das im Grunde nicht.

    Es gibt auch die klassischen Grippe- oder Pollenzeiten. Deswegen kann die Welt aber nicht alle paar Monate stillstehen...

    Ich finde es unfassbar, Corona mit Grippe und Pollenallergie in eine Reihe zu stellen.


    1. Müsste der Letzte inzwischen kapiert haben, dass Corona keine Grippe ist.

    2. Ist Pollenallergie weder ansteckend noch tödlich und hat auch noch nie die Welt zum Stillstand gebracht.

    3. Bin ich es Leid, von Menschen, denen ich aufgrund ihres Bildungsgrades eigentlich mehr Hirn zutrauen würde, derartige Verharmlosungen zu hören.

    Aber vielleicht sollten wir auch aufhören, den Troll zu füttern, da ist Hopfen und Malz verloren.

    Kathie: Ich erinnere mich, ja. Es darf ja jeder seine Position zum Virus und zu der gesamtgesellschaftlichen Lage haben. Schwieriger finde ich, dass halt jetzt wieder mit Maßnahmen für alle gedroht wird und dem Einzelnen verwehrt wird, entscheiden zu können, was er sich zutraut und was nicht.


    laleona: Vlt. bin ich da etwas abgeklärter als andere. Sicherlich ist das Einzelschicksal immer schade, aber die Grausamkeit des Lebens ist ja, dass es endlich ist. Selbst wenn der 83-jährige nicht an Corona stirbt, könnte er an einer Vielzahl anderer Krankheiten sterben. Das ist ja immer das, was ich mit Risiken des Lebens meine.

    Der Punkt ist doch gerade, dass es nicht um den Einzelnen geht, es geht darum dass der Einzelne mal für eine gewisse Zeit mit seinen individuellen Bedürfnissen zurückstecken muss, um Rücksicht auf andere zu nehmen. Aber ich habe inzwischen den Eindruck, das geht in so manchen Kopf einfach nicht hinein.


    Wenn der 83jährige nicht an Corona stirbt, könnte er natürlich auch an etwas anderem sterben. Das kann man auch in jüngerem Alter. Der 83jährige könnte aber auch einfach noch längere Zeit weiterleben, wenn er schlicht und ergreifend kein Corona bekommt, weil andere das Hirn besitzen und Rücksicht nehmen, ohne ihn zur Isolation zu verurteilen! Natürlich ist in höherem Alter allgemein die Wahrscheinlichkeit zu sterben größer. Aber das heißt nicht, dass man nicht so lange wie möglich leben möchte. Ich finde diese Haltung extrem kaltschnäuzig - aber das wurde hier ja schon häufiger konstatiert.Übrigens sterben auch jüngere Leute ohne Vorerkrankungen an Corona. Ohne dass sie sich dafür entschieden haben, sondern vielleicht, weil andere einfach nicht in der Lage sind, mal zu verzichten.


    Eine gute Bekannte von mir liegt gerade im Krankenhaus, mit Corona. Keine Risikogruppe, keine Feierwütige. Schwerer Verlauf. Die denkt sicher nicht "Mensch, ist doch egal, woran ich sterbe, das ist Lebensrisiko."

    Trotz rasant steigender Zahlen erzählt mir eben meine Schwägerin, dass das Gesundheitsamt in ihrem Landkreis bei Coronafällen an Schulen nur noch die direkten Sitznachbarn in Quarantäne schickt. Mitschüler und Lehrer werden nicht mehr getestet, weil Schulen kein Ort für die Ausbreitung von Corona sei. Das hätten die bisherigen Tests gezeigt. Hier gibt es noch klassenweise Quarantäne - wenige Kilometer weiter. Offenbar macht das Virus da sehr genaue Unterschiede, wen es wo ansteckt...

    Wie genau würde das denn "hingebogen"? Wie würde das begründet?

    Die genaue Argumentation haben wir gar nicht immer mitgeteilt bekommen. Einmal hieß es, es gebe ein "funktionierendes Hygienekonzept" (weil die Klasse damals freiwillig Mundschutz trug). Einmal war ein Schüler wegen einer Familienfeier für zwei Tage beurlaubt und hatte dann Corona-Symptome. Vorher war er aber in der Schule. Da hieß es, er hätte sich wahrscheinlich auf der Feier angesteckt und falls er sich schon vorher angesteckt hätte, dann wäre er noch nicht infektiös gewesen. Viele Kollegen haben eher den Eindruck, dass die Gesundheitsämter inzwischen so überlastet sind, dass Schule nicht mehr im Zentrum des Interesses steht und jeder irgendwie vermeidbare Test auch entfällt.

    Also bei uns gab es jetzt nacheinander drei Corona-Fälle, bei denen jedes Mal das Gesundheitsamt es irgendwie "hingebogen" hat, dass der Schüler ja eigentlich gar keinen hätte anstecken können, obwohl er regelmäßig im Unterricht war, und deshalb auch keiner, weder Schüler noch Kollegen, zu testen sind oder in Quarantäne gehen. Sprich ich stehe teilweise vor Klassen, in denen es einen Corona-Fall gab, die Schüler niesen und husten jahreszeitbedingt auch und ich habe ein sehr, sehr mulmiges Gefühl.

    wir hatten zwar eine Berufsschulklasse wegen zweier positiv getesteter Schüler in Quarantäne, bei den dort unterrrichtenden KuK wurde aber vom Gesundheitsamt wegen des "funktionierenden Hygienekonzepts" davon abgesehen, sie in Quarantäne zu schicken.

    Und woher weiß man, ob das Hygienekonzept funktioniert, wenn man die Leute nicht testet?

Werbung