in dem mir bekannten Fall (auch NRW) hatte die Person tatsächlich nur noch 4 Stunden an der Stammschule.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es eine Änderung gab und man die Schule so oder so behält. Dürfte ziemlich da am Ende meiner Abordnung gewesen sein.
Zu Beginn wurde ich beraten, dass es auch ein Weg für die Versetzung wäre, am Ende - nachdem ich mich für meine Schule wieder entschieden hatte - wäre es eh nicht mehr möglich gewesen (2024). 2025 gab es dazu auch ein Schreiben, gleichzeitig mit Rückkehr aus der Elternzeit und so.
Beiträge von chilipaprika
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Ich verstehe nicht, warum du (so krass auch noch dazu) deine Stunden erhöhst. Deine Kinder steckst du jetzt ein Jahr im Schrank ein? Brauchen sie dich nicht?
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Also: ich kenne jemanden, der eine halbe Stelle Abordnung hatte und dann noch eine Handvoll Stunden in der Schule. Ziel war es, die Schule als Dienststelle nicht zu verlieren (das war die Zeit, wo man sonst vogelfrei wurde).
Insgesamt war aber keine VZ erreicht.Regulär verbleibe ich mit den restlichen 14h an meiner Stammschule. Eigentlich befinde ich mich in Teilzeit mit 14h. Jetzt habe ich ein paar Fragen:
1. Kann ich die Stunden in meiner Stammschule reduzieren (z.b. auf 12h) - ohne die Stunden der Abordnungsstelle zu reduzieren - ich glaube da sind die 20,5 Stunden fest. Hat jemand Erfahrung damit?Heißt das, du arbeitest 14 Stunden (also 50%) und möchtest jetzt auf 26 Stunden erhöhen, davon 14 in der Behörde? oder was meinst du mit "Teilzeit"?
Und ja, wenn die Behörde dich mit 20,5 Stunden will, dann geht die Reduktion zu Lasten der Schule.
Kleine, nicht unwichtige Information: 50% ist wohl die Grenze (hier im Forum gelesen, aber eben auch von teilabgeordneten Personen bestätigt bekommen): du hast in der Behörde keine Schulferien, sondern nur noch den regulären Urlaub. (Ich weiß nicht, ob es um 50% einer Stelle oder 50% der Stunden, und ob es die Grenze ist oder die Überschreitung).
Ob es eine Regelung gibt, dass du statt 2,5 Tage die Woche in den Ferien 5 Tage machen kannst, um dann zu einem anderen Zeitpunkt eine Woche mehr zu schaufeln, hängt von deiner Abteilungsleitung ab.
Aber das wirst du wohl im Vorstellungsgespräch geklärt haben. -
Ach bitte.
Die leeren Richter- oder Staatsanwalt- und Jurist*innenstellen liegen nicht an einem Mangel an Jurist*innen, sondern daran, dass die Mehrheit in einer Kanzlei unterkommen will und diejenigen mit Prädikatsexamen nicht alle Richter*in werden wollen.
Da kannst du nichts machen. Es liegt NICHT daran, dass Lehrkräfte falsch beraten hätten und zu wenige Jura studieren.
Genauso mit "meinem" vakanten Amtsarztposten. Ehrlich, Amtsarzt ist wahrscheinlich einer der (von außen betrachtet) lauesten, sichersten Jobs in der Medizin. A14 mit geregelten Arbeitszeiten.
Praxen werden auch nicht übernommen.
Haben wir zu wenig Ärzte? Zum Teil.
Aber das Hauptproblem wird sein, dass die meisten weniger mobil, weniger flexibel sind, usw.. Sie wollen im Angestelltenverhältnis in einer Praxis arbeiten, wechseln können, keine Personalverantwortung haben wollen. Oder keine Abrechnerei mit Krankenkassen (-> Privatpraxen öffnen) oder oder ...
Es gibt vielfältige Gründe und nicht alles liegt an unfähigen beratenden Lehrkräften. -
woher soll ich es denn wissen?
Außer hier im Forum zu lesen, dass einige BR heillos unterbesetzt und überfordert sind, in einzelnen Behörden von Vakanzen durch Nicht-Besetzung bzw. Langzeiterkrankung zu erfahren und mein Hirn einzuschalten, dass es in einzelnen Behörden / Behördeneinheiten ähnlich zugeht wie an Schulen (immer mehr Aufgaben auf immer weniger Schultern), habe ich keine Glaskugel.
"Fun Fact": Ich habe monatelang auf einen Amtsarzttermin gewartet (im Vergleich zu einzelnen hier im Forum war es noch human), weil ... trommelwirbel ... eine Amtsarztstelle in meinem Gesundheitsamt gar nicht besetzt ist. "Vakanz".
und von den Abläufen im Gesundheitsamt ist die BR abhängig (und die einzelne Schule auch, direkt oder indirekt) -
ich wollte das Wort "Überangebot" relativieren.
Das Überangebot entsteht nur, weil diejenigen, die die Rechnungen machen, nicht bereit sind, die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen (bezahlen) und diese rechnerisch einengen.
Mangel und Überschuss sind aber jetzt für den Fall dieser armen Lehrerin irrelevant, oder interessiert es uns zu wissen, wie viele (zu viele) arbeitslose Verwaltungsfachkräfte es gibt, obwohl es in ihrer BR ganz offensichtlich zu wenige davon gab, die sich aller Akten annehmen konnten? -
und was hat das mit der Schieflage zu tun?
Du meinst, das Überangebot an Geschichtslehrkräften an einzelnen Schulen hat mit dem Kaputtsparen und somit der Unterversorgung der Verwaltung?
Und dass wir uns gut verstehen: Die Fächer, die im "Überangebot" sind, wären es nicht, wenn wir eine reale Berechnung hätten und nicht eine (Achtung, unsachliche Vereinfachung) "Anzahl Schüler*innen durch 30 gleich Anzahl an Klassen und Punkt für die Stundentafel, uns egal, dass Sie in der 5. Klasse 105 SuS haben") -
Hinzu kommt aber auch eine zunehmende Schieflage zwischen Angebot und Nachfrage, auch (aber nicht nur) im Bereich Lehrkräfte. Es gibt bestimmte Fächer und Fachrichtungen, die seit jeher stark nachgefragt sind, aber von den meisten Lehramtsinteressierten schlichtweg abgelehnt werden, und andere Fächer und Fachrichtungen, die bereits völlig überbelegt sind, die man aber trotzdem unbedingt belegen möchte, weil man so hohes inhaltliches Interesse habe und mit genug persönlichem Engagement am Ende immer unterkomme.
aber was hat das mit Verantwortung oder mit erhöhten Kosten zu tun?
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eben. Mit Nachqualifizierung.
Die man sich sicher lieber spart, indem man "das richtige" studiert, wenn man selbst noch mitten im Bachelor ist. -
ich glaube, wenn es eine Schulform, die in allen (fast allen?) Bundesländern noch vom Quereinstieg geschützt ist, dann die Förderschule.
(Jenseits von "Sonderpädagogik/Rehabilitationswissenschaften usw. studiert" weiß ich auch nicht, wer dafür auch nur annähernd in Frage käme.) -
Eine andere Frage. Wenn hier der Bedarf so hoch ist, wie ist es für Leute, die in Hessen Lehramt an Haupt- und Realschulen studieren; könnte man auch an einer Förderschule eine Bewerbung schreiben und dann trotzt seiner (ich nenne es mal "Unterqualifikation") dort arbeiten und eine Planstelle erhalten? Ich z. B. mache Deutsch/Spanisch an HR, und hatte letztens auch nach Einstellungschancen meiner Fächerkombination gefragt (hier: Spanisch Haupt-/Realschulen inHessen)
WARUM?!
Du hättest nur ein Schulfach, gar keinen Förderschwerpunkt. Ohne Nachqualifizierung /neues Studium: keine Planstelle. -
Ist Informatik bzw. Informatische Bildung nicht Pflicht in Hessen?
Und wie viele % der SuS wählen eine 2. Fremdsprache, wenn sie nicht am Gym sind?
Und ja, klar kann es sein, dass du fachfremd unterrichtest, aber warum solltest DU fachfremd unterrichten, wenn es jemand mit dem Fach gibt. Vielleicht wirst du dann gezwungen, Bio oder Kunst fachfremd zu unterrichten, weil es genug ausgebildete Leute mit Geschichte gibt und der Englisch-Kollege mit Geschichte in allen seinen Klassen Englisch/Geschichte/Erdkunde/Politik unterrichtet.
Es geht darum, 1) eine Planstelle zu bekommen (allgemein, aber du hast es doch selbst als Ziel dargestellt), und 2) sich in einer Schule zu etablieren.
Als ausgebildete Lehrkraft in einem Fach kämpfe ich gerade hart dagegen, dass jemand mein Fach unterrichtet, nur um ein bisschen Spass zu haben. Sorry, ich habe die Qualifikation und halte schon alleine dadurch meinen Unterricht für besser. Es gibt also keinen rationalen Grund, mich auszubooten.
(Es ist was Anderes, wenn es eh gar keine Alternative gibt bzw. sobald jemand das schon gemacht hat, dann halte ich natürlich den Fachkollegen nicht für minderwertiger... aber trotzdem habe ich noch die Hoffnung, dass ein Studium den Wunsch eines Kollegen schlägt, eine Planstelle zu haben) -
Die Pauschale beinhaltet Arbeitszimmer/Arbeitsplatz UND Fahrtkosten.
das verstehe ich nicht. Die HO-Pauschale deckt die Fahrtkosten ab? Welche denn?
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es ist ein Beispiel und ein Deutsch/Spanisch-Student, der ein Erweiterungsfach "ungerne" nimmt, wird wohl kein Chemie-Kandidat sein.
Wenn eine Schule schulscharf die Auswahl zwischen Deutsch/Geschichte, Geschichte/Politik oder Deutsch/Spanisch/Geschichte hat, was nimmt sie denn?
Mal das Beste aus seinen Voraussetzungen machen.
Natürlich wäre eine Dreier-Kombi aus Info/Physik/Chemie besser... tadaaa... -
man sollte nicht unterschätzen, dass man bestimmte Kurse auch viel schneller "abarbeitet", als mit 18 direkt nach dem Abitur.
und: die Zufriedenheit im Job ist wirklich höher. Behaupte ich mal.
Trotz aller Nachteile, hin und her geschoben zu werden, wie es der UV passt, ist es auch DER Joker, den man in der Hand hat, wenn man zum Beispiel versucht, mal weniger korrekturintensive Kurse zu haben, oder mehr Zeit in einer Klasse / Stufe zu haben.
Aus verschiedenen Gründen möchte ich zur Zeit / seit einem Jahr, aus einem Fach rauszukommen, weil es mir bisher zuviel war. Meine SL kam mir so sehr entgegen, dass es mir echt peinlich war. Ich meinte "naja, es ist kein Ponyhof, ... wenn jetzt jede*r sagt, was er/sie nicht unterrichten will, wird es nicht klappen." "Ja, aber es hat nicht jede*r 5 Fächer studiert" (ich habe DaZ und es ist bei uns ein Fach)
Du darfst nicht vergessen: Du wirst später als VZ an der Realschule 26,5 Stunden unterrichten. Sagen wir mal 6-9 Stunden Spanisch, vielleicht 12? Wenn du die einzige Lehrkraft bist, unterrichtest du JEDES JAHR die 7., die 8., die 9. und die 10. Klasse. und daneben noch 10-14 Stunden Deutsch.
Kann Spass machen. Kann erfüllen.
Denk nur drüber nach, ob es nicht schön wäre, ab und zu auch mal Geschichte oder Erdkunde zu haben. -
lange, ich hatte auch Auslandszeiten (mit WESENTLICH weniger Geld als "3000 Euro pro Semester") bzw. Praktika/Jobs daneben und meine Erweiterungsfächer habe ich auch neben Vertretungsstellen / dem Ref abgeschlossen, bin aber sehr dankbar für meinen Weg und alle Erfahrungen.
- Mit Spanisch hättest du auch Fremdsprachenassistent sein können, bringt mehr Geld UND Praxis (dauert aber länger).
- Das Auslandsstudium kannst du dran hängen, studierst währenddessen / schreibst deine Abschlussarbeit und bekommst dafür eine Förderung..
Es gibt Wege, eine Verlängerung des Studiums nicht per se als negativ zu sehen, ERST RECHT, wenn man sonst Vertretungsstellen in Ketten als die Hölle ansieht. -
Ein Auslandssemester in der FS sollte die Regel sein (ich weiß, ich hab im Forum erfahren, es ist in Hessen freiwillig)
Sieh es so: ja, verlängern, aber mit Chancen auf einem Job, oder 5+ Jahren Vertretungen dauerhaft in Deutsch und fachfremd?
Chili, 4 Fächer plus Zusatzqualis, ich weiß, wozu ich rate
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Wir sind 70, haben aber Engpässe an allen Ecken (Fachräume, einzelne Fächer, ..), eine Änderung hat einen Dominoeffekt auf sehr viele, es sei denn, es war zufällig eine Lücke UND die Person kann zur Mehrarbeit verpflichtet werden oder was anderes genommen werden (und jetzt fängt das Dominospielen an)
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Steht Spanisch als Mangelfach irgendwo in einer Prognose?
Ich meine ‚Lehrermangel‘ in Physik wird nicht Hispanisten gelöst.
Mach ein Drittfach, dann bist du auch für Schulen interessant, die wenig Spanischstunden haben. Du wirst höchstwahrscheinlich eh fachfremd in deiner Klasse unterrichten, die Qualifikation in einem Sachfach kann also nicht schaden.Wenn dein Zielbundesland auch schulscharf ausschreibt: sammle Erfahrungen und quailifiziere dich auch neben deinen Fächern (DaZ, pädagogisches Zeug, Sport, Theater, etc…) und
Sei ortsflexibel.
Dann wird es was.
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naja, du hast doch nicht geglaubt, du studierst, was du willst, kriegst einen Refplatz angeboten und dann automatisch eine Planstelle, unabhängig vom Bedarf am Ort?
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