Hab jetzt nicht alles im Detail gelesen, aber ich kann folgendes beitragen:
Ich hab ein fachwissenschaftliches Studium und anschließende Berufserfahrung. In meinem Quereinstieg, der in NRW in dieser Form sehr neu war, hab ich an der Uni noch im Lehramtsmaster das zweite Fach und Bildungswissenschaften studiert. Wir mussten allerhand über Unterricht schreiben. Verlaufspläne mit fiktiven Unterrichtsgegenständen etc. Ich hab keinerlei Verbindung zur Praxis herstellen können. Ich hab 2 Jahre studiert und nebenher irgendwie unterrichtet.
Im Ref hab ich dagegen unfassbar viel dazugelernt. Ich war gezwungen, mich intensiv mit der Lerngruppe auseinanderzusetzen und den Unterricht so zu planen, dass er auf diese Lerngruppe abgestimmt und lernplankonform war. Dann erfolgte die Durchführung und man konnte direkt sehen: das hat nicht geklappt, das hat gut geklappt. Hier muss ich nochmal anders planen etc. Ein sehr großer Lerneffekt. Ein bißchen auch "Lernen durch Schmerz" 
Das hat mir das Rüstzeug für mein Berufsleben gebracht.
Das Ref kann nicht weg, darf aber gern angepasst werden.