Beiträge von Sissymaus

    Für die Quereinsteiger: Hier gilt es in den letzten Dienstjahren mit spitzem Blei zu rechnen. Es kann der Fall eintreten, dass man wegen der möglichen Überversorgung ohne finanzielle Einbußen früher in den Ruhestand eintreten kann.

    Das ist mein Plan. Ich muss mal den Break-Even-Point ausrechnen.

    Ein Studium ist nichts anderes, als sich Dinge anzulesen. Viele Veranstaltungen muss man nicht besuchen, das Skript lernen reicht. Das kann man sich fast alles selbst aneignen.

    Ist aber auch Wurscht. Mir ist das hier

    Was soll denn dieser Rückfall in die reductio ad absurdum? Wir reden von Akadrmokern, fertig graduiert, nicht tabulae rasae.

    einfach zu drüber. Was an Deinen Ausführungen schnörkellos sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Deine Beträge sind ein einziger Schnörkel. Ich klinke mich daher aus. Tschüsseldorf! :wink2:

    Gegen das Selbst-Aneignen spricht übrigens das aktuelle System Schule. Man hat kaum Luft zum Atmen, geschweige denn zur ordentlichen Unterrichtsvorbereitung mit anschließender eigenen Reflexion. Es ist daher unerlässlich, dass man durch das Ref dazu gezwungen wird.

    Aber gut, das wird PaPo sowieso nicht akzeptieren, da seine eigene Erfahrungen anscheinend hier das Maß aller Dinge sind und es nicht gilt, wenn alle anderen was anderes sagen.

    Was wird denn wortwörtlich ausgebildet, was ohne siese "Ausbildung" nicht möglich ist? Nochmal: Es ist hon notwendig, die Frage, was ein Lehrer mit Ref (warum) können soll, was ein Lehrer ohne Ref kategorisch (warum) nicht können soll, abseits von Anekdoten u.ä. konkret zu erläutern. Warum wird hier konstant um den heißen Brei getanzt?

    So gesehen bräuchten wir eigentlich überhaupt keine Ausbildung. Nirgendwo. Streng genommen kann man sich alles selbst beibringen. Ich zB habe mir das Nähen selbst beigebracht. Und den 3D-Druck. Und die Ausbildungsinhalte von Maschinen- und Anlagenführern.

    Es spricht also nichts dagegen, dass man sich die Kompetenzen selbst aneignet. Wird das flächendeckend so passieren, wenn man auch einfach vor der Klasse stehen kann und die 45 Min irgendwie runterrocken kann? Wahrscheinlich nicht. Ist ja nicht so, als gäbe es die eine Literatur, in der man sich anlesen kann, wie zB die Didaktik bei den Maschinenbauern funktioniert.

    ch würde dich wirklich bitten, ganz genau zu lesen was ich konkret schreibe (und was nicht).

    Dann bitte ich Dich, Deine Beiträge so zu verfassen, dass auch ich als Maschinenbauerin nachvollziehen kann, was Du sagen willst. Ich habe keine Germanistik studiert. (Sagt man das so? Klingt komisch.)

    einige

    Und da bin ich anderer Meinung. Für mich sind es nur sehr wenige, die ohne das Ref auskommen. Ich habe in den letzten 16 Jahren etliche begleitet, wir hatten eine große Pensionierungswelle und haben 50 neue KuK bekommen.

    Einer Reformierung des Refs würde ich allerdings auch zustimmen. So wie es ist (NRW), finde ich es zu straff, durchgetaktet und zu wenig transparent. Auch die Zusammensetzung der Note ist mMn ungünstig.

    Am besten kann man die Wirksamkeit eines Refs übrigens an denen sehen, die beratungsresistent sind und die Zeit des Refs nicht als Beratungszeit nutzen. Sie fallen durch oder bestehen irgendwie und nach dem Ref wurschteln sie sich irgendwie durch. Es kommt zu Problemen mit Klassen oder bei der Notengebung. Klassen beschweren sich.

    Ist kein Einzelfall am BK mit den vielen Quereinsteigern.

    Aber es gibt auch viele, die die Zeit ganz wunderbar nutzen und einige wenige hätten das auch ohne Ref hinbekommen. Kein Grund, das Ref abzuschaffen.

    Na... zwangsweise ja doch. Du hättest nur nie z.B. Stundenplanungen so elaboriert verschriftlicht. Traut euch mehr zu! ;)

    Was soll der Zwinker-Smiley? Hat was von Überheblichkeit.

    Ich hätte mich damit nicht so intensiv beschäftigt. Das kann ich doch wohl am besten beurteilen. Ich war kein Naturtalent und musste dafür viel arbeiten. Und damit war ich mit 19,5 U-Std im ref und privaten Baustellen mehr als ausgelastet.

    Und wenn ich mir meine Refs zu Beginn und am Ende sowie nach einiger Berufserfahrung anschaue, sehe ich, dass ich nicht die Einzige mit den Anfangsschwierigkeiten bin.

    Hab jetzt nicht alles im Detail gelesen, aber ich kann folgendes beitragen:

    Ich hab ein fachwissenschaftliches Studium und anschließende Berufserfahrung. In meinem Quereinstieg, der in NRW in dieser Form sehr neu war, hab ich an der Uni noch im Lehramtsmaster das zweite Fach und Bildungswissenschaften studiert. Wir mussten allerhand über Unterricht schreiben. Verlaufspläne mit fiktiven Unterrichtsgegenständen etc. Ich hab keinerlei Verbindung zur Praxis herstellen können. Ich hab 2 Jahre studiert und nebenher irgendwie unterrichtet.

    Im Ref hab ich dagegen unfassbar viel dazugelernt. Ich war gezwungen, mich intensiv mit der Lerngruppe auseinanderzusetzen und den Unterricht so zu planen, dass er auf diese Lerngruppe abgestimmt und lernplankonform war. Dann erfolgte die Durchführung und man konnte direkt sehen: das hat nicht geklappt, das hat gut geklappt. Hier muss ich nochmal anders planen etc. Ein sehr großer Lerneffekt. Ein bißchen auch "Lernen durch Schmerz" :)

    Das hat mir das Rüstzeug für mein Berufsleben gebracht.

    Das Ref kann nicht weg, darf aber gern angepasst werden.

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