Beiträge von Sissymaus

    Doch, natürlich. Ich halte das schon immer für ekelhaft. Am Besten noch schön die rotzende Nase mit der Handfläche abwischen und danach alles anfassen. Das ist vollkommen unabhängig von Corona.

    Das Bewusstsein dafür, andere nicht mit der eigenen Rotze vollzuschmieren und das Verständnis dafür, das ekelhaft zu finden ist nur dank Corona mittlerweile deutlich größer.

    Also bitte! Nur weil ich krank bin, weiß ich mich natürlich zu benehmen!

    Ach, die Oma kann doch per Internet den Rewe Lieferdienst oder Flink beauftragen.

    Versuch das mal auf dem Ländle :lach:

    EDIT: Das meinen echt einige Ernst, oder? Bei meiner Freundin kommt nicht mal der Pizzaservice vorbei - zu weit draußen. Und wir wohnen hier wirklich nicht in der Pampa. Stadt mit 50.000 EW, aber eben viele Vororte jwd.

    Ich gehe ebenfalls einkaufen, wenn ich krank bin und es der Zustand zulässt, zB wenn ich Tee oder sowas benötige. Was soll ich denn machen? Den Sohnemann aus der Schule holen / Mann aus der Arbeit, damit er eben meinen Tee kauft? Lasst mal die Kirche im Dorf!

    Ich musste unsere Elternbeiratsvorsitzende am Ende der Grundschule davon abhalten, der Lehrerin einen Wellness-Gutschein zu schenken. Pro Kind sollten 25€ eingesammelt werden (27 Kinder). Alle waren (zunächst) damit einverstanden. Ich habe dann mal interveniert und gesagt, dass sie das wirklich nicht annehmen darf und wenn sie es doch tut, kann das ziemlichen Ärger geben. Es gab Riesen Diskussionen, am Ende hat man vermutlich über mich gelästert, war mir natürlich egal. Die Grundschullehrerin war in ihrer ersten Stelle nach dem Ref und ich hatte Sorge, dass sie vielleicht die Tragweite nicht kennt, wenn sie sowas annimmt.

    Bei uns ist es eher unüblich, dass was geschenkt wird, aber manche Klassen machen das. Ich freue mich immer über ein Klassenfoto im Rahmen (stehen mehrere im Klassenraum) oder eine Karte mit ein paar persönlichen Worten (hängen im Büro).

    Kris24 , sind das jetzt Argumente gegen die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Kliniken? Denn diese 3 hat Sissymaus benannt, Geld, Ausbildung, Bedingungen.

    Danke! Das wollte ich grad Scheiben.

    Klar, hat man in 3 Jahren keine fertig ausgebildeten Fachkräfte jeglicher Art. Aber wenn man nicht mal irgendwann anfängt, dann bleibt es doch ewig so wie es ist. Und 10% mehr KK zahle ich schon seit 2020. Es gab direkt im ersten Jahr mehr drauf. ich meine, es waren sogar 15%.

    Interessant, was du da rausliest.

    Es wurde doch gerade gesagt und genau das wortwörtlich von mir geschrieben, dass eben weil einige nicht in der Lage sind solche Dinge zu lassen, wie positiv einkaufen zu gehen usw. die Konsequenz daraus für einige (unter anderem mich) eben ist, dauerhaft Maske zu tragen.
    Wo hat jemand gesagt, dass du das tust?!?

    Die Frage ist eben, was hier einige (so wie du) immer reininterpretieren und dann ist es die böse Diskussionskultur, weil Dinge gelesen werden zwischen den Zeilen, die nirgends stehen.

    Du hast mich direkt zitiert. Also gehe ich davon aus, dass Du mich damit meinst.

    Schule ist auch nur ein Bereich. Ich sehe bei den KKH viel kritischer. Die sind noch viel mehr betroffen und man hört immer wieder, dass Menschen frustriert sind und womöglich kündigen oder sich halt wegbewerben. Wenn ich in München in einem KKH arbeiten würden und extra Schichten schieben müsste und gleichzeitig wird Oktoberfest gefeiert, würde mich das auch nerven. Aber letztlich ist die Frage, ob die Krankenhäuser die aktuellen niedrigeren Zahlen auf Dauer verkraften können. Auch das ist ein System, das vor Corona bereits mehr als belastet war.

    Das ist doch eine ganz andere Baustelle. Ich bin schon lange der Meinungen, dass wir uns vieles hätten sparen können, wenn wir früh alles Geld in den Ausbau und die Verbesserung des Gesundheitssystems gepackt hätten. Wir haben nun knapp 3 Jahre Corona. Da hätte man ordentlich ausbilden können, indem man die Ausbildungsplätze signifikant erhöht, den Leuten richtig gutes Geld bezahlt und die Arbeitsbedingungen erheblich verbessert. Das, was der Lockdown und diese Wahlgeschenke wie Corona-Boni gekostet haben, wäre da besser aufgehoben.

    Aber doch erst jetzt wieder, oder? Dort wurde durchgängig vom Personal bei uns Maske getragen und darum gebeten, dass dies die Patienten auch tun.

    Nein, das wurde m.W. bereits im Sommer eingeführt.

    Aber das wird man nicht bekommen, wenn man mit dem Fuß aufstampft und "Ich will!" ruft und auch nicht, wenn man alles ignoriert, das wird man am ehesten eben mit Rücksicht erreichen und dazu gehört eben, z.B. positiv nicht einkaufen zu gehen oder erkältet Maske zu tragen usw.

    Wo stampfe ich denn auf? Ich habe mich klaglos an alles gehalten, was ich tun musste. Kontaktverbote, Maskenpflicht, testen. Hab ich alles mitgemacht. Und nun muss ich es nicht mehr und tue es nicht mehr. Das daraus abgeleitet wird, dass ich positiv einkaufen gehen würde oder erkältet alle anrotzen würde, ist mal wieder typisch für die Diskussionskultur hier. Keine Maske = Rücksichtslos. Ziemlich einseitige Darstellung.

    In den Arztpraxen, wo ich in den letzten Monaten war, tragen auch fast alle Mitarbeiter Maske, sind die dann alle Lehrer? Sie haben einfach auch viele Kontakte täglich.

    in NRW ist Pflicht in Praxen und Altenheimen etc, FFP2 zu tragen. Da sehe ich es auch noch am ehesten ein. Ich war letzte Woche auf einer FoBi in einem Förder-BK, dort war auch Maske Pflicht und das mache ich natürlich dann auch.

    Mich stört es, das jeder jeden als potentieller Anstecker und Risiko betrachtet. Ich bin daher nicht für eine allgemeine Maskenpflicht bei hohen Inzidenzen. ich weiß auch gar nicht, wie hoch die grad sind. Ich möchte wieder mein normales Leben zurück und bin auch froh, dass NRW die Isolationspflicht verkürzt.

    Was spricht gegen eine Testpflicht an Schulen?

    Die hohen Kosten? Der furchtbare Berg Müll, der dabei entsteht?

    Was gegen eine Maskenpflicht bei hohen Inzidenzen?

    Dass es zwischenmenschlich sehr wichtig ist, die Mimik im Gesicht des Gegenübers zu sehen? Der Müll, der dabei entsteht? Die Kosten für Menschen mit geringem Einkommen ohne AG, der Masken stellt?

    Aber wenn die Schüler beispielsweise im Gebäude unterwegs sind, könnte man ohne weiteres eine Maskenpflicht erlassen.

    Warum? Wenn man hört, wo die Leute sich so anstecken sind das meist private Veranstaltungen, Familienfeiern, von Kindern aus der KiTa etc. Nicht auf dem Gang in der Schule.

    Vielleicht sollten wir einfach nicht jedes Mal darauf anspringen, wenn immer dieselben Personen jeden Thread, in dem das Wort "Maske" vorkommt, an sich zu reißen versuchen mit Begriffen wie "panisch" oder "seltsam." Dass hier immer dieselben Leute Probleme damit haben, wenn andere eben mehr Bedenken haben als sie selbst, ist hinlänglich bekannt. Aber das wird langsam zu einem Troll-Spielchen, das nur noch nervt. Wer Maske tragen will, tut das. Wer es lassen will, lässt es. Und jetzt bitte nicht wieder nachtreten und süffisante Kommentare hinterherschieben, um die Diskussion am Laufen zu halten.

    Gleichermaßen könnten wir uns dann darauf einigen, dass nicht der drölfzigste Thread eröffnet wird, der nur darauf abzielt, eine Bestätigung fürs eigene Handeln zu bekommen und zu hören, dass alle anderen wahlweise panisch oder auch leichtsinnig sind.

    Es ist Winter. Es sind viele krank. Wie in jedem Winter, wenns usselig wird. Ich hab in meiner Schulzeit vor Corona noch nie eine Schließung von Schulen wegen Krankheiten erlebt, daher erwarte ich das nun auch nicht. Warum denn auch? Wenigstens die Stunden, die gegeben werden können, müssen doch stattfinden.

    Corona ist bei uns übrigens nur eine Randerscheinung. Andere Krankheiten überwiegen.

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