Beiträge von Sissymaus

    Ich fahre auch nur mit Klassen, mit denen ich mir das vorstellen kann, weil der Draht stimmt. Schließlich verbringe ich einen Großteil meiner privaten Zeit dann fremdbestimmt. Und dann fahre auch nur, wenn die das komplett alleine organisieren und ich nur noch unterschreiben muss. Das kommt nur alle Jubeljahre mal vor. Zuletzt 2016.

    Ansonsten begleite ich jährlich eine Skifreizeit. Das mache ich total gern, weil mir das selbst so gut tut. Ich leihe mir da auch immer gutes Material der Topklasse aus und natürlich bezahlt das alles der Dienstherr. Nur die Erstattung dauert immer ein bißchen. Aber sie kommt lückenlos. Ansonsten würd ich mir das Schenken.

    Ach ja, die liebe UPP und das Ref. Das ist ein so kleiner Anteil am Berufsleben, dass es sich eigentlich nicht lohnt darüber zu nachzudenken. Hake es ab und freue Dich darauf, dass Du bald siehst, wie der Beruf WIRKLICH ist.

    Mir ging's übrigens Genauso wie Dir. Die 3 in der einen Stunde hat zu einer 1,57 insgesamt geführt, also eine 2. Ich habe mich genau einen Tag geärgert, danach wars mir egal. Nie wieder wollte jemand diese Note von mir sehen oder war sie irgendwo relevant.

    Wenn Du selber Noten gibst, stellst Du ja auch fest, dass Deine Benotung nicht objektiv ist. Und so gehts Deinen Prüfern auch.

    Ich weiß nicht, ob ich quer-oder seitlich eingestiegen bin. Aber auch ich bereue nichts.

    Manchmal bin ich vom System frustriert, aber der Job als solches macht mir schon Spaß.

    Ich hab keine Ahnung von dem verfahren in deinem Bundesland. Mich wundert, dass man Leute aus der freien Wirtschaft mit einjährigen Verträgen locken will. Oder wie geht das bei dir?

    Wegen deiner Kinder: ja, man benötigt ein gutes Netzwerk. Kinder werden krank. Es gibt Abendveranstaltungen. Die Kids haben ja einen Vater. Was ist mit dem?

    Ich spoilere mal: der nächste Kommentar wird sein, dass der Vater einen richtigen Job hat.

    Danke Quittengelee

    So meine ich es: Du findest, es sei kein Problem und sagst das auch so. Jemand aus Deinem Kollegium hört das und fühlt sich unter Druck gesetzt. Sogar der SL macht das so, dann kann ich mich ja nicht so anstellen.

    Es mag sein, dass in Deinem Kollegium alles klar geht, aber es gibt Schulen, da wird genauso und damit sehr subtil Druck aufgebaut.

    Oh, wo habe ich das so in der Schule gesagt? Da weißt du mehr als ich.

    Wenn in der Schule jemand nach einem Telefon fragt, sage ich ihm, wo die schnurlosem Telefon steht.

    Und wenn er ankäme, und sagt "ich nutze aus Prinzip mein Handy nicht" sage ich ihm, wo die schnurlosen Telefone stehen. Okay, ich würde mir meinen Teil denken (und, da wir hier in einem Diskussionsforum sind, hier auch schreiben). Aber wie s3g4 ganz richtig sagt: ich kann es nicht einfordern, dass man sein Privatgerät nutzt.

    Genauso wie du mit deinem subtilen Vorwurf auch nicht einfordern kannst, dass ich nicht meins nutze. Oder andere.

    Ich hab nicht behauptet, dass Du das in Deiner Schule gesagt hast. Das ist hier im Forum so gefallen. Bei mir übt das keinen Druck aus, aber im echten Leben bei KoK durchaus schon. Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man das so sagt.

    Ich kann natürlich auch nicht bei anderen fordern, dass sie sich weigern sollen, aber je mehr es tun, desto eher wird sich etwas ändern.

    Genau, ich weiß. Ich bin in NRW.

    Mir ist nicht ganz klar, warum du dich über die Schulform Gesamtschule beschwerst bzw. damit nicht zufrieden bist, aber damals das Lehramt dafür studiert hast. Hättest du das nicht gewollt, hättest du es gar nicht studieren dürfen.

    Das ist doch jetzt hier nicht das Thema. Und ist nicht hilfreich für die TE, um das aktuelle Problem zu lösen.

    (ihrer Meinung nach muss man als Lehrer/in damit leben, übel beschimpft zu werden. "Sie werden schon sehen, was Sie davon haben" und "Sie stehen ganz oben auf meiner Abschussliste" seien zudem keine Drohungen).

    Es kann auch sein, dass ich da sehr weich bin. Ich kann Beschimpfungen und (wahrgenommene?) Drohungen schlecht aushalten. Daran arbeite ich.

    Nein, daran muss keiner arbeiten. Und das muss auch keiner aushalten. Keiner muss sich beschimpfen lassen oder Drohungen aushalten. Egal wer und egal in welchem Beruf oder in welcher Situation.

    Und Deine Schule sollte sich wirklich kollektiv schämen. Unfassbar, echt!

    In Bezug aufs Telefon: wir haben 5 Geräte im Lehrerzimmer-Bereich, außerdem 2 Festnetz-Telefone in anderen Bereichen der Schule (z.B. der Turnhalle). Natürlich sind wir gut ausgestattet. Ich weiß aber auch, dass meine Kolleginnen vielfach ihr Handy nehmen, weil es für sie praktischer ist.

    Es macht durchaus einen Unterscheid wie die Situation vor Ort ist:

    Es stehen ausreichend Geräte zum Telefonieren zur Verfügung. Die Lehrkraft entscheidet sich trotzdem aus welchen Gründen auch immer dafür, das Gespräch mit seinem privaten Telefon zu tätigen

    vs

    Es gibt nur ein Telefon im Sekretariat, das nicht für alle zugänglich ist und der Dienstherr sagt: dann nimm Dein privates Telefon.

    Es ist dann auch ein Unterschied, in welcher Situation die SL sagt: Entspann Dich mal.

    Wobei ich diesen Anspruch generell auch daneben finde. Es impliziert immer, dass man sich nicht so anstellen möge.

    Ich habe leider Anfang dieses Jahres einen derart "unschönen" Dienstunfall im Unterricht erlitten, dass ich seitdem dienstunfähig/krankgeschrieben bin.

    Noch eine Frage: reden wir von Anfang des Jahres oder des Schuljahres? Wie lange ist der Vorfall her?

    EDIT: Habs gefunden. Anscheinend Anfang des Jahres.

    Unfassbar, dass damit so lasch umgegangen wird, wenn jemand Monate ausfällt.

    Meine AU besteht seit mehreren Monaten und meine Schule hat mir für dieses Schuljahr keinen Stundenplan erstellt bzw keine Lerngruppen zugeteilt.

    Es gab eine Ordnungsmaßnahmen-Konferenz. Dort wurde vor Wochen/Monaten entschieden, dass die Konsequenz für den Schüler eben die Androhung der Parallelisierung (von Klasse 8y in Klasse 8z) ist. Es war ja auch ein Schulleitungsmitglied, vermutlich die Abteilungsleitung, anwesend. Die Anwesenden haben diese Konsequenz also als angemessen empfunden bzw so entschieden.

    Ich als "kleines, einzelnes Licht" mit nur einer Stimme hätte da, selbst wenn ich eingeladen worden wäre, nicht ändern können.

    Also, Du bist kein "kleines, einzelnes Licht", sondern die Betroffene und daher als Zeugin doch unbedingt in einem solchen Verfahren anzuhören. Unglaublich, dass das nicht passiert ist. Es wäre mMn auch angemessen gewesen, Dir diese Möglichkeit einzuräumen, egal ob krankgeschrieben oder nicht. Zumindest wäre mein Weg gewesen, Dich anzusprechen und zu fragen, ob es Dir möglich ist, Deine Empfindungen und Folgen dieser Tat schriftlich der Konferenz mitzugeben, damit die Anwesenden begreifen, was der Vorfall ausgelöst hat.

    Ich empfinde das wirklich als eine merkwürdige Art der Schulleitung, mit solchen Fällen umzugehen. Eine Lehrkraft ist längerfristig erkrankt und dann wird eine Parallelisierung "angedroht"? Das ist keine Konsequenz, sondern ein Scherz!

    Es tut mir wirklich leid, dass Du so behandelt wurdest. Das darf in meinen Augen so nicht passieren.

    Ich weiß auch nicht genau, welchen "Vorteil" ich dadurch hätte.

    Es ist auch durchaus möglich, dass du auch an einer anderen Schule nicht unbeschwert arbeiten kannst. Und dass du womöglich dauerhaft dienstunfähig wirst. Das ist schon sinnvoll, wenn es ein Dienstunfall ist.

    Auch kann es sein, dass Sitzungen nach einiger Zeit nicht mehr ohne weiteres übernommen werden und du dann womöglich auf Kosten sitzen bleibst.

    Ich würde das noch angehen.

    Alles Gute für dich. Ist eine schlimme Situation.

    Und wenn der Schüler einfach ohnmächtig wird o.ä. dann wartest du bis er entweder wieder ins Sekretariat laufen kann oder selber wieder seine Eltern anrufen kann`?!?


    Ich würde mal von unterlassener Hilfeleistung ausgehen, wenn du ein privates Handy in der Tasche hast und nicht den Notruf wählst.

    War klar, dass jemand wieder einen Fall konstruiert, wo schnelle Hilfe notwendig ist. Natürlich greife ich da zu meinem privaten Telefon, das soll aber nicht heißen, dass wie selbstverständlich in allen anderen nicht-Notfällen auf mein privates Zeug zugegriffen wird.

    Und bzgl. Personenbezogenen Daten. Ich bin mir weiterhin ziemlich sicher, dass das reine Eintippen von einer Telefonnummer in ein Handy Keim Verstoß gegen die DSGVO ist, solle du sie am Telefon nicht mit einem Namen verknüpfst.

    Mag sein, wenn nicht der ein oder andere doch mal ne Nummer speichert, weil man öfter mit bestimmten Eltern telefoniert. Konsequenz in solchen Dingen und eine gewisse Sorglosigkeit im Umgang mit bestimmten Daten ist ja unter Lehrern weiter verbreitet als man denkt.

    Als ich anfing im Schuldienst schrieb mit die Fachleiterin aus dem ZfsL eine Mail von ihrer gmx-Adresse. Fand ich 2010 schon befremdlich.

    Da sollte man als Lehrer einfach mal entspannter sein.

    Das ist nicht hilfreich, den KuK den schwarzen Peter zuzuschieben.

    EDIT: ich muss nochmal was dazu schreiben, weil mich das wirklich ärgert. Der Schulträher kommt seiner Verpflichtung nicht nach. Die BR hält sich fein raus. Und was bekommt man zu hören? Sei entspannter und Du bist aus Prinzip dagegen.

    Das ist nicht Dein Ernst?

    Ich habe ein Attest vom Arzt, damit ich im Büro einen höhenverstellbaren Schreibtisch bekomme. Rate, wer sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschiebt und rate, wer nach 1,5 Jahren immer noch keinen hat?

    Es gibt viele Missstände und es fängt im Kleinen an. Das wäre ein Punkt, den man angehen kann.

    Und auch wenn das andere anders sehen ... es ist doch wirklich nichts dabei. Solange man ein Handy besitzt. (Extra eins kaufen wäre wohl doch übertrieben.) Dann hält man eben sein Privathandy, das man eh hat, für spontane Lösungen / Situationen in Bereitschaft. *schulterzuck*

    Nein. Einfach nein.

    Mein Mann hat selbstverständlich ein Diensthandy. Sogar meine Tochter im ersten Job nach dem Studium bekam am ersten Tag eins. Damit können Mails gelesen werden und dienstliche Anrufe getätigt werden. So muss das sein. Und nicht meine alten privaten Handys auf denen personenbezogene Daten aus der Schule benutzt werden.

    Nein.

    Mir geht es so auf den Keks, dass selbstverständlich auf unsere privaten Ressourcen zugegriffen wird und wir gleichzeitig einen Riesen Aufstand machen, wenn wir Daten der Schule auf privaten Geräten verarbeiten. Es ändert sich nie, wenn so viele KuK diese Missstände nicht mal anprangern durch einfache Weigerung.

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