Es gab eine Ordnungsmaßnahmen-Konferenz. Dort wurde vor Wochen/Monaten entschieden, dass die Konsequenz für den Schüler eben die Androhung der Parallelisierung (von Klasse 8y in Klasse 8z) ist. Es war ja auch ein Schulleitungsmitglied, vermutlich die Abteilungsleitung, anwesend. Die Anwesenden haben diese Konsequenz also als angemessen empfunden bzw so entschieden.
Ich als "kleines, einzelnes Licht" mit nur einer Stimme hätte da, selbst wenn ich eingeladen worden wäre, nicht ändern können.
Also, Du bist kein "kleines, einzelnes Licht", sondern die Betroffene und daher als Zeugin doch unbedingt in einem solchen Verfahren anzuhören. Unglaublich, dass das nicht passiert ist. Es wäre mMn auch angemessen gewesen, Dir diese Möglichkeit einzuräumen, egal ob krankgeschrieben oder nicht. Zumindest wäre mein Weg gewesen, Dich anzusprechen und zu fragen, ob es Dir möglich ist, Deine Empfindungen und Folgen dieser Tat schriftlich der Konferenz mitzugeben, damit die Anwesenden begreifen, was der Vorfall ausgelöst hat.
Ich empfinde das wirklich als eine merkwürdige Art der Schulleitung, mit solchen Fällen umzugehen. Eine Lehrkraft ist längerfristig erkrankt und dann wird eine Parallelisierung "angedroht"? Das ist keine Konsequenz, sondern ein Scherz!
Es tut mir wirklich leid, dass Du so behandelt wurdest. Das darf in meinen Augen so nicht passieren.