Sind Lehrer die Mülleimer der Nation?

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Sind Lehrer die Mülleimer der Nation?

    Sind Lehrer die Mülleimer der Nation?

    Dieser Artikel benennt vieles, warum der Lehrerberuf heutzutage für viele nicht mehr attraktiv ist (trotz guter und sehr guter Gehälter) und er benennt etliche Ursachen, warum - unabhängig von der Schulart - das Lehren und Lernen nicht mehr so erfolgreich ist.

    Zitat schrieb:

    (AUSZUG)

    Kommen Sie noch dazu, den Schülern etwas beizubringen?

    Michaela Weiske: Die Wissensvermittlung tritt manchmal schon in den Hintergrund. Wenn ein Konflikt in der Klasse ist, muss ich den lösen. Ich kann dann nicht meinen Stoff durchziehen.

    abendblatt.de/hamburg/article2…uelleimer-der-Nation.html

    Wer da was ändern will (Politiker oder Berufsverbändler), sollte da mal gründlich reinschauen.
    Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

    „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von sofawolf ()

  • sofawolf schrieb:

    ...Ich finde, ich habe oft genug auch meine Meinung geschrieben und tue das weiterhin.
    ...
    Ich denke, was Miss Jones meint ist nicht so sehr deine Meinung, eine Meinung hat ja jeder irgendwie. Es geht eher um Meinung die auf Erfahrung beruht. Hast du Probleme mit Disziplin in deinen Klassen? Andere als "früher"? Wie gehst du mit Mobbing über digitale Medien bei deinen Schülern um? Hast du Probleme mit Inklusionskindern und wie begegnest du denen? Hast du konkrete Fragen? Konkrete Vorschläge? Ist ja nett, wie die Michaela feststellt, dass Schüler sich darüber aufregen, dass sie Papier aufheben sollen, was ein anderer hingeworfen hat. Un nu?

    Ich hab übrigens kürzlich mal wieder online tolles Material gekauft. Innerhalb von einer Minute hatte ich es auf dem Rechner, brauche es bloß noch auszudrucken, zu kopieren oder an die Tafel zu schreiben. Das erspart mir Stunden an Vorbereitung! Ist doch alles 100 mal leichter, als noch vor 30 Jahren. Ehrlich gesagt mache ich meinen Job gerne. Manchmal ist es zäh, weil die Herausforderung, der Input fehlt. Ich erzähle immer wieder dasselbe und die Schüler merken es sich trotzdem nicht. Aber ich arbeite nunmal an einer Förderschule, ich muss mir auch immer wieder vor Augen halten, was dann eben doch hängenbleibt, an Sozialem oder Inhaltlichem. Und ich finde die Herausforderung zu entscheiden, ob ich den Eltern sage: "klärt das bitte mal alleine" oder "Jungs/Mädels passt mal auf, mit Whatsappgruppen ist das folgendermaßen..." ziemlich gut händelbar. Das ist halt meine Aufgabe, zu entscheiden, ob ich einen Konflikt kläre oder ihn abgebe. Ist doch so schwierig nicht, auch wenns im Studium nicht explizit drankam.

    Und Disziplinkonflikte- ja mei, da braucht man halt ein paar Jahre Erfahrung, um zu wissen, wie man mit welchem Knallo umgeht. Aber im Großen und Ganzen ist es doch erlernbar. Und die Schule hat schon ein paar Erziehungsmittel, auch wenns den Rohrstock nicht mehr gibt. Die muss man eben ausnutzen. Lehrer, die sich nicht durchsetzen können gab es schon immer, dass ist für die betreffende Person dann sicher die Hölle, aber nicht ein generelles Problem der "Jugend von heute".

    Was frustriert dich denn so an deinem Beruf, dass du laufend auf der Suche nach Artikeln bist, die diesen Frust untermauern? Ich hab gestern 2 min. gesucht, um einen Artikel rauszusuchen, der den Mangel an Azubis beklagt und nicht die "Qualität" der Azubis. Ich wette, dass man ebenfalls in 2 min. einen Haufen Artikel findet, die erzählen, was es in unserem Beruf Lohnendes gibt. Und wenn du ernsthaft an einer Änderung von irgendwas interessiert bist, dann schlag ich vor: mach was, geh auf die Straße, tritt in eine Partei ein, bewirb dich an einer Privatschule, die deinen Vorstellungen entspricht... nur so als Idee. Vielleicht gehts dir ja gar nicht so schlecht, wie es hier manchmal rüberkommt ;)
  • Miss Jones schrieb:

    Und wenn es schon um Artiekl geht, kannst du die komplett kopieren.
    Wohl kaum. Vermutlich kriegt man da Probleme mit dem Urheberrecht. Allerdings wäre es möglich, die Kernthesen des Artikels zu benennen, damit man entscheiden kann, ob es sich vielleicht doch lohnt, den Artikel gegen Bezahlung zu lesen. Im vorliegenden Fall ist das wohl entbehrlich. Die Bezeichnung "Mülleimer" im Titel verrät doch, dass es nicht sachlich werden wird. Wer soll denn da der "Müll" sein? Die Schüler?
  • calmac schrieb:

    Ich habe ohne Registrierung über den Google Cache den Artikel lesen können:

    webcache.googleusercontent.com…&cd=1&hl=en&ct=clnk&gl=de
    @calmac,

    danke für den Tipp. Ich denke, der Artikel ist wirklich lohnenswert.

    Ich meine auch, dass ich nicht alles kopieren darf, aber vielleicht ein bisschen mehr. Es gibt doch so eine 20%-Regel, nicht wahr?

    Vielleicht kann nun etwas besser nachempfunden werden, was ich meine.

    Zitat schrieb:

    ...
    Ist für Sie der Spaß am Unterricht auch wichtig, Frau Weiske senior?

    Michaela Weiske: Also Spaß – dieses Wort habe ich nicht so gern. Für mich ist das Wichtigste: wenigstens einmal in der Unterrichtsstunde zusammen zu lachen, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen und dass die Schüler merken: Der Lehrer mag mich und akzeptiert mich. Und es gibt Grenzen. Die Schüler wissen genau: Bis dahin kann ich gehen, dann gibt es eine Konsequenz.
    ...
    Hat der bürokratische Aufwand generell zugenommen?

    Michaela Weiske: Ja. Etwa 30 Prozent meiner Arbeit besteht inzwischen darin, Listen zu führen, man muss alles dokumentieren. Das war früher nicht so.
    ...
    Können Sie den Schülern überhaupt gerecht werden?

    Michaela Weiske: Ich habe drei Inklusionskinder. Man kann nicht allen Schülern gerecht werden. Selbst eine umfangreiche Differenzierung stößt in der praktischen Umsetzung an Grenzen.
    ...
    Wie hat sich die Schülerschaft generell verändert?

    Michaela Weiske: Diese vielen Verhaltensauffälligkeiten, ADHS zum Beispiel, das gab es früher gar nicht. Vor allem, dass die dann mit Medikamenten behandelt werden.
    ...
    Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

    „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).
  • O. Meier schrieb:

    Miss Jones schrieb:

    Und wenn es schon um Artiekl geht, kannst du die komplett kopieren.
    Wohl kaum. Vermutlich kriegt man da Probleme mit dem Urheberrecht. Allerdings wäre es möglich, die Kernthesen des Artikels zu benennen, damit man entscheiden kann, ob es sich vielleicht doch lohnt, den Artikel gegen Bezahlung zu lesen. Im vorliegenden Fall ist das wohl entbehrlich. Die Bezeichnung "Mülleimer" im Titel verrät doch, dass es nicht sachlich werden wird. Wer soll denn da der "Müll" sein? Die Schüler?

    Ja, das Problem sehe ich auch (Urheberrecht).

    Nein, mit Mülleimer sind ja die Lehrer gemeint; in dem Sinne, dass die Lehrer an allem schuld seien.
    Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

    „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).
  • Ich sehe das nicht im Sinne der Schuld sondern im Sinne von "wir machen den Dreck weg, den andere uns beschert haben". Dann ist der Begriff Mülleimer auch wieder treffend. Somit sind selbstverständlich NICHT die Kinder gemeint, die wir unterrichten, sondern die Rahmenbedingungen - seien es Verwaltung, Vorschriften, marode Gebäude, veraltete Technik, überschuldete Kommunen, angespannte Personalsituationen, Erwartungshaltungen der Eltern, der Politik, der Schüler und vieles mehr.

    So gesehen sind wir und andere im pädagogischen Bereich tätigen Personen "Mülleimer der Nation".
    Gruß
    Bolzbold



    Ich bin ein Ar***, und deswegen konnte ich nur Lehrer werden.
  • @sofawolf

    Krabappel hat es schon richtig eingeschätzt. Vom dir kommen oft irgendwelche Artikelauszüge von irgendwem. Als wärest du deren Werbeplattform. Anstatt mal einfach deine Meinung in eigenen Worten zu formulieren, was dir als Lehrer eigentlich leicht fallen sollte.

    Tut es das nicht... ist die Forenkultur vllt nicht so ganz deine, denn "sich mit fremden Federn schmücken" sieht nicht nur scheisse aus - es ist auch noch schlechter Stil.
    Sieh es doch wie bei einer Hausarbeit - natürich sollst du Quellen angeben und auch ggf zitieren, aber doch nicht andauernd bzw gefühlt ausschließlich, da hast du ja schließlich nichts von "erarbeitet". Um diesen Effekt zu erreichen reichen ein paar Minuten Suchmaschine sowie Copy&Paste.
    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
  • Ich bevorzuge den Begriff "Sündenböcke der Nation". Wenn irgendwo in der Gesellschaft etwas schief läuft (mangelnde Qualifikation, mangelnde Umgangsformen, steigende Gewaltbereitschaft, Fremdenfeindlichkeit, Übergewicht, Handy-Sucht, Fakenews,...), dann kommt irgendein Politiker, "Bildungsexperte" oder Journalist an und verortet die Schuld selbstverständlich bei der Schule. Und da sowieso keiner eine wirkliche Lösung für die Probleme hat, stimmen anschließend alle zu, denn dafür hat man sie hat, diese "überbezahlten", "faulen Säcke". Man hat ja auch bereits "wissenschaftlich" bewiesen, dass nur die dümmsten Abiturienten Lehrer werden, also kein Wunder, dass in der Gesellschaft sovieles schief läuft... Und PISA zeigt ja andauernd, dass es überall woanders besser läuft. Es muss also an den Lehrern liegen!

    Gruß !
    Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

    "In theory there is no difference between theory and practice. In practice there is." (Yogi Berra)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mikael ()

  • Interessant ist bei Mikaels Ausführungen auch, dass in diesem Szenario dann auf die "dümmsten Abiturienten" eingeprügelt wird anstatt sich einmal zu fragen, bzw. logisch (sic!) zu schlussfolgern, wieso denn die "schlauen Abiturienten" dann offenbar gerade nicht Lehrer werden. DAS sollte dann wohl viel eher zu denken geben - und hier kann man die Schuld dann nicht wieder bei den Lehrern suchen.
    Gruß
    Bolzbold



    Ich bin ein Ar***, und deswegen konnte ich nur Lehrer werden.
  • Mikael schrieb:

    Ich bevorzuge den Begriff "Sündenböcke der Nation". Wenn irgendwo in der Gesellschaft etwas schief läuft (mangelnde Qualifikation, mangelnde Umgangsformen, steigende Gewaltbereitschaft, Fremdenfeindlichkeit, Übergewicht, Handy-Sucht, Fakenews,...), dann kommt irgendein Politiker, "Bildungsexperte" oder Journalist an und verortet die Schuld selbstverständlich bei der Schule. Und da sowieso keiner eine wirkliche Lösung für die Probleme hat, stimmen anschließend alle zu, denn dafür hat man sie hat, diese "überbezahlten", "faulen Säcke". Man hat ja auch bereits "wissenschaftlich" bewiesen, dass nur die dümmsten Abiturienten Lehrer werden, also kein Wunder, dass in der Gesellschaft sovieles schief läuft... Und PISA zeigt ja andauernd, dass es überall woanders besser läuft. Es muss also an den Lehrern liegen!

    Gruß !
    Das hatten wir schon einmal, das ist für Kandidaten am Gymnasium einfach nicht wahr, für GHRS-Lehrkräfte gilt das mit dem schlechteren Abitur allerdings schon, sowohl im Vergleich zu den Gymnasiallehramtsanwärtern, als auch zu den sonstigen Studienanfängern (-0,5 Abiturnote). Die wesentlichen Studien dazu dürften alle etwas älter sein, da interessiert sich eigentlich niemand mehr für:

    Klusmann et al. (2009): Eingangsvoraussetzungen beim Studienbeginn - Werden die Lehramtskandidaten unterschätzt?
    Ludger Wössmann (2009): Boni für die Besten - ifo-Institut, Originalstudie finde ich nicht
    Udo Rauin (2007): Im Studium wenig engagiert – im Beruf schnell überfordert
    The price of freedom is eternal vigilance. (Leonard H. Courtney)
  • Wer interessiert sich denn für solche Feinheiten?

    Läufst du andauernd mit deinem Abi-Zeugnis herum, um zu "beweisen", dass das Vorurteil, auf dich persönlich nicht zutrifft?

    Nein, Rauin trifft die allgemeine Sichtweise mit der Überschrift "Im Studium wenig engagiert - im Beruf schnell überfordert" schon ziemlich genau. Bolzbold liegt da schon richtig, unter diesen Bedingungen werden "schlaue" Abiturienten eher keine Lehrer, wären sie ja schön blöd...

    Gruß !
    Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

    "In theory there is no difference between theory and practice. In practice there is." (Yogi Berra)
  • O. Meier schrieb:

    sofawolf schrieb:

    Nein, mit Mülleimer sind ja die Lehrer gemeint; in dem Sinne, dass die Lehrer an allem schuld seien.
    In dem Sinne finde ich den Begriff unpassend. Mülleimer dienen doch deer Entsorgung und haben wenig mit Ursache (des Mülls) zu tun. In dem Zitat finde ich auch nichts, was den Artikel lesenswert machen würde. Danke.

    Na, das ist doch absolut in Ordnung. Niemand muss interessant finden, was ich interessant finde.
    Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

    „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).
  • Wenn ich sehe, für was für einen Käse Teile meiner Verwandtschaft unverschämt überbezahlt werden, frage ich mich auch, ob ich nicht lieber für ein Reiseportal am PC sitzen und „ein Team von 4 Leuten unter mir“ haben sollte :lach2: Aber will das einer ernsthaft?

    Wer von euch hat denn schonmal von irgendwem direkt zu hören bekommen, er sei für irgendwas was Kinder (nicht) täten von Berufs wegen verantwortlich? Ich meine nicht den ausgelutschten Schröderkalauer, sondern aktuell und konkret. Ja, funktionierende Klos an Schulen sollte sich eine Industrienation leisten können. Aber diese ewige Opferhaltung mancher kann ich nicht nachvollziehen.
  • Mikael schrieb:

    Ich bevorzuge den Begriff "Sündenböcke der Nation". Wenn irgendwo in der Gesellschaft etwas schief läuft (mangelnde Qualifikation, mangelnde Umgangsformen, steigende Gewaltbereitschaft, Fremdenfeindlichkeit, Übergewicht, Handy-Sucht, Fakenews,...), dann kommt irgendein Politiker, "Bildungsexperte" oder Journalist an und verortet die Schuld selbstverständlich bei der Schule. Und da sowieso keiner eine wirkliche Lösung für die Probleme hat, stimmen anschließend alle zu, denn dafür hat man sie hat, diese "überbezahlten", "faulen Säcke". Man hat ja auch bereits "wissenschaftlich" bewiesen, dass nur die dümmsten Abiturienten Lehrer werden, also kein Wunder, dass in der Gesellschaft sovieles schief läuft... Und PISA zeigt ja andauernd, dass es überall woanders besser läuft. Es muss also an den Lehrern liegen!

    Gruß !

    Da hast du womöglich Recht, dass "Sündenböcke der Nation" besser passen würde als "Mülleimer der Nation". Gemeint ist mit Sicherheit aber das Gleiche, sodass ich weniger über Formulierungsfragen diskutieren wollen würde als über die INhalte (gemeint bist damit nicht unbedingt du).

    Ich finde, die 2 Lehrerinnen unterschiedlicher Generation nennen in dem Artikel wesentliche Punkte, die das Lehrerdasein heutzutage schwer machen. Da ist diese überbordende Bürokratie. Die Probleme bei der Inklusion. Die "Spaßschule". Die wachsenden Störungen. ... Ich finde sehr realistisch, was dort beschrieben wird. (Übrigens, an keiner STelle klagen sie über ein zu niedriges Gehalt.)

    Letztlich zeigt der Artikel auch, wo sich etwas ändern muss, damit Schule auch wieder erfolgreicher ist ! Dem kann man zustimmen oder auch nicht. Ich stimme zu.
    Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

    „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sofawolf ()

  • sofawolf schrieb:

    ...sodass ich weniger über Formulierungsfragen diskutieren wollen würde als über die INhalte (gemeint bist damit nicht unbedingt du).

    ...
    Da ist diese überbordende Bürokratie. Die Probleme bei der Inklusion. Die "Spaßschule". Die wachsenden Störungen. ... Ich finde sehr realistisch, was dort beschrieben wird. ...
    Dann bring doch statt Schlagworten endlich mal Inhalte ein!
  • Ich fand den Artikel auch eher nichtssagend. Nicht, dass die geannten Punkte nicht stimmen würden, aber es blieb ja doch eher bei einer recht oberflächlichen Aufzählung, ohne mal irgendwo in die Tiefe zu gehen oder die Auswirkungen wirklich "plastisch" zu schildern. Für Menschen, die in der Schule tätig sind ist da absolut nichts neues dabei, für andere ist es vermutlich nicht wirklich interessant. Die beiden Damen wirkten auf mich auch insgesamt immer noch recht zufrieden, ich glaube nicht, dass das an der Haltung "alles halb so schlimm" und "geht doch noch" (und "Lehrer jammern doch eh nur") irgendwas ändern wird...