Umfangreiches Problem-Kündigen?

  • Kathie, mal ganz ruhig. Du bist noch nicht beim Schulamt und derzeit "nur" Grundschullehrer,
    Wenn du andere belehren willst, musst du schon noch ein paar Jahre Schulleben hinter dir haben oder dich an die Spitze hocharbeiten.
    Auf mich wirkst du hier jedenfalls nicht mehr geerdet, sondern ziemlich herablassend und anmaßend.


    Ich weiß nicht in welchem Dorf du wohnst, wo man gleich mit dem SEK vors Haus geht, wenn ein Kind morgens unentschuldigt fehlt oder suchende Hundestaffeln los schickt, aber die Regel ist das definitiv nicht.


    Schön, wenn du alle Schulen in ganz Deutschland kennst. Ich kenne auch einige in 4 verschiedenen Bundesländern und da ist das Nachfragen vom Lehrer abhängig.
    Überbesorgte Helikopterlehrer fragen auch schon mal nach einem Schultag nach. Habe ich bisher aber auch nur bei einem erlebt und nach dem 1. Burnout hat der das sehr schnell gelassen. (Die war aber auch an der GS)
    Generell wartet man erst einmal bis zum nächsten Tag, wenn man nichts hört. Im Normalfall sagen dann schon die Freunde, dass x oder y zu Hause ist und krank. Andere Lehrer lassen auch 5 Tage oder mehr verstreichen. Aber das sehe auch ich als kritisch.



    Die Hausmeister, die ich kenne, würden einem vermutlich den Vogel zeigen. Die wären den ganzen auf Wanderschaft, wenn sie nach jedem unterschuldigten Schüler nachfragen.
    Bei dem kann man froh sein, wenn er nach 3 maligem Betteln mal einen Nagel in die Wand haut. Wenn man da mit Schülerbesuchen käme. Du lieber Himmel.


    An Real und Hauptschulen ist notorisches Schwänzen nämlich so stark vertreten, dass hierfür extra Sozialpädagogen eingestellt werden, die eine Zielquote haben, damit die notorischen Schwänzer wieder einen geregelten Tagesablauf kriegen.


    Aber das kommt nach Bayern sicher erst in ein paar Monaten/ (oder Jahren?)
    Genieß es, wenn es bei euch so ist. Die Regel ist es definitiv nicht.


    Wie man es dreht und wendet. Ordnungsstrafen kommen früher oder später eh, für notorische Schwänzer.


    Meist kennt man ja auch den sozialen Kontext der Kinder. Bei Heimkindern oder suchtbelasteten Eltern würde ich auch schneller anrufen, als bei einer Tagesmutter oder Jugendamtsmitarbeiterin, die ich als vertrauenswürdig einschätze.

  • mal davon abgesehen, dass ich deinen Tonfall grenzwertig finde...
    ... ich habe diese Woche zwei Schülern hinterher telefoniert. 1. in Bayern und 2. in der Berufsschule (also größere Schüler). Auch aus der Wirtschaftsschule kenne ich es, dass den Schülern bei Abwesenheit hinterher telefoniert. Es ist also nicht so abwegig, was die Kollegen hier erzählen.

    Sei konsequent, dabei kein Arsch und bleib authentisch. (DpB):aufgepasst:

  • Mir sind mehrere Sachen, beim Lesen deiner Posts aufgefallen, über die du nochmal nachdenken solltest:
    Du betonst immer wieder, dass du Amateur seist. Du hast aber ein abgeschlossenes heilpädagogisches Studium, welches dich befähigen sollte mit Kinder– und Jugendgruppen zu arbeiten und außerdem auch in einem Team mit Kollegen und Vorgesetzten zu arbeiten.
    Der Ton, den du im Moment drauf hast, ist definitiv nicht professionell.
    Dass du noch keine Lehrerin bist, spielt keine Rolle, da du hier in der Nachmittagsbetreuung eingesetzt bist und keine Unterrichtsstunden abhältst. Wären die Erwartungen an deine Arbeit andere, wäre deine Chefin Lehrerin und nicht Heilpädagogin.
    Und zu der Aufsichtspflicht: Es kann ja sein, dass deine Chefin dir mit der Situation neulich nur einen reinwürgen wollte. Aber nichtsdstotrotz hast du eine Aufsichtspflicht. Und die Freiwilligkeit des Nachittagsangebots gilt sicherlich nicht für die minderjährigen Schüler, die dann spontan entscheiden, ob sie kommen oder nicht, sondern für die Eltern. Es muss also ein System in der Schule geben, das klarstellt, welche Schüler du an diesem Nachmittag betreuen sollst. Fehlt jemand von dieser Liste, musst du dich entweder auf die Suche begeben oder zu Hause anrufen und das Fehlen des Schülers bekannt geben ( ggf. kannst du sogar auf die Mailbox sprechen, aber dann bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite).
    Und zum Schluss: Es sind nicht immer nur die anderen und ein Mobbing seitens deiner Chefin kann ich hier nicht erkennen. (Das mit dem Knd auf dm Schulhof muss nicht böse Absicht gewesen sein, sondern kann auch einfach ein Fehler von ihr gewesen sein „Kind läuft draußen herum – Warum ist das nicht in der Nachmittagsbetreuung, wo es hingehört?“ Sowas komnt vor und dann sollte man darüber reden).

  • Kathie, mal ganz ruhig. Du bist noch nicht beim Schulamt und derzeit "nur" Grundschullehrer,
    Wenn du andere belehren willst, musst du schon noch ein paar Jahre Schulleben hinter dir haben oder dich an die Spitze hocharbeiten.
    Auf mich wirkst du hier jedenfalls nicht mehr geerdet, sondern ziemlich herablassend und anmaßend.

    Sylvie, mal ganz ruhig. Du bist derzeit nur eine Hausaufgabenbetreuung, wenn du andere belehren willst, musst du schon noch ein paar Jahre Schulleben hinter dir haben.


    An Real und Hauptschulen ist notorisches Schwänzen nämlich so stark vertreten, dass hierfür extra Sozialpädagogen eingestellt werden, die eine Zielquote haben, damit die notorischen Schwänzer wieder einen geregelten Tagesablauf kriegen.

    In welchem Bundesland arbeitest du? Notorisches Schwänzen ist kein Wunder, wenn jeder Schüler kommen und gehen kann wie er will.


    Aber das kommt nach Bayern sicher erst in ein paar Monaten/ (oder Jahren?)Genieß es, wenn es bei euch so ist. Die Regel ist es definitiv nicht.

    In meiner Schule wird direkt ein Schüler in das Sekretariat geschickt, wenn ein anderer Schüler unentschuldigt fehlt.


    Was soll ich als Amateur denn noch alles machen? Und das alles für 10 Euro in der Stunde? Leider scheint ihr zu vergessen, dass das ein Studentenjob ist.

    Warum machst du dir so viele Gedanken über eine Job, den selbst die Hausfrau von nebenan machen darf und der nur knapp über Mindestlohn bezahlt wird?

  • Warum äffst du mir alles nach? Ich brauche kein Echo.
    Ganz abgesehen davon scheinen einige von euch wirklich zu denken, nur weil sie eine Lehrerausbildung haben (oder anstreben) sind sie bessere Menschen und können anderen erzählen, wie das Leben funktioniert.
    Daran solltet ihr dringend arbeiten. Da müsst ihr nämlich noch viel lernen. Sonst tanzen euch die Kids auf der Nase herum oder ihr verliert den Draht.


    Nur weil ich Lehrer bin, bin ich nicht Gott und auch nicht der Papst. Wenn man mit der Herangehensweise arbeitet, hat man gleich verloren.
    Und auch ein Lehrer, der 5 Jahre im Schuldienst ist, ist noch weit von Erfahrung entfernt.
    Hätte ich diesen Erfahrungsaustausch gebraucht, würde ich mich mit meiner Tante unterhalten, die kurz vor der Rente steht und seit 35 Jahren im Schuldienst ist. Meine Intention war hier aber eine Andere.


    Wenn ihr alles 1 zu 1 auf euer Fachgebiet übertragt, könnte ich euch auslachen, weil ich über Jahre mit geistig behinderten Kindern gearbeitet habe, wobei einige von euch schreiend weg laufen würden und davon gar keinen Plan haben.


    Übrigens: Wer lesen kann ist klar im Vorteil, Landlehrer. Ich schrieb, dass um diese Zeit gar nicht mehr das Sekretariat besetzt ist. Lesekompetenz!

    • Offizieller Beitrag

    <Mod-Modus>


    Ich habe den Thread erst einmal geschlossen.
    Evtl. beruhigt sich Sylvie wieder, ich mache ihn am Montag wieder auf. Bis dahin, Sylvie, solltest du über das, was hier steht, nachdenken.


    Kl. Gr. Frosch, Moderator


    P. S. : Wenn du nach dem Wieseröffnen weiter damit machst, andere User anzugreifen, werden wir Mods wieder reagieren.

  • Sylvie,


    Du solltest Dir über Deine eigene Position dort in der Nachhilfe klar werden. Dazu gehört auch die Frage, ob Du erzählen sollst oder kannst, dass Du kein ausgebildeter Lehrer bist. Das ist abhängig davon, wie sich dieses Nachhilfe"institut" verkauft. Schau z.B. auf der Webseite nach: Steht dort was von "Nachhilfe ausschließlich durch ausgebildete Lehrer"? Oder welche Formulierung findet sich da? GIBT es überhaupt eine Formulierung oder eine Aussage des Instituts dazu?


    Falls ausgebildete Lehrer angepriesen werden, dann frage die Leitung, wie bzw. als was Du Dich dort verkaufen sollst. Schließlich haben die Dich als Nicht-Lehrer eingestellt.


    Ansonsten bleibe bei der Wahrheit: in einem Nachhilfeinstitut würde man als Eltern wohl nicht unbedingt echte Lehrer erwarten. Ich würde das als Mutter jedenfalls nicht, warum auch? Die echten Lehrer finden sich in der echten Schule...
    Mit allem anderen müssen die Eltern leben, ggf. suchen sie sich ein Institut, wo sie das finden, was sie haben wollen.


    Dir müssen außerdem Deine eigenen Regeln klar werden: Wie gehe ich mit den Kindern in welchen Situationen WIE um? Zumindest so ungefähr sollte Dir das klar sein, ganz konkret kommt es sowieso auf die jeweilige Situation an.


    So etwas wie draußen herumlaufende Kinder - dafür sollte es vom Institut Regeln geben. Wenn nicht, dann ist das Institut schlecht organisiert. So etwas gibt es zur Genüge...


    Die Eltern am Telefon "labern" Dich voll - tja, Alltag in Elterngesprächen ;) Nicht immer erwarten die Eltern die großen Lösungen für ihre Kinder- und Familienprobleme. Manche sind einfach auch froh, wenn sie mal jemandem ihr Herz ausschütten können (über ihre Kinder). Das heißt nicht, dass die Eltern Antworten darauf erwarten. Ein verständnisvolles Zuhören reicht oft schon aus, die Eltern fühlen sich ernst genommen und verstanden - und gehen zufrieden nach Hause.


    Vermeide bitte, Eltern wie Lehrer mit dem Begriff "Helikopter..." zu belegen. Das ist so ein Modebegriff, der meiner Meinung nach eigentlich überhaupt nichts Besonderes aussagt - aber leider völlig inflationär und sachlich übertrieben!! verwendet wird.


    Und nebenbei bemerkt:
    Ich selbst bin auch kein ausgebildeter Lehrer. An der Schule darf ich das gegenüber den Schülern möglichst nicht sagen, laut Anweisung der Schulleitung. Dahinter stecken u.a. auch juristische Überlegungen bzw. Bedenken (das gäbe manchen Eltern extra Feuer für Rechtsklagen), aber dies ist auch zu meinem eigenen Schutz vor Ort im Unterricht. Ich halte mich daran. Gegenüber Kollegen bin ich da allerdings sehr offen, wenngleich ich das auch nicht jedem sofort auf die Nase binde. Wozu auch.


    Eines solltest Du Dir dringend abgewöhnen: Das ständige Betonen und Jammern, dass Du kein Lehrer bist. DU hast diesen Job einst angenommen, damit BIST Du in der Position eines Lehrers (oder je nach dem) - und hast damit Rechte, aber auch Pflichten - und zwar genau dieselben, wie sie alle anderen Nachhilfe-Mitarbeiter dort auch haben.


    Zu Deiner Frage, ob Du kündigen sollst:
    Es ist ein Studentenjob, ja mei, da braucht man sich nicht psychisch kaputt machen zu lassen. Übrigens auch nicht für einen "echten" Job. Ich selbst habe Letztere in meinem Leben auch schon aus ähnlichen Gründen gekündigt. Man braucht seine Nerven i.d.R. noch für andere Dinge des Lebens.
    Einen Studentenjob findet man doch immer schnell, vor allem im Nachhilfebereich. Zumindest in den gefragten Nachhilfe-Fächern, vermutlich Naturwissenschaften und Fremdsprachen.


    Und letztendlich ist die Frage des "Hinschmeißens" auch etwas, was man im Leben lernen muss: Nämlich, erstens eine solche Entscheidung SELBST zu treffen, und zweitens, diese Entscheidung dann auch durchzuführen. Drittens: Dazu zu stehen.
    Da muss man halt mal durch.

  • Kathie, mal ganz ruhig. Du bist noch nicht beim Schulamt und derzeit "nur" Grundschullehrer,
    Wenn du andere belehren willst, musst du schon noch ein paar Jahre Schulleben hinter dir haben oder dich an die Spitze hocharbeiten.
    Auf mich wirkst du hier jedenfalls nicht mehr geerdet, sondern ziemlich herablassend und anmaßend.


    Glaube mir, liebe Sylvie91, ich bin tatsächlich schon einige Jahre im Schuldienst und wollte dir nur helfen. Warum ich persönlich angegriffen werde und meine Aussagen als "Unfug" bezeichnet werden, erschließt sich mir nicht ganz. Nerv getroffen? ;)


    Ich habe mir jetzt den ganzen Thread nochmal durchgelesen und muss feststellen, dass ich dich nie angegriffen habe, sondern im ersten Beitrag hilfreiche Tipps und Einschätzungen gegeben habe, und danach deutlicher wurde, was die Aufsichtspflicht angeht. Denn definitiv hast du an der Schule - zumindest als Lehrer - die Pflicht, daheim anzurufen, wenn Kinder nicht auftauchen. Diese Info ist vielleicht ganz gut für dich, nachdem du ja noch studierst.
    Du kannst es drehen und wenden, wie du willst, und Geschichten von deiner Tante erzählen, aber wenn einem Kind auf dem Schulweg etwas zustößt und das Ganze erst nach Stunden auffällt, weil du als Lehrer geschludert hast, dann möchte ich nicht in deiner Haut stecken. Das nur mal so am Rande.


    Und nachdem du nie deutlich gesagt hast, wo und in welchen Rahmen du die Kinder betreust, bin ich davon ausgegangen, dass es im Rahmen von offenem Ganztag oder Ähnlichem stattfindet und Aufsichtspflicht besteht.
    Bei einem Nachhilfeinstitut mag die Lage anders sein, aber wenn diesbezüglich schon Beschwerden kamen, vielleicht doch nicht?!?

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