Die Lehrer/innen und ihre/r Partner/innen...

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    • Yummi schrieb:

      Kapa schrieb:

      Yummi, meine Eltern waren nicht so drauf wie du und ich hätte für mein Geld auch nicht arbeiten müssen während des Studiums. Find das ganz schön vermessen das in deinen Augen Menschen wie ich im Studium scheinbar ja nur Party und Übersemester kennen. Bin im übrigen 2 Semester vor Regelstudienzeit fertig geworden und hab alles selbst erarbeitet finanziell (Pflichtexkursionen für insgesamt 3500€ ohne staatlichen Zuschuss inbegriffen). Lediglich WG Zimmer wurde von den Eltern bezahlt da ich in meiner Uni Stadt sonst monatlich um die 1000-1200 hätte verdienen müssen neben dem Studium.
      Ich wollte übrigens kein Auslandsschuljahr. Das von den Eltern getrennt sein kriegt man auch anders hin, jedenfalls bin ich weder mammikind noch stubenhocker geworden.

      Scheinbar verjubeln deine Kinder aber ja alles was nicht nagelfest ist. Eventuell solltest du mal überlegen noch mal mit ihnen was zum Haushaltsbuch zu machen. Oder einfach mal ein Jahr kein Geld geben, für nichts, ist ja eh Verschwenderische Sippschaft.
      Man kann’s auch übertreiben ;)
      Nette Unterstellung, dass ich meine Kinder nicht erziehen kann. Fehlt es an der Akzeptanz anderer Erziehungsstile, dann wird man halt persönlich. Machen das deine Kinder auch?
      Bezüglich deines Gedankenspiels; die Kinder wissen um unsere Ansicht. Von demher gehe ich nicht davon aus.
      Aber wenn es so wäre; eine Klage gegen die Eltern ist absolut inakzeptabel. Das Leben ist kein Ponyhof; meine Frau und ich haben das selbst erlebt. Aber es ist prägend für das Leben. Unseren Kindern fehlt es an nichts; selbst Luxusbedürfnisse werden befriedigt. Aber es gibt nun einmal Spielregeln, solange man von mir abhängig ist.

      Nun eine Klage ist im Hinblick auf das bisherige Leben, die Annehmlichkeiten, Chancen und Erlebnisse eine Frechheit.
      Rechtlich müsste ich zahlen, aber das kann man locker verrechnen.Sei es wegen des Depots, der testamentarischen Verteilung des Erbes usw.
      Wer es nötig hat nach 20 tollen Jahren seine Eltern zu verklagen um zu studieren, zeugt von bodenloser Respektlosigkeit gegenüber seinen Eltern.
      Da du ja auch über Chancen schreibst: Du verwehrst bzw. verzögerst diese deinen Kindern ja auch eben solche ganz bewusst.
      Die Chance vernünftig Auto fahren zu lernen.
      Die Chance schnell und zügig ein Studium zu Ende zu bringen und was aus dem eigenen Leben zu machen.
      Ob ein Weg sich lohnt gegangen zu werden weiß man erst wenn man ihn gegangen ist. - Peregrinatio maiores Weisheit

      1. Wenn dir Jammern hilft, ist das in Ordnung. Wichtig ist dabei nur, das du bei der ganzen Jammerei Eines nicht vergisst: Es interessiert niemanden. Beweg dich oder bleib stehen, aber gib niemals jemand anderen die Schuld für deinen Stillstand. (Kapa)
    • Kapa schrieb:

      Yummi schrieb:

      Kapa schrieb:

      Yummi, meine Eltern waren nicht so drauf wie du und ich hätte für mein Geld auch nicht arbeiten müssen während des Studiums. Find das ganz schön vermessen das in deinen Augen Menschen wie ich im Studium scheinbar ja nur Party und Übersemester kennen. Bin im übrigen 2 Semester vor Regelstudienzeit fertig geworden und hab alles selbst erarbeitet finanziell (Pflichtexkursionen für insgesamt 3500€ ohne staatlichen Zuschuss inbegriffen). Lediglich WG Zimmer wurde von den Eltern bezahlt da ich in meiner Uni Stadt sonst monatlich um die 1000-1200 hätte verdienen müssen neben dem Studium.
      Ich wollte übrigens kein Auslandsschuljahr. Das von den Eltern getrennt sein kriegt man auch anders hin, jedenfalls bin ich weder mammikind noch stubenhocker geworden.

      Scheinbar verjubeln deine Kinder aber ja alles was nicht nagelfest ist. Eventuell solltest du mal überlegen noch mal mit ihnen was zum Haushaltsbuch zu machen. Oder einfach mal ein Jahr kein Geld geben, für nichts, ist ja eh Verschwenderische Sippschaft.
      Man kann’s auch übertreiben ;)
      Nette Unterstellung, dass ich meine Kinder nicht erziehen kann. Fehlt es an der Akzeptanz anderer Erziehungsstile, dann wird man halt persönlich. Machen das deine Kinder auch?Bezüglich deines Gedankenspiels; die Kinder wissen um unsere Ansicht. Von demher gehe ich nicht davon aus.
      Aber wenn es so wäre; eine Klage gegen die Eltern ist absolut inakzeptabel. Das Leben ist kein Ponyhof; meine Frau und ich haben das selbst erlebt. Aber es ist prägend für das Leben. Unseren Kindern fehlt es an nichts; selbst Luxusbedürfnisse werden befriedigt. Aber es gibt nun einmal Spielregeln, solange man von mir abhängig ist.

      Nun eine Klage ist im Hinblick auf das bisherige Leben, die Annehmlichkeiten, Chancen und Erlebnisse eine Frechheit.
      Rechtlich müsste ich zahlen, aber das kann man locker verrechnen.Sei es wegen des Depots, der testamentarischen Verteilung des Erbes usw.
      Wer es nötig hat nach 20 tollen Jahren seine Eltern zu verklagen um zu studieren, zeugt von bodenloser Respektlosigkeit gegenüber seinen Eltern.
      Da du ja auch über Chancen schreibst: Du verwehrst bzw. verzögerst diese deinen Kindern ja auch eben solche ganz bewusst.Die Chance vernünftig Auto fahren zu lernen.
      Die Chance schnell und zügig ein Studium zu Ende zu bringen und was aus dem eigenen Leben zu machen.
      Da sowohl ich als auch meine Frau unseren jeweiligen Führerschein selbst erarbeiten mussten und wir beide seitdem nicht einen Unfall hatten, scheint dein Argument nicht valide zu sein.

      Ein Studium lässt sich auch mit Arbeit in den Semesterferien schnell hinbekommen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Und das haben beide Eltern hinbekommen. Und diese Personen sind die Vorbilder für die Kinder; nicht irgendjemand der etwas von himmelsschreiender Ungerechtigkeit fabuliert.
    • Yummi schrieb:

      Das Geld gilt explizit für das Auslandsschuljahr. Und junge Menschen wollen das grundsätzlich; es ist ein Abenteuer und es ist auch schön von den Eltern mal getrennt zu sein.
      Also ich wollte nie ein Auslandsschuljahr. Mein Ding war eher Work&Travel nach dem Abitur, weil man da wenigstens schon volljährig und nicht auf eine Gastfamilie angewiesen ist. Wenn man dann in entsprechende Länder geht (Australien, Neuseeland, Kanada, ...) ist der Führerschein allerdings auch ein "Muss". Da brauchen wir gar nicht zu diskutieren.

      Mein Onkel war auch so drauf wie Yummi, also das es ausdrücklich ein Auslandsschuljahr nach Klasse 11 sein müsse. Nachdem seine Tochter dreimal die Gastfamilie gewechselt hat, ist sie dann total verstört nach Hause gekommen. Nein Danke. Sowas macht man grundsätzlich nach dem 18. Geburtstag, weil man dann erst rein rechtlich wirklich in der Lage ist vor Ort zu entscheiden.

      Ich finde das Ding mit "Du kannst dir das Geld für den Führerschein selber verdienen" in der heutigen Zeit auch albern. Früher, als ich in den 1990ern den Lappen gemacht habe, kostet der Führerschein für Klasse 1 + 3 (Motorrad + Auto) zusammen ca. 1.000,- €. Damit darf ich dann alles bis 18,75T fahren (7,5T LKW + Anhänger). Heute liegt der PKW-Führerschein alleine bei 2.000,- €. Wollte ich die ganzen Führerscheinklassen haben, die ich mit dem alten Führerschien bekommen habe, also Motorrad, PKW+Anhänger, kleiner LKW, kleiner LKW+Anhänger, ... wäre ich locker bei 5.000,- €. Sowas bekommt man auch mit Ferienjobs nicht mehr zusammen.

      Und ja, im Ausland waren bei W&T gerade die kleinen LKW-Führerscheine bei mir gewaltig von Vorteil.
    • na was denn nun? Ich denke deine Kinder sollen vor dem Studium erst eine Ausbildung fertig machen als Voraussetzung das du ihnen das studieren gestattest. Das arbeiten während der Ferien geht ist klar, musste ich such so machen um mein Studium zu finanzieren.

      Ist sich also dein Kind 1 sicher was es studieren willst kommst du mit „Nein, erst die Ausbildung.“. Wunderbares Vorbild bist du.

      Spannend übrigens das du zwei (dich + deine Frau) Personen als ausreichend nimmst um die Validität einer Aussage zu bewerten.
      Ob ein Weg sich lohnt gegangen zu werden weiß man erst wenn man ihn gegangen ist. - Peregrinatio maiores Weisheit

      1. Wenn dir Jammern hilft, ist das in Ordnung. Wichtig ist dabei nur, das du bei der ganzen Jammerei Eines nicht vergisst: Es interessiert niemanden. Beweg dich oder bleib stehen, aber gib niemals jemand anderen die Schuld für deinen Stillstand. (Kapa)
    • Yummi schrieb:

      Ein Studium lässt sich auch mit Arbeit in den Semesterferien schnell hinbekommen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Und das haben beide Eltern hinbekommen. Und diese Personen sind die Vorbilder für die Kinder
      Guter Einwand, nur was ist, wenn die Eltern schon von ihren Eltern im Studium schon ordentlich Geld bekommen haben, um schnell fertigzuwerden? Was ist, wenn die Eltern selber schon das Grundstück samt Haus geerbt haben? Was ist, wenn die Eltern selber schon von ihren Eltenr den Führerschein finanziert bekommen haben?

      Bei mir war es jedenfalls so, daß meine Eltern ganz klar gesagt haben: "Das haben wir auch von unseren Eltern so finanziert bekommen, da haben wir das jetzt auch zu finanzieren." Damit war das Thema durch.

      Arbeit in den Semesterferien war bei mir an der uni keine Option, da durchgehend über die kompletten Semesterferien Klausuren angesetzt waren. Die Zeit konnte man also nicht vorab verplanen. Es gab "die Semesterferien" nicht, bei denen man schon weit vorher wußte, daß man dann wirklich nicht zur Uni muß. Aber ja, ich habe auch während der Studentenzeit bei BoFrost im Tiefkühllager Ware kommissioniert, weil deren Arbeitszeiten (spät abends/nachts) gut zum Vorlesungsbetrieb paßten. Aber alleine von dem Geld hätte ich mein Studium inkl. Wohnung nie finanzieren können.
    • plattyplus schrieb:

      lamaison2 schrieb:

      Naja, ich denke, es gibt genug Leute, die ihren Führerschein NICHT selbst bezahlen mussten und auch noch nie einen Unfall hatten.
      Hier *Hand heb* :)
      Hab insg. 1,2 Mio. km abgespult bisher ... unfallfrei. *klopf auf Holz*
      Viele meiner Kollegen bringen diese Fahrleistung in ihrem ganzen Leben nicht zusammen.
      Ich komm auf 699980 unfallfrei und ohne Punkte. Und das mit nur 10 Jahren Führerscheinbesitz :)
      Ob ein Weg sich lohnt gegangen zu werden weiß man erst wenn man ihn gegangen ist. - Peregrinatio maiores Weisheit

      1. Wenn dir Jammern hilft, ist das in Ordnung. Wichtig ist dabei nur, das du bei der ganzen Jammerei Eines nicht vergisst: Es interessiert niemanden. Beweg dich oder bleib stehen, aber gib niemals jemand anderen die Schuld für deinen Stillstand. (Kapa)
    • Kathie schrieb:

      Ich finde es gerade für einen Lehrer krass, so zu denken. Als wäre nur ein einziger Weg der richtige, als wäre nur eine einzige Charaktereigenschaft akzeptabel.
      Ja, man macht leicht den Fehler, aus der Tatsache, dass jemand Lehrer ist, auf einen besonders angenehmen Charakter zu schließen. Wie gesagt, ein Fehler.
      Manch einer hält sich viel zugute auf seine aufrechte Haltung - und hat doch nur einen Stock im A...
    • Kapa schrieb:

      Ich komm auf 699980 unfallfrei und ohne Punkte. Und das mit nur 10 Jahren Führerscheinbesitz
      Wow, das sind rund 192 Kilometer an jedem einzelnen Tag dieser zehn Jahre. Du musst Vertreter sein oder so was ähnliches.
      Manch einer hält sich viel zugute auf seine aufrechte Haltung - und hat doch nur einen Stock im A...
    • Nö: Im Studium hab ich als Kurierfahrer gearbeitet. Meine Schule war 40km entfernt (eine Tour) vom Elternhaus. An den Wochenenden hab ich im Studium oft sehr lange Touren übernommen (teils bis Bayern runter) weil es dafür ordentlich Geld gab. In den beiden Prüfungssemestern habe ich dann fast täglich lange Touren über 300 übernommen (Prüfungsamt hatte einen Fehler gemacht dadurch „hing“ ich ein Semester in der Warteschleife). Beim Bund sind auch einige Kilometer zusammen gekommen. Hinzu kommen noch viele Kilometer in den Urlauben, Ferien, Wochenenden etc.
      In den Urlauben dann meist mit Mietwagen und jeden Tag wo anders. Das läppert sich.
      Ob ein Weg sich lohnt gegangen zu werden weiß man erst wenn man ihn gegangen ist. - Peregrinatio maiores Weisheit

      1. Wenn dir Jammern hilft, ist das in Ordnung. Wichtig ist dabei nur, das du bei der ganzen Jammerei Eines nicht vergisst: Es interessiert niemanden. Beweg dich oder bleib stehen, aber gib niemals jemand anderen die Schuld für deinen Stillstand. (Kapa)
    • lamaison2 schrieb:

      Yummi schrieb:

      Da sowohl ich als auch meine Frau unseren jeweiligen Führerschein selbst erarbeiten mussten und wir beide seitdem nicht einen Unfall hatten, scheint dein Argument nicht valide zu sein.
      Naja, ich denke, es gibt genug Leute, die ihren Führerschein NICHT selbst bezahlen mussten und auch noch nie einen Unfall hatten.
      Darum ging es nicht. Es ging darum, dass ich meinen Kinder das sichere Autofahren nehme, weil ich ihnen den Führerschein nicht zahle
    • Frühes anfangen erleichtert einiges beim fahren. Von Fahrsicherheitstraining mal abgesehen.
      Ob ein Weg sich lohnt gegangen zu werden weiß man erst wenn man ihn gegangen ist. - Peregrinatio maiores Weisheit

      1. Wenn dir Jammern hilft, ist das in Ordnung. Wichtig ist dabei nur, das du bei der ganzen Jammerei Eines nicht vergisst: Es interessiert niemanden. Beweg dich oder bleib stehen, aber gib niemals jemand anderen die Schuld für deinen Stillstand. (Kapa)
    • plattyplus schrieb:

      Yummi schrieb:

      Das Geld gilt explizit für das Auslandsschuljahr. Und junge Menschen wollen das grundsätzlich; es ist ein Abenteuer und es ist auch schön von den Eltern mal getrennt zu sein.
      Also ich wollte nie ein Auslandsschuljahr. Mein Ding war eher Work&Travel nach dem Abitur, weil man da wenigstens schon volljährig und nicht auf eine Gastfamilie angewiesen ist. Wenn man dann in entsprechende Länder geht (Australien, Neuseeland, Kanada, ...) ist der Führerschein allerdings auch ein "Muss". Da brauchen wir gar nicht zu diskutieren.
      Mein Onkel war auch so drauf wie Yummi, also das es ausdrücklich ein Auslandsschuljahr nach Klasse 11 sein müsse. Nachdem seine Tochter dreimal die Gastfamilie gewechselt hat, ist sie dann total verstört nach Hause gekommen. Nein Danke. Sowas macht man grundsätzlich nach dem 18. Geburtstag, weil man dann erst rein rechtlich wirklich in der Lage ist vor Ort zu entscheiden.

      Ich finde das Ding mit "Du kannst dir das Geld für den Führerschein selber verdienen" in der heutigen Zeit auch albern. Früher, als ich in den 1990ern den Lappen gemacht habe, kostet der Führerschein für Klasse 1 + 3 (Motorrad + Auto) zusammen ca. 1.000,- €. Damit darf ich dann alles bis 18,75T fahren (7,5T LKW + Anhänger). Heute liegt der PKW-Führerschein alleine bei 2.000,- €. Wollte ich die ganzen Führerscheinklassen haben, die ich mit dem alten Führerschien bekommen habe, also Motorrad, PKW+Anhänger, kleiner LKW, kleiner LKW+Anhänger, ... wäre ich locker bei 5.000,- €. Sowas bekommt man auch mit Ferienjobs nicht mehr zusammen.

      Und ja, im Ausland waren bei W&T gerade die kleinen LKW-Führerscheine bei mir gewaltig von Vorteil.
      Du sagst es ja; Work and Travel. Du arbeitest und du reist. Aber euer Problem mit zweckgebundenen Kapital verstehe ich nicht.