Digitale Whiteboards statt Tafeln

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      Möchte mal einwerfen, dass ich relativ grundsätzlich gegen diese Art von Digitalisierung bin.

      Das Thema ist ein riesen Fass, deshalb ganz kurz:
      - Die Umsetzung ist eine Katastrophe. "Unausgegoren" oder "auf dem Rücken der Lehrer" wäre noch stark untertrieben.
      - Auch in der Sache (!) halte ich es für fatal. Schüler, die keine Konzentration für kurze Texte haben, sollten genau das üben und nicht mit kurzen Videoclips etc. "motiviert" werden.
      - Dass Schulen neue Computer bekommen, für EDV-Räume und Lehrerzimmer, finde ich sehr wichtig (siehe Beitrag 60, plattyplus). Aber "Laptopklassen", "Tabletklassen", digitale Whiteboards usw. sind für mich (nicht nur, aber auch) angesichts von maroden Schulen, oder Schulen denen es sogar an maroden Räumen fehlt, einfach nur Unsinn (bei dem sich jemand eine goldene Nase verdient).

      Wir werden sehen, wie sich das entwickelt in nächsten Jahren. Ich bin der Meinung, dass Kollegen nicht freiwillig und unbezahlt zig Überstunden machen sollten weil unser Arbeitgeber uns damit im Regen stehen lässt.
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      Xiam schrieb:

      Landlehrer schrieb:

      Die digitalen Whiteboards haben sich als teure Spielerei herausgestellt, die nur noch als Beamer genutzt werden.
      Was allerdings nicht die Schuld der digitalen Whiteboards ist, sondern die Schuld der Kollegen, die das Ding eigentlich nur als Tafel weiter benutzen wollen und sich den Möglichkeiten, die es ihnen bietet, verweigern.
      Auch wir haben bei den älteren Modellen Kalibrierungsprobleme.
      Und wenn ich mit dem Smart Document Viewer eine Pdf öffne und mit den Schülern gemeinsam die T-Konten ausfülle ist das ganz toll. Speichert man es ab, wird die Schrift dicker und man kann es in die Tonne klopfen.

      Das ganze hat noch ein ganz anderes budgetarisches Problem.
      Schulen müssen ihr Budget jährlich ausnützen. Tun sie es nicht, dann wird es ihnen bei der nächsten Verteilunggekürzt und anderweitig umverteilt, da man ja anscheinend mit weniger klar kommt.

      Das zwingt Schulen regelrecht dazu Dinge anzuschaffen, deren Sinn höchst zweifelhaft ist. Die zweite Generation der SmartBoards ist etwas besser; bringt aber nichts wenn in bereits mehreren Zimmern die älteren Modelle stehen. Ich nehme wie viele die Kreidetafel dann.

      Letztlich ein tolles Beispiel wie Geld unsinnig verpulvert wird anstatt effizient damit zu hantieren.
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      Yummi schrieb:

      mit den Schülern gemeinsam die T-Konten ausfülle
      Wie machst Du das?

      Ich habe in der Abendschule das Problem, daß wir beim Buchen 20-30 T-Konten gleichzeitig offen haben und die muß ich dann alle auch an der Tafel haben. Da reicht einfach der Platz vorne und hinten nicht und ich nehme immer schon den Raum mit den größten Tafeln in der Schule. Abends hat man ja praktisch freie Raumwahl. Mit den kleinen elek. Whiteboards geht das doch gar nicht. *grübel*
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      Ursrünglich hatte uch nicht vor, mich andiesem Thread zu beteiligen. Die aufgeworfenen Fragen, sind nicht wirklich interessant. Beim Abwägen von "Vor- und Nachteilen" geht's doch mehr um Befindlichkeiten. Da findet der eine das praktisch und der andere das. Ich erwarte von jedem halbwegs seriös ausgebildetem Lehrer, dass er mit den zur Verfügugn stehenden Medien so umgeht, dass er das Optimum 'rausholt. Und das tun auch die meisten, wie ich das hier verfolge. Ob ich nun hier das Tafelbild zwischenspeichern kann oder da meine Schrift besser ist, dürfte nicht das Killerargument für das eine oder andere sein.

      Die Frage, wie sich das Medium auf die Lerneffizienz auswirkt und ob das den (finanziellen) Aufwand rechtfertigt, fänd' ich mal zu untersuchen interessant. Und? Gibt's das was? 'Ne seriöse Untersuchung? Bitte verlinken.

      Nun gibt es aber zwei Punkte die mich doch dazu bewogen haben, hier etwas zu sagen. Erstens:

      Nicolas schrieb:

      Die überwiegende Mehrheit der Kollegen sieht darin keine Vorteile bzw ist gegen diesen Austausch. Der Chef ist dafür.
      Zum einen geht es mir da auf den Keks, dass der, der am wenigsten Unterricht hält, am meisten zu sagen hat. Aber um blöde Chefs geht's hier gerade nicht, und vielleicht ist jener auch keiner. Ich frage mich doch ernsthaft, warum es ein Austausch sein muss. Welchen Vorteil hat es denn, die analogen Tafeln abzuschrauben? Ich kann mir nur vorstellen, dass es da um die Außenwirkung geht. Man möchte hat volldigital da stehen, den alten Scheiß braucht man nicht mehr. Oder?

      Wir haben seit einiger Zeit flächendeckend Beamer. In vielen Räumen wurde die ausrollbare Projektionsfläche so angebracht, dass sie über der Tafel hängt. Total praktisch, nichts mehr anschreiben zu können, wenn man etwas über den Beamer zeigt. Wir mussten uns den Mund fusselig sabbeln, aber mittlerweile wird bei Raumrenovierungen die Beamer-Fläche neben die Tafel geschraubt. Siehe da, geht auch. Dass ein elektrische Whiteboard implodiert, wenn eine Kreidtafel daneben hängt, kann ich mir nicht vorstellen.

      Zweitens:

      Xiam schrieb:

      Man kann natürlich in allem ein Haar in der Suppe finden. Die Kritik kommt meiner Erfahrung nach hauptsächlich von Kollegen, die ihre eingetretenen Pfade nicht verlassen wollen oder zu bequem sind, sich in die Möglichkeiten einzuarbeiten, die technischer Fortschritt ihnen bietet.
      Keine Ahnung, ob ich damit gemeint bin. Trotzdem finde ich es etwas anmaßend. Ich bin durchaus technik-affin. Ich bin ein digital hippy. In den 80ern ging es los mit Computern, und seit dem bin ich dabei. Ich bin nach wie vor begeistert von vielem, was technisch möglich ist. Trotzdem erlaube ich mir, den technischen Fortschritt nicht immer als Auslöser gesellschaftlichen Fortschritts zu sehen. Jedes Medium ist so gut, wie man es nutzt. Und da haben z.B. die Smartiephones, deren Multitouch-Technik mich immer noch den Hut ziehem lässt, vollständig verloren, wenn ich mir da die hospitalistisch tippenden und wischenden, jungen Menschen ansehe. Die tun mir echt leid.

      Aber wir waren bei Whiteboards. Solche habe ich benutzt. Auch diese fand ich technisch interessant. Trotzdem haben sie mich in der Anwendung nicht begeistert. Die Punkte wurden schon genannt. Die Möglichkeit, ein Tafelbild speichern zu können, wog für mich die fehlende Haptik beim Schreiben nicht auf. Beim Zeichnen war's noch schlimmer. Die Funktionsgraphen wurden nie so rund, wie sie sein mussten, sondern irgendwie krackelig. Letztendlich entstanden keine Tafelbilder, die sich zu speichern gelohnt hätten.

      Ich habe übrigens, schon lange bevor wir White-Boards hatten, Tafelbilder abfotographiert und Polylux-Folien gescannt, um sie den Schülern digital zugänglich zu machen. Das mache ich nur noch selten. Mir ist es wichtiger, dass die Schüler das Tafelbild im Prozess mitnotieren und dabei verstehen, was da dargestellt ist. Ich entwickele meine Tafelbilder interaktiv. Allerdings nicht in Interaktion mit einem Gerät, sondern in Interaktion mit den Schülern.

      Ich habe den elektrischen Tafeln nichts abgewinnen können, das die enormen Kosten rechtfertigt.

      Ja, es gibt Leute, die bei jeder Neuerung wegrennen. Die sind mir aber nicht mehr suspekt als die, die jedem Trend hinterherrennen. Trotzdem gibt es Leute, die sich mit der Sache auseinandergesetzt haben. Auf deren Argumente sollte man hören. Pauschales Gedonnner auf Technik-Feinde und Technik-Jünger bringt in der Sache nichts.

      Und ach ja:

      Xiam schrieb:

      Ihr werdet den Fortschritt nicht aufhalten, deal with it. Es glaubt doch wohl keiner im Ernst, dass man flächendeckend wieder auf Kreidetafeln zurück rüstet.
      Wenn das der Maßstab sein soll, dann hat der "Fortschritt" verloren. Kuck mal, in wie vielen Schulen immer noch Tafeln hängen. Und jetzt, da man überlegt, wie die nächste Generation digitalen Schnickschnacks aussehen könnte oder die Smartboards teilweise wegen kaputt längst abgeschraubt sind, hängen die Tafeln immer noch. Der angebliche Fortschritt kam so schleppend in die Schulen, dass er sich nie flächendeckend durchgesetzt hat.

      Xiam schrieb:

      Möglichkeiten, die es ihnen bietet, verweigern.
      So'n MIst. Dass ich etwas nicht nutze, heißt nicht, dass ich mich dem "verweigere". Ich bin noch nicht sehr lange im Beruf, aber eines habe ich bezüglich aller Trends und "neuen" Ideen schon verstanden. Es gibt weder die Zaubermethode noch das Zaubermedium. Wer glaubt, etwas gefunden zu haben, wie alle arbeiten sollen, irrt sich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von O. Meier ()

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      plattyplus schrieb:

      Yummi schrieb:

      dann scrollt man halt hoch und runter
      Genau das hatte ich befürchtet. :daumenrunter:

      Yummi schrieb:

      30 T-Konten-Aufgaben sind schon heftig.
      Die wollen sich bei mir halt ihren Staatlichen Techniker bzw. Betriebswirt abholen, der inzw. dank Bologna-Prozeß ja mit dem Bachelor-Abschluß gleichgesetzt wird. Da muß schon was mehr kommen als in der Realschule.
      Auch am WG machst du keine 30-T-Konten-Aufgaben ;)
      Aber ich weiß ja dass dies bei euch in den Prüfungen verlangt wird

      Was das scrollen angeht; klingt schlimmer als es ist. Mir nervt nur, dass es beim abspeichern völlig das Schreibformat zerschlägt. Du kannst dies dann nicht mehr nutzen.

      Deshalb ist eine Dokumentenkamera mit Beamer um Welten besser für mich. Und kostet erheblich weniger
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      O. Meier schrieb:

      Beim Abwägen von "Vor- und Nachteilen" geht's doch mehr um Befindlichkeiten.
      Nein, es geht nicht nur um "Befindlichkeiten". Die Technik muss einfach funktionieren, und das tut sie aus diversen Gründen oft nicht: Entweder weil das System an sich Murks ist (z.B. die genannten Beispiele, in denen sich interaktive Whiteboards andauernd dekalibrieren), oder weil irgendein Schüler / Lehrer irgendein Kabel herauszieht, egal ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, oder weil irgendeine Software rumzickt, und sei es Windows, das zu Beginn der Unterrichtsstunde auf die Idee kommt irgendwelche Updates zu machen oder einen Neustart erzwingt, oder weil spontan ein Hardwaredefekt auftritt oder mal wieder das Internet ausfällt.

      Und für den Fall, dass es nicht funktioniert, muss SOFORT professioneller Support bereitstehen, der das Problem am Besten noch in der Unterrichtsstunde behebt, und nicht erst in zwei Wochen, wenn der zugekaufte Support mal wieder an der Schule ist. Selbstverständlich kann das auch nicht Aufgabe eines Kollegen gegen lächerliche Entlastungsstunden (wenn überhaupt) sein, der selber Unterricht halten muss oder Klausuren korrigieren muss oder einfach auch nur ein Privatleben hat.

      Es braucht einfach einen ausgebildeten IT-Fachmann AN JEDER SCHULE, der sich um sowas zeitnah kümmern kann. Aber das wird nicht passieren, da es erstens zu teuer ist und zweitens der ÖD mit dem, was er bezahlt, in diesem Bereich aktuell sowieso nicht konkurrenzfähig ist, wenn man FÄHIGE Leute haben will.

      Gruß !
      Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

      "In theory there is no difference between theory and practice. In practice there is." (Yogi Berra)
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      Mikael schrieb:

      Nein, es geht nicht nur um "Befindlichkeiten". Die Technik muss einfach funktionieren
      Richtig. Meine Bemerkung bezog sich auf die Annahme, dass die Medien wie vorgesehen funktionieren. Dann ergeben sich Vor- und Nachteile, die nicht der Rede wert sind. Mit der Missachtung der technischen Einschränkungen, da hast du wohl recht, hätte ich dann aber den wesentlichsten Nachteil der elektrischen Medien ausgeblendet.

      Letztendlich könnten die Dinger ja funktionieren. Es sind halt technische Geräte, keine magischen Artefakte. Das kann man in den Griff kriegen. Nur an den Schulen funktionieren sie nicht zuverlässig. Es ist halt so, dass keine schulische "Innovation", seien es nun Lernfelder oder Smartieboards, jemals zu Ende gedacht wurde. Insofern funktioniert also nie etwas.

      Als ich an meine jetzige Schule kam, hatten wir untaugliche Kreide. Auch das war nicht zu Ende gedacht. Es wurde der billigste Mist eigekauft. Gespart haben wir nichts. Das Zeug brach ständig ab und wir haben mehr davon als Krümel und Brocken weggeschmissen, als zum Schreiben verwendet. Mittlerweile haben wir anständige Kreide (allerdings immer noch keine gute). Wenn es nach den Beschaffern ginge, würden noch nicht mal die Analog-Tafeln zuverlässig funktionieren.
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      Xiam schrieb:

      Das Smartboard ersetzt Tafel, Medienwagen, Cassettenrecorder, DVD-Player, Fernseher, OHP etc. pp. und ist immer Verfügbar ohne sich in irgendwelche Listen eintragen zu müssen. Halleluja.
      Ich habe mich noch nie in eine Liste eintragen müssen, um eine Tafel zu verwenden. Aber ja, auch die übrigen genannten Geräte sollten flächendeckend verfügbar sein. Inwiefern ersetzt das Smartboard den DVD-Player? Haben die tatsächlich ein entsprechendes Laufwerk? Oder ersetzt der angeschlossene Rechner den Player und das wichtige Smartboard spielt nur Beamer?

      Das geht aber auch nur dann ohne Liste, wenn in jedem Raum beides steht.

      Als wir damals Rechner in jeden Klassenraum kriegten (Beamer hingen vielerorts schon), habe ich vorgeschlagen auch für jeden Raum einen DVD-Player anzuschaffen und fest mit dem Beamer zu verlöten. Neinnein, sprach der Mann vom Schulträger. Man könne ja am Computer DVDs abspielen, das mache er auch so. Blabla. Als dann die Kollegen die DVDs einlegten, öffnete sich der Windoofs Media Bläher mit der Meldung, dass hier mal gar nichts abgespielt würde, es gäbe kein MPEG-2-Codec, machte aber direkt ein Angebot, einen solchen käuflich zu erwerben. Ganz großes Kino. Dann kam die Wartungsfirma und installierte überall VLC. Keine Ahnung, was das gekostet hat. Beim Austauch der Rechner letztes Jahr wurden dann direkt welche ohne optische Laufwerke bestellt. Macht ja nichts, kann man ja nachrüsten, kostet ja nur etwas mehr.

      Ja, da rolle ich lieber den Fernsehwagen in den Klassenraum und lege eine Betamax-Kassette ein, bevor ich mich über das ganze Gestümper aufrege.

      Letztendlich ist's mir wurscht, ob es technische Gründe sind oder Unfähigkeit der Verwaltung (gerne gepaart mit Besserwisserei und Überheblichkeit). Wenn's zweimal nicht funktioniert, probiert man's kein drittes Mal.

      Apropos 'reinrollen: Wir hatten mal Laptopwagen. Je einen für zwei Flure (die übrigen Klassenräume waren außen vor). Die wurden nie benutzt. Die standen da nur 'rum. Insofern, ja, eine Voraussetzung ist sicherlich die Verfügbarkeit im Klassenraum. Anschalten, Booten etc. dauert schon lang genug. Buchen, reinrollen und anschließen, macht dann keinen Spaß mehr.

      Dass Kollegen Kassetten-Recorder in die Klassenräume tragen, habe ich aber sehr oft gesehen. Die Abmessungen spielen vielleicht doch eine Rolle. Wie kriegst du eigentlich die Audio-Kassetten ins Smart-Board?

      Xiam schrieb:

      Was allerdings nicht die Schuld der digitalen Whiteboards ist, sondern die Schuld der Kollegen, die das Ding eigentlich nur als Tafel weiter benutzen
      Das finde ich durchaus legitim. Eine Tafel ist eine feine Sache. Die Idee, die Kollegen kämen voll auf den digitalen Trip, wenn man ihn nur die Tafeln wegnimmt, ist wohl etwas naiv.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von O. Meier ()

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      O. Meier schrieb:

      Apropos 'reinrollen: Wir hatten mal Laptopwagen. Je einen für zwei Flure (die übrigen Klassenräume waren außen vor). Die wurden nie benutzt.
      Hör mir bloß mit dem Scheiß auf. An meiner alten Schule hatten wir auch solche Wagen. Benutzt hat die aber nach der ersten Euphorie, die 2 Wochen anhielt, niemand. Der Grund war relativ einfach; die Schulleitung hatte die Anweisung herausgegeben, daß zu Schulschluß die Netzstecker aller Geräte gezogen werden müssen von wegen Feuergefahr. Ergebnis davon war, daß die Notebooks natürlich nie ihre Akkus laden konnten. Bei 30 Notebooks dauert das ja zieg Stunden, weil immer nur 6 Geräte gleichzeitig geladen werden können an einer Schuko-Steckdose, ohne das die Sicherung rausfliegt. Aber wenn der Stecker des Wagens natürlich gezogen wird, passiert da nichts.

      Da gab es echt Kollegen, die am Nachmittag selber den Stecker gezogen haben, um sich am nächsten Tag zu beschweren, daß die Notebooks nicht laufen. :autsch:
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      plattyplus schrieb:

      O. Meier schrieb:

      Apropos 'reinrollen: Wir hatten mal Laptopwagen. Je einen für zwei Flure (die übrigen Klassenräume waren außen vor). Die wurden nie benutzt.
      Hör mir bloß mit dem Scheiß auf. An meiner alten Schule hatten wir auch solche Wagen. Benutzt hat die aber nach der ersten Euphorie, die 2 Wochen anhielt, niemand. Der Grund war relativ einfach; die Schulleitung hatte die Anweisung herausgegeben, daß zu Schulschluß die Netzstecker aller Geräte gezogen werden müssen von wegen Feuergefahr. Ergebnis davon war, daß die Notebooks natürlich nie ihre Akkus laden konnten. Bei 30 Notebooks dauert das ja zieg Stunden, weil immer nur 6 Geräte gleichzeitig geladen werden können an einer Schuko-Steckdose, ohne das die Sicherung rausfliegt. Aber wenn der Stecker des Wagens natürlich gezogen wird, passiert da nichts.
      Da gab es echt Kollegen, die am Nachmittag selber den Stecker gezogen haben, um sich am nächsten Tag zu beschweren, daß die Notebooks nicht laufen. :autsch:
      Wenn es technisch so schlecht organisiert ist, braucht man sich auch nicht wundern, wenn es keiner nutzt. Wir haben mittlerweile vier Laptopwägen mit je 16 Geräten und vier iPad-Koffer mit je 16 Geräten. Wird rege genutzt. Haben aber halt auch immer Akku.