Welcher Nebenjob fürs Zweitstudium? Als was habt ihr gearbeitet?

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    • Das schon, aber mir schwebt eher was vor, bei dem ich jeden Monat ein Einkommen habe.
      Mit der Post hast du jetzt aber was interessantes gesagt.
      Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.
      Wie ist es? Wisst ihr, ob die auch 20 oder 24 Stundenstellen anbieten.

      Mein Dilemma ist: Es gibt 20 Stundenstellen (bei denen bin ich aber nicht sv versichert angestellt) und 30 Stundenstellen (was aber zu viel ist, wenn ich nebenbei studiere).

      Optimal wären eben so 23 Stunden. Aber die gibt es wirklich kaum.
    • Kimetto schrieb:

      Wie wäre es, einen Bildungskredit bei der KfW zu beantragen? Das müsste IMHO auch für ein Zweitstudium gehen.
      Ungern. Mit Kind sehr ungern. Ich hab was den KFW angeht auch viel negatives gehört.
      Ohne Kind hätte ich es mir überlegt, aber mit meinem Sohn hätte ich ein schlechtes Gefühl.

      Ich will mich nicht grenzenlos verschulden. Gerade mit Kind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tabularasa ()

    • Warum kommst du auf die Idee, dass du mit 20 Stunden nicht versicherungspflichtig bist?
      Mit dem Mindestlohn kommst du immer über die 450 Euro, bist also nicht befreit, und man _kann_ sich als Student befreien lassen, muss aber nicht. und dadurch wärst du eben über deinen Job krankenversichert (sowie arbeitslosengeldversichert, usw..) und hättest keinen zusätzlichen Beitrag.

      Rückfrage: wie hast du es die letzten Jahre gemacht? Hast du vielleicht die Möglichkeit, es dort aufzustocken? bzw. wie vorher?
    • Krabappel schrieb:

      darf ich fragen als was du dort angestellt warst? Ich dachte, dort nimmt man nur Sozpäds?
      Das war ein Studentenjob. Der Vertrag wurde jedes Jahr verlängert. Das habe ich so lange gemacht bis ich ins Referendariat ging und gekündigt habe. Die Vergütung erfolgte nach Stundensätzen.
      “Prejudice is a great time saver. You can form opinions without having to get the facts.”E.B. White
    • Ich habe eben ein Jobangebot bekommen und muss den Thread nochmal aufwärmen.
      Der Job wäre in meiner Heimatstadt. Ich müsste also nicht weit fahren.

      Die Konditionen sind folgende:

      Stelle als Erzieherin mit 65 Prozent (dafür aber nur eine Bezahlung von E5, statt E8, da ich keine Erzieherin bin)
      Befristung für ein Jahr und 26 Stunden.


      26 Stunden sind mir ehrlich gesagt, viel zu viel. Ich habe mir die Modulordnung angesehen. Ich muss ja auch noch pendeln.

      Sauer aufstoßen tut mir auch, dass ich trotz Höherqualifizierung bezahlt werde wie eine Kinderpflegerin.

      Ich habe einen Masterabschluss und würde so viel Gehalt bekommen wie ein Kinderpfleger.
      Abgesehen davon ist das eine Einrichtung, in der ich schon als Praktikant war und da ging es drunter und drüber.


      Würdet ihr das Angebot annehmen?
    • naja, du hast halt keinen Masterabschluss im Erzieherwesen.
      Ich kann auch nicht als Arzt arbeiten, dabei habe ich ein Diplom einer Universität.

      26 Stunden ist einiges, es kommt aber auch auf die Verteilung an. Ich hab meistens 20 Stunden gearbeitet, das ging für mich gut. Überschneiden sich denn Arbeitszeit und Unizeit sehr? Das wird der Knackpunkt sein.
      [img]http://tickers.TickerFactory.com/ezt/d/4;10500;414/st/20160731/e/Geschafft+%F0%9F%98%8A/dt/6/k/6c2c/event.png[/img]
    • Veronica Mars schrieb:

      naja, du hast halt keinen Masterabschluss im Erzieherwesen.
      Ich habe aber einen Masterabschluss im Pflegemanagement. Master im Erziehungswesen für Erzieher gibts doch gar nicht. Ich soll wie ein Kinderpfleger arbeiten, bin aber viel höher qualifiziert.
      Ich bin nicht arrogant oder überheblich, aber damit ziehe ich ja meinen ganzen Berufszweig in den Dreck.

      Raus bekommen würde ich 1000 Euro netto, aber für 26 Stunden.
    • Für 1000 € netto für 26 Stunden bzw. E5 würde ich es niemals machen. Man muss sich ja nicht ausnehmen lassen wie eine Weihnachtsgans. Und am Ende sind ne Menge Überstunden verlangt. Rein zufällig natürlich, da es nicht anders geht. Nö!

      Lieber würde ich mir Nachhilfeschüler nehmen. Da kann ich dann a) den Preis zumindest etwa fest legen
      b) mir die Arbeitszeiten so legen, dass sie zu meinen Unizeiten passen
      c) ...

      Oder ich würde mir irgendeinen studentischen Hilfsjob nehmen. Die gibt es echt zuhauf und man ist flexibler in den Arbeitszeiten. Und man verkauft sich nicht unter Wert.
      Als Erzieher / Kinderpfleger stelle ich es mir so vor, dass gerade im Vormittags- / Nachmittagsbereich gearbeitet werden muss.
      Meine Vorlesungen / Semiare etc. waren zu eben jener Zeit.
    • Dann bin ich beruhigt, dass ich es nicht als Einzige derart wahrnehme, dass ich mich unterm Wert verkaufen würde, wenn ich das mache.

      26 Stunden finde ich auch arg viel für ein Studium nebenher unter der Voraussetzung, dass man pendelt.

      Habt ihr Jobs, mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt?

      Eben kam noch ein Angebot rein für Nachhilfe. Sie wollen mir aber nur 3 Kurse geben und das wäre wieder nur Honorarbasis. Das Geld käme erst nach 3 Monaten.
    • Damit habe ich aber das Problem, dass das nicht sv versicherungspflichtig ist.
      Die meisten der von dir aufgezählten Jobs werden in meiner Nähe ohne sv Pflicht angeboten.

      Heute morgen habe ich mit meiner Krankenkasse gesprochen. Der "nette Mensch" sagte mir, ich müsse 190 Euro KV Gebühren bezahlen. Durch meinen Sohn wären es nur 2 Euro weniger.
      Wenn ich nun also für 450 Euro jobbe, gehen schon fast 200 Euro für die KV ab.
    • Nimm es mir bitte nicht übel, aber man kann langsam wirklich den Eindruck gewinnen, du suchst selbst Gründe nicht studieren gehen zu müssen. Pendeln ist doof, Zweitwohnung auch, Der Nebenhob hat zu viele Stunden, Krankenkasse zu teuer, Kredit geht nicht, usw... DEN perfekten Nebenjob wirst du wahrscheinlich nicht finden, Kompromisse werden notwendig sein. Fang doch erstmal an, schau, ob es passt und wenn nicht, dann suchst du dir einen anderen Job.

      Stop starting, start finishing!
    • Ich plane gerne und das muss ich auch, damit kein Chaos herrscht.
      Dass ich pendeln muss und werde und nebenher arbeite, hat hier niemand mehr in Frage gestellt. Oder wo liest du das heraus?

      Fakt ist nun mal, dass es hier oftmals nur 450 Eurojobs gibt. Das ist keine Ausrede. Das ist ein Fakt und das lasse ich mir jetzt auch nicht wieder im Mund herum drehen.


      Und ich fange ganz sicher nicht einfach mein Studium an ohne vorher zu wissen, wie ich es finanziere. Das wäre wohl hochgradig verantwortungslos, zumal ich ein Kind habe.
    • tabularasa schrieb:

      Dass ich pendeln muss und werde und nebenher arbeite, hat hier niemand mehr in Frage gestellt. Oder wo liest du das heraus
      Du selbst in deinen Threads hier im Forum zu all diesen Fragen. Am Ende ist es doch auch völlig egal ob noch andere Menschen deine Planung in Frage stellen, solange du dir sicher bist, dass es für dich und euch passt und umsetzbar ist. Versuch dich- und darum geht es in Kimettos Beitrag- weniger darauf zu fokussieren, was alles nicht optimal ist an deinen aktuellen Zwischenlösungen, sondern fang mit der praktischen Umsetzung an. Aktuell läuft das Semester noch nicht, du kannst also erstmal die dir angebotene Stelle (die immerhin die KV beinhaltet, die du also nicht noch extra zahlen müsstest) beginnen, um euren Lebensunterhalt zu sichern und währenddessen weitersuchen. Wenn du bis Semesterbeginn etwas besser Bezahltes findest kündigst du die aktuelle Stelle und gut, wenn nicht hast du zumindest etwas, was dir sowohl den von dir erhofften Mindestverdienst sichert, als auch die KV und musst dich eben zumindest mal im ersten Semester mit deinen Kursen entsprechend arrangieren (evtl.lässt sich mit dem AG ja vereinbaren 2 feste halbe Tage frei zu haben an die du dann besonders viele Seminare legst). Der Spatz in der Hand ist besser, als die Taube auf dem Dach.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CDL ()

    • such dir einen job, probier es aus, wenn es nicht klappt, machste was anderes. nachtwache vielleicht irgendwo oder teilzeit als pflegekraft oder was weiß ich, da geht doch sicher was. nachmittagsbetreuung an einer schule im offenen ganztag. irgendwas im sekretariat im sozialbereich, oder bei einer kanzlei, oder bei einer agentur oder briefesortieren bei der post oder nanny an drei tagen in einer familie... du wirst schon was finden. mach doch einfach mal. du planst imo viel zu viel.
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