Wie/wo speichert Ihr OHNE private Geräte?

  • Das Kümmern um digitale Infrastruktur ist mindestens ein Lehrberuf,

    Die externen IT-Spezialisten, die angeblichen sind alles ehemalige ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) Leute, die ganz andere Dinge gelernt haben und das nur "so" zusätzlich sich angeeignet haben, das können Lehrer auch!


    Das Land stellt 0 (in Worten: Null) Stunden für diesen Support zur Verfügung, Entlastungsstunden kommen also aus dem allgemein zugewiesenen Topf.

    Hier stellt die Stadt je nach Schulgröße Stunden, bei uns sind das 1,5 Schulstunden, die Schule ist verpflichtet mindestens aus dem eigenen Topf noch mal genauso viel drauf zu setzen.
    Eigentlich waren also für mich 2 Stunden geplant (weil diese Verpflichtung meiner Schulleitung angeblich unbekannt war, was sein kann, da das seit Jahren ein Renter bei uns gemacht hat), letztendlich hatte ich bisher 4 Schulstunden (und davon natürlich Vor- und Nachbereitungszeit), das rechnet sich nicht immer, aber doch oft.

    Aktuell habe ich durch Corona einen kompletten Arbeitstag (inklusive An- und Abfahrt weniger), also rechnet sich das auf jeden Fall plus eben diverse andere Vergünstigungen, die ich sonst nicht hätte.


    Die Bearbeitung von Tickets der Marke "Netzwerkdose defekt, bitte tauschen" oder "iPad hat einen defekten Netzwerkchip, bitte tauschen" oder "Grundlegender Schulserver hat einen Ausfall beider Netzteile, bitte tauschen" beträgt zwischen drei und sechs Wochen (ich wiederhole mich gerne: Die Bearbeitungszeit ist im Schnitt über einen Monat selbst bei simplen Themen). Ich möchte gar nicht von Themen wie "Einrichtung eines weiteren PC-Raums" oder "Austausch der auf 100 MBit beschränkten Verkabelung für einen ganzen Gebäudetrakt" sprechen)

    Das sind alles Sachen, die wir gar nicht machen dürfen, dazu muss dann wirklich über die Senatsverwaltung jemand beauftragt werden. Schreiben von Images und draufspielen, genauso wie Einrichtung von Geräten usw., genau wie Einrichtung der Drucker usw. usw. ist dann schon eher das und das kann man machen, genauso wie eben Administration der Schulcloud (externes System) dazu kommt.


    Und Bearbeitungszeiten, ja, auf den neuen Serverschrank und den Einbau warten wir seit Oktober, bisher keiner in Sicht, die neuen LAN-Kabel wollen die Arbeiter nun also fälschlicher Weise noch im altern Serverschrank (zu kurz, Tür muss offen bleiben, weil Server rausschaut aus dem Schrank usw. vornehmen.

    Könnte man verhindern, wenn man polnisch könnte und wollte, meine Schulleitung will nicht, aber ich bin sicher, ich baue den Schrank nicht um (obwohl ich sicher bin, dass ich das vom Wissen her könnte).



    Vielleicht funktioniert das an einer Grundschule mit zehn iPads oder so.

    Ich finde deine Ausdrucksweise ganz schön überheblich, die 76 IPads sind von der Senatsverwaltung administriert, die über 80 PCs zu den 25 ActiveBoards aber von mir und ja, das funktioniert über ein Server System bzw. ein System LDDeploy, so dass man z.B. nichts einzeln einrichten muss wirklich usw..

  • Die externen IT-Spezialisten, die angeblichen sind alles ehemalige ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) Leute, die ganz andere Dinge gelernt haben und das nur "so" zusätzlich sich angeeignet haben, das können Lehrer auch!

    Du meinst die Lehrer, die ein USB Kabel nicht von einem HDMI Kabel unterscheiden können, die lieber eine Kreidetafel und zusammengeschnittene Kopien aus Büchern verwenden, weil das "mit Word so kompliziert" ist und die nicht verstehen, was Benutzervetwaltung bedeutet? In meinem Kollegium sind vielleicht zwei, drei Kollegen die sich um die IT der Schule kümmern könnten. Die anderen (soweit ich mit denen zu tun habe), kriegen gerade ihren PC angeschaltet und Word geöffnet. Jedenfalls meistens.


    Zitat

    Könnte man verhindern, wenn man polnisch könnte und wollte, meine Schulleitung will nicht, aber ich bin sicher, ich baue den Schrank nicht um (obwohl ich sicher bin, dass ich das vom Wissen her könnte).

    Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber bist du sicher, dass du dich an dieser Stelle nicht überschätzt?


    Zitat

    Ich finde deine Ausdrucksweise ganz schön überheblich, die 76 IPads sind von der Senatsverwaltung administriert, die über 80 PCs zu den 25 ActiveBoards aber von mir und ja, das funktioniert über ein Server System bzw. ein System LDDeploy, so dass man z.B. nichts einzeln einrichten muss wirklich usw..

    Was genau verstehst du unter "Administrieren"?


    Wenn du da technisch wirklich fit bist und nicht aus Unkenntnis nur denkst, es zu sein, Respekt. Zu behaupten, das könne jeder Lehrer so nebenbei lernen und eine Ausbildung sei gar nicht notwendig, ist aber schon leicht überheblich.

  • Die externen IT-Spezialisten, die angeblichen sind alles ehemalige ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) Leute, die ganz andere Dinge gelernt haben und das nur "so" zusätzlich sich angeeignet haben, das können Lehrer auch!

    Ist das deine Sicht oder die des Schulträgers/Landes? Bei so einer Aussage komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich finde diese Sichtweise ziemlich abgehoben.

  • Wie ob das meine Sicht ist, die Leute haben erst bei uns als ABM gearbeitet und sind nun als "IT-Experten" an das Programm vermittelt worden, gelernt haben sie andere Sachen und derjenige, der bei uns ist, hat keine Ahnung von dem was er tut.


    Bestes Beispiel, er hinterlässt mir einen Zettel, dass der Drucker defekt ist. Ich gucke ihn mir also an, der meldet, er kann keine Verbindung zur Tonerkatusche herstellen. Ja, warum wohl nicht, es ist keine drin.


    Aber deshalb ist ja der Drucker noch lange nicht defekt, aber zeigt, wieviel Ahnung der Mensch von dem hat, wofür er bezahlt wird (er geht 5 Tage die Woche in 5 verschiedene Schulen für je 8h und ist dort mit für die IT verantwortlich und soll eigentlich die Lehrer anleiten, bei uns ist es andersrum).

  • Wie ob das meine Sicht ist, die Leute haben erst bei uns als ABM gearbeitet und sind nun als "IT-Experten" an das Programm vermittelt worden, gelernt haben sie andere Sachen und derjenige, der bei uns ist, hat keine Ahnung von dem was er tut.

    Ah, OK. Also sagst du selbst, dass eine Ausbildung in dem Bereich sinnvoll ist. Dann habe ich dich da nur missverstanden.

  • Die externen IT-Spezialisten, die angeblichen sind alles ehemalige ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) Leute, die ganz andere Dinge gelernt haben und das nur "so" zusätzlich sich angeeignet haben,

    Also sind die schon mal nicht qualifiziert. Ohne qualifiziertes Personal wird's nichts mit der Digitalisierung.

    das können Lehrer auch!

    ja, man kann den einen Fehler mit dem anderen begründen. Trotzdem ist es ein Fehler.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • In meinem Kollegium sind vielleicht zwei, drei Kollegen die sich um die IT der Schule kümmern könnten. Die anderen (soweit ich mit denen zu tun habe), kriegen gerade ihren PC angeschaltet und Word geöffnet. Jedenfalls meistens.

    Naja, die zwei oder drei reichen doch. Klar gibts von den anderen viel mehr, z.B. die Kollegin die mich anruft, der PC liest ihren Speicherstick nicht, weil der Explorer unter Windows 10 an einer anderen Stelle als Windows 7 war und sie ihn nicht gefunden/gesucht hat.


    Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber bist du sicher, dass du dich an dieser Stelle nicht überschätzt?

    Ja, da bin ich mir sicher. Ich rede ja nicht vom Anschließen von neuen Lan-Kabeln, wobei unser Bezirksverantwortliche gesagt hat, auch das würde ich problemlos hinbekommen, sondern wirklich nur 1:1 umbauen von den einen in den anderen Schrank und alle Kabel wieder genau an den Stellen in den Switches anschließen, wo sie vorher waren.


    Zu behaupten, das könne jeder Lehrer so nebenbei lernen und eine Ausbildung sei gar nicht notwendig, ist aber schon leicht überheblich.

    Das habe ich nicht behauptet, dass es jeder kann, garantiert kann das nicht jeder, aber es können einige. Und doch, eine Ausbildung ist evtl. hilfreich, aber nein, nicht unbedingt notwendig und wie gesagt, dass was bei uns als externe IT-Experten in dem Programm vom Land vermittelt sind sind z.B: Lehramtsstudenten oder eben die angesprochenen ABM-Personen.
    Das macht also keinen UNterschied und die werden mit den selben Workshops geschult, wie wir Lehrer die für die IT verantwortlich sind.

  • Ah, OK. Also sagst du selbst, dass eine Ausbildung in dem Bereich sinnvoll ist. Dann habe ich dich da nur missverstanden.

    Genau so meinte ich es. Es wäre sicherlich sinnvoll oder sogar hilfreich, aber das ist eben nicht der Zustand.

    ja, man kann den einen Fehler mit dem anderen begründen. Trotzdem ist es ein Fehler.

    Nein, das sehe ich anders, weil externe die wirklichen Probleme und Bedürfnisse der Lehrer eben nicht wirklich verstehen, also eine Vernetzung aus beiden wäre gut. Da sind wir gerade dran, auch wenn es "nur" ein Bufdi dann ist mit viel Vorwissen, aber eben mit jeden Tag 7 Stunden und keinen Unterrichtsverpflichtungen.

  • Wenn du da technisch wirklich fit bist und nicht aus Unkenntnis nur denkst, es zu sein, Respekt.

    Ist auch wurscht. Dass sich an vielen Schulen Leute mit ein Bisschen bis jede Menge Ahnung finden, löst ja das Problem nicht, dass es eben auch für die Wartung kein Konzept gibt. Zu wenig Geräte, zu wenig Ahnung, zu wenig Personal.

  • Nein, das sehe ich anders, weil externe die wirklichen Probleme und Bedürfnisse der Lehrer eben nicht wirklich verstehen,

    Sprach ich von „qualifiziertem“ Personal? Oder habe ich das geträumt? Im Dientsleitungsbereich gehört zur Qualifikation wohl auch die Kommunikation mit der Kundin. Das ist übrigens kein Problem von Schulen.

  • Aber mal 'was anderes, das vielleicht wieder in Bisschen mehr auf die ursprüngliche Frage zurückkommt. So sehe mien Dienstrechner aus, wenn man mich früge: So.


    Mit 'nem brauchbaren Monitor, immer noch unter den 500 Möhren, die NRW pro Leherin ausgeben möchte. Dann reicht's noch für 'nen Drucker und 'ne externe Platte/Nicht-Platte.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • Sprach ich von „qualifiziertem“ Personal? Oder habe ich das geträumt? Im Dientsleitungsbereich gehört zur Qualifikation wohl auch die Kommunikation mit der Kundin. Das ist übrigens kein Problem von Schulen.

    Auch qualifiziertes Personal, was nicht aus dem Bereich kommt, kann genau das eben in der Regel nicht. Gucken wir uns die Systeme die die Sportverbände nutzen an, die sind meist von Leuten, die von dem Sport keine Ahnung haben erstellt und das sieht man eben auch deutlich, es bedarf deutlicher Nachbesserung.


    Da nützt es dem Personal nichts, wenn es qualifiziert ist im IT Bereich, aber nicht in der Schule.


    DAher hilft uns außerschulisches qualifiziertes IT Personal genau gar nichts.


    Übrigens gibts bei uns für Wartung usw. für die Schul-PCs gute Konzepte ;) Nur das Konzept der Lehrer-PCs. das kennt noch niemand an der Basis, das ist das traurige.

  • Im Übrigen bedarf es für den First-Level-Support noch nicht zwingend IT-Spezialisten, sondern v.a. ansprechbare Personen vor Ort.

    Aber muss das eine Lehrerin sein, die ja in der Zeit, in der sie angesprochen wird, das nicht macht, was sie eigentlich macht? Mir ist das auch wurscht, welcher Level was ist. Hauptsache der Kram funktioniert.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • Auch qualifiziertes Personal, was nicht aus dem Bereich kommt, kann genau das eben in der Regel nicht.

    Dann fehlt wohl ein wesentliches Qualifkationsmerkmal. Dann muss ich wohl die Dienstherrin um entsprechende Aus-/Fortbildung kümmern.


    Das Reiningspersonal braucht auch eine Einweisung, dass für bestimmte Räume besondere Anforderungen gelten (z. B. Küchen). Sie haben aber kein Problem diese umzusetzen, wenn sie sie kennen.


    Welche Superspezialkenntnisse, die eine technische Mitarbeiterin nicht haben kann, bringt eigentlich das Gebäude zum Einsturz?

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • Das Reiningspersonal braucht auch eine Einweisung, dass für bestimmte Räume besondere Anforderungen gelten (z. B. Küchen). Sie haben aber kein Problem diese umzusetzen, wenn sie sie kennen.

    Hm, also auch da klappts bei uns nicht, weil die eben sich ändern und das nicht bei allen bewusst ist.

  • Bei uns wurden schon Verträge gekündigt, weil Dinge nicht klappten. Seit dem sorgen die Firmen dafür, dass ihr Personal Bescheid weiß.

    >Können wir aber nicht, weil wir nicht Auftraggeber sind, sondern der Schulträger, als die Personen direkt bei uns in der Schule angestellt waren hat es auch geklappt. Aber so ist das echt schwierig, weil ja immer für x Jahre ausgeschrieben usw.

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