Private Krankenversicherung im Ref und danach

  • Hallo liebe Leute :gruss:,


    ich wollte mal in die Runde fragen, bei welcher privaten Versicherung ihr seid. Ich beginne bald mein Ref und kann mich immer noch nicht entscheiden. In meiner engen Auswahl stehen die DBV und Barmenia. Die Debeka und die R+V waren aber bisher auch im Rennen, jedoch fand ich die Tarife teurer. Ich brauche euren Rat und auch Erfahrungen.


    Ich tendiere eher zu der DBV, weil sie im Vergleich zu Barmenia günstiger ist, aber habe da gehört, dass die DBV schlechten Service bietet. Kann einer das bestätigen oder verneinen? Außerdem können die Beiträge anscheinend später erhöht werden (Beitragserhöhungen bzw. höhere Tarife nach dem Ref...)



    Und außerdem wollte ich noch fragen, ob ihr eine DU-Klausel im Ref abgeschlossen habt? Ist das sinnvoll? Wie sind da eure Erfahrungen?


    Gruß, :victory:

  • ich wollte mal in die Runde fragen, bei welcher privaten Versicherung ihr seid. Ich beginne bald mein Ref und kann mich immer noch nicht entscheiden. In meiner engen Auswahl stehen die DBV und Barmenia. Die Debeka und die R+V waren aber bisher auch im Rennen, jedoch fand ich die Tarife teurer. Ich brauche euren Rat und auch Erfahrungen.

    Das ist alleine deine Entscheidung. Ich bin mit meiner Versicherung soweit zufrieden, kann es aber auch nur mit der GKV vergleichen. Bisher hatte ich keine Probleme bei der Einreichung von Leistungen. Ich bin bei der Debeka.


    Ich tendiere eher zu der DBV, weil sie im Vergleich zu Barmenia günstiger ist, aber habe da gehört, dass die DBV schlechten Service bietet. Kann einer das bestätigen oder verneinen? Außerdem können die Beiträge anscheinend später erhöht werden (Beitragserhöhungen bzw. höhere Tarife nach dem Ref...)

    Beträge können und werden erhöht, egal bei welcher Versicherung. Wie hoch die Erhöhungen sind, ist aber durchaus unterschiedlich. Leider habe ich keine funktionierende Glaskugel, sonst wäre ich woanders :D


    Und außerdem wollte ich noch fragen, ob ihr eine DU-Klausel im Ref abgeschlossen habt? Ist das sinnvoll? Wie sind da eure Erfahrungen?

    Ich habe eine DU-Versicherung, aber welche Erfahrung soll ich damit haben? Ich bin noch nicht und ich hoffe ich werde auch niemals Dienstunfähig.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Ich hatte aus Gründen nicht so die Auswahl und habe das genommen was ging. Mit denen bin ich aber sehr zufrieden, keine wesentliche Erhöhung bisher.


    Ne DU habe ich auch. Ob ich die ewig behalte - keine Ahnung - aber gerade zu Beginn, erachte ich sie als sinnvoll.

  • ich habe mich relativ wenig informiert und bin zur Debeka. Bisher haben sie anstandslos alles bezahlen. Ich hatte jetzt jahrelang die Beitragsrückerstattung gewählt und im letzten Jahr seit langem mal wieder was eingereicht. Das ging mit der App super einfach.


    Dienstunfähigkeitsversicherung hab ich mir durchrechnen lassen und mich dagegen entschieden. Liegt aber auch daran, dass ich bei der Verbeamtung schon relativ alt war. Die Beiträge für eine halbwegs sinnvolle Absicherung waren einfach zu hoch. Ich findr, man muss ja mindestens 1.500 € monatlich im Fall der DU rausbekommen, sonst fährt man mit Hartz4 genausogut. Und dafür hätte ich 300 € im Monat in die Versicherung einzahlen müssen, das war mir zu viel. Zumal man nach 5 Jahren ja in die Mindestabsicherung der Beamten kommt, da bräuchte man ggf. eine niedrigere Absicherung, das war irgedwie kompliziert.

    Sei konsequent, dabei kein Arsch und bleib authentisch. (DpB):aufgepasst:

  • Kiggie bei welcher bist du denn?

    Alte Oldenburger



    Zumal man nach 5 Jahren ja in die Mindestabsicherung der Beamten kommt, da bräuchte man ggf. eine niedrigere Absicherung, das war irgedwie kompliziert.

    Mein Beitrag war deutlich geringer und diese Schwelle war der Punkt, daher habe ich nun noch eine, ob ich sie behalte, überlege ich dann nach 5 Jahren Dienstzeit.

  • Mein Beitrag war deutlich geringer und diese Schwelle war der Punkt, daher habe ich nun noch eine, ob ich sie behalte, überlege ich dann nach 5 Jahren Dienstzeit.

    Ja werde ich auch und die Versicherung wahrscheinlich dann kündigen. Ich zahle knapp 50€ im Monat, das empfinde ich auch als recht hoch.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Wichtig ist, dass Du nicht nur den Tarif, sondern auch die Leistung vergleichst und dabei im Auge behältst, was später alles mal im Alter kommen könnte. Also eine Logopädie brauchst Du jetzt nicht, von daher wäre es nicht schlimm, wenn es eine Deckelung der Anzahl gibt, aber was ist im Alter nach einem Schlaganfall etc.


    Die Debeka soll für Beamten wohl recht gut sein. (Der Mann einer Freundin arbeitet bei einer großen Versicherung und hat seine Frau lieber bei der DEBEKA versichert, weil für Beamten die Leistungen dort besser sind, als bei seiner eigenen ).

  • Ich bin bei der Barmenia und sehr zufrieden. DU hab ich bei der DBV, die haben ne extra Dienstanfänger-Police, mit mehreren Stufen. Lass dich doch einfach mal von einem unabhängigen Makler beraten.

  • Die "Brot-und-Butter" PKV für Lehrer ist eigentlich nach wie vor die Debeka, wenn ich mich selbst und die Lehrer in meinem Bekanntenkreis mit einbeziehe. :)

    Ich hatte auch einmal vor Jahren einen Vergleich (Signal Iduna, bzw. deine erwähnte R+V) und unter Strich kam ich zumindest am Besten bei der DEBEKA weg.

    "Günstig" ist leider keine der Privatversicherungen auf Dauer, wenn man die Beitragssteigerung im vergangenen Jahr betrachtet. Die Leistungen in den letzten Jahren wurden auch allgemein nicht "besser", egal wo man wohl ist.


    Eigentlich hoffe ich mittlerweile "still und heimlich" irgendwann auf eine Bürgerversicherung mit Option für Beamte. Das "böse" Erwachen was die Beiträge angeht, kommt leider vielfach später im Leben als Pensionär bei allen privaten Krankenversicherern,;)

  • Bin auch bei der debeka, eher wegen "ja, da sind die meisten" als aus irgendwelchen rationalen Gründen.

    Ich kann von der leider nicht ganz so viel Gutes berichten wie die meisten anderen hier (aber vielleicht liegt's auch am Sachbearbeiter).


    Habe ja ein heftiges, längeres Rückenproblem und ständig Probleme mit der Abrechnung.

    Physio wird immer nur bis zu einem gewissen Satz bezahlt, und ich hatte bisher unter 5 Physiotherapeuten keinen, der da drunter liegt. Außerdem müssen die Verordnungen und Nachweise eine SEHR spezielle Form haben, so muss ich z.B. die Unterschriftenliste mit einreichen, die es normal bei Privatpatienten gar nicht gibt.

    Diverse Ärzte schlagen schon die Hände überm Kopf zusammen, wenn sie debeka hören, weil ihre ganzen Standardformulare nicht anerkannt werden.


    Im Großen und Ganzen wird zwar gezahlt, aber der Aufwand dafür scheint doch deutlich höher zu sein als bei anderen, sobald es über "kleines Rezept für Hustensaft" rausgeht.

    Was allerdings WIRKLICH Reibungslos lief, war tatsächlich mein Krankenhausaufenthalt, der mit Abstand das teuerste war. DEN haben sie ohne Rückfragen sofort übernommen.

  • Ich kann mich bisher mit den Zahlungen der Debeka nicht wirklich beschweren, zumindest ist es glaube ich "normal".

    Ich wäre aus Prinzip nie zur Debeka gegangen (sie haben an meiner Refschule dem Hausmeister Geld (oder was auch immer) gegeben, um an die Adressen der Refis zu kommen und da stand der Typ mal vor meiner Tür (und es kannten nur die Schule und meine Eltern die Adresse)

    Aaaaber: es kommt immer anders als gedacht und die Debeka war die einzige, die mich schnell nahm.

    und das ist schon der zweite Grund, warum ich nicht zur Debeka gehen würde. Die Debeka nimmt jeden. Wirklich jeden. das wird irgendwann sehr teuer. es kam schon gerade eine saftige Erhöhung. In 7 Jahren habe ich schon ein Drittel mehr. Es kann sein, dass es vorher 20 Jahre lang Kleckerbeträge waren, hilft mir aber nicht, und dir auch nicht, wenn die große Erhöhungswelle bald kommt.


    ICH würde als gesunde Person unter den PKV schauen, die keine Öffnungsaktion haben. Ja, sie sind asozial, aber eyh, am Ende entscheidet das Portemonnaie.

  • Was ist unter einer "Unterschriftenliste" zu verstehen?

    Die Liste, bei der man unterschreibt, an welchem Tag man da war. Alle Physios bei denen ich bisher war, machen die nur auf Nachfrage, weil man sie als PP normal nicht braucht.

    Hat mich beim ersten mal ein paar hundert Euro gekostet, weil ich's nicht wusste und sie da fehlte.

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