PKV nach OBAS

  • Hallo zusammen,


    ich habe mein Staatsexamen erfolgreich absolviert und nun stellt sich mir die Frage nach der Wahl der passenden pkv.

    Ich habe schon so einiges darüber gelesen, dass die Kosten für gewisse laufende Behandlungen nicht übernommen werden.

    Genauer gesagt sind das bei mir eine Schlafapnoe, die bisher mit einer durch die gkv bereitgestellten Schlafmaske (CPAP-Gerät) therapiert wird und Hyposensibilisierungen, die noch ca. 2 Jahre laufen.

    Mit einer Versicherung habe ich bereits Kontakt aufgenommen und diese bestätigte dieses Vorgehen.


    Habt ihr ähnliches erfahren? Gibt es Versicherer, die damit kulanter umgehen? Habt ihr ggfs. Empfehlungen?


    Viele Grüße und danke im Voraus,

    scootinho

  • ich habe mein Staatsexamen erfolgreich absolviert

    Herzlichen Glückwunsch!



    dass die Kosten für gewisse laufende Behandlungen nicht übernommen werden.

    Das ist durchaus üblich. Oder generell Ausschluss von bestimmten Vorerkrankungen oder Risikoaufschlag.


    Habt ihr ähnliches erfahren?

    Ja, bzw. kenne Fälle. Zum Beispiel Schrauben im Körper, die in absehbarer Zeit rauskommen.

    Gibt es Versicherer, die damit kulanter umgehen? Habt ihr ggfs. Empfehlungen?

    Das ist von Fall zu Fall verschieden. Ich würde dir einen unabhängigen Makler empfehlen. So bin ich letztlich an eine PKV gekommen (nach 15 Ablehnungen).

  • Noch keine guten Erfahrungen, aber in ähnlicher Situation (Details gern per PN) und vom unabhängigen Versicherungsmakler den Ratschlag bekommen, freiwillige Versicherung in der GKV zu erwägen, wenn gewisse Vorerkrankungen komplett ausgeschlossen werden und die Behandlungskosten in diesem Bereich a) langfristig und b) nicht unerheblich sind - also nicht PKV um jeden Preis, wenn man sich dann im Alter seine Medikamente oder unterstützende Therapieformen (Physio-, Ergotherapie, etc.) nicht mehr leisten kann. Würde bei dir natürlich davon abhängen, ob die Schlafapnoe dich längerfristig begleitet oder relativ zeitnah behoben werden kann.


    Viele Grüße, JoyfulJay

  • Im Alter ist auch das ganze Abrechnungsgedöns ziemlich lästig. Unser Nachbar, selbst nicht mehr so fit, pflegt seine Frau und verhandelt wohl ständig mit der PKV.


    Bei Schlafapnoe bin ich auch skeptisch und vermute, dass ein Risikozuschlag erhoben wird.


    Schwierig. Sehe ich wie Joyfulljay: Nicht PKV um jeden Preis. Habe auch einen verbeamteten Kollegen, der sich sehr bewusst gegen PKV entschieden hat. Und genau nach den Versicherungsbedingungen erkundigen. Auch Maklern gegenüber stets kritisch bleiben. Und auf einen heißen Tipp hier im Forum würde ich jetzt auch nichts geben.


    Ich fahre mit der PKV als Angestellte nicht so schlecht - aber ich glaube, im nächsten Leben würde ich das über eine Zusatzversicherung machen.


    Und vielleicht kommt auch noch die Bürgerversicherung .

  • Ich fahre mit der PKV als Angestellte nicht so schlecht - aber ich glaube, im nächsten Leben würde ich das über eine Zusatzversicherung machen.

    Als Angestellter würde ich niemals in die PKV gehen. Das bisschen Mehrleistung und vielleicht ein wenig weniger Beitrag (wobei im Alter wirds dann richtig teuer bzw. man muss den Absprung zeitig schaffen) wiegt den Papierkram und die Diskussionen mit der Beihilfe nicht auf.

  • scootinho geh nicht zur Debeka :P (selbst seeeeeehr schlechte Erfahrungen gemacht)


    du brauchst einen UNABHÄNGIGEN Makler - jemand, der wirklich eine mindestens zweistellige Anzahl von Versicherern anfragen kann. Oft nennen Makler sich auch unabhängig, obwohl sie nur Verträge für ein oder zwei Versicherer vermitteln (oft Generali... und weitere) - hier wirst du zwangsläufig ver*rscht. Ein Makler haftet hier nie für die Informationen, die er dir gibt. Immer skeptisch sein. Recherchiere gut. Manches wirdst du evtl gar nicht recherchieren können - es gehört bei deiner medizinischen Vorgeschichte auch ein Quäntchen Glück dazu, einen Versicherer zu finden, mit dem du wenig Schererein hast.


    Falls du auf Bürokratie und Eigenverantwortung im medizinischen Bereich so gar keine Lust hast, erspart dir die GKV wahrscheinlich einiges an Ärger. Dennoch würde ich persönlich immer die PKV bevorzugen.


    in welcher Region wohnst du?

  • Vielen Dank erst mal für die Antworten. So ganz hoffnungslos scheint es nicht zu sein, so wie ich das hier lese :)


    Ich komme aus dem Ruhrgebiet :)

  • Darf ich fragen, was an der debeka so schlecht war?

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