Welches Gefühl verursacht die Inklusion?

  • Denn die Lernförderschule ist schlicht in dem Zustand in dem sie ist.

    Mag sein, dass das regional (auch innerhalb eines Bundeslandes) sehr unterschiedlich ist. Den Begriff "Lernförderschule" gibt es in NRW so z.B. nicht. Wir hatten in NRW sehr gut ausgestattete (spezialisierte) Förderschulen.

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

  • Mag sein, dass das regional (auch innerhalb eines Bundeslandes) sehr unterschiedlich ist. Den Begriff "Lernförderschule" gibt es in NRW so z.B. nicht. Wir hatten in NRW sehr gut ausgestattete (spezialisierte) Förderschulen.

    Hast recht, ist alles wieder regional verschieden... Und der Thread hat sich wahrscheinlich eh gerade erledigt ^^

  • Und der Thread hat sich wahrscheinlich eh gerade erledigt

    Sehe ich auch so. Das Böse ist immer und überall - - - :teufel:

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

  • Nun ist die Zeit gekommen des absoluten Bösen

    Du hast mich gerufen?


    Kl. Gr. Frosch


    *fingerschnips*

    Ein weiser Mann (oder eine weise Frau) hat mal gesagt: "Wenn die Situation sich zuspitzt und man die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann, ist es vielleicht an der Zeit, die Priorität vom Präsenzunterricht auf die Kinder zu schieben."

  • Können denn Frösche böse sein? :/

    Es gibt wissenschaftliche Quellen, mach dir ein eigenes Bild. Ich wollte das nie hier verlinken, aber jetzt, wo du fragst...

    Dem Frosch als solchen ist alles zuzutrauen:

    Frosch

    Grüner Frosch

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

  • Um es mit Dr. Bruce Banner zu sagen:

    ich bin immer böse!


    ;)

    Ein weiser Mann (oder eine weise Frau) hat mal gesagt: "Wenn die Situation sich zuspitzt und man die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann, ist es vielleicht an der Zeit, die Priorität vom Präsenzunterricht auf die Kinder zu schieben."

  • Ich spreche gerade von meinem imaginären Freund, der stets viel Nitroglycerin in seiner Schultasche trägt.


    Denn vorher saß ich auf einem Thron aus Blut!


    Was war wird wieder sein, was noch nicht war, kommt jetzt hervor. Nun ist die Zeit gekommen des absoluten Bösen.

    Na, dann wissen wir jetzt ja Bescheid, wer die große "Unbekannte" ist...:autsch:

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Kein durchschnittlich sozialisierter Mensch möchte sein Kind an der Lernförderschule anmelden.

    Die Aussage stimmt in der Tendenz natürlich. Auch ich habe in der Beratung immer wieder Eltern, die ihr Kind "natürlich" lieber bei uns an der Förderschule Sprache (das meinst du sicher mit "Edelbehinderung"?) haben möchten als an der Förderschule Lernen, die vielleicht passender wäre.


    In der Absolutheit stimmt die Aussage natürlich nicht. Ich kenne viele Beispiele von Eltern (auch aus der "bürgerlichen Mittelschicht" oder "höher"), die bewusst die Förderschule Lernen für ihre Kinder wählen und befürworten. Insbesondere ist das der Fall bei Kindern, die in der Regelschule Versagenserfahrungen gemacht haben. Aber auch bei Kindern, die schon in der ersten Lebensjahren viele Entwicklungsprobleme und ggf. negative Erfahrungen in der Kita hatten und deren Eltern das realistisch sehen und ab Klasse 1 die Förderschule Lernen wählen.


    Auch bei uns an der Schule gibt es immer wieder Eltern, die unsere Arbeit zwar loben, aber eine Überforderung ihres Kindes sehen und fragen, ob der Förderschwerpunkt Lernen und die entsprechende Förderschule nicht sinnvoller wären.


    Ich glaube aber auch, was hier schon geschrieben wurde, dass es große regionale Unterschiede gibt. Wenn ich deine Beiträge lese, denke ich manchmal: Soo schwach sind die Schüler*innen an der Förderschule Lernen hier nicht. Zumindest nicht alle. Ich meine, mich auch an Studien erinnern zu können, dass die entsprechende Schüler*innenschaft je nach Bundesland sich doch unterscheide. Ich habe mehrfach von Kolleg*innen der Förderschule Lernen gehört, dass bestimmte Lehrwerke und Reihen, die extra für diesen Förderschwerpunkt konzipiert sind, für manche Schüler*innen zu einfach seien.


    Außerdem gibt es natürlich auch lokale und schulspezifische Unterschiede. Ich denke da an das Einzugsgebiet der einzelnen Schulen. Das Argument gilt aber häufig auch für die anderen Schultypen. Und ich denke an die Arbeit an der Schule: Wie viel Engagement gibt es da, welche Konzepte (z. B. gerade im Bereich Berufsorientierung), wie viele Vernetzungen, wie stellt man sich selbst auch in der Öffentlichkeit dar und ist präsent etc. Klar ist das auch wieder von den äußeren Bedingungen (Lehrer*innenversorgung usw.) abhängig.

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