Durchfallen leicht möglich?

  • Gegen das Selbst-Aneignen spricht übrigens das aktuelle System Schule. Man hat kaum Luft zum Atmen, geschweige denn zur ordentlichen Unterrichtsvorbereitung mit anschließender eigenen Reflexion. Es ist daher unerlässlich, dass man durch das Ref dazu gezwungen wird.

    Aber gut, das wird PaPo sowieso nicht akzeptieren, da seine eigene Erfahrungen anscheinend hier das Maß aller Dinge sind und es nicht gilt, wenn alle anderen was anderes sagen.

  • Dann bitte ich Dich, Deine Beiträge so zu verfassen, dass auch ich als Maschinenbauerin nachvollziehen kann, was Du sagen willst. Ich habe keine Germanistik studiert. (Sagt man das so? Klingt komisch.)

    Hmmm... meine Freunde im MINT-Bereich, gerade Ingenieure, Informatiker und Co. und gerade dort nochmal die besonders Neurodivergenten begrüßen eigtl. immer den schnörkellosen, eindeutigen, logisch-argumentativen Stil.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Hmmm... meine Freunde im MINT-Bereich, gerade Ingenieure, Informatiker und Co. und gerade dort nochmal die besonders Neurodivergenten begrüßen eigtl. immer den schnörkellosen, eindeutigen, logisch-argumentativen Stil.

    Dann bin ich wohl zu blöd.

  • Um mal irgendwo einen Minimalkonsens zu erreichen: Im Lehrerberuf ist praktische Handlungsfähigkeit in Kombination mit fundierten Theoriekenntnissen sicherlich von Vorteil. Wenn das vorangegangene Hochschulstudium von Theorie geprägt ist, macht es durchaus Sinn, einen separaten Ausbildungslehrgang zu haben, in dem die praktische Handlungsfähigkeit im Vordergrund steht. Hier sollte es vor allem darum gehen, wie die zuvor gelernte Theorie praktisch umgesetzt werden kann. Im Idealfall startet man mit einzelnen Unterrichtsphasen, geht dann zu einer ganze Unterrichtsstunde über und endet mit einer kompletten Unterrichtsreihe. Klar, ist es nicht möglich, das konkrete Unterrichtsgeschehen im Fach X in der Klasse Y an der Schule Z zu antizipieren, aber wenn ich gelernt habe, wie ich in häufig vorkommenden Schul- und Unterrichtssituationen professionell reagieren kann, kann ich auf Basis meines Hintergrundwissens in hiervon abweichenden Ausnahmesituationen dennoch kompetent handeln. Erfüllt eine Ausbildung diese Anforderungen, begründet sich auch hierin eine Daseinsberechtigung.

  • Und da bin ich anderer Meinung. Für mich sind es nur sehr wenige, die ohne das Ref auskommen. Ich habe in den letzten 16 Jahren etliche begleitet, wir hatten eine große Pensionierungswelle und haben 50 neue KuK bekommen.

    Ist am Ende aber keine Meinungsfrage, sondern eine des logusch-argumentativen Abwägens von Anforderungen mit präsupponierbaren Fähigkeiten examinierter Akademiker (unter Berückschtigung schwerlich 'ausbildbarer' Fähigkeiten wie Empathie, Resilienz u.ä.). Da ist es auch nicht zielführend, wenn ich gegenteilige Erfahrungen ins Feld führen würde (und s.o.).

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (1. April 2026 16:07)

  • So gesehen bräuchten wir eigentlich überhaupt keine Ausbildung. Nirgendwo. Streng genommen kann man sich alles selbst beibringen. Ich zB habe mir das Nähen selbst beigebracht. Und den 3D-Druck. Und die Ausbildungsinhalte von Maschinen- und Anlagenführern.

    Was soll denn dieser Rückfall in die reductio ad absurdum? Wir reden von Akadrmikern, fertig graduiert, nicht tabulae rasae.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Ein Studium ist nichts anderes, als sich Dinge anzulesen. Viele Veranstaltungen muss man nicht besuchen, das Skript lernen reicht. Das kann man sich fast alles selbst aneignen.

    Ist aber auch Wurscht. Mir ist das hier

    Was soll denn dieser Rückfall in die reductio ad absurdum? Wir reden von Akadrmokern, fertig graduiert, nicht tabulae rasae.

    einfach zu drüber. Was an Deinen Ausführungen schnörkellos sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Deine Beträge sind ein einziger Schnörkel. Ich klinke mich daher aus. Tschüsseldorf! :wink2:

  • Gegen das Selbst-Aneignen spricht übrigens das aktuelle System Schule. Man hat kaum Luft zum Atmen, geschweige denn zur ordentlichen Unterrichtsvorbereitung mit anschließender eigenen Reflexion. Es ist daher unerlässlich, dass man durch das Ref dazu gezwungen wird.

    Aber gut, das wird PaPo sowieso nicht akzeptieren, da seine eigene Erfahrungen anscheinend hier das Maß aller Dinge sind und es nicht gilt, wenn alle anderen was anderes sagen.

    Absatz 1: Non sequitur auf Basis unzutreffender (übertriebener) Präsupposition (die auch die längst formulierte "Schonraum"- u d Mentoring-Konzession ignoriert).

    Absatz 2: Was soll dass denn schon wieder? seufz Sorry, das ist Projektion gg. mich und zum x-ten Mal Getanze um den heißen Brei. Warum nicht einfach mal meine Frage konkret beantworten?

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Ein Studium ist nichts anderes, als sich Dinge anzulesen. Viele Veranstaltungen muss man nicht besuchen, das Skript lernen reicht. Das kann man sich fast alles selbst aneignen.

    Grundsätzlich kann man sich alle möglichen Dinge im Selbststudium aneignen. Es ist nur anstrengender, dies im Alleingang zu machen, als angeleitet durch einen Experte (m/w/d) des jeweiligen Fachgebiets. Ähnliches gilt auch für Sportarten, Sprachkurse oder Latte-Art.

  • Ein Studium ist nichts anderes, als sich Dinge anzulesen. Viele Veranstaltungen muss man nicht besuchen, das Skript lernen reicht. Das kann man sich fast alles selbst aneignen.

    Ist aber auch Wurscht. Mir ist das hier

    einfach zu drüber. Was an Deinen Ausführungen schnörkellos sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Deine Beträge sind ein einziger Schnörkel. Ich klinke mich daher aus. Tschüsseldorf! :wink2:

    Doch nicht so ruhig geblieben, wie Quitte mutmaßte...

    Schnörkel = alles was weggelassen werden kann. Was ist das bei meinen Kommentaren, ohne dass Informations- u./o. Präzisionsverlust entsteht (s.o.)? Also wieder ein roter Hering...

    Und dir ist "einfach zu drüber", dass man erwachsenen, studierten Menschen bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse zugesteht? Äääh...

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Grundsätzlich kann man sich alle möglichen Dinge im Selbststudium aneignen. Es ist nur anstrengender, dies im Alleingang zu machen, als angeleitet durch einen Experte (m/w/d) des jeweiligen Fachgebiets. Ähnliches gilt auch für Sportarten, Sprachkurse oder Latte-Art.

    Ach!

  • Ich nehme das als verhaltenstherapeutischen Tip: Wenn ich mich das nächste Mal über etwas/jemanden ärgere, dann stelle ich mir vor meinem geistigen Auge eine laufende Waschmaschine vor.

    Die letzte Minute dauert echt arschlang! Ich bin schon am aufräumen.

  • Was du zitierst ist doch eindeutig.

    Offenbar nicht.

    meine Freunde im MINT-Bereich, gerade Ingenieure, Informatiker und Co. und gerade dort nochmal die besonders Neurodivergenten begrüßen eigtl. immer den schnörkellosen, eindeutigen, logisch-argumentativen Stil.

    Ich würde deinen Schreibstil anders umreißen und stelle fest, dass hier mehrere Schreibende deinen Stil weder schnörkellos noch verständlich finden, wie neurodivergend sie auch immer sind.

  • Wenn es jemanden wirklich inhaltlich interessieren sollte: An den Studienseminaren gibt es Curricula. Dort kann man nachlesen, was die Ziele des Refs sind, falls man es im eigenen Ref nicht transparent dargelegt bekam oder schon vergessen hat.

    "...Schwerpunkte der Didaktik und Methodik unter Berücksichtigung der Bildungswissenschaften in Bezug auf die Unterrichtsfächer, die Förderschwerpunkte oder die beruflichen Fachrichtungen sowie

    Schulrecht, Lehrerdienstrecht und Beamtenrecht.

    Die Studienreferendarin oder der Studienreferendar wird von Lehrbeauftragten betreut.

    Grundlage dafür bilden die im Curriculum definierten Ausbildungsziele. Die Lehrbeauftragten vermitteln praxisbezogen und kompetenzorientiert die festgelegten Ausbildungsinhalte, besuchen den Unterricht der Studienreferendarin oder des Studienreferendars und besprechen mit ihr oder ihm die Unterrichtsstunden nach."

    ...lässt sich zum Beispiel für Sachsen zusammenfassend lesen.

    Ich weiß nicht, ob die Curricula online sind, daher ein Beispiel: sie enthalten etwa das Thema "Leistungsbewertung", was hier ja auch oft diskutiert wurde. Dort lernt man Dinge, die im Studium nicht drankommen also wie man Leistungskontrollen erstellt, gewichtet, was es landesschulschulrechtlich zu beachten gilt usw.

    Ich sehe überhaupt keinen Vorteil darin, daran rumzukürzen. Erstens müssten Kolleg*innen dann noch mehr unentgeltlich Neue einweisen und zweitens hinge dieses Wissen ausschießlich vom Gutdünken anderer ab. Niemand hat Lust sich zu kümmern? Irgendwer verzapft was Falsches? Dann hat nicht nur der oder die Neue Pech gehabt sondern auch die ihm anvertrauten SuS.

  • Hmmm... meine Freunde im MINT-Bereich, gerade Ingenieure, Informatiker und Co. und gerade dort nochmal die besonders Neurodivergenten begrüßen eigtl. immer den schnörkellosen, eindeutigen, logisch-argumentativen Stil.

    Stimmt, schätze ich. Deshalb schätze ich deinen Schreibstil nicht - höflich ausgedrückt.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

    Einmal editiert, zuletzt von Kris24 (1. April 2026 17:51) aus folgendem Grund: Tippfehler

  • Grundsätzlich kann man sich alle möglichen Dinge im Selbststudium aneignen. Es ist nur anstrengender, dies im Alleingang zu machen, als angeleitet durch einen Experte (m/w/d) des jeweiligen Fachgebiets. Ähnliches gilt auch für Sportarten, Sprachkurse oder Latte-Art.

    Also erfindet jeder das Rad (und das Leben ist zu kurz, um das Auto zu erfinden).

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Grundsätzlich kann man sich alle möglichen Dinge im Selbststudium aneignen. Es ist nur anstrengender, dies im Alleingang zu machen, als angeleitet durch einen Experte (m/w/d) des jeweiligen Fachgebiets. Ähnliches gilt auch für Sportarten, Sprachkurse oder Latte-Art.

    Ich finde den Vergleich sehr treffend und würde dem grundsätzlich auch zustimmen.

    Gleichzeitig denke ich, dass man vielleicht noch ergänzen kann, dass Menschen sehr unterschiedliche Voraussetzungen für selbstständiges Lernen mitbringen. Für manche funktioniert das hervorragend, andere profitieren deutlich stärker von Struktur und Begleitung.

    Außerdem spielt aus meiner Sicht die Rolle der Lehrperson eine wichtige Bedeutung. Hatties Studie "Visible Learning" zeigt ja, dass nicht nur die fachliche Expertise entscheidend ist, sondern vor allem auch, wie Lernprozesse gestaltet und begleitet werden.

    In dem Sinne würde ich sagen: Expertise ist wichtig – aber erst in Kombination mit didaktischen Fähigkeiten entfaltet sie ihr volles Potenzial.

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