Hospitationsankündigung einen Abend vorher zu dritt!

  • Unprofessionalität begegnet man nicht mit Unprofessionalität.

    Meine Erfahrung als Personalrat: Sehr sehr oft sind Probleme von Lehrkräften bei der Lehrkraft selbst begründet, manchmal verstärkt durch unpassendes Verhalten der SL/Klassen. Das eigene Verhalten zu ändern ist deutlich einfacher, als andere Menschen zu ändern.

    Ich bin fassungslos über so einen Kommentar!8)

  • Hier haben ganz viele sehr wertschätzend und sinnvoll geantwortet. Hier im Forum ist nicht das toxische Umfeld,

    Ich habe ihre Schule gemeint, nicht das Forum!

    Apropos HB- Männchen: Du kannst Dich nicht in psychische Ausnahmesituationen einfühlen? Stichwort Empathie.

  • Unprofessionalität begegnet man nicht mit Unprofessionalität.

    Meine Erfahrung als Personalrat: Sehr sehr oft sind Probleme von Lehrkräften bei der Lehrkraft selbst begründet, manchmal verstärkt durch unpassendes Verhalten der SL/Klassen. Das eigene Verhalten zu ändern ist deutlich einfacher, als andere Menschen zu ändern.

    Ich hoffe, dass du als Personalrat professionell deine Aufgaben wahrnehmen kannst.

  • Ich frage mich, ob sie rund gemacht wurde, weil sie zu spät kam wegen des Staus.

    Diese Frage könnte schon implizieren, dass es legitim sein könnte, einen Menschen "rund" zu machen. Ich meine nicht und denke, dass eine gute Führungskraft es so auch nicht handhaben würde.8)

  • Apropos HB- Männchen: Du kannst Dich nicht in psychische Ausnahmesituationen einfühlen? Stichwort Empathie.

    Das entschuldigt für mich so ein Auftreten nicht. Es gibt Umgangsregeln, wenn man mit anderen in Kommunikation ist. Und die dürften leichter einzuhalten sein, wenn man schreibt. Wenn man spricht, rutscht einem vielleicht eher etwas raus.

    Wenn es eine psychische Ausnahmesituation ist, dann ist in einem Lehrerforum der falsche Ort das zu klären. Dann muss man professionelle Hilfe in der Realität in Anspruch nehmen um von der Emotionalität herunterzukommen. (Habe ich aber schon einmal geschrieben.)

  • Die TE hat ja nun bereits von mehreren Problemen, die sie hat, geschrieben.

    Wenn wir einmal das Ganze mit ein wenig Abstand betrachten, dann kann sie eigentlich gar nicht rational und noch weniger selbstkritisch an die Ganze Sache herangehen, weil das so empfundene erlittene Unrecht so erheblich ist, dass jede kritische Rückfrage nur das Gefühl nicht verstanden zu werden, verstärkt.
    Ich wage zu behaupten, dass die TE hier sich einen gewissen Tunnelblick angeeignet hat, was angesichts ihrer Situation erklärbar ist. Man muss hier berücksichtigen, dass sie mit ihren Gefühlen mehr oder weniger alleine dasteht und damit je nach Intensität rund um die Uhr umgehen muss.

    Wenn jetzt hier kritische Rückfragen oder auch mehr oder weniger deutliche Kritik an ihrem Verhalten laut werden, dann kann sie das im Moment nur als Angriff und als "alle sind doof und niemand versteht mich" empfinden.

    Ich bin hier selbst etwas zwiegespalten. Zum einen ließe sich anhand des Schreibstils der TE theoretisch auf ihre Auftreten vor Ort schließen, was ihr eine gewisse Mitverantwortung für ihre Misere zuschreiben würde. Zum anderen kann ich aber das Gefühl, dass sie hier bestimmten Situationen hilflos ausgesetzt ist und damit wahlweise leben muss oder einen Umgang damit finden muss, nachvollziehen, da ich es in Teilen selbst erlebt habe. (Ich musste da auch meinen Weg finden.)

    Wie ich jetzt in mehreren Threads, auch meinen eigenen, erleben durfte, durchzieht dieses Forum mittlerweile ein Geist von Selbstgefälligkeit und Meta-Diskussionskultur, was für Neulinge sicherlich mitunter schwer zu ertragen ist. Vor 20 Jahren waren die meisten von uns JunglehrerInnen oder im Referendariat, so dass das Verständnis für Probleme deutlich größer war. Das ist hier spürbar abhanden gekommen, auch wenn einige UserInnen wie beispielsweise CDL sich nach wie vor unglaubliche Mühe geben, differenziert und helfend zu antworten.

    Mit stellt sich damit die Frage, welche Diskussionskultur wir hier wollen. Soll das ein Ringen der alten Hasen und Häsinnen im Rahmen eines exklusiven Clubs sein, wie es tagtäglich hier stattfindet, oder wollen wir Neulingen nach wie vor helfend und mit Verständnis begegnen?

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Das sehe ich nicht so, Bolzbold . Die meisten Kommentare, die ich in diesem Thread gelesen habe, fand ich verständnisvoll und helfend.

    Von "alten Hasen und Häsinnen", die "in einem exklusiven Club" sind, habe ich wenig gefunden. Auch, aber wenig.

    Was mir an der TE auffällt, ist, dass sie wenig konkrete Antworten gibt und sehr auf der beschreibenden Ebene bleibt. Da fallen Ratschläge schwer bzw hauen vielleicht auch daneben, weil das eigentlich Problem unklar bleibt.

  • Auch mal die Außensicht von Menschen zu hören finde ich persönlich grundsätzlich hilfreich. Dadurch lässt sich die Situation, die ich vielleicht in der ersten, emotionalen Reaktion als dramatisch empfinde besser einordnen.

    Etwas anderes als Einordnungshilfen gab es hier von den Forenteilnehmern nicht. Die TE macht ein riesen Faß auf, weil Dinge passieren, die normal sind und will sich dann nicht damit abfinden, dass ihr niemand bestätigt, wie dramatisch doch alles sein soll.

    Spontane Besuche der Schulleitung sind normal. Das kann sich als Anfänger sehr stressig anfühlen, aber so ist das eben. Thema erledigt.

  • Spontane Besuche der Schulleitung sind normal. Das kann sich als Anfänger sehr stressig anfühlen, aber so ist das eben. Thema erledigt.

    Das finde ich nicht normal, sowas machen die SLen, die ich kenne in der Regel nicht. Nur wenn es einen konkreten Anlass dafür gibt. Rechtlich ist das kein Thema. Es haben aber schon andere hier berichtet, dass es durchaus öfters passiert/erlebt wurde.

  • Es ist gut, dass ich nachher zum Urschreitherapeuten gehe, wenn ich nochmal Revue passieren lasse, wie man der TE größtenteils begegnet ist! Gewiss ist das nicht, dass mein Therapeut mich heute herunterbringen wird...Junge, Junge!

    Zu den letzen Äußerungen von Schmidtsage ich jetzt mal nichts...

    Bolzboldhat alles sehr treffend beschrieben. Darüberhinaus nehme ich dieses Forum auch so wahr, wie er es beschreibt. Ich wünschte, ich hätte nur halbwegs die Gabe, das so präzise und glasklar ausdrücken zu können, wie er es getan hat.

    Es ist meine persönliche Meinung und Eindruck, dass es jungen Menschen, besonders wenn sie verzweifelt sind, nicht unbedingt gut tut, wenn sie im hiesigen 'Pädagogischen Establishment' Rat suchen.8)

  • Mmhh, ich weiß immer nicht, ob solche Ratschläge (Betonung auf "schläge"?) wirklich des Pudels Kern treffen.

    Ich habe bewusst geschrieben vielleicht. Wir sind alle nicht dabei, aber ich erlebe hier in mehreren Threads eine Darstellungsweise, bei der ich mich schon auch Frage, ob es nicht vielleicht auf beiden Seiten Baustellen gibt. Zumal die Schwierigkeiten sich nicht allein auf das Umfeld Kollegium/Schulleitung beschränken, wie mir scheint.

    Ich kann ja z.B. in Bezug auf eine solche Hospitation freundlich darauf Hinweisen, dass es in der Lerngruppe Personen gibt, für die ein unangekündigter Besuch eine große Belastung darstellt und Fragen, ob es daher eine Alternative gibt, so dass der Besuch angekündigt werden kann. Oder ich kann eben "lospoltern" wie es hier im Thread, zumindest bei mir ankam.

  • Diese Frage könnte schon implizieren, dass es legitim sein könnte, einen Menschen "rund" zu machen. Ich meine nicht und denke, dass eine gute Führungskraft es so auch nicht handhaben würde.8)

    Ich wollte gar nichts implizieren. Ich habe das jetzt schon zum zweiten Mal gefragt und bekomme keine Antwort. So ein Aufmarsch, der abends um 20 Uhr angekündigt wird, passiert doch nicht grundlos. Der unerwartete Unterrichtsbesuch steht vmtl. im Zusammenhang mit dem vom TE erlebten "Rundmachen." Ich war in meinen Anfängen, also im Ref., 24 und hätte mich nie getraut, Schulbehörden zu informieren. Kann mir nicht recht vorstellen, dass alle sich grundlos gegen einen einschießen.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

    Einmal editiert, zuletzt von Zauberwald (14. November 2025 15:44)

  • Ich war in meinen Anfängen, also im Ref., 24 und hätte mich nie getraut, Schulbehörden zu informieren.

    Bist Du nicht der Meinung, dass es schon sehr weit gekommen sein muss, wenn eine Refendarin sich traut, die Schulbehörde zu informieren? Meinst Du wirklich, dass man die unguten Zustände, wie die TE sie beschrieben hat, nicht weiter beachten sollte?

    Ich habe mir früher auch so vieles nicht getraut. War aber falsch.8)

  • Das hoffe ich auch. Ich denke das gelingt mir auch meistens.

    Lässt dich mein Beitrag daran zweifeln?

    Insofern, als die Haltung etwas an Objektivität vermissen lässt. Es geht ja um Problemlösung und Interessenvertretung der Kolleg*innen, nicht darum, Schuldige zu finden. Dass das nicht immer einfach ist, glaube ich aber gern...

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